Polaroid das Ende einer Ära?
02.07.01 09:20
Wirtschaftswoche heute
Die Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" raten derzeit von einem Engagement in die Aktien von Polaroid (WKN 852040) ab.
Jüngere Anleger würden kaum glauben, dass der amerikanische Hersteller von Sofortbildkameras einmal ein Renner an der Wall Street gewesen sei, denn schon seit einigen Jahren könne mit der Aktie von Polaroid kein Blumentopf mehr gewonnen werden.
Auch für das Jahr 2001 zeichne sich keine Wende ab. In den ersten drei Monaten habe Polaroid bei einem Umsatz von 331 Millionen US-Dollar einen Verlust von 38 Millionen verbucht. Das habe einem Minus von 85 Cent pro Aktie entsprochen. Auch für den Zeitraum von April bis Juni habe der Konzern rote Zahlen in ähnlicher Höhe angekündigt. Dies habe an der New Yorker Börse große Bestürzung ausgelöst, denn zuvor sei von Analysten damit gerechnet worden, dass sich der Verlust pro Anteilschein auf sieben Cent verringern würde.
Polaroid sei zunehmend durch die wachsende Konkurrenz in Bedrängnis geraten. Dazu würden vor allem digitale Kameras gehören, die immer preisgünstiger angeboten würden. Die Gesellschaft habe sich deshalb dazu entschlossen, ein Viertel der Belegschaft abzubauen. Schon Ende Februar seien 950 Mitarbeiter entlassen worden. Bis zum Ultimo 2002 werde es nur noch 5.500 Beschäftigte geben. Mit der Maßnahme sollten die jährlichen Kosten um maximal 200 Millionen Dollar gedrückt werden. Ob dieses üblich gewordene Allheilmittel greifen werde, müsse sich noch zeigen.
Die Polaroid-Aktie können Investoren nach Ansicht der Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" vorerst ad acta legen.
Jüngere Anleger würden kaum glauben, dass der amerikanische Hersteller von Sofortbildkameras einmal ein Renner an der Wall Street gewesen sei, denn schon seit einigen Jahren könne mit der Aktie von Polaroid kein Blumentopf mehr gewonnen werden.
Polaroid sei zunehmend durch die wachsende Konkurrenz in Bedrängnis geraten. Dazu würden vor allem digitale Kameras gehören, die immer preisgünstiger angeboten würden. Die Gesellschaft habe sich deshalb dazu entschlossen, ein Viertel der Belegschaft abzubauen. Schon Ende Februar seien 950 Mitarbeiter entlassen worden. Bis zum Ultimo 2002 werde es nur noch 5.500 Beschäftigte geben. Mit der Maßnahme sollten die jährlichen Kosten um maximal 200 Millionen Dollar gedrückt werden. Ob dieses üblich gewordene Allheilmittel greifen werde, müsse sich noch zeigen.
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