Fortis Aktie: Ausbauprogramm
12.12.25 10:35
Börse Global
Fortis hat sein Fünfjahres-Kapitalprogramm ausgeweitet und stellt nun 28,8 Mrd. US‑Dollar für regulierte Vermögenswerte bereit. Ein großer Teil fließt in die US-Übertragungsnetztochter ITC, was die Basis für künftige Erlöse stärken soll. Ist das ausreichend, um Fortis als verlässliche Einkommensquelle zu stützen?
Kapitalplan und Wachstumsperspektive
Das Programm wurde um 11 % erhöht und fokussiert ausschließlich auf regulierte Anlagen. Management erwartet, dass sich die Bemessungsgrundlage (rate base) dadurch bis 2030 im Durchschnitt um rund 7 % jährlich erhöht. Solche Investitionen dienen primär dem Erhalt und Ausbau tarifregulierter Ertragsströme.
Wichtig ist die gezielte Zuweisung nach Regionen: Ein signifikanter Anteil geht an die US‑Transmissionseinheit ITC, was die nordamerikanische Präsenz stärkt.
Dividende und Quartalsergebnis
Fortis hob die Quartalsdividende zuletzt um 4,1 % an und verzeichnet damit 52 Jahre in Folge mit Dividendenerhöhungen. Für die kommenden Jahre peilt das Unternehmen jährliche Dividendenerhöhungen von 4–6 % bis 2030 an. Die aktuelle Rendite liegt bei rund 3,7 %.
Im dritten Quartal 2025 meldete Fortis ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 0,87 US‑Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 0,61 US‑Dollar. Gegenüber dem Vorjahreswert von 0,85 US‑Dollar zeigt das eine leichte Verbesserung, bedingt durch das Wachstum der rate base und eine regulatorische Nachholung bei Central Hudson. Das berichtete Ergebnis je Aktie lag bei 0,59 US‑Dollar und verfehlte damit knapp den Konsens von 0,61 US‑Dollar; die bereinigten Zahlen liefern jedoch ein klareres Bild der operativen Entwicklung.
Eigentümerstruktur und Analysten
Institutionelle Anleger haben zuletzt Positionen angepasst: Invesco reduzierte im zweiten Quartal seine Beteiligung um 46.239 Aktien, was einem Rückgang von 3,5 % in ihrem Bestand entspricht. Auch andere Hedgefonds nahmen Umbuchungen vor.
Unter neun beobachtenden Analysten ergibt sich derzeit ein Konsens „Hold“ (2 Buy, 5 Hold, 2 Sell).
Schlussabschnitt
Fortis setzt klar auf regulierte Investitionen und plant jährliche Dividendenerhöhungen von 4–6 % bis 2030. Die erwartete Zunahme der rate base um rund 7 % p.a. soll die Ertragsbasis stützen. Sollte der Rückgang der Zinsen anhalten, nennt das Management zudem die Möglichkeit verstärkter Akquisitionstätigkeit in der Versorgerbranche als potenziellen Wachstumstreiber.
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