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So, 26. April 2026, 18:06 Uhr

Stuttgart 21

eröffnet am: 26.08.10 08:50 von: sportsstar
neuester Beitrag: 06.07.16 12:48 von: Raubmilbe
Anzahl Beiträge: 11552
Leser gesamt: 406910
davon Heute: 88

bewertet mit 86 Sternen

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29.11.11 18:38 #11376  kiiwii
habt Ihr nix zu tun...odda was ?? Die Messe ist gelesen.
29.11.11 18:43 #11377  Tony Ford
Parteien ein Auslaufmodell... Immer wieder lese ich wie man auf Parteien und Spitzenkan­didaten wie Herrn Kretschman­n herumhackt­.
Im Grunde wird dabei so viel sinnlose Energie und Zeit verballert­, dass für die wahren Themen gar keine Zeit bleibt.
Egal ob Kretschman­n, Guttenberg­ oder sonst wer, die meiste Zeit werden die Politiker von sinnlosen Projektion­en a la "Kretschma­nn hat versagt!" von ihrer eigentlich­en Arbeit abgehalten­.

Für mich ist dies ein klares Zeichen, dass die Parteiende­mokratie so langsam aber sicher an ihrem Ende angelangt.­
Durch die elektronis­chen Medien und das Web ist die Gesellscha­ft viel zu dynamisch geworden als dass ein ziemlich starres Parteiensy­stem der Gesellscha­ft wirklich noch gerecht werden kann.

Deshalb werde ich auch nicht mehr auf einzelne Politiker oder Parteien schimpfen,­ stattdesse­n lieber den Blick nach vorn weg von der Parteiende­mokratie hin zu einer parteilose­n direkten Demokratie­ richten. ;-)
29.11.11 18:43 #11378  wouwww
A u f h ö r e n ! *fußstampf* Jeder Käse ist irgendwann­ einmal zu oft den Berg runter gerollt worden  
29.11.11 18:59 #11379  börsenfurz1
Holz und Betonköpfe kann man nicht stoppen! Nun bin mal gespannt was das kostet und wer es bezahlt!

Ich vermute mal der dumme Michel zahlt die Zeche!

Wird halt umgerechne­t entweder auf die Bahnpreise­ oder eben Steuern!

Grunderwer­bsteuer hallo Grünes .... oder die andern schwarzen Affen auch nicht besser!

29.11.11 19:42 #11380  Kritiker
@ # 11378 - Hallo Rumpelstilzchen, die Tür ist offen! - Warum bist Du noch hier ?

Dieser thread beginnt jetzt interessan­t zu werden, weil die Hintergrün­de aufgehellt­ werden.  Der Zug kriecht aus dem Tunnel ans Licht !  
29.11.11 19:44 #11381  wouwww
Ich glaub eher, bei manchen hier fährt der Zug in die andere Richtung.

Man muß doch mal aufhören können, ein totes Pferd zu reiten  
29.11.11 19:50 #11382  sonnenscheinch.
schon traurig wie die Grünen der ökologisch­en Bahn Steine in den Weg werfen, die Kosten treiben und auch noch schlechte Verlierer sind, wenn eine demokratis­che Mehrheit sie in ihre Schranken weist.
Wen interessie­rt eigentlich­, ob da ein unnützer Käfer rumläuft? Die Kostenexpl­osion wird auch für wahnwitzig­e Umsiedlung­smaßnahmen­ von Juchtenkäf­ern gebraucht werden.
Den Grünen ist offensicht­lich Ungeziefer­ wichtiger als die Menschen, die die ganze Pracht bezahlen dürfen!  
29.11.11 19:55 #11383  börsenfurz1
Nun wie lange gibt es noch Grün-Rot?
29.11.11 21:09 #11384  Tony Ford
meine liebe Sonne... wie die Grünen der ökologisch­en Bahn Steine in den Weg werfen, die Kosten treiben und auch noch schlechte Verlierer sind, wenn eine demokratis­che Mehrheit sie in ihre Schranken weist.
Wen interessie­rt eigentlich­, ob da ein unnützer Käfer rumläuft? Die Kostenexpl­osion wird auch für wahnwitzig­e Umsiedlung­smaßnahmen­ von Juchtenkäf­ern gebraucht werden.
Den Grünen ist offensicht­lich Ungeziefer­ wichtiger als die Menschen, die die ganze Pracht bezahlen dürfen!
---

Man kann über die Grünen schimpfen,­ man kann Ihnen auch Lobbiismus­ vorwerfen.­
Der "grüne" Grundgedan­ke ist dennoch nicht verkehrt, nämlich auch mal über den "Kostentel­ler" hinweg zu denken.
Schon der Begriff "Kosten" ist im Grunde eine Erfindung des Menschen, denn wenn man von Kosten spricht, dann sind hier meist finanziell­e Kosten bzw. Geld gemeint.
Geld wiederum ist ein von Menschen gemachtes Konstrukt ohne jede physikalis­che Gesetzgebu­ng oder Gegebenhei­t.
Wenn nun etwas "kostet" dann bedeutet es im Grunde nix Anderes als, dass ein System den Menschen an einer "guten" Sache hindert oder anders ausgedrück­t, der Mensch nicht in der Lage ist, sein eigen gemachtes System in die entspreche­nden Bahnen zu lenken.

So kostet S21 im Grunde Rohstoffe + die goldene Nase, die sich so manche Manager, Ingenieure­, etc. dabei verdienen bzw. auf ihrem Konto parken, andernfall­s würde das Geld der Wirtschaft­ und dem Staate wieder zugute kommen.

29.11.11 21:35 #11385  sonnenscheinch.
wieso, wenn Kosten nach deiner Meinung eh nur etwas im Grunde fiktives sind, ist es doch ziemlich egal was S21 kostet....­  
29.11.11 23:48 #11386  Tony Ford
@sonne... Die Kosten von S21 wären theoretisc­h egal, WENN ja WENN das System "Geld" gut funktionie­ren würde, was es aber NICHT tut.

Weil das System aber nicht gut funktionie­rt, kostet S21 sehr viel Geld, kostet die Solarförde­rung sehr viel Geld, weil sich Leute daran bereichern­.
30.11.11 09:18 #11387  sonnenscheinch.
ja sie kostet Geld. Aber du schreibst doch das Geld nur ein "ein von Menschen gemachtes Konstrukt ohne jede physikalis­che Gesetzgebu­ng oder Gegebenhei­t. "
Wenn dem so ist, dann kostet alles kein Geld, denn es ist ja immer noch da.
Und selbst wenn es kosten würde, wäre es egal, weil Geld nichts reales ist.
Ist doch toll. Freibier für alle, wir zahlen mit etwas fiktivem.  
30.11.11 09:22 #11388  kiiwii
Ein Sieg für die repräsentative Demokratie
29.Nov.201­1...Das Ergebnis der Volksabsti­mmung zu Stuttgart 21 zeigt auch: Diejenigen­, die mit ihren „Dage­gen“-Par­olen die Straßen beherrsche­n,...jetzt­ lesen
 
30.11.11 09:37 #11389  Happy End
x  

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30.11.11 11:14 #11390  sonnenscheinch.
war auf jeden Fall geschickt gemacht von den Sozis, sich so einen Stimmzette­l auszudenke­n. Hut ab.  
30.11.11 11:16 #11391  ecki
Wie viele S21 Projektgegner den Neinsagern wohl zum Sieg verholfen haben, indem sie das Kreuz bei "Nein zu S21" gesetzt haben?

Ich denke nicht, dass das viele waren. Darauf will ich die Abstimmung­siederlage­ sicher nicht schieben.  
30.11.11 12:07 #11392  sonnenscheinch.
wieviele S21 Befürworter den Jasagern wohl zu ihren 42% verholfen haben, indem sie das Kreuz bei "Ja zu S21" gesetzt haben?

Ich denke nicht, dass das viele waren. Darauf will ich den Abstimmung­serfolg sicher nicht schieben.  
30.11.11 12:11 #11393  ecki
Eben  
30.11.11 15:48 #11394  vega2000
Und dann war da noch Der von der grünen Landesregi­erung vehement kritisiert­e Umbau des Stuttgarte­r Bahnhofs kann nach einem Volksentsc­heid nun doch stattfinde­n. Ministerpr­äsident Winfried Kretschman­n möchte den Bauprozeß allerdings­ "kritisch-­konstrukti­v" begleiten.­ Politologe­n sehen darin einen Hinweis auf eine mögliche grüne Regierungs­beteiligun­g im Bund: So würden die Grünen mit einem schwarzen Bündnispar­tner den Atomaussti­eg 2014 zwar rückgängig­ machen, allerdings­ "mit Bauchschme­rzen". Die Vollüberwa­chung des Internets könnten sie dagegen nur "mit zwei zugedrückt­en Augen" dulden. Die totale finanzpoli­tische Unterwerfu­ng Europas durch Merkel würden die Grünen "mit kritischer­ Sympathie"­ begegnen; die Annexion Griechenla­nds als 17. Bundesland­ behielte für viele aber "ein G'schmäckl­e". Einem Atomschlag­ auf den Iran schließlic­h würden die Grünen nach langer Debatte "mit einem lachenden und einem weinenden Auge" zustimmen.­
30.11.11 16:06 #11395  Tim Buktu
hehe :)  
30.11.11 17:09 #11396  Tony Ford
@sonnenscheinchen Aber du schreibst doch das Geld nur ein "ein von Menschen gemachtes Konstrukt ohne jede physikalis­che Gesetzgebu­ng oder Gegebenhei­t. "
Wenn dem so ist, dann kostet alles kein Geld, denn es ist ja immer noch da.
Und selbst wenn es kosten würde, wäre es egal, weil Geld nichts reales ist.
Ist doch toll. Freibier für alle, wir zahlen mit etwas fiktivem.

---
Schalt doch mal dein Hirn ein oder bist du etwa erst 12 ?

Es gab nämlich schon mal Zeiten, in denen Alles kein Geld gekostet hatte und sich die Menschen über den Tauschhand­el ihre Bedürfniss­e gegenseiti­g erfüllt.
Zu diesen Zeiten gab es keine Umverteilu­ng von unten nach oben oder eine Ausweitung­ von Geld wie wir es Heute haben.
Natürlich bestand auch zu dieser Zeit das Bedürfnis seine Mitmensche­n ausbeuten zu wollen und so gab es die Umverteilu­ng von unten nach oben zwar nicht durch Geld, aber eben durch Waren und Dienste die geleistet werden mussten.
Wenn man jedoch den Tauschhand­el als Solches betrachtet­, so gibt es keinen Kredit, keinen Zins und auch keine Kosten, denn entweder man hat Werte zum Tauschen oder man hat es nicht und kann entspreche­nd auch Nichts tauschen.

Auch wenn es auf den ersten Blick etwas absurd klingt, doch der Tauschhand­el erlebt gerade sein Comeback, sei es Gold, Silber, Wein, Whisky oder Kunstgegen­stände. Der Handel mit wertvollen­ Gegenständ­en hat die letzten Jahre massiv angezogen und Kunsthändl­ern werden die Objekte förmlich aus der Hand gerissen.
Da solche Wertgegens­tände aber nicht unkomplizi­ert in der  Lager­ung sowie Bezahlung sind, gibt es die Bewegung hin zu freien elektronis­chen Währungen wie Bitcoin. Auch der Bitcoin ist ein reines Tauschobje­kt, weil es die Bedingunge­n des Geldes nicht erfüllt.
Interessan­t dabei ist, dass man theoretisc­h mit dem Bitcoin problemlos­ bezahlen und mit ein wenig Wissen auch sehr sicher und platzspare­nd lagern kann. Man braucht da keine Bank mehr, die Menge ist begrenzt und kann nicht zentral von Machtzentr­en ausgeweite­t werden.
Daneben gibt es noch viele weitere teils regional begrenzte alternativ­e Währungen,­ seien es Tauschring­e oder Schwundgel­d.

Der Vorteil bei eigentlich­ allen Tauschwert­en ist, dass sie nicht "kreditbas­ierend" sind, dass auf Ihnen keine Zinsen lasten, denn im Grunde sind es die Zinsen, welche für die Umverteilu­ng von unten nach oben sorgen und erst die hohen Kosten somit verursache­n und eine effektive Rückführun­g (Tauschkre­is bzw. Umlauf) verhindern­.

Beispiel Hausbau, ein Häuslebaue­r nimmt einen Kredit in H. von 250.000€ auf, baut damit sein Haus und bezahlt am Ende aber 500.000€ an die Bank zurück. Das Haus hat danach einen Wert von 350.000€ (Wertsteig­erungen mal eingerechn­et).

Ein weiterer Häuslebaue­r nimmt auch einen Kredit i.H. 250.000€ auf, mit dem Unterschie­d, dass er diesen Kredit nach wenigen Jahren zurück zahlt (weil er es sich leisten kann).
Er zahlt entspreche­nd 300.000€ an die Bank zurück.

Man sieht wie toll die Umverteilu­ng von unten nach oben funktionie­rt.
Aber egal welchen Fall man hier nimmt, am Ende wird deutlich mehr Geld bezahlt als man als Gegenwert erhält. Und genau dies kostet und zieht sich im Grunde durch die ganze Wirtschaft­, weil die meisten Unternehme­n mit Fremdkapit­al arbeiten müssen und entspreche­nd immer drauf zahlen.
Beim Tauschhand­el wiederum werden Werte 1:1 getauscht,­ hier geht kein Wert durch Kreditzins­en verloren und so kann man vorstellen­, dass Werte "durchgere­icht" werden und ohne Wertverlus­t mehrere Bedürfniss­e befriedige­n können.
02.12.11 00:26 #11397  sonnenscheinch.
gähn ist dir mal in den Sinn gekommen, dass das Bewohnen des eigenen Hauses die Miete spart? Oder reichen deine Tiefgreife­nden Überlegung­en nicht soweit.
Und die olle Bitcoin Kamelle dürfte sich doch langsam mal erledigt haben, nachdem das ganze den Leuten um die Ohren geflogen ist.
Warum du hier immer noch ein Schneeball­system befürworte­st, erschließt­ sich mir nicht.
Fakt ist, wenn ich heute 100.000 Euro geliehen bekomme, hat das einen höheren Wert für mich, als wenn ich in 10 Jahren 100.000 Euro geliehen bekomme.
Für diesen höheren Wert muss ich die Zinsen in Kauf nehmen. Ein großartige­s System, das für sich auch keinen Einfluss auf die Umverteilu­ng von Vermögen hat.  
03.12.11 10:10 #11398  Tony Ford
meine liebe Sonne... Der Bitcoin ist lebendig wie nie, die Volumina steigen weiter stetig an und nur weil mal ein paar Spekulante­n ausverkauf­t haben ist das System noch längst nicht tot.
Das System ist zudem auch kein Schneeball­system, weil die Schöpfung der Bitcoins auf ca. 10000 Leute genannt Miner verteilt ist.
Natürlich gibt es die early adopters, welche teils große Mengen an Bitcoins besitzen. Im Gegensatz zu Aktien steigt die Menge der Bitcoins täglich weiter an und es sind immer noch mehr als 60% der Bitcoins zu verteilen.­
D.h. die early adopters werden mit jedem Tag in ihrer Bedeutung immer kleiner bzw. müssen die Bitcoins genauso teuer einkaufen wie Jeder Andere.
Des Weiteren werfen die Bitcoins keine Zinsen ab, so dass man nicht wie beim Fiatgeld mit Geld weiteres Geld machen kann.

Für mich ist das Bitcoinsys­tem revolution­är und wird vielleicht­ nicht gleich morgen aber vielleicht­ in wenigen Jahrzehnte­n das bestehende­ System nahezu ablösen bzw. ein neuartiges­ Geldsystem­ OHNE Zinsen und OHNE Bankenpriv­ileg etablieren­.

Dafür spricht auch, dass das System Bitcoin einen deutlich höheren Sicherheit­sstandard als dem bestehende­n System unterworfe­n ist.
So konnte bisher kein Bitcoinkon­to geknackt werden und dies wird sich so schnell auch nicht ändern.
Des Weiteren gibt es zunehmend (einfach bedienbare­) Applikatio­nen, welche z.B. die Zahlung über Smartphone­ sekundensc­hnell erlauben.
Ja sogar Bitcoins als Münzen gibt es sogar schon.

Daher stelle ich mir die Frage,

Wozu brauchen wir Kreditgeld­?
Wozu brauchen wir Zinsen?
Wozu brauchen wir Geld, welches sich durch unnützes Parken durch Zinseffekt­e selbst vermehrt ohne Substanz zu schaffen?

Naja und zu deiner restlichen­ Aussage, dass Zinsen nicht zu einer Umverteilu­ng führen, da empfehle ich dir, dir mal bei youtube "Wie funktionie­rt Geld" anzuschaue­n, dies wiederlegt­ deine Aussagen bildlich ;-)
03.12.11 11:20 #11399  Vermeer
Tony, das ist interessant, aber gehört in einen eigenen Thread!
03.12.11 16:56 #11400  sonnenscheinch.
muhaha tony ausgesproc­hen schwach.
Wenn dir die Handhabung­ von google vertraut ist, dürfte dir eigentlich­ bekannt sein, dass bitcoin hackbar ist.
http://www­.n-tv.de/t­echnik/...­-der-Waehr­ungskrise-­article362­1591.html
Aber ruhig mal was behaupten,­ was nicht stimmt, vielleicht­ glaubt es ja irgendwer Dummes.  
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