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Fr, 17. April 2026, 5:16 Uhr

Metaplanet Inc

WKN: A0DNH7 / ISIN: JP3481200008

Metaplanet Aktie: Kaufrausch trotz Buchverlust


03.04.26 05:50
Börse Global

Metaplanet Aktie: Kaufrausch trotz Buchverlust

Während der breite Kryptomarkt von extremer Angst geprägt ist, setzt Metaplanet seine aggressive Einkaufsstrategie unbeirrt fort. Das japanische Unternehmen hat im ersten Quartal 2026 massiv Bitcoin nachgekauft und sich damit einen Platz auf dem globalen Treppchen der größten Firmen-Wallets gesichert. Dabei nimmt das Management selbst hohe Buchverluste in Kauf, um langfristige Wachstumsziele zu erreichen.


Gestern gab das an der Tokioter Börse notierte Unternehmen bekannt, im abgelaufenen Quartal weitere 5.075 Bitcoin erworben zu haben. Damit wächst der Bestand auf insgesamt 40.177 Coins an. Bemerkenswert ist dabei die Schmerztoleranz der Japaner: Bei einem durchschnittlichen Kaufpreis von rund 97.593 US-Dollar pro Stück und einem aktuellen Marktkurs von etwa 66.400 US-Dollar sitzt Metaplanet auf einem nicht realisierten Verlust von gut 32 Prozent. Der Gesamtwert der Bestände beläuft sich dennoch auf beachtliche 2,67 Milliarden US-Dollar.


Konkurrent macht Platz

Der Aufstieg zur weltweiten Nummer drei der börsennotierten Bitcoin-Halter wurde auch durch die strategische Entscheidung eines Konkurrenten begünstigt. MARA Holdings, der bisherige Drittplatzierte, veräußerte im März über 15.000 Bitcoin, um eigene Schulden zu bedienen. Metaplanet nutzte diese Lücke und liegt nun nur noch hinter MicroStrategy und Twenty One Capital.

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Finanziert wurde die jüngste Einkaufstour durch zwei Kapitalerhöhungen im Januar und März, die zusammen rund 53 Milliarden Yen in die Kassen spülten. Diese Verwässerung der Aktienanzahl drückte allerdings den intern gemessenen "BTC Yield" – also das Bitcoin-Wachstum pro Aktie – im ersten Quartal auf 2,8 Prozent. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei über 95 Prozent, als das Akkumulationsprogramm noch in den Kinderschuhen steckte.


Optionen federn Kosten ab

Um die hohen Anschaffungskosten teilweise zu kompensieren, betreibt Metaplanet eine eigene Abteilung zur Einkommensgenerierung. Durch besicherte Bitcoin-Optionsstrategien, die strikt von den Langzeitbeständen getrennt sind, erwirtschaftete das Unternehmen operative Einnahmen von knapp 2,97 Milliarden Yen. Heruntergerechnet reduziert dies die effektiven Anschaffungskosten um etwa 3.900 US-Dollar pro neu erworbenem Bitcoin.


An der Börse sorgte der Meilenstein kurzfristig nicht für Euphorie. Die Aktie schloss gestern im Einklang mit dem schwachen Gesamtmarkt leicht im Minus bei 302 Yen und bleibt damit weit von ihrem Rekordhoch aus dem Sommer 2025 entfernt. Die langfristige Marschroute des Managements steht allerdings fest: Bis Ende 2026 sollen 100.000 Bitcoin in der Bilanz stehen, ein Jahr später sogar 210.000. Um dieses Ziel zu erreichen, sind in den kommenden sieben Quartalen kontinuierliche Kapitalbeschaffungen und stabile Einnahmen aus dem Optionsgeschäft zwingend erforderlich. Der nächste Einblick in die Finanzierung dieser Strategie folgt mit dem Quartalsbericht am 19. Mai 2026.


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