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Fr, 17. April 2026, 21:47 Uhr

DAX

WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008

DAX: Hoffnung als Treibstoff


17.04.26 19:25
Börse Global

DAX: Hoffnung als Treibstoff

Der deutsche Leitindex tritt zum Wochenabschluss auf der Stelle. Rund 24.150 Punkte — kaum Bewegung, aber auch kein Rücksetzer. Hinter der ruhigen Oberfläche steckt eine komplizierte Gemengelage.


Waffenruhe beflügelt, Krieg bremst

Seit Mitternacht gilt im Libanon eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah. Die Nachricht hat die Stimmung aufgehellt — und treibt vor allem US-Indizes auf neue Höchststände. Der DAX profitiert zwar ebenfalls, verbucht auf Wochensicht aber „nur" ein Plus von 1,4 Prozent. Es wäre die dritte Gewinnwoche in Folge.


Einordnung ist dabei entscheidend: Trotz der Erholung von gut acht Prozent seit Ende März liegt der Index noch etwa viereinhalb Prozent unter dem Niveau von Ende Februar — also vor dem Ausbruch des Iran-Kriegs. Die Straße von Hormus bleibt gesperrt, die Ölpreise erhöht, die Anleiherenditen noch nicht zurückgekehrt. Analysten von Barclays bringen es auf den Punkt: Die leicht zu erzielenden Kursgewinne dürften hinter uns liegen. Ein nachhaltiger Aufwärtstrend erfordert tatsächlichen Frieden — nicht nur diplomatische Gesten.

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Charttechnik gibt Rückenwind

Aus technischer Perspektive sieht das Bild konstruktiver aus. Seit dem Mehrmonatstief Ende März hat der DAX eine stabile Aufwärtstrendstruktur aufgebaut — mit steigenden Verlaufstiefs und aktiven Kaufsignalen bei den gleitenden Durchschnitten der letzten 20, 50 und 200 Handelstage. Der nächste nennenswerte Widerstand liegt beim Verlaufshoch vom 5. März bei 24.363 Punkten. Gelingt der Sprung darüber, wäre das Tageshoch vom 2. März bei 24.892 Punkten das nächste Ziel.


Die Kehrseite: Die Slow Stochastik zeigt bereits eine überkaufte Lage an. Eine technische Gegenbewegung ist damit nicht ausgeschlossen — vor allem dann, wenn neue geopolitische Störfeuer den Markt aufschrecken.


Geopolitik bleibt das Zünglein an der Waage

Der diplomatische Fortschritt im Libanon ist real, aber fragil. Die Hisbollah fordert eine umfassende Feuerpause ohne israelische Truppenbewegungen — ihre langfristige Haltung bleibt offen. Teheran wertet den Waffenstillstand als eigenen Erfolg. Gleichzeitig hält Washington den Druck aufrecht: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth machte deutlich, dass das Militär auf Abruf bereit stehe.


Westliche Partner beraten derweil in Paris über eine multinationale Militärmission zur Sicherung der Handelswege rund um die Straße von Hormus. Bundeskanzler Friedrich Merz signalisierte eine mögliche Bundeswehr-Beteiligung. Ob daraus ein konkretes Mandat wird, entscheidet sich in den kommenden Wochen — und dürfte die Märkte weiter in Atem halten.


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