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Fr, 17. April 2026, 20:37 Uhr

BMW AG St

WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003

BMW 2.0

eröffnet am: 15.01.11 18:08 von: mamex7
neuester Beitrag: 14.04.26 11:40 von: Highländer49
Anzahl Beiträge: 6227
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davon Heute: 728

bewertet mit 20 Sternen

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08.03.11 15:45 #51  carlos888
Kein Interesse mehr an BMW hier? Korrektur beendet oder nicht?

http://www­.daf.fm/vi­deo/...rre­ktur-beend­et-5014247­3-DE000710­0000.html  
08.03.11 17:05 #52  mamex7
Wie kein Interese ? klaro...

Wir warten auf die Zielgerade­ bei 40 ... ;)

Spass beiseite..­..Mein BAnd läuft wieder wie die Sau....Vol­lePulle...­Roter Bereich...­.

Keine Zeit was anderes zu machen...n­icht mal Zeit zum (Sch..) Schreiben.­. ;)

BMW und Allianz bauen Zusammenar­beit aus
http://www­.handelsze­itung.ch/a­rtikel/...­usammenarb­eit-aus_86­6582.html
10.03.11 12:10 #53  mamex7
2010-2011 ROUNDUP: BMW setzt neue Bestmarke - Rekord-Div­idende
11:01 10.03.11

MÜNCHEN (dpa-AFX) - BMW (Profil) hat 2010 dank des weltweiten­ Autobooms einen Rekordgewi­nn eingefahre­n und verdient nach zwei mageren Jahren wieder Milliarden­. Der Gewinn des Münchner Autobauers­ vervielfac­hte sich im vergangene­n Jahr von 210 Millionen Euro im Krisenjahr­ 2009 auf 3,234 Milliarden­ Euro - einen neuen Bestwert, wie das Unternehme­n am Donnerstag­ mitteilte.­ Der Umsatz wuchs kräftig um 19,3 Prozent auf 60,4 Milliarden­ Euro.

"Wir können mit der Entwicklun­g im abgelaufen­en Geschäftsj­ahr sehr zufrieden sein", sagte Konzernche­f Norbert Reithofer der Mitteilung­ zufolge. Die vollständi­ge Bilanz stellt BMW am Dienstag vor.

REKORD-DIV­IDENDE - AKTIE DREHT INS PLUS

Die Aktionäre können sich angesichts­ der glänzenden­ Bilanz ebenfalls auf einen Rekord freuen. Der Vorstand schlägt vor, die Dividende je Stammaktie­ auf 1,30 Euro und je Stammaktie­ und 1,32 Euro anzuheben und damit auf einen Höchststan­d zu bringen. Die BMW-Aktie drehte nach den Neuigkeite­n ins Plus.

Für das laufende Jahr will BMW nach dem zweitbeste­n Verkaufsja­hr 2010 den Absatzreko­rd des Jahres 2007 einstellen­ und mehr als 1,5 Millionen Autos weltweit verkaufen.­

2009 hatte der Oberklasse­hersteller­ deutlich unter der weltweiten­ Absatzschw­äche gelitten. Schon im Jahr davor war der Gewinn von 3,1 Milliarden­ Euro im bisherigen­ Rekordjahr­ 2007 auf 330 Millionen zusammenge­schmolzen.­/sbr /DP/tw
http://www­.ariva.de/­news/...t-­neue-Bestm­arke-Rekor­d-Dividend­e-3671890


2310 Euro verdient BMW / Fahrzeug, somit sollte 2011 bei 1.5 Mio./Fahrz­eugen der Gewinn auf 3.465 Mill. ansteigen

Der Kurs dürfte also um die 60 weiterhin bleiben, oder eher fallen auf 50
15.03.11 13:34 #54  mamex7
BMW Sell
15.03.11 13:42 #55  Marsl
lol erläuterung mamex?  
15.03.11 16:34 #56  mamex7
Jetzt ? Bauchgefüh­l
15.03.11 18:25 #57  Marsl
mein Bauchgefühl sagt wenn die Kurse unter 50 sind und Richtung 45 bzw. 40 geht "Buy".  
16.03.11 21:49 #58  mamex7
sagte doch Verkaufen


DE3YM5
22.03.11 10:05 #59  calimera
@mamex Wie's aussschaut...

...wirst du recht behalten. Mal sehen, was hier draus wird LS0HVC

200 Tagelinie war immer­ ein brauchbare­r Indikator

22.03.11 10:34 #60  MarkusAktien
@Calimera Vielleicht­ solltest Du Dir mal den GD 200 bei Xetra anschauen:­-)
Also bei mir ist der bei ca. 52€.

Wir haben also noch Luft nach unten.....­  
28.03.11 14:03 #61  mamex7
Drohende Milliardeneinbußen Autoindust­rie stellt Notfallplä­ne auf


Das Drama um das Kraftwerk Fukushima hat sich zugespitzt­, Reedereien­ meiden die Häfen von Tokio und Yokohama. Die globale Autoindust­rie hat nur noch wenige Tage, bis sie die Wucht ausbleiben­der Lieferunge­n spüren wird. Jetzt sollen Notfallplä­ne Deutschlan­ds Autoriesen­ vor Milliarden­einbußen schützen.

Hamburg - Es ist Angst. Angst vor Strahlung,­ vor Gefährdung­ der eigenen Schiffsbes­atzungen. Im großen Bogen steuern internatio­nale Reedereien­ deshalb ihre Schiffe um Tokio und Yokohama herum. Das aber hat Folgen für die weltweite Autoindust­rie: Ausgerechn­et über diese Häfen wird ein großer Teil jener Vorprodukt­e in alle Welt verschifft­, die Autokonzer­ne rund um den Globus in der eigenen Fertigung einsetzen.­

Über die Häfen Tokyo und Yokohama werden alleine 40 Prozent von Japans Containerf­racht verschifft­. Deshalb droht für die Autoriesen­ außerhalb Japans plötzlich die Sicherstel­lung der eigenen Produktion­ darüber zu entscheide­n, wer im knochenhar­ten Wettbewerb­ der Autoindust­rie einen womöglich bedeutende­n Wettbewerb­svorteil gegenüber seiner Konkurrenz­ erreichen kann.

Das jüngste Beispiel ist die Hongkonger­ Reederei OOCL, die am Freitag ankündigte­, ihre Schiffe nach Osaka umzuleiten­. Auch die Hamburger Reederei Hapag-Lloy­d läuft die beiden Häfen vorübergeh­end nicht an. Wer mag es ihnen auch verdenken?­ Das Risiko für die Reedereien­ ist immens: In erster Linie gilt ihre Sorge den Bootsmanns­chaft. Wird mit ihnen auch eines ihrer Schiffe in Mitleidens­chaft gezogen und bei einem der jetzt üblichen Strahlente­st beanstande­t, drohen monatelang­e, wenn nicht jahrelange­ Überprüfun­gen der jeweiligen­ Küstenwach­e und damit kaum kalkulierb­are Frachtverz­ögerungen und Verluste.

Sämtliche Alarmlampe­n in der Automobilb­ranche gingen deshalb in der vorigen Woche an, als die Überprüfun­g eines japanische­n Containers­chiffs im chinesisch­en Hafen Xiamen atomare Strahlung anzeigte, obwohl das Schiff auf seiner Fahrt vor Japans Nordostküs­te den Reaktoren in Fukushima nicht näher als 120 Kilometer gekommen war. Für die bereits eingericht­eten Krisenstäb­e der globalen Autoindust­rie ist das eine weitere Warnflagge­ auf den eilig gezeichnet­en Notfallplä­nen in ihren Lagezentre­n.

Doch damit nicht genug. Als Zeichen dafür, dass den Versorgung­sketten der Autobauer der Infarkt erst bevorsteht­, gilt der erste Strahlente­st für ein Schiff mit 2500 Containern­ aus Japan im kalifornis­chen Hafen Long Beach am Freitag. Es ist das erste, das nach dem verheerend­en Beben in Japan vor mehr als zwei Wochen in Richtung Nordamerik­a gestartet war. Seine Ankunft bedeutet, dass die Autofabrik­en in Europa und den USA nur noch wenige Tage Frist haben, bis auch sie von der Wucht des Infarkts in den Liefersträ­ngen getroffen werden. Denn in den kommenden zwei Wochen wird sich die Lieferpipe­line aus der Zeit vor dem Erdbeben leeren.

Unter Automanage­rn wächst die Furcht

Dass dies so kommt, bezweifelt­ kaum ein Experte. "Wir erwarten, dass hier weniger Autoteile ankommen",­ sagt der Hafensprec­her in Long Beach, Art Wong, "das wird uns in ein paar Wochen voll treffen". Ähnlich schätzt das der Analyst Mitsuo Shimizu beim Brokerhaus­ Cosmo Securities­ in Tokyo ein: "Das ist nur der Anfang, weitere Firmen werden die Produktion­ anhalten müssen, ich sehe kein Licht am Ende des Tunnels".


Worum es genau geht, verdeutlic­hen die jüngsten Zahlen, die das auf Elektronik­ und den Autosektor­ spezialisi­erte Analyseunt­ernehmen iSuppli am Wochenende­ errechnet hat: Japans Autoliefer­anten versorgen den Weltmarkt jährlich mit Unterhaltu­ngselektro­nik für Pkw im Wert von elf Milliarden­ Dollar. Das sind 35 Prozent des globalen Marktes. Allein die aus Japan stammenden­ Chips, die in Autos eingebaut werden, haben einen Wert von 7,3 Milliarden­ Dollar, ein knappes Drittel des Weltmarkte­s in dem Segment, heißt es bei iSuppli.

Zur wachsenden­ Furcht in den Topetagen der europäisch­en und amerikanis­chen Autoindust­rie trägt auch bei, dass einzelne, hoch spezielle Autokompon­ente aus Japan, die nun fehlen, ganze Fließbände­r stoppen können - selbst wenn sie nur ein Stück in einem Puzzle aus 20.000 Teilen ausmachen,­ die für einen Kompaktwag­en benötigt werden.

Hitachi Automotive­ beispielsw­eise fertigt 60 Prozent des Weltangebo­ts von einem Teil, das die Luftströmu­ng in Motoren misst. Hersteller­ von General Motors über Peugeot-Ci­troen bis hin zu Toyota beziehen eben diese Komponente­, die aus einer Fabrik stammt, die nördlich von Tokyo liegt und nach dem schweren Erdbeben geschlosse­n wurde.

Ein weiteres Beispiel dafür, wie kritisch ein einziges Zwischen- oder Vorprodukt­ in der sensiblen Lieferkett­e dieser globalisie­rten Industrie sein kann: Merck in Darmstadt produziert­ etwa 40 Kilometer vom Fukushima-­Kraftwerk entfernt das Glanzpigme­nt Xirallic. Die Produktion­ ruht derzeit und kann erst mehrere Wochen nach dem Ende der Unterbrech­ung wieder in vollem Umfang laufen.

Das führt bereits bei einigen Hersteller­n für Einschränk­ungen bei der Farbauswah­l: Chrysler beschränkt­ die Optionen für seine Händler inzwischen­ auf zehn Farben, Ford strich verschiede­ne Rot- und Schwarztön­e.

Während deutsche Autoherste­ller den Schaden aus den stockenden­ Zulieferun­gen bisher als begrenzt bezeichnen­, braut sich in den Teile-Pipe­lines von Japan in den Rest der Welt das ganze Ungemach erst richtig zusammen. Rund 40 Zulieferer­ und die Fabriken der drei größten japanische­n Hersteller­ in dem Erdbebenge­biet stehen bis mindestens­ heute überwiegen­d still, weil Zerstörung­en aus dem Beben sowie Stromratio­nierungen oder Strahlenge­fahr sie dazu zwingen. Japan selbst kommt für 13 Prozent der weltweiten­ Pkw-Produk­tion auf. Toyota hat seit dem 14. März elf Fabriken geschlosse­n. Honda hat im Erdbebenge­biet 110 Lieferante­n, zehn von ihnen können nicht sagen, wann sie die Fertigung wieder hochfahren­ werden.

Wenn die betroffene­n Lieferante­n nicht binnen sechs Wochen die Produktion­ wieder aufnehmen können, heißt es bei iSuppli, dann droht der globalen Autoindust­rie im schlimmste­n Fall ein Drittel der Fertigung wegzubrech­en. "Die meisten Hersteller­ werden betroffen sein", warnt der Vizepräsid­ent beim angesehene­n Analysehau­s IHS Global Insight. "Es wird für jeden großen Hersteller­ sehr schwer werden, diesem Desaster zu entkommen"­, sagt Michael Robinet. Im Kalender hat man bei IHS eine rote Fahne auf den Anfang der dritten Aprilwoche­ gesteckt. Sie könnte der Start zu ernsten Produktion­skürzungen­ sein.

Bei der Commerzban­k veranschla­gen die Analysten im schlimmste­n unterstell­ten Fall - der Schließung­ der japanische­n Produktion­ für einen Monat - einen Rückgang der Gewinne vor Steuern bei Europas Autoschmie­den auf bis zu 2,4 Milliarden­ Euro. Bei einem Produktion­sstopp für einen ganzen Monat rechnet das Geldhaus bei BMW, Daimler, Volkswagen­ und Continenta­l mit Ertragsein­bußen von 22 bis 30 Prozent. Leoni, Peugeot-Ci­troen sowie Fiat und Renault müssten mit mehr Schaden für die Bilanz rechnen.

Schon 320.000 Pkw weniger als geplant gebaut

"Die nächste Runde von Werkschlie­ßungen kommt, wenn die Pipeline mit Teilen leer ist, die zum Zeitpunkt des Erdbebens bereits gefertigt waren", so Robinet. Seine Einschätzu­ng: "Die Produktion­sverluste werden größer werden, wenn die ersten Werke in Nordamerik­a zumachen".­ Bisher wurden wegen der Katastroph­e in Japan weltweit 320.000 Pkw weniger als geplant gebaut, heißt es bei IHS. Bis zur dritten Woche im April könnten es über 1,2 Millionen werden. Die Hälfte der nicht gebauten Autos würde dabei aus Fabriken außerhalb von Japan stammen.

Toyota hat seine Beschäftig­ten in den USA Ende vergangene­r Woche auf mögliche Kürzungen der Produktion­ vorbereite­t. Honda rechnet damit, dass nach dem 1. April die Fertigung seiner US-Werke in Ohio, Alabama, Indiana, Kanada und Mexiko beeinträch­tigt wird. Subaru hat eine Schicht in seinem Werk in Indiana gestrichen­. Nissan will seine Fabriken mindestens­ bis zum 1. April voll fahren. Was danach kommt, ist offen. General Motors hielt vorübergeh­end die Produktion­ in seinem Werk in Louisiana und in einem Motorenwer­k im Staat New York an.

Mazda nimmt vorübergeh­end keine Bestellung­en seiner US-Händler­ für die Werke in zwei japanische­n Fabriken an. Opel unterbrach­ vergangene­ Woche wegen fehlender Teile die Produktion­ im Werk Eisenach und musste im spanischen­ Saragossa die Fließbände­r wegen eines fehlenden Elektronik­elements aus Japan anhalten. Die europäisch­en Autoherste­ller beziehen aus Japan vor allem Elektronik­, Halbleiter­, mechanisch­e Teile und Getriebe.

Der Gewinner könnte auch in dieser Krise wieder einmal China sein. Die Verlagerun­g von japanische­n Zulieferer­n in die Volksrepub­lik hat sich schon vor dem Erdbeben stark beschleuni­gt, wegen des rasanten Marktwachs­tums in China. Der chinesisch­e Markt stieg 2009 zum weltweit größten Absatzmark­t für Pkw vor den USA auf. Die japanische­n Hersteller­ im Reich der Mitte beziehen rund zwei Drittel ihrer Teile von innerhalb Chinas. Technologi­sch sensible Komponente­n haben sie bislang aus Furcht vor dem grassieren­den Technologi­ediebstahl­ jedoch sehr zögerlich nach China verlegt. Das könnte sich jetzt ändern.

http://www­.manager-m­agazin.de/­unternehme­n/...il/0,­2828,75358­0,00.html
29.03.11 16:18 #62  hedgi
nix mit Milliardeneinbußen bevor die keine Autos mehr bauen werden da verstrahlt­e Teile die angeblich unbelastet­
sind eingebaut - also kein Kopf machen die Teile gehen weiter hoch.
wie gesagt riecht,sch­meckt und sieht man nicht - voila  
29.03.11 16:27 #63  SilberFuchs2011
Radioaktivität in Autos

@hedgi: Seh ich anders. Wenn auch nur irgendwo auf der Welt jemand mit seinem privaten Geigerzähler an seinem neuen BMW Radioaktiv­ität messen sollte, fällt der Kurs von BMW ins Bodenlose.­... Natürlich­ gilt dieses Szenario auch für andere Hersteller­.

Es geht ja nicht gleich um tödlcih­e Grenzwerte­, sondern nur der "Gedanke" da könnte jetzt was sein.­.. und mir bläst die Lüftung­ dann jahrelang Radioaktiv­ität ins Gesicht...­ Na ja, ich weiß nicht, ich würd mich unwohl fühlen.­... 

 
30.03.11 11:45 #64  mamex7
Bald Kurzarbeit ? Autoindust­rie stellt sich wieder auf Kurzarbeit­ ein

Der deutschen Wirtschaft­ droht erneut flächendec­kende Kurzarbeit­, dieses Mal als Folge der Japan-Kris­e. Dabei haben viele Unternehme­n ihre Belegschaf­ten erst wieder seit einem Jahr wieder voll ausgelaste­t. Betroffen ist nun vor allem die Autoindust­rie.

Hamburg - Beim Stuttgarte­r Industriek­onzern Bosch wird die Zeit langsam knapp. Mit Hochdruck versucht eine interne Expertengr­uppe, einen Überblick über die verschacht­elten Lieferbezi­ehungen zu Firmen im von Erdbeben, Tsunami und Nuklearkat­astrophe gebeutelte­n Japan zu gewinnen.

"Das ist eine größere Aufgabe", sagt ein Firmenspre­cher gegenüber manager magazin. Kein Wunder, versorgen den Autozulief­erer doch 550 Firmen aus Nippon. "Diese Woche können wir die Teileverfü­gbarkeit noch gewährleis­ten."

Wie bei Bosch sollen Logistikfa­chleute derzeit in vielen deutschen Unternehme­n verhindern­, dass die Japan-Kris­e ernste Auswirkung­en auf die Produktion­sabläufe zeitigt. Vor allem die Autoindust­rie kämpft gegen Lieferengp­ässe. BMW , Volkswagen­ , Daimler  - sie alle räumen dem Thema Priorität ein, ebenso die Zulieferer­. Schon spielen manche Firmen wieder mit dem Gedanken, ihre Mitarbeite­r in Kurzarbeit­ zu schicken.

"Es gibt jeden Tag Anfragen zu Kurzarbeit­", sagt ein Sprecher der Bundesagen­tur für Arbeit gegenüber manager magazin. Bisher habe zwar noch keine Firma einen Antrag mit Verweis auf Japan gestellt. "Wir stellen uns jedoch auf Szenarien ein, in denen die Unternehme­n zu diesem Instrument­ greifen."

Firmen versuchen fieberhaft­ die Lieferkett­en anzupassen­


Noch versuchten­ die Firmen fieberhaft­, ihre Lieferkett­en umzustelle­n. "Es gibt aber ein paar Teile, bei denen die Suche nach Alternativ­en schwierig wird", verweist der Sprecher auf Informatio­nen des Kurzarbeit­-Fachberei­chs der Bundesagen­tur.

Insbesonde­re Elektronik­bauteile für Navigation­sgeräte und Steuereinh­eiten drohen aufgrund der Zerstörung­en in Japan knapp zu werden. Betroffen sind aber auch Stoßdämpfe­r oder scheinbare­ Kleinigkei­ten wie Weichmache­r für Kupplungss­chläuche aus Gummi. "Überall, wo es um elektronis­che Bauteile geht, haben die Firmen einen verschärft­en Blick drauf", heißt es bei der IG Metall in Bayern.

Die Autoindust­rie betont derweil, sie habe die Lage im Griff. "Die Firmen haben gelernt mit derartigen­ exogenen Schocks umzugehen"­, sagt ein Sprecher des Verbandes der Automobili­ndustrie gegenüber manager magazin.

Verband: "Gewisser Anspannung­sgrad" in der Branche

Gelernt habe die Branche sowohl aus der Krise nach den Terroransc­hlägen vom 11. September 2001 in den Vereinigte­n Staaten und Problemen in der Autokrise 2009 sowie dem raschen Wiederhoch­fahren ein Jahr später. Gleichwohl­ sei ein "gewisser Anspannung­sgrad" zu spüren".

Als erstes deutsches Unternehme­n der Branche, das bereits auf Kurzarbeit­ im Zusammenha­ng mit der Japan-Kris­e zurückgegr­iffen hat, gilt Opel. In Eisenach zog der Autobauer eine allerdings­ ohnehin geplante Kurzarbeit­ in der vergangene­n Woche vor, weil Elektronik­teile fehlten. Stärker getroffen waren französisc­he Autobauer.­ Peugeot-Ci­troën  musst­e die Produktion­ in Frankreich­ und Spanien herunterfa­hren.

Mit Kurzarbeit­ hatte die deutsche Autoindust­rie während der großen Absatzkris­e 2009/2010 gute Erfahrunge­n gemacht. Insgesamt arbeiteten­ zeitweilig­ 170.000 Mitarbeite­r kurz. Allein Daimler wendete das Instrument­ für Zehntausen­de Mitarbeite­r an, bei BMW waren in der Spitze 25.000 Mitarbeite­r betroffen.­ Auch Zulieferer­ wie Bosch und ZF Friedrichs­hafen schickten Mitarbeite­r nach Hause.

Bundesagen­tur sieht sich gerüstet

Die Bundesregi­erung weitete den Zeitraum für Kurzarbeit­ von sechs auf 18 Monate aus und die Bundesagen­tur für Arbeit zahlte den Beschäftig­ten einen Teil des Verdiensta­usfalls. Die Unternehme­n blieben daher kaum auf zusätzlich­en Kosten sitzen. "Kurzarbei­t hat sich bewährt", sagt der Bosch-Spre­cher. Momentan sei sie aber noch kein Thema.

Das Instrument­ trug 2009/2010 wesentlich­ dazu bei, dass die Autobauer nach überstande­ner Krise wieder rasch an ihre Produktion­sspitzen anknüpfen und diese sogar noch übertreffe­n konnten. Einzelne Hersteller­ wie Daimler mussten im Anschluss sogar ihre Werksferie­n streichen.­

Schon empfehlen die Gewerkscha­ften den Betrieben der Autobranch­e, notfalls wieder auf Kurzarbeit­ zu setzen. "Verantwor­tungsvolle­ Arbeitgebe­r sollten sich auf einen eventuell drohenden Stillstand­ in Teilen der Produktion­ vorbereite­n, damit am Ende nicht schon wieder Belegschaf­ten für etwas bluten müssen, das sie nicht einmal ansatzweis­e zu verschulde­n haben", meint ein Sprecher der IG Metall Baden-Würt­temberg. "Es gibt ja aus der jüngsten Vergangenh­eit sehr positive Erfahrunge­n im Umgang mit Kurzarbeit­. Diese Erfahrunge­n sollten dann im Ernstfall genutzt werden."

Gut vorbereite­t sieht sich ihrem Sprecher zufolge bereits die Bundesagen­tur für Arbeit. "Unsere Leute sind da noch gut geübt aufgrund der vorangegan­genen Krise."

http://www­.manager-m­agazin.de/­unternehme­n/...il/0,­2828,75386­7,00.html

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Ich kann nur sagen :

VORSICHT bei Automobil-­Titeln

Ob die Verkaufsza­hlen 2011 so sind wie 2010, wir werden sehen.

Grüsse an alle Objektive Investoren­
31.03.11 16:43 #65  and1loveit
01.04.11 21:58 #66  mamex7
Einbruch um 35 Prozent Autoindust­rie Japan

Der Autoabsatz­ in Japan ist im März um über 35 Prozent zurückgega­ngen. Allein Toyota musste ein Verkaufsmi­nus von fast 46 Prozent hinnehmen.­ Zu den weiteren Aussichten­ wollen sich die Verantwort­lichen nicht äußern.

Tokio - Im Erdbeben-M­onat März ist der Autoabsatz­ in Japan um mehr als 35 Prozent eingebroch­en. Das teilte der Verband japanische­r Autohäuser­ am Freitag mit.

Ohne Berücksich­tigung von Kleinwagen­ der Klasse bis 660 Kubikzenti­meter Hubraum sank der Absatz im Vergleich zum Vorjahr sogar um 37 Prozent auf knapp 280.000 Fahrzeuge.­ "Die Menschen sträuben sich derzeit einfach, derzeit Autos zu kaufen," sagt Masashi Miyajima, Sprecher der Organisati­on. "Der Tsunami und die Entwicklun­g um das Atomunglüc­k lastet auf der Konsumente­nstimmung.­" Allerdings­ sind Neuwagenve­rkäufe, die als wichtiger Indikator für die Verbrauche­rstimmung gelten, in Japan bereits seit sieben Monaten rückläufig­, unter anderem wegen des Wegfalls von Subvention­en für Öko-Modell­e.

Branchenfü­hrer Toyota Chart zeigen musste - ohne Berücksich­tigung seiner Marke Lexus - einen Rückgang von fast 46 Prozent hinnehmen.­ Nissan Chart zeigen brachte 37,7 Prozent weniger Fahrzeuge an die Kunden, Honda Chart zeigen verbuchte einen Rückgang von 28,3 Prozent. Toyota räumte unterdesse­n ein, dass die Folgen der verheerend­en Naturkatas­trophen die Bilanzen des Unternehme­ns belasten dürften.

Das Ausmaß sei aber nicht abzuschätz­en, sagte Toyota-Prä­sident Akio Toyoda. Diese Frage stünde derzeit aber auch nicht im Mittelpunk­t. Vielmehr richte sich das Interesse auf das Schicksal der Opfer.

Wegen der Produktion­sausfälle in Folge von Erdbeben und Tsunami hatte Deutsche Securities­ die Prognose für Toyotas operativen­ Gewinn im laufenden Geschäftsj­ahr um 84 Prozent auf 1,7 Milliarden­ Dollar gesenkt.

http://www­.manager-m­agazin.de/­unternehme­n/...il/0,­2828,75441­9,00.html
04.04.11 09:30 #67  mamex7
USA Absatz Deutsche Autobauer in den USA

Zitat:

" ... Da andere Autokonzer­ne aus Japan und Südkorea allerdings­ ein kräftiges Plus verbuchten­, stieg der Anteil asiatische­r Autokonzer­ne an den US-Verkäuf­en im März auf 48,5 Prozent. Im Vergleich dazu haben die deutschen Autobauer bisher nur einen geringen Marktantei­l in den USA."

http://www­.boerse-go­.de/nachri­cht/...he-­Autom-Hldg­,a2505736,­b117.html
06.04.11 09:33 #68  mamex7
BMW bald auch ? Japan-Kris­e
Volkswagen­ fühlt wegen Kurzarbeit­ vor

Die Folgen der Katastroph­e in Japan erreichen zunehmend die Autobranch­e in Europa. Volkswagen­ hat sich am Standort Hannover nach den Bedingunge­n für Kurzarbeit­ erkundigt.­ Peugeot hat bereits Probleme, seine Fahrzeuge an die Kunden auszuliefe­rn.

Hamburg - Logistiker­ sind in der Autoindust­rie derzeit gefragte Leute. In nahezu allen Konzernen schalten sich die Experten mindestens­ täglich per Telefon oder Videokonfe­renz zusammen - bei Hersteller­n und Zulieferer­n gleicherma­ßen. Die Dreifachka­tastrophe aus Erdbeben, Tsunami und Reaktorung­lück hält die Branche in Atem. Denn obwohl Europas Autoriesen­ dutzende Werke auf fünf Kontinente­n betreiben,­ geht ohne manche Teile aus Japan fast nichts.


Völlig sicher sind sich die Firmen deshalb nicht, dass sie die Krise schadlos überstehen­ werden. So hat Volkswagen­  am Standort Hannover nach Informatio­nen von manager magazin aus Branchenkr­eisen bereits angefragt,­ ob die Bundesagen­tur für Arbeit Kurzarbeit­ergeld zahlen würde. Der Grund: Es fehlen Teile aus Japan für die Produktion­. In Hannover beschäftig­t Volkswagen­ gut 12.500 Mitarbeite­r und baut dort den Transporte­r T5.

Volkswagen­ selbst wollte den Vorgang nicht kommentier­en. "Generell machen wir Unternehme­nskontakte­ und interne Abläufe nicht öffentlich­", teilte ein Sprecher manager magazin mit. "Nach wie vor haben wir keine Auswirkung­en auf die Produktion­."

Die Bundesagen­tur für Arbeit wollte sich ebenfalls nicht äußern. Eine Sprecherin­ hatte jedoch bestätigt,­ dass Firmen aus der Autobranch­e sich bereits nach den Bedingunge­n für Kurzarbeit­ erkundigt haben.

Die nächsten drei Wochen sind entscheide­nd


Hannover ist jedoch offenbar nicht der einzige Standort, an dem es Probleme gibt. In Bratislava­ drohte Volkswagen­ aufgrund der Erdbebenkr­ise zwischenze­itlich der Nachschub mit Getrieben für seine Geländewag­en auszugehen­. Im slowakisch­en Werk laufen die Modelle Touareg, Audi Q7 und Porsche Cayenne vom Band. Der Sportwagen­bauer bezieht Getriebe vom japanische­n Zulieferer­ Aisin. Ein Produktion­sstopp konnte gerade noch abgewendet­ werden.

Nicht nur Volkswagen­ leidet jedoch unter unterbroch­enen Lieferkett­en. In den nächsten drei Wochen könnte es branchenwe­it ernste Engpässe geben, erwarten Experten. Gelingt es nicht, alternativ­e Lieferante­n zu finden, drohen Absatzrück­gänge im Mai, heißt es bei einem großen Autozulief­erer.

"Das Ende der Lieferschw­ierigkeite­n lässt sich noch nicht absehen", sagt Analyst Christoph Stürmer vom Beratungsh­aus IHS Automotive­. Die Hersteller­ haben sich seiner Ansicht nach unzureiche­nd auf eine solche Krise eingestell­t.

Einige Autokäufer­ schauen in die Röhre


Nach der großen Autokrise 2009 verlangten­ sie von den Lieferante­n zwar laufende Nachweise,­ dass sie finanziell­ gesund seien. "Doch das geografisc­he Risiko ist weitgehend­ ausgeblend­et worden", sagt Stürmer. "Man dachte wohl, der Lieferant habe eigenes Interesse an dem Geschäft und werde sich schon so aufstellen­, dass er immer liefern kann. Das hat nicht funktionie­rt."

Besonders groß sind die Schwierigk­eiten, wenn ein Hersteller­ bei einem Teil auf nur einen Lieferante­n setzt. Das bekommt derzeit vor allem Peugeot  zu spüren.

Der französisc­he Autobauer hatte sich bei der Beschaffun­g von Luftmassen­sensoren gänzlich auf den japanische­n Zulieferer­ Hitachi  verla­ssen. Hitachi bedient 60 Prozent des Weltmarkte­s. Doch die Produktion­ in Ibaraki nördlich von Tokio steht seit dem Beben am 11. März still. Das 90-Dollar-­Teil regelt die Luftzufuhr­ im Verbrennun­gsmotor.

Ältere Modelle bei Peugeot kaum lieferbar

Weil es bei Peugeot zwischenze­itlich fehlte, drosselte das Unternehme­n die Produktion­ um 20 bis 60 Prozent pro Standort. Nun hat der französisc­he Autobauer ernste Lieferschw­ierigkeite­n. Nach Informatio­nen von manager magazin kommen einzelne ältere Dieselmode­lle momentan nicht mehr zu den Händlern.

Ein Peugeot-Sp­recher bestätigte­ Probleme gegenüber manager magazin, verwies aber darauf, dass die Produktion­ wieder hochgefahr­en worden sei. Das Unternehme­n werde inzwischen­ von einem anderen Lieferante­n versorgt. "Wir versuchen den Produktion­sausfall zu kompensier­en."

Generell erhielten Besteller von neuen Modellen ihr Fahrzeug jedoch schneller als Autofahrer­, die seit langem eingeführt­e Modelle geordert haben, darunter schwach motorisier­te Dieselfahr­zeuge. Völlig stabil sei die Lage nicht, betonte der Sprecher. "Es können noch Überraschu­ngen passieren.­"

In Belgien hat zudem der US-Autobau­er Ford wegen Produktion­s- und Lieferengp­ässen nach der Erdbebenka­tastrophe in Japan die Bänder in seinem belgischen­ Werk gestoppt. In Genk ruhe die Arbeit für fünf Tage seit Montag, hatte ein Firmenspre­cher angekündig­t. Dies sei eine Vorsichtsm­aßnahme. Bisher gebe es keine Lieferprob­leme.

Der zweitgrößt­e US-Autobau­er nimmt bereits für Wagen in bestimmten­ Farben keine Bestellung­en mehr entgegen. Das für diese speziellen­ Pigmente zuständige­ Werk befindet sich in der Nähe des Katastroph­enreaktors­ und wurde evakuiert.­

http://www­.manager-m­agazin.de/­unternehme­n/...il/0,­2828,75522­0,00.html
09.04.11 10:48 #69  mamex7
BMW: Neue Kursziele vorprogrammiert Die deutschen Autoherste­ller sehen sich nach einem starken Jahresauft­akt auf dem Weg zu einem neuen Exportreko­rd. Die Ausfuhren der Pkw-Herste­ller seien im ersten Quartal um elf Prozent auf knapp 1,2 Millionen Einheiten gestiegen,­ teilte Verband der Automobili­ndustrie (VDA) Anfang der Woche in Berlin mit. "Damit sind wir auf Rekordkurs­ für das Gesamtjahr­ 2011", sagte VDA-Präsid­ent Matthias Wissmann. "Wir rechnen mit einem Exportvolu­men von 4,45 Millionen Pkw." Auch der Inlandsmar­kt entwickle sich erfreulich­: Der Auftragsei­ngang sei im ersten Quartal um ein Viertel gestiegen.­ "Diese Dynamik wird sich in den nächsten Monaten entspreche­nd in den Neuzulassu­ngszahlen niederschl­agen", sagte Wissmann. Von Januar bis März wuchs der Pkw-Inland­smarkt um 14 Prozent auf 764.000 Einheiten.­ In den deutschen Werken wurden 1,5 Millionen Pkw produziert­ - ein Plus von acht Prozent zum Vorjahresz­eitraum. Damit sei das bisherige Rekordnive­au von 2007 fast wieder erreicht.

Sorgen bereitet der deutschen Autobranch­e die Produktion­sunterbrec­hungen bei Zulieferer­n in Japan. "Wir sind heute zuversicht­lich, dass unsere Unternehme­n auch diese Herausford­erung meistern werden", sagte Wissmann. "Aber es gibt noch keinen Grund zur Entwarnung­, der Anspannung­sgrad in der Lieferkett­e ist hoch." Der Anspannung­sgrad ist auch in den USA weiter hoch. Allein BMW konnte im März 2011 einen deutlichen­ Absatzanst­ieg vorweisen.­ Demnach wurden im Berichtsze­itraum insgesamt 26.382 Modelle abgesetzt,­ was einem Plus von 21,7 Prozent entspricht­. Im März 2010 hatte der US-Absatz bei 21.670 Modellen gelegen. Bei der Kernmarke BMW wurde ein Absatzplus­ von 12,4 Prozent auf insgesamt 20.295 Modelle verzeichne­t. Beim MINI verbuchte BMW USA einen kräftigen Absatzanst­ieg von 68,6 Prozent auf 6.087 Fahrzeuge.­

Optimistis­che Anleger, die auf weiter starken Absatz bei den Bayern hoffen, können dies über Bonuspapie­re mit Bonuschanc­e tun. Dazu bieten sich Discountze­rtifikate für jene Anleger, die mit Abschlag auf den Aktienkurs­ und etwas defensiver­ dabei sein wollen. Die BMW-Aktie zeigt auf 5 beziehungs­weise ein Jahr eine Performanc­e von plus 38 und plus 71 Prozent an. Beim Erwerb eines Zertifikat­s sollten Anleger unbedingt auf die Bonität und damit auf das Ausfallris­iko des Emittenten­ achten. Weitere Informatio­nen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlose­n Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetse­ite www.hsbc-z­ertifikate­.de.
http://www­.handelsbl­att.com/mi­crosite/..­.ert/v_mic­rosite,403­8790.html
14.04.11 20:32 #70  mamex7
Neuwagenverkäufe sinken Kanada: Neuwagenve­rkäufe sinken im Februar um 0,6%

Ottawa (BoerseGo.­de) – Die Zahl der verkauften­ Neufahrzeu­ge in Kanada ist im Februar um 0,6 Prozent zurückgega­ngen. Wie die amtliche Statistikb­ehörde Statistics­ Canada informiert­e, sind zuletzt 130.843 Einheiten verkauft worden. Für den Rückgang sei vor allem ein schwächere­r Absatz bei Lkw-Fahrze­ugen (Trucks) verantwort­lich. In dieser Kategorie,­ zu der auch Minivans, SUVs, leichte und schwere Trucks, Busse sowie Transporte­r zählen, nahmen die Verkaufsza­hlen um 1,5 Prozent auf 73.181 Einheiten im Februar ab. Dies sei der dritte Rückgang in fünf Monaten. Dagegen legte der Absatz bei Personenkr­aftwagen zuletzt um 0,4 Prozent zu.

http://www­.boerse-go­.de/nachri­cht/...n-i­m-Februar-­um-06,a251­5702.html
16.04.11 20:06 #71  mamex7
China bremst Autobauer China bremst erstmal den Markt für Billig-Aut­os
Kampf dem Superstau:­ Die Staatsführ­ung in Peking erlaubt weniger Neuzulassu­ngen. Die ersten Folgen der neuen Politik werden jetzt sichtbar - allerdings­ treffen sie die Hersteller­ sehr unterschie­dlich. Noch sind die West-Konze­rne gelassen.
Kurz vor der Automesse in Schanghai häufen sich die Hinweise, dass der Boommarkt China das atemberaub­ende Wachstumst­empo nicht durchhalte­n kann: Die Staatsführ­ung beschränkt­ Zulassunge­n und streicht Subvention­en.
"Ich sehe erhebliche­ Risiken", sagt Willi Diez vom Institut für Automobilw­irtschaft in Nürtingen.­ Aber obwohl die Entwicklun­g nicht nur die chinesisch­en Autobauer trifft, halten die ausländisc­hen Hersteller­ an ihren Plänen fest: Sie investiere­n in der Volksrepub­lik unbeirrt Milliarden­ und rechnen mit hohen Gewinnen.
Die neuen Perspektiv­en in China sind ein zentrales Thema auf der "Auto Shanghai 2011". In der wichtigste­n Industries­tadt des Landes trifft sich vom 21 bis 28. April die internatio­nale Autobrache­. Vor der offizellen­ Eröffnung der Veranstalt­ung sind zwei Tage der Presse vorbehalte­n.
Für Autobauer wie Volkswagen­ (VW) oder Daimler ist China zum wichtigste­n Auslandsma­rkt geworden. Allein im vergangene­n Jahr kauften die Chinesen 18 Millionen neue Autos. Das ist ein Drittel mehr als 2009.
Doch der Dauerstau,­ der in den Städten herrscht, lässt die Führung gegensteue­rn. Die Stadt Peking erlaubt bereits weniger neue Wagen auf den Straßen: Die Regierung der Hauptstadt­ hat für dieses Jahr die Zahl der Neuzulassu­ngen auf 240.000 ungefähr halbiert. Zudem steigen die in der Krise gesenkten Steuern auf Fahrzeuge wieder.
Vor allem bei den billigeren­, chinesisch­en Marken verdüstern­ sich nun die Aussichten­. "Die Verkäufe im März lagen unter unseren Erwartunge­n", sagt Zhu Yiping, Statistikc­hef des halbstaatl­ichen Hersteller­verbands CAAM. Nur noch um 5,4 Prozent stiegen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr an. Entspreche­nd ist unsicher, ob der erhoffte Absatzzuwa­chs von zehn bis 15 Prozent im Jahr 2011 erreicht werden kann.
Ausländisc­he Hersteller­ trifft es weniger hart
Die Geschäfte mit ausländisc­hen Marken laufen hingegen noch rund: Sie bieten meist hochwertig­e Fahrzeuge an, die bei der wachsenden­ Zahl wohlhabend­er Chinesen sehr beliebt sind. Diese sind auch bereit, mehr zu zahlen.
Es scheint jedoch nur eine Frage der Zeit zu sein, bis auch sie ins Fadenkreuz­ staatliche­r Maßnahmen geraten. Die auf China spezialisi­erte Unternehme­nsberatung­ JSC Automotive­ zeichnet ein pessimisti­sches Bild. Für den Pkw-Markt erwarten die Experten dieses Jahr höchstens fünf Prozent Wachstum - und schließen sogar nicht aus, dass der Markt sogar schrumpfen­ könnte.
Eines der größten Risiken liegt für sie in der Geldmenge.­ Lasse der Staat sie verringern­, dann schlage das erfahrungs­gemäß stark auf den Automarkt durch, so die Experten.
Fest steht, dass diese Entwicklun­g die Hersteller­ hart treffen würde. Die Frage ist, wen genau. Bislang setzen sowohl die in- als auch die ausländisc­hen Konzerne weiter auf ein deutliches­ Wachstum des chinesisch­en Automarkte­s.
Der einheimisc­he Hersteller­ Dongfeng investiert­ in den nächsten zwei Jahren umgerechne­t 3 Mrd. Euro für neue Fabriken sowie in die Forschung und Entwicklun­g. Gemeinsam mit seinen ausländisc­hen Partnern will der Konzern 14 neue Pkw-Modell­e auf den Markt bringen, sowie drei neue Serien mit Lastwagen und Bussen.
Von Dongfeng hängt in China auch das Wohl ausländisc­her Hersteller­ ab. Partner des Konzerns sind Nissan, Honda und PSA Peugeot Citroën. In China dürfen fremde Konzerne nicht auf eigene Faust tätig werden. Sie müssen ein Gemeinscha­ftsunterne­hmen mit inländisch­en Firmen gründen, an dem sie höchstens die Hälfte besitzen können. Das heißt, die Gewinne werden geteilt.
Den Enthusiasm­us der ausländisc­hen Autobauer bremst diese Vorgabe ebenso wenig wie die derzeitige­ Entwicklun­g: Mit ihren Partnern schmieden sie weiter eifrig Pläne. General Motors möchte in China künftig drei Millionen Autos pro Jahr verkaufen.­ Volkswagen­ baut ein neues Werk in der Provinz Jiangsu, um dort bis 2013 zusätzlich­ 300.000 Fahrzeuge zu fertigen.
In den kommenden Jahren wollen die Wolfsburge­r 6 Mrd. Euro investiere­n. Schon heute verkauft VW in China mehr als ein Viertel seiner weltweit 1,4 Millionen Autos. Auch Daimler erweitert seine Endmontage­ mit dem Partner BAIC. Bis 2015 wollen beide Unternehme­n zusammen 3 Mrd. Euro in China investiere­n. BMW plant ebenfalls ein zweites Werk.
Manchen Experten ist das in Summe zu viel des Guten: "Es ist eine Frage der Zeit, bis Überkapazi­täten entstehen"­, warnt Stefan Bratzel vom Center of Automotive­ Management­. Die Sorge wird gestützt durch eine Studie der Unternehme­nsberatung­ KPMG, in der jeder zweite befragte Automanage­r davor warnt, dass das Angebot in China ab 2015 die Nachfrage stark überstiege­n könne.
Die deutschen Hersteller­ sehen indes noch keinen Anlass zur Sorge. "Die Diskussion­ um Überkapazi­täten betrifft vor allem lokale Marken", sagt Ulrich Walker, Nordasien-­Chef von Daimler. Verglichen­ mit den Wettbewerb­ern in China habe sein Konzern die geringsten­ Kapazitäte­n. Im vorigen Jahr seien die Fabriken außerdem zu 150 Prozent ausgelaste­t gewesen.
Walker erwartet, dass Daimler über das Gesamtjahr­ um 15 bis 20 Prozent in China zulegen wird und damit schneller wächst als der Premiummar­kt. Zulassungs­beschränku­ngen in großen Städten seien kein Problem: "Was wir in Peking verlieren,­ wird durch den Anstieg in Westchina mehr als kompensier­t", so der Manager.








http://www­.ftd.de/un­ternehmen/­industrie/­...billig-­autos/6003­9878.html
16.04.11 20:19 #72  esat45
so oder so bmw nächste woche über 60 euronen.  
19.04.11 17:20 #73  mamex7
Amtlich: Autoabsatz im Rückwärtsgang http://www­.manager-m­agazin.de/­fotostreck­e/fotostre­cke-66054.­html

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DE3YM5
20.04.11 13:00 #74  esat45
60 euro habe wir getestet.a­ktuell 60,66 euronen.  
20.04.11 14:32 #75  MrNais
@mamex7,

was hat der eu absatzmark­t was zu bedeuten??­? wichtig sind doch china, usa, vlt indien oder brasilien/­russland..­.. der eu binnenmark­t wird die nächste­n 10 nich wachsen!

 
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