Santos Aktie: Entscheidungswoche!
26.10.25 15:58
Börse Global
Die Santos Aktie steht vor einer entscheidenden Woche: Schwache Quartalszahlen und ein überraschender CFO-Wechsel belasten die Stimmung. Während die großen Wachstumsprojekte vorankommen, kämpft der australische Energiekonzern mit Produktionsausfällen und Führungsproblemen.
Düstere Quartalszahlen schockieren
Am 16. Oktober veröffentlichte Santos sein drittes Quartalsergebnis - und enttäuschte auf ganzer Linie. Die Produktion sank um 4 Prozent auf 21,3 Millionen Barrel Öläquivalent, während die Verkaufsmengen sogar um 10 Prozent einbrachen. Die Folge: Santos senkte seine Jahresprognose für 2025 von ursprünglich 90-95 Millionen Barrel auf nur noch 89-91 Millionen Barrel.
Verantwortlich für den Rückschlag sind gleich mehrere Faktoren:
* Verzögerter Start der BW Opal FPSO
* 155 stillstehende Bohrungen im Cooper Basin nach Überschwemmungen
* Wartungsarbeiten in Westaustralien
Trotz der Rückschläge erzielte Santos im dritten Quartal immerhin 300 Millionen US-Dollar freien Cashflow - seit Jahresbeginn summiert sich dieser auf stolze 1,4 Milliarden Dollar.
Führungs-Krise eskaliert
Doch die operativen Probleme sind nur eine Seite der Medaille. Am 14. Oktober trat Finanzchefin Sherry Duhe überraschend zurück - Medienberichten zufolge wegen eines "Führungsstil-Konflikts" mit CEO Kevin Gallagher. Lachlan Harris übernimmt vorläufig die CFO-Rolle und muss nun Stabilität in die Finanzführung bringen.
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Die Timing könnte kaum ungünstiger sein: Erst im September platzte die geplante 18,7-Milliarden-Dollar-Übernahme durch ein ADNOC-geführtes Konsortium. Jetzt müssen die Aktionäre auf die eigene Strategie vertrauen.
Wachstumsprojekte als Rettungsanker?
Kann Santos die Wende schaffen? Die großen Projekte geben zumindest Anlass zur Hoffnung. Das Barossa LNG-Projekt erreichte am 12. Oktober erstes Gas, die erste LNG-Ladung soll noch im vierten Quartal verschifft werden. In Alaska steht die Pikka-Ölfeld-Entwicklung kurz vor dem Abschluss - Phase 1 ist zu über 95 Prozent fertig.
Die entscheidende Frage: Reichen diese Wachstumstreiber aus, um die aktuellen Rückschläge zu kompensieren? Die Projekte sollen bis 2027 eine Produktionssteigerung von 30 Prozent ermöglichen. Doch die Märkte zeigen sich skeptisch - nach der Quartalsveröffentlichung sackte die Aktie um 1 Prozent ab.
Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Santos die Kurve kriegt oder ob die Abwärtsspirale sich weiterdreht.
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