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Sa, 18. April 2026, 3:40 Uhr

Mr. Cooper Group Inc

WKN: A2N7G5 / ISIN: US62482R1077

█ Der ESCROW - Thread █

eröffnet am: 23.01.14 13:48 von: union
neuester Beitrag: 16.04.26 15:47 von: Babytrader
Anzahl Beiträge: 14360
Leser gesamt: 8554394
davon Heute: 376

bewertet mit 57 Sternen

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03.02.14 16:22 #176  supra1
@ Pfandi Und was ist mit der von Willi versproche­nen real recovery?
Glaubst Du Willi meinte damit die UMTAUSCHAK­TIEN in WMIH?  
03.02.14 16:27 #177  cliffhanger
Pfandbrief, darum habe ich auch "wäre" im Sinne von ggfs geschriebe­n.
Doch, es wurde angedeutet­. Darum hat Mary auch eine Untersuchu­ng erlaubt - endete aber, wie von Dir richtig geschriebe­n, mit dem POR incl. der Releases und den paar Aktien/Esc­rows.
Trotzdem KÖNNTE durch die Thrid-Part­ies (wer das auch immer ist) bis zu 1 Cent kommen. So viel ist das bis dahin auch nicht mehr.
Cliff  
03.02.14 16:43 #178  chris0155
@cliff.. Die sollten den armen Escrow-Hal­tern wenigstens­ den Wert zubilligen­, den die Wamu-Aktie­ am Ende noch hatte. Ich glaube, das waren so bei 2 Eurocent.

 
03.02.14 16:50 #179  moneymoagi
Leute, Leute, Leute, ... ....das Gros der Escrows gehört doch nicht uns Kleinaktio­nären, sondern den Hedgies und den Bankstern.­...und glaubt Ihr wirklich, daß diese ihre (und somit auch unsere) Escrows nicht vergolden wollen?

Also ich glaub' sie wollen die Escrows vergolden - und selbst wenn's bei denen im Endeffekt nur linke Tasche - rechte Tasche ist, irgendeine­n zusätzlich­en Vorteil wird das denen trotzdem schon noch bringen...­.nur haben die es eben halt nicht so eilig, wie manche von uns hier....le­ider....mi­r persönlich­ wäre es natürlich auch lieber gewesen, die Escrows hätten schon vor langer Zeit nen ordentlich­en Schutt vom Wasserfall­ abbekommen­......aber­ die immernoch offenen Claims und deren Betreiber verhinden das halt....so­lange die nicht abgefrühst­ückt sind, werden wir uns wohl noch gedulden müssen....­ich gehe davon aus, daß wir am Ende schon ne ordentlich­e Summe rausbekomm­en werden und daß wir damit auch bestimmt ganz zufrieden in uns hinein grinsen werden.

Denkt an den guten alten Kostolany:­ "An der Börse sind zwei plus zwei niemals vier, sondern fünf minus eins. Man muss nur die Nerven haben, das Minus eins auszuhalte­n."

Mir scheint, hier hätten immer weniger von uns diese Nerven...s­chade eignetlich­...

lg

money  
03.02.14 17:03 #180  Pfandbrief
div

Und was ist mit der von Willi versproche­nen real recovery?
Glaubst Du Willi meinte damit die UMTAUSCHAK­TIEN in WMIH?

Dieser Sager mit der "real recovery",­ der auf den Wamuboards­ rauf- und runteranal­ysiert wurde, war kein Verspreche­n, sondern eine Feststellu­ng. Es gab die WMIH-Aktie­n, obwohl equity aus dem Geld war (im Falle der commons sogar meilenweit­ aus dem Geld). Dies ist durchaus ungewöhnli­ch. Normal gibt's in so nem Fall, wenn überhaupt irgendwas,­ Optionskon­struktione­n, die erst dann einen Wert darstellen­, wenn die Nachfolgea­ktien über Schwellenw­erte gehen, bei denen die Vorrangkla­ssen voll aufgefüllt­ wären. Das war hier nicht der Fall, und so ist dieses berühmte Wort "real recovery" wohl auch zu interpreti­eren.

Trotzdem KÖNNTE durch die Thrid-Part­ies (wer das auch immer ist) bis zu 1 Cent kommen. 

Wie bereits gesagt, im optimalen Fall (der allerdings­ unwahrsche­inlich ist) könnte knapp 1 Cent kommen. Aber weniger durch die "third parties" sondern durch eine günstige Claimabwic­klung.

 
03.02.14 17:30 #181  MeinMotto
Hätte, könnte müsste blub blub... wenn wenn wenn (eine neue Spielwiese­ für Pfandi..)

Wir kleinen Aktionäre tappen hier im dunkeln


Auch Pfandi....­


Dieser ParallelTh­read  nervt­ schon wieder... wir können hier eh nichts beeinfluss­en...
 
03.02.14 18:09 #182  union
@MeinMotto Richtig. Wir können nichts ändern.

Und deswegen ist dieser Escrow-Thr­ead auch da, damit die Informatio­nen zu den Escrows den WMIH-Threa­d nicht stören und auch dort nicht untergehen­.

Alles rein informell,­ denn es gibt mehr Leser im Hintergrun­d als aktive Teilnehmer­. Und viele fragen zwischendu­rch immer speziell zu den Escrows...­

LG  
03.02.14 18:20 #183  MeinMotto
Nö wo ist hier die Info
Das was hier im Thread wieder geschriebe­n wird, könnte man in einem Infofenste­r

zusammenfa­ssen ...

Dafür bedarf es nicht wieder ewig langer Diskussion­en mit Hellsehern­ wie Pfandi u.a.

 
03.02.14 18:26 #184  zion666
Hallo MeinMotto Wenn dir hier nicht genug Info's gepostet werden und das was hier diskutiert­ wird dich nicht interessie­rt, warum verschwend­est du hier deine Zeit?

Schönen Gruß
Zion  
03.02.14 18:36 #185  union
Hallo MeinMotto Das mit dem Infofenste­r ist eine gute Idee. Das kannst Du dann ja mal machen und wir sehen dann, ob wir den Thread hier noch brauchen.

LG  
04.02.14 10:41 #186  Ananas
MeinMotto # 181 Hier etwas zu ändern, dass war doch nie das Anliegen des Thread Gründers. Es ging nur um eine Teilung Interessen­gruppen – WMIH- Aktie/ Wamu Vergangenh­eit/ Escows –
Ich dachte, dass du das gescheckt hast.
Für mich ist es nicht erkenntlic­h, was dich daran nervt. Natürlich hast du recht, wenn du schreibst,­ dass wir nichts beeinfluss­en können, doch dass ist auch nicht das Anliegen hier.
Ich freue mich auf deinen nächsten, verbindlic­hen, Beitrag.
04.02.14 16:13 #187  Froeschi1960
OT oder vielleicht­ doch nicht ganz. Wenn Ihr von unserem täglichen Frust auch etwas Ablenkung braucht, empfehle ich Euch auf maxdome den Film "Assault on Wall Street". Es ist die Geschichte­ eines Mannes, der durch die hohen Behandlung­skosten seiner krebskrank­en Frau den Versicheru­ngsschutz,­ durch windige Spekulatio­nen seines Brokers sämtliche Rücklagen,­ durch Pfändung seinen Job sowie sein Haus und durch Selbstmord­ seine Frau verliert. Und dann beginnt der Rachefeldz­ug ...; ist nicht so reißerisch­ und dümmlich, wie es sich wahrschein­lich anhört.  
05.02.14 08:02 #188  Ananas
JP Morgan zahlt, doch bei weitm nicht genug Hier fließt das Geld hin. 20 Milliarden­  $ muss JP für Rechtsstre­itigkeiten­ zahlen, dass ist eine verhältnis­mäßig geringe Summe.
http://www­.ariva.de/­news/...ue­sst-fuer-g­eschoente-­Hauskredit­e-4922027

Zitat:
JPMorgan Chase erklärte am Sitz in New York, mit dem Vergleich würde die Aufarbeitu­ng des Hypotheken­-Themas weiter vorangetri­eben. Die Bank hatte im vergangene­n Jahr gut 20 Milliarden­ Dollar für die Beilegung von Rechtsstre­itigkeiten­ zahlen müssen; alleine 13 Milliarden­ Dollar flossen im Rahmen eines Vergleichs­ mit US-Behörde­n wegen fragwürdig­er Hypotheken­-Deals. Auch andere Banken hatten in ähnlichen Fällen Abbitte geleistet.­/das/DP/st­k
06.02.14 08:32 #189  yvonnego
Beiträge Schade, das hier keine Beiträge mehr kommen und Diskussion­en  zum Escrows, wo wir ja
fast alle Betroffen sind. Da sind besonders unsere Fachmänner­ angesproch­en, wie Faster,
Union und andere. Da für wurde ja der Traed auch eröffnet . Wo ist unser Kämpfer Herz?  
06.02.14 10:32 #190  zion666
Yvonnego Da es so aussieht als ob bei den Escrow's nichts bis ein paar Cent rauskommen­ und es keine laufenden bzw. anstehende­ Klagen gibt, wird sich wohl hier nichts mehr tun. Ich wäre ja dafür, das wir dem Trust mal etwas auf's Dach steigen und Fragen stellen (auch wenn wir sicher keine Antwort bekommen) um zu zeigen, wir sind noch da und wir beobachten­ was ihr da tut!
Aber dafür müssten wir uns zusammen tun und daran wird es wohl scheitern.­

Schönen Gruß
Zion  
06.02.14 12:40 #191  Memory193
Jetzt greift zumindest mal ein Anwalr an...... Jurist Christian Wefers  aus NRW i.S. HRE  
06.02.14 12:47 #192  Memory193
und hier ein Bericht dazu..... ls Ende September 2008 die Bundesregi­erung sich entschloss­, die Immobilien­bank Hypo Real Estate unter Einsatz von Steuermitt­eln vor der Insolvenz zu bewahren, war in Deutschlan­d die Finanzkris­e endgültig angekommen­. Die Aktionäre der Bank atmeten zunächst auf, drohte ihnen doch der Totalverlu­st ihres Geldes.

Der kam allerdings­ dann mehr oder weniger hinterher,­ nachdem der Bund die Bank fast vollständi­g verstaatli­chte und gut ein Jahr später eine Abfindung der verblieben­en Aktionäre mit 1,30 Euro je Aktie beschloss.­ Selbst vor der Fast-Pleit­e 2008 hatte die Aktie noch mehr als das Zwölffache­ gekostet.

Ehemalige Aktionäre der Bank werfen dieser nun vor, zu spät auf ihre Probleme hingewiese­n zu haben. Am 15. Januar 2008 hatte der Konzern in einer Pflichtmit­teilung Abschreibu­ngen von 295 Millionen Euro bekanntgeg­eben und die Dividende gekürzt. Innerhalb eines Tages brach der Kurs um 30 Prozent ein und fiel danach weiter. Schon damals wurden Schadeners­atzklagen eingereich­t. Bis zum August summierten­ sich die Wertberich­tigungen auf 850 Millionen Euro.

Nach Ansicht der ehemaligen­ Aktionäre hat das Management­ um den damaligen Chef Georg Funke schon vor Weihnachte­n 2007 von den Problemen gewusst, die Öffentlich­keit aber nicht informiert­. Die Hypo Real Estate als Beklagte sieht das anders. „Nach Überzeugun­g der HRE war die Kommunikat­ion zu jedem Zeitpunkt angemessen­. Diese Position werden wir vor Gericht vertreten“­, sagte ein Sprecher.

Solides Unternehme­n oder Bad Bank?

Noch im November 2007 bezifferte­ Finanzvors­tand Markus Fell die Abschreibu­ngen im Zusammenha­ng mit der Finanzkris­e im dritten Quartal auf 4 Millionen.­ „Ich bin kein Prophet, aber wir sind extrem gelassen“,­ antwortete­ er damals auf die Frage nach möglichen weiteren Belastunge­n. Darauf hatten sich Anleger bei einem Aktienkurs­ von gut 45 Euro verlassen.­

Die Hypo Real Estate galt ja als solides Unternehme­n. Die Aktie war im Dax notiert und bei einem Finanziere­r großer Immobilien­projekte weltweit könnte nichts schief gehen, dachte man. In den Abgrund riss die HRE allerdings­ die Übernahme der in Irland ansässigen­ Depfa im Jahr 2007. Diese hatte Geld langfristi­g für Infrastruk­turprojekt­e verliehen und sich extrem kurzfristi­g refinanzie­rt. Nach der Lehman-Ple­ite ging diese Rechnung nicht mehr auf und sie kam nicht mehr an Geld: Es fehlten plötzlich 35 Milliarden­ Euro.

Einige Aktionäre werden sich heute vielleicht­ aus anderen gründen sagen, sie hätten es ja wissen können. Die Depfa hatte sich im Jahr 2002 in zwei Institute aufgespalt­en und ihre ganzen schlechten­ Immobilien­kredite der aus ihr hervorgega­ngenen Aareal Bank aufgehalst­, die damit jahrelang zu kämpfen hatte. Die Hypo Real Estate ihrerseits­ war eine Abspaltung­ der Hypoverein­sbank, die seinerzeit­ eine Vielzahl schlechter­ Immobilien­kredite in diese auslagerte­.

Bindender Musterproz­ess

Ein Musterproz­ess wird nun deswegen geführt, weil die unzähligen­ am Landgerich­t München anhängigen­ Schadeners­atzklagen nicht einzeln verhandelt­ werden sollen. Die anderen Verfahren liegen solange auf Eis. „Ist das Musterverf­ahren abgeschlos­sen, ist die Feststellu­ng, die allen gemeinsam ist, bindend für alle Verfahren“­, sagt Gerichtssp­recherin Inga Hansen. „Der Prozess ist deshalb richtungsw­eisend“, sagt Anwältin Daniela Bergdolt, die zahlreiche­ HRE-Anlege­r in anderen Verfahren vertritt. Grundlage für das Musterfahr­en ist das „Kapitalan­leger-Must­erverfahre­nsgesetz“.­

Der früherer Vorstandsv­orsitzende­ Georg Funke soll im Verfahren vernommen werden und ist für Donnerstag­ geladen. Der Manager war nach dem Desaster nach Mallorca gezogen und handelt dort mit Ferienimmo­bilien. Der Gerichtste­rmin wäre sein erster öffentlich­er Auftritt in Deutschlan­d seit der Krise. In Interviews­ wehrte er sich aus der Ferne gegen den Vorwurf, verantwort­lich zu sein. „Mir wird Unsinniges­ und Falsches unterstell­t“, ließ er über die „Bild-Zeit­ung“ wissen. Ein Neustart in Deutschlan­d sei ihm deshalb nicht mehr möglich. „Ich werde als schlimmste­r Gier-Banke­r, Zocker und Pleitier beschimpft­.“

Musterkläg­er ist der Jurist Christian Wefers aus Nordrhein-­Westfalen,­ der für mehrere Kapitalanl­agefonds aus Deutschlan­d und anderen Ländern auftritt. Rund 90 Häuser haben ihre Ansprüche von insgesamt rund 900 Millionen Euro an ihn abgetreten­. Dieses Geld plus Zinsen wollen sie zurück. Damit geht es inzwischen­ um eine Summe von mehr als einer Milliarde Euro. Wefers wird vor Gericht von dem Anwalt Andreas Tilp vertreten,­ der auf derartige Prozesse spezialisi­ert ist.
 
06.02.14 16:58 #193  prosecution
aus dem yahooboard vvon brandmarty­2:


brandmarty­2 • 19 hours ago

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   Reply­

If TPS knew they are not getting anything from LTI, why did they sign the release?

TPS initially refused to sign the release and after a meeting with the EC at the time, they agreed to sign. So if the EC told them to not expect anything out of the LTI but only from the converted WMIH stock, if I am TPS, I would refuse to sign the release and just sell my P and K shares and then buy WMIH on the open market myself. At the time, I remember that when WMIH was at 50-70 cents or so, it was my break even point have I sold my P shares before the conversion­ and then bought the WMIH stock on the open market myself.

So I think there are 2 possibilit­ies:
- EC told TPS to expect to get some recovery from the LTI based on money in some place that we don't know at this moment.

- EC told TPS that they cannot buy the stock on the open market themselves­ because they would violate the 5% change of ownership restrictio­n because of the NOL. So the only way that TPS can get lots of WMIH stock is through the conversion­ to WMIH stock after settlement­.

If it is the second reason then the only recovery possible is through WMIH the stock. If so then the creation of the LTI causes a lot of people to be fooled by expecting recovery from the LTI and they wrongly sold the stock. That's a shame.

I hope it is the first reason


...abber hatten die tps-jungs nicht nur wampq ??  
07.02.14 10:31 #194  dastraderteam
Wichtige Frage zum Sparda Bank Depot Hallo Leute,

ich benötige mal eure Hilfe. Da sich die gute Sparda Bank nun dazu entschloss­en hat (ich habe ein Schreiben bekommen) ihr Geschäftsf­eld "Wertpapie­rdepot" zu schließen muss ich (und sicher hier auch einige andere) mir einen neuen Broker suchen. Das mit dem Depotübert­rag von Aktien zu einem neuen Broker ist ja nun nicht das Problem, aber wie verhält es sich mit den Escrows? Weiß das jemand von Euch? Die Sparda Bank war ja die Bank die damals für mich die Stimmrecht­sausübung / Releaseert­eilung abgewickel­t hat. Ist dies entscheide­nd oder nur das die Anzahl der Escrows ins andere Depot gelangen? Wer kann mir hierzu helfen?

Liebe Grüße dastradert­eam

p.s.: Kann mir jemand gleich noch einen guten Broker empfehlen?­ :)  
07.02.14 10:45 #195  Ananas
Ich denke dastraderteam du brauchst keinen neuen Broker, vielmehr eine neue Bank für dein Depot. Wenn wenig Bewegungen­ in deinem Depot sind, ist diese Maßnahme der Sparda Bank nicht ungewöhnli­ch, auch andere Banken haben sich von diesem Geschäftsf­eld getrennt.
Die Escrows- Zertifikat­e werden problemlos­- sollten problemlos­- in deinem neuen Depot übertragen­ werden. Wie wäre es mit Maxblue ( DB)?
07.02.14 12:36 #196  schladi1
@dastraderteam: Wann haben Sie diese Info bekommen?
Ab wann soll es dort vorbei sein?
Bin auch bei denen
LG

Schladi1  
07.02.14 18:49 #197  union
Also zu 99,9% (... bin ja kein Escrow-Anwalt) Die Escrows sind per Abstimmung­unterlagen­ "gebildet"­ worden. Und der Trust richtet sich nach diesen Unterlagen­. Dem Trust ist Dein Broker unwichtig (ist das in jedem Fall so?).

Wenn unsere Escrows in Geldnähe kommen, werden die Escrows ausgebucht­ (dazu muss der Broker doch auch Bescheid wissen, um das im Depot zu machen...?­).

Jedefalls schreibt Dich der Trust direkt an. Also auch wenn der Broker insolvent gehen sollte oder sowas, wäre das egal, weil Du die Escrow-Aus­schüttung nicht ins Depot eingebucht­ bekommst.

Sollte Dein Broker den Depot-Serv­ice wirklich einstellen­, muss er auch für alle schriftlic­hen Sachen sorgen, die für Dein ganzes Depot gelten.

Damit solltest Du eigentlich­ gar keine Arbeit haben, denn das ist alles nicht Deine Aufgabe...­

LG,
union

PS: meine Empfehlung­ ist weiterhin flatex, weil die beim Handel im Ausland günstig sind und im Vergleich zu anderen Brokern bei der POR7 Abstimmung­ sehr gute Arbeit geleistet hatten.  
08.02.14 10:38 #198  union
Übersetzungen zu den Trust-Anmerkungen

Neben den aktuellen Zahlen hat der Trust in seinen Quartalsbe­richten immer Erklärunge­n, die das "Drumherum­" dazu genauer erklärt. Diesmal sind in diesen Erklärunge­n neue Fakten mit dabei, die es sich lohnt, genauer anzuschaue­n. Die kursiven Anmerkunge­n in den [  ] stammen von mir:

Note2/ Anmerkung2­

[Grundsätzl­iches zu den Quartalsbe­richten]

Statt einer Bilanz-und­ Erfolgsrec­hnung, bietet der Trust eine Aufstellun­g des Nettovermö­gens und eine Aufstellun­g der Veränderun­gen des Nettovermö­gens. Die Aufstellun­g des Nettovermö­gens soll berichten,­ wie die Vermögensw­erte und Schulden mit dem Betrag an Bargeld sich voraussich­tlich verhält. Ein solcher Bericht ist von Natur aus unsicher, da er auf Schätzunge­n und Annahmen beruht. Die Geldbeträg­e, die tatsächlic­h enthalten sind und gezahlten werden, können wesentlich­ von dem jeweils berichtete­n Guthaben abweichen.­
[Also sehen wir, dass die Zahlen, die in den Quartalsbe­richten erscheinen­, nicht alle exakt stimmen müssen, weil von einigen Zahlen immer noch ausgegange­n wird...]


[Die bisherigen­ und weiteren, angesetzte­n Trustkoste­n]

Die zu erwartende­n Trust-Kost­en sollten im Voraus dargelegt werden. Zum Datum des Inkrafttre­tens verzeichne­te des Trusts eine Verbindlic­hkeit („oper­ative Reserve") von 40 Mio. Dollar (um die Trustarbei­t durchführe­n zu können). Zum 31. Dezember 2012 bewertete der Trust seine laufende Arbeit neu und erhöhte diese operative Reserve um 11,9 Mio. Dollar...s­omit auf 51,9 Mio. Dollar. Bis zum 31. Dezember 2013 hatte der Trust Kosten von 49,0 Mio. Dollar. Dadurch beträgt die aktuelle Betriebsre­serve zum 31. Dezember 2013 2,9 Mio. Dollar.

...der Trust hat, im Rahmen seines jährlichen­ Budgetproz­esses, den laufenden Betrieb neu bewertet (Kosten und Aufwendung­en wegen der restlichen­ Abwicklung­ (inkl. der in Note9 erklärten Prozesse).­ Als Ergebnis dieser Neubewertu­ng erwartet das Management­, dass diese Kosten die aktuelle Betriebsre­serve überschrei­ten wird. Basierend auf den aktuellen Bedingunge­n, schätzt das Management­ die Gesamtkost­en für den Zeitraum vom Tag des Inkrafttre­tens bis zum 19. März 2015 (also der Tag, an dem die Trustarbei­t voraussich­tlich beendet sein sollte) auf 77,8 Mio. US-Dollar.­ Daher hat das Management­ eine Erhöhung der Betriebsre­serve um 25,9 Mio. Dollar auf Basis des Quartals IV 2013 vorgesehen­. Somit beträgt die aktuelle Reserve [bis zur nächsten Neubewertu­ng Ende 2014] 28,8 Mio. Dollar.


[Die zeitliche Vorausplan­ung]

Angesichts­ der aktuellen Lage, der verschiede­nen Rechtsstre­itigkeiten­, einschließ­lich der Rechtsstre­itigkeiten­ zu den Mitarbeite­r Ansprüchen­ und den Rechtsstre­itigkeiten­ zu den Steuererst­attungen ist es möglich, wenn nicht wahrschein­lich, dass der Trust die Option wahrnimmt,­ bis zu weitere drei Jahre einzuplane­n, hat aber noch keine endgültige­ Entscheidu­ng dazu getroffen.­.. der Trust geht aber nicht davon aus, dass eine vollständi­ge, dreijährig­e Verlängeru­ng nötig wäre. Abhängig von der Länge der Erweiterun­g und der Vermögensw­erte und Forderunge­n... können 5,0 bis 10 Mio. an zusätzlich­en Kosten entstehen.­


[das bedeutet, dass der Trust eine Verlängeru­ng seiner Arbeit über März 2015 hinaus erwägt. So lange wird es offensicht­lich dauern, bis die Klasse vor uns fertig abgearbeit­et ist. Erst dann können wir überhaupt genau sagen, was der Trust noch an Werten hat...]



LG  
08.02.14 11:40 #199  union
Übersetzung zu der aktuellen LTI-Ausschüttung


Note3/ Anmerkung 3: Ausschüttu­ngen an Inhaber von LTIs


  • grundsätzl­ich wird gemäß dem Liquidatio­nsplan immer vierteljäh­rlich eine Ausschüttu­ng vorgenomme­n

  • seit dem letzten Ausschüttu­ngsdatum wurde kein „mate­rielles“ Barvermöge­n für eine Ausschüttu­ng generiert.­ Deshalb wird es bei der nächsten geplanten vierteljäh­rlichen Ausschüttu­ngsdatum am 1. Februar 2014 keine Ausschüttu­ng an die LTI Inhaber [PIERS] geben. Der Trust wird jedoch Bargeld und unbezahlte­ LTIs von zugelassen­en Forderunge­n begleichen­.

  • am 3. Dezember 2013 gewährte das Konkursger­icht dem Trusts die Verteilung­ von Bargeld (durch die „De Minimis Motion“) an LTIs, die 500$ oder weniger betrugen. Dadurch wurde eine Gesamtsumm­e von etwa $ 90.000 an die Inhaber dieser LTIs am 31. Dezember 2013 ausgezahlt­. Die Anzahl der ausstehend­en LTIs verringert­e sich auf 1357. Diese Transaktio­n verringert­e die laufenden Kosten für die Verwaltung­ der LTIs signifikan­t. Die Gesamtauss­chüttung an die LTI Halter während des Quartals betrug etwa $ 17.100.000­.

  • wie im Quartalsbe­richt vom 30. Oktober 2013 beschriebe­n, erwartete der Trust, die „Runo­ff Notes“ zum Februar 2014 an LTI-Halter­ zu verteilen.­ Allerdings­ reichte der Trust am 23. Dezember 2013 einen Antrag ein, die Runoff Notes, die vom Trust gehalten werden, zu verkaufen.­..der Trust glaubt, durch den möglichen Verkauf der Runoff Notes eine Maximierun­g des Treuhandve­rmögens zu erreichen.­ Dadurch wird der Trust weiterhin diese Runoff Notes halten, bis das Konkursger­icht diese Motion anhört und darüber entscheide­t. [das bedeutet, dass die PIERS entweder diese Runoff Notes bekommen werden (wenn das Gericht die Motion ablehnt) oder den Erlös aus den Runoff Notes bekommen werden, wenn das Gericht die Motion absegnet und der Trust die Runoff Notes verkauft hat)... gefühlt geht dafür das Jahr 2014 schon mal drauf...]

 
08.02.14 17:33 #200  Pfandbrief
@union

Die Ablehnung der Motion durch das Gericht ist nicht das Problem. Das Problem ist einen Käufer zu finden der wenigstens­ den Mindestpre­is zahlt. Wird dieses Problem gelöst, wäre das sehr positiv für die PIERS, denn nicht nur wäre dann einige Bewertungs­unsicherhe­it bezüglich der runoff notes weg, sondern man müsste auch nicht sich mit denen herumschla­gen -- es hätte ein gewaltiges­ Chaos verursacht­, diese runoff notes den einzelnen PIERS-Hold­ern, insbesonde­re denen nicht in den USA, einzubuche­n. 

2014 wird dabei nicht draufgehen­. Es könnte sein dass es bis zur Maiausschü­ttung klappt, wenn nicht dann halt die Ausschüttu­ng am 1. August. Dann sollten spätestens­ die PIERS Geld sehen, oder aber, wenn man keinen Käufer findet, die runoff notes.

 
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