Sojabohnen CBOT Rolling
WKN: COM047 / ISIN: US12492A1079Sojabohnenmehl: Preise ziehen an
13.03.26 19:50
Börse Global
Der neue WASDE-Bericht wirbelt den Agrarmarkt auf. Während die US-Nachfrage nach Sojabohnenmehl überraschend stark ansteigt, bremsen Regenfälle in Brasilien und Trockenheit in Argentinien das globale Angebot aus. Diese Kombination zwingt das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) nun dazu, seine Preisprognosen nach oben zu korrigieren.
Das USDA reagiert damit auf einen hungrigen US-Binnenmarkt. Die Experten hoben die Schätzungen für die Sojabohnen-Zerkleinerung im laufenden Wirtschaftsjahr um 5 Millionen Scheffel an. Interessant dabei: Obwohl mehr Soja verarbeitet wird, sinkt die Ausbeute an Sojaöl leicht. Das rückt das Mehl als eigentlichen Werttreiber in den Fokus des Sojakomplexes. Konsequenterweise stieg die Preisprognose für eine Short Ton Sojabohnenmehl um 5 US-Dollar auf nun 300 US-Dollar.
Ernteverzögerungen in Südamerika
Blickt man nach Südamerika, zeigt sich ein kritisches Bild für das Angebot. In Brasilien stagniert die Ernteprognose zwar bei hohen 180 Millionen Tonnen, doch der Fortschritt hinkt gewaltig hinterher. Nur etwa die Hälfte der Felder ist bisher abgeerntet – ein Rückstand von zehn Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr, verursacht durch anhaltende Regenfälle.
In Argentinien wiegt die Lage schwerer. Hier strich das USDA die Ernteprognose um eine halbe Million Tonnen auf 48 Millionen Tonnen zusammen. In der wichtigen Pampa-Region fehlte schlicht der nötige Regen, um die ausgeweiteten Anbauflächen in entsprechenden Ertrag umzumünzen.
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Globale Vorräte schrumpfen leicht
Die Summe dieser Faktoren drückt auf die weltweiten Reserven. Die globalen Endbestände für 2025/26 wurden auf 125,31 Millionen Tonnen nach unten korrigiert. Neben den Ausfällen in Argentinien trugen auch geringere Erwartungen für die Ukraine zu diesem Rückgang bei. An den Terminmärkten sorgten diese Nachrichten bereits für steigende Kurse bei den Mehl-Futures, da Händler die sich verschärfende Angebotslage einpreisen.
Die Marktteilnehmer richten ihren Blick nun auf das Monatsende. Am 31. März veröffentlicht das USDA den "Grain Stocks Report" sowie den "Prospective Plantings Report". Diese Daten werden zeigen, wie viel Ware tatsächlich noch in den Silos liegt und wie die US-Farmer ihre Flächen für die kommende Saison planen. Davon wird abhängen, ob der aktuelle Preisaufschlag von Dauer ist.
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