Mais: Historische Lagerbestände!
12.04.26 07:50
Börse Global
Die US-Landwirtschaft steht vor einem Berg aus Mais. Trotz robuster Exportzahlen drückten volle Lagerhäuser und eine eingetrübte globale Stimmung den Bloomberg Corn Subindex am Freitag auf ein neues Monatstief. Marktteilnehmer verarbeiten derzeit einen US-Agrarbericht, der wenig Hoffnung auf eine schnelle Trendwende lässt.
Volle Speicher drücken die Preise
Verantwortlich für den jüngsten Kursrutsch war vor allem der aktuelle WASDE-Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA). Die Behörde bezifferte die US-Endbestände auf 2,127 Milliarden Scheffel – den höchsten Stand seit sieben Jahren. Obwohl die US-Exportzahlen mit 1,37 Millionen Tonnen am oberen Ende der Erwartungen lagen, reichte dies nicht aus, um die Sorgen über das massive Angebot zu dämpfen.
Global zeigt sich ein ähnliches Bild: Die weltweiten Lagerbestände stiegen auf knapp 295 Millionen Tonnen an. Höhere Produktionsprognosen für Indien, Südafrika und Russland glichen die stabilen Ernten in Brasilien und Argentinien mehr als aus. Dieser globale Angebotsüberhang lastet schwer auf den Notierungen an der Chicagoer Terminbörse (CBOT).
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Energiepreise als Unsicherheitsfaktor
Neben den reinen Agrardaten sorgte die Volatilität am Ölmarkt für Unruhe. Da Mais der wichtigste Rohstoff für die Ethanolproduktion ist, reagiert der Index empfindlich auf Schwankungen bei WTI-Rohöl. Die aktuellen Spannungen im Nahen Osten und Berichte über Infrastrukturprobleme in Saudi-Arabien halten die Energiepreise nahe der Marke von 98 US-Dollar. Steigende Energiekosten verteuern zudem Düngemittel, was die Kalkulation der Farmer für die laufende Saison erschwert.
Technisch gesehen testet der Markt derzeit wichtige Unterstützungszonen. Der Mai-Kontrakt notiert bei etwa 4,41 US-Dollar pro Scheffel und nähert sich damit der psychologisch bedeutsamen Marke von 4,40 US-Dollar.
Termine für die kommende Woche
Ab Sonntagabend (20:00 Uhr EST) startet der Handel mit Fokus auf folgende Daten:
- Montag: USDA-Bericht zum Aussaatfortschritt in den USA
- Montag: Wöchentliche Exportinspektionen
- Mittwoch: EIA-Bericht zu den US-Ethanol-Beständen
- Laufend: Ergebnisse der diplomatischen Gespräche zwischen den USA und dem Iran
Am Montagabend liefert der USDA-Bericht zum Aussaatfortschritt entscheidende Impulse. Da die Aussaat in den südlichen Regionen der USA bereits zu 95 % abgeschlossen ist, richtet sich der Blick nun auf den "Corn Belt" im Mittleren Westen. Günstige Wetterprognosen für diese Region könnten den Druck auf die Preise weiter erhöhen.
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