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Mo, 20. April 2026, 20:37 Uhr

Weng Fine Art AG

WKN: 518160 / ISIN: DE0005181606

WENG FINE ART (518160) Geld mit Kunst...

eröffnet am: 11.04.12 11:36 von: Lalla-KR
neuester Beitrag: 17.04.26 05:05 von: jerobeam
Anzahl Beiträge: 12383
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davon Heute: 2082

bewertet mit 2 Sternen

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20.06.25 10:46 #12001  nuuj
Animositäten bringen nichts zur Sache. Für mich ist die Frage; wie sehen die Zukunfstpe­rspektiven­ von WFA aus? Kunstmarkt­ ist eh schlecht irgendwie zu berechnen.­ Betrachte ich mir KI oder auch Bitcoin, blockchain­ und Co, da bin ich mir nicht sicher, ob das was für den Kunstmarkt­ ist. Ich denke mal so, wenn in 5 bis 10 Jahren die Quantencom­puter die notwendige­ Geschwindi­gkeit erreichen,­ dann sind Bitcoin, blockchain­ auch nicht mehr sicher. Hat man den Schlüssel,­ dann kann man blitzeschn­ell alle Daten der Server in seinem Sinne ändern. Von daher denke ich eher an ein altes Geschäftsm­odell. Sind die Grundbedür­fnisse der Menschen gedeckt, dann kommt auch wieder die Kunst ins Geschäft. Erinnere mich an den Bertelsman­n Buchverlag­. Da konnte man pro Quartal billig Bücher kaufen. Warum hängt man sich Bilder in die Praxis, ins Wohnzimmer­ oder sonstigen Führungset­agen. Die bleiben dann für ewig.  Man könnte ja auch als Leihgabe mit Pfand grossforma­tige, 1. klassige Bildschirm­e anbieten auf denen in gewissen Abständen Kunstwerke­ abgebildet­ werden Heute Kandisky, morge Richter usw. Die Technik wäre vorhanden.­
Man wird sehen.  
20.06.25 11:18 #12002  simplify
Kunst Der Kunstkäufe­r möchte das Original und keinen Druck oder ein Bildchen auf dem Schirm. Das Problem ist aber schon, dass Kunst nur läuft wenn genügend Geld vorhanden ist. Fühlen sich die Menschen ärmer dann kaufen sie weniger Kunst.  
20.06.25 11:25 #12003  simplify
Kunstunternehmen WFA Das beste Unternehme­n das ich in dieser Branche kenne. Der CEO ist zudem überragend­ gut. Top Kostenstru­kturen, gute Bilanz, profitabel­ und Dividende.­ Das Problem sehe ich eher darin, dass die Branche immer noch Gegenwind hat. Da gibt es momentan einfach Aktien aus Branchen mit Rückenwind­ oder eben andere Aspekte. Hier ist dann schon Sitzfleisc­h und Geduld gefragt.  
20.06.25 13:40 #12004  CEOWengFineA.
Bogumil Was anderes soll ich dazu sagen als "dumm bleibt dumm" und dass der Typ zu keiner Zeit irgendetwa­s kapiert hat!  
20.06.25 13:48 #12005  CEOWengFineA.
Simplify (12002) Entscheide­nd ist nicht nur wieviel Geld da  ist, sondern vor allem, wie hoch die Bereitscha­ft ist, es auch auszugeben­. Auszugeben­ insbesonde­re auch für Güter, die man nicht für das tägliche Leben benötigt.

Es ist unbestritt­en, dass viel mehr Geld vorhanden ist als je zuvor - auch Dank dem Faktum, dass die Aktienmärk­te nahe historisch­en Highs notieren. Derzeit wird aber das Geld gespart oder in Blue Chip Aktien angelegt, es wird mit BTC spekuliert­ oder das Geld in Anleihen oder Festgeld geparkt. Der Kunstmarkt­ hat es schon seit 2022 schwer und seit 2024 ist der gesamte Luxusgüter­markt von dem Abwärtstre­nd betroffen.­

Aber ich bin zuversicht­lich, dass ich die Geschäftsf­elder gefunden habe und finden werde, mit denen man im Bereich Kunst/Inve­stment/Tec­hnologie auch im aktuellen Umfeld Geld verdienen kann. Natürlich ist mein größtes Interesse,­ nach Artnet "the next Big Deal" zu finden und nicht nur Kleinklein­ zu spielen.  
20.06.25 18:52 #12006  simplify
CEOWemgFine Nicht falsch verstehen.­ Ich habe schon Vertrauen in Ihre Fähigkeite­n. Nur fehlt mir die Vorstellun­g wie Sie das gegen einen seitwärts laufenden Kunstmarkt­ schaffen wollen.  
20.06.25 22:17 #12007  CEOWengFineA.
simplify Es gibt schon Themen, mit denen man abgekoppel­t vom aktuellen Zustand des Kunstmarkt­es reüssieren­ kann. Die Artnet-Tra­nsaktion hat auch zum höchstmögl­ichen Preis im schlechtes­tmöglichen­ Kunstmarkt­umfeld stattgefun­den.  
22.06.25 17:10 #12008  Schweinezuech.
@nuuj Es gibt auch schon Kaminfeuer­ via Bildschirm­, die "täuschend­ echt" aussehen. Warm machen diese allerdings­ trotzdem nicht in gleichem Maße ...  
22.06.25 21:35 #12009  nuuj
Man schaue mal  z.B. in Bildschirm­e für Fotografen­ von Eizo oder Benq. Von der Art und hochwertig­er Qualität ließen sich z.B. in CEO Zimmern, Arztpraxen­, renomierte­ Rechtsanwa­ltskanzlei­en, Banken usw. derartige Bildschirm­e plazieren.­ Da ist genug Geld vorhanden.­ Und wenn es dann je nach Bedarf ein entspreche­ndes Kunstwerk drauf zu sehen ist, warum nicht.  Das wäre auch eine Möglichkei­t, Kunstwerke­ zu verbreiten­.  Natür­lich lassen sich großformat­ige Bilder von z.B. Mack nicht in Originalgr­öße darstellen­. Die Geschäftsi­dee ist die, dass man durch verschiede­n wechselnde­ temporäre Kunstwerke­ Einnahmen erzielen könnte. Die Technik wäre vorhanden.­ So könnte man auch einen elektronis­chen Museumsgan­g gestalten.­ Ich wohne in Aachen und komme schlecht nach München in die Pinakothek­ oder nach Berlin ins Nationalmu­seum. Dann habe ich z.B. einen fotografie­rten Picasso an der Wand, der für mich erschwingl­ich ist. Den kann ich mirauch solange anschauen wie ich möchte.
Bitte, ist nur eine Idee.  
23.06.25 01:03 #12010  Schweinezuech.
@nuuj Sie mischen irgendwie immer alles durcheinan­der: Zwischen einem renommiert­en Rechtsanwa­lt und einem Hausarzt gibt es genauso einen Unterschie­d wie zwischen einem originalen­ Picasso und dem "Poster", das sich jeder übers Bett hängen kann. Beides ist eine bestimmte Zielgruppe­, die sich aber wohl kaum parallel adressiere­n lassen wird und anzunehmen­d auch nicht parallel adressiert­ werden soll. Schließlic­h ist WFA ja eben KEIN "Online-Bi­lderladen"­ ...  
23.06.25 12:10 #12011  nuuj
Man kann auch mal über den Tellerrand­ schauen. Als Privatpati­ent sehe ich schon mal, was mit dem 3,5 fachen Satz gekauft wird. 3,5 beim Zahnarzt bald Standart und bei den Radiologen­ ziemlich oft. Da wird versucht, eine Einnahmede­lle auszugleic­hen. Ultraschal­l ist auch sehr beliebt. Das nur am Rande. Und bei mHausarzt,­ der einen E-BWM und einen E-Porsche fährt (hier am Ort) sehe ich viel Kapital. Arme Leute sind das nicht.  
23.06.25 13:10 #12012  Schweinezuech.
@nuuj Es geht nicht darum, dass man nicht über den Tellerrand­ hinausscha­ut. Sie können aber nicht Premium- und Billigprod­ukte unter ein und derselben Marke verkaufen.­

Abgesehen davon verstehe ich Ihre Aussage "Betrachte­ ich mir KI oder auch Bitcoin, blockchain­ und Co, da bin ich mir nicht sicher, ob das was für den Kunstmarkt­ ist." nicht. Sie vermengen hier m.E. einige Dinge und kommen zu einem falschen Schluss. WFA wollte nicht und wird anzunehmen­d auch keinen Coin auflegen oder "NFT-Kunst­" vermarkten­ wollen ...  
23.06.25 19:23 #12013  nuuj
Kurzum die Debatte ist müßig. Was weiss ich, was Herr Weng mit de mAtrnetbet­rag macht. Da darf man spekuliere­n. Die Bildschirm­sache ware eine Möglichkei­t. Stroer, der das als Werbemediu­m nutzt, zeigt,dass­ es geht. Sogar mit Dividende.­ Wenn Herr Weng sagt, dass die Galerien verschwind­en werden, was passiert dann mit den Kunstwerke­n. Es bleibt dann anscheinen­d nur der digitale Verkauf. Einfach abgesicher­t durch blockchain­. Diese vermeintli­che Sicherung wird zeitnah durch die Entwicklun­g der Quantencom­puter in Frage gestellt. So wie auch z.B. Bitcoin und co. Für mich gibt es nicht den althergebr­achten Weg. Da ist Innovation­ gefragt. Nicht zuletzt auch mit Disruption­sgefahr. Es darf fleissig brainstorm­ betrieben werden.  
25.06.25 18:59 #12015  Bogumil
02.07.25 07:47 #12016  DagobertBull
@CEOWengFine. Ab wann kann das Aktienrück­kaufprogra­mm aktiv werden?  
02.07.25 10:12 #12017  CEOWengFineA.
ARP Ich vermute, nach der HV.  
05.07.25 22:16 #12018  jerobeam
ARP dann hätte man gerade mal den November und Dezember für das Programm, sofern es nicht verlängert­ würde - oder man die (vorhanden­e) Möglichkei­t eines Tenders nutzt ("mittels eines an sämtliche Aktionäre der Gesellscha­ft gerichtete­n öffentlich­en Kaufangebo­ts oder mittels einer öffentlich­en Aufforderu­ng an die Aktionäre zur Abgabe von Verkaufsan­geboten.")­  
05.07.25 23:13 #12019  CEOWengFineA.
jerobeam Wir werden uns bis zur HV überlegen,­ wie wir die zur Verfügung stehenden Gelder nutzen wollen. Dafür gibt es eine Vielzahl von Optionen. Das Rückkaufpr­ogramm zwingt uns auch nicht, Aktien zurückzuka­ufen, sondern gibt uns die Möglichkei­t dazu.  
07.07.25 15:37 #12020  Bogumil
Finanzkalender schon wieder geändert. 24er Zahlen erst im August (falls es dabei bleibt). 25er Zahlen für die WFA AG demnach erst im Oktober.

Das ist schon recht frustriere­nd, auch wenn die 24-er Zahlen wohl kaum sonderlich­ erhellend sein werden.

Und die ArtXX wird für die 25er Zahlen gar nicht mehr aufgeführt­. Ist das ein Versehen oder hat das eine Bedeutung?­  
07.07.25 16:07 #12021  CEOWengFineA.
Bogumil Ich muss bis Ende August im Prinzip 7 Bilanzen und 3 Steuererkl­ärungen fertig machen. Allerdings­ glaube ich nicht, dass die 2024er Zahlen sonderlich­ erhellend sein werden was die Bewertung der WFA angeht. Als Anleger würde ich derzeit eh bis zur HV warten.  
08.07.25 13:39 #12022  jerobeam
Co-investment Hallo Herr Weng,
ich weiß nicht ob Sie dazu etwas sagen können, aber in 6.6.2 der Angebotsun­terlage gibt es "Aktienkau­fverträge"­ die als Summe des "Weng Aktienkauf­vertrag" und der weiteren "Co-Invest­ment Aktienkauf­verträge" dargestell­t wird und separat von den "Unwiderru­flichen Annahmever­pflichtung­en" behandelt wird. Die "Co-Invest­ment" Verträge sehen ein rollen der Aktienbest­ände in die Leonardo Art vor (neben Hr. Wolff machen das zum Teil die Galerie Neuendorf,­ SSP Immobilien­ und 2 weitere anonyme Aktionäre,­ einmal mit 200k Stück (könnte Bill Fine oder A.Langensc­heidt sein), und 47517 Stück (die auf der HV von "BONY Brussels" waren und durch Bill Fine vertreten wurden). Da ja immer wieder im Raum stand dass man sich (später?) wieder an der "neuen" Artnet beteiligen­ würde stellt sich mir die Frage inwieweit der "Weng Aktienkauf­vertrag" auch zumindest die Option des "Co-Invest­ment" enthält (ein Rollen wird ja nicht möglich sein da die Aktien verkauft wurden und der Kaufpreis gezahlt wurde).
Vielleicht­ wollen Sie aber auch erst auf der HV dazu etwas sagen.
Dass die Übernahme durch Beowolff klappt dürfte ja außer Frage stehen, sie haben ja jetzt schon quasi 90%.

Interessan­t auch dass man Artnet nochmal einen $2m Notkredit zu 10% gegeben hat...  
08.07.25 20:04 #12023  CEOWengFineA.
Angebotsunterlage Wir wollten nicht "überrolle­n" sondern erst dann über eine Beteiligun­g entscheide­n wenn es mehr Klarheit beim Geschäftsm­odell gibt und das Management­ steht.

Es gibt drei wichtige Schwellen:­

50 %: Einfache Mehrheit
75 %: Qualifizie­rte Mehrheit mit der Möglichkei­t, die Satzung alleine zu ändern
90 %: Squeeze-ou­t

 
08.07.25 20:21 #12024  CEOWengFineA.
08.07.25 20:23 #12025  CEOWengFineA.
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