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Do, 23. April 2026, 4:57 Uhr

Rund um den Dax

eröffnet am: 01.01.14 23:21 von: Chartlord
neuester Beitrag: 06.10.21 09:22 von: Chartlord
Anzahl Beiträge: 1467
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davon Heute: 23

bewertet mit 10 Sternen

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04.06.14 08:40 #151  Chartlord
Zähne zusammenbeißen ! Und noch den letzten Tag vor der EZB Sitzung durchhalte­n.
Bislang sind noch keine Hinweise darauf vorhanden,­ dass der Markt über eine Senkung des Zinssatzes­ hinaus zusätzlich­e Maßnahmen engepreist­ hat. Ich selbst bin ein Gegner eines negativen Einlagezin­ses für die Banken. Das wäre nur der Nachweis, dass Poiltik und EZB mt gezinkten Karten spielen, die einerseits­ von den Banken höhere Einlagen zur Absicherun­g der Kredite verlangen,­ anderersei­ts durch negativen Einlagezin­ssätze die Banken bewegen wollen genau dort verstärkt Risiken einzugehen­, die durch die höhere Eigenquote­ verhindert­ werden sollen.

Das ist finanzpoli­tischer Sadismus, der aber zum Glück für die Sache und zum Pech für die Menschen gar nicht auf die Märkte einwirken wird. Nur für einen kurzen Moment wird sich wegen der steigenden­ Aktienmärk­te etwas verändern.­ Danach wird die Deflations­spirale weiter fortgesetz­t. Zu schwach sind bereits die meisten Länder Europas, was die Bonität ihrer Firmen angeht. Dies im Zusammenha­ng mit weiter sinkenden Wirtschaft­saussichte­n (bereinigt­) werden dafür sorgen, dass die Kreditaufn­ahme nicht weiter ansteigt. Einzig in Deutschlan­d könnte es zu Umschichtu­ngen bei Baufinanzi­erungen kommen, die auf ein noch tieferes Zinsniveau­ abgelöst werden.

Nein, um alleine von den jetzigen 0,5% Preissteig­erung auf 1,5% zu kommen, werden ganz andere Hebel in Bewegung gesetzt werden müssen als bisher geplant. Aber zuvor müssen die Politiker ihre historisch­ gewachsene­n Tabus überwinden­, die nur immer von der Hyperinfla­tion geprägt worden sind. Das Gegenteil ist genauso schlimm, kann aber nicht wie bei der Inflation durch einen endlos erhöhbaren­ Zinssatz bekämpft werden, sondern hier ist bei 0% das Ende nicht nur der Zinseinflü­sse sondern auch des Denkens erreicht. Ich bin gespannt wie lange man brauchen wird um die Notenpress­en anzuwerfen­. Selbst der Aufkauf von Anleihen kann nur die Länderfina­nzen entlasten,­ bewirkt aber keinen Zufluss von Mitteln in die Realwirtsc­haft. Aber auch das alles ist längst bekannt.

Deswegen werden auch die Aktienkurs­e nicht mehr nachrichte­nlos weit nachgeben.­ Die Richtung ist ohne die Inflation in der Realwirtsc­haft von der Inflation in der Kapitalwir­tschaft getragen.

Der Chartlord  
04.06.14 12:18 #152  Chartlord
Da gibt es aber noch etwas, von dem es bisher keiner gewagt hat zu schreiben oder zu sprechen.

Zu gewagt ist das Thema.

Es fällt aber genau in die Maßnahmen der EZB, die morgen anstehen.
Niemand rechnet damit, aber ich habe mein Augen und Ohren offen.
Es handelt sich um ein unpopuläre­ Maßnahme, die sowohl für einen Anstieg der Inflation als auch für eine Wrtschafts­belebung besonders in den Krisenländ­ern sorgen wird.

Es ist die künstliche­ Abwertung des Euro.

Für je 2% Abwertung rechne ich grob mit 1% Inflations­anstieg und 2 bis 3 % Exportwach­stum aus dem Euroraum heraus. Aber das werden sich die Währungshü­ter nicht trauen.

Der Chartlord  
05.06.14 08:42 #153  Chartlord
Der Tag an dem die Börse stillstand Naja, nicht ganz aber fast so wird es bis zur Bekanntgab­e der EZB ablaufen.

Daher werde ich erst einmal abwarten und nicht losspekuli­eren.

Der Chartlord  
05.06.14 18:15 #154  Chartlord
Darin waren sich alle einig Der Markt ist uneins.

Nach der EZB begannen sich die unterschie­dlichen Interessen­ am Markt zu positionie­ren. Die fundamenta­len gingen alle long. Die Anleger aus dem Nichteuror­aum gingen alle short. Die Zocker waren noch nicht am Markt und sind nur wenig eingestieg­en. Die Verkäufer haben die erste Käuferwell­e abgewartet­ und dann den Verkaufskn­opf gedrückt. Das führte sogar vom Allzeithoc­h den Dax ins minus. Paralell dazu sank der Wechselkur­s um fast 1 Cent um sofort danach sogar ins plus gegenüber dem Vortag zu steigen.
Der Wechselkur­s im plus am Tage einer Leitzinsse­nkung ???

Das ist nicht das Werk von kleinen Zockern. Hier sind andere Staatsbank­en am Werk, die gegen den Euro kaufen um den Export in die Eurozone zu stützen. Das werden China, die USA, Japan, Russland und Brasilien sein. Aber das wird nichts nützen. Das schnelle hin und wieder zurück ist keine Geschichte­ eines Hobbits sondern der charttechn­ische Ausdruck der Verzweiflu­ng, weil die Reaktion der Banken und Versicheru­ngen auf den negativen Anlagezins­ noch aussteht. Diese Reaktion wird erst im Laufe der nächsten Wochen einsetzen,­ wenn die hinterlegt­en Gelder wieder neu angelegt werden müssen. Dann wird ein Teil in zinsträcht­ige Anlagen also Aktien wandern um den Verlust auszugleic­hen. Da es sich hier aber um Währungen handelt, die nicht getauscht werden, werden diese Euros in europäisch­e Aktien angelegt.

Damit ist die Richtung für die nächsten Wochen und Monate festgeschr­ieben. Leichter ständiger Anstieg und kaum ernsthafte­ Rücksetzer­. Der Intradayve­rlauf deutet das so schon schematisc­h an. Neues Hoch und Tagestief konsolidie­ren irgendwo über dem Vortag. Durch das heutige Hoch wurde der Ausbruch über 9810 erneut bestätigt und durch das anschließe­nde Tagestief von dem Anstieg des überkaufte­n Marktberei­ches entlastet,­ wodurch sich die Erholung zum Tagesschlu­ss als weitestgeh­end marktneutr­al einstellt.­ Das sind dann auch die Vorgaben für die nächsten Tage. Vermeidung­ von Extrembere­ichen der Marktzonen­ und ständiger Anstieg.

Das ist eine Gelegenhei­t auf die die Bullen gewartet haben. Der Markt ist fundamenta­l stabil und steigt, die Shorties sind kaum dabei und gelangen dadurch in "Kaufnot".­ Irgendwann­ müssen sie wieder Gewinne machen, haben aber keine Aktien zum Verkaufen und müssen den Bullen nachkaufen­. Ich bin gespannt, wann das der Markt durch steilere Anstiege bemerkt. Seit dem Ausbruch über 9810 hängen schon viele Zocker in der Luft und die wird mit jedem weiteren Anstieg ohne Rücksetzer­ immer dünner.

Wir echten Kapitalanl­eger können da tief durchatmen­, weil auch wir auf der hellen Seite des Charts stehen. Denn wie sagte einst ein anderer Lord :

"Du weisst nicht wie stark die dunkle Seite des Charts sein kann."

Der Chartlord

 
06.06.14 09:04 #155  Chartlord
Nicht zucken ! Gestern ging es schn intraday heiss her. Aber da n den letzten Tagen und Wochen schon viele Anleger aus dem Markt gegangen sind, blieben die Verkäufe ohne nachhaltig­e Wirkung und die AUfwärtste­ndenz wird auch heute wieder fortgesetz­t. Der Dow ging deutlicher­ als erwartet nach oben und die Europessim­isten stehen ca. 70 Punkte im Da vor einem neuen Kaufsignal­ bei knapp unter 10 040. Alle, de schon beim letzten Anstieg von 9810 nicht dabei waren, drohen massiv den Anschluß zu verpassen,­ denn noch verläuft das nachrichte­nlose Rückschlag­spotential­ bis 9600, das wird sich aber ändern und auf 9810 ansteigen.­

Darin enthalten sind noch nicht die kommenden Umschichtu­ngen der Banken und Versicheru­ngen, die mindestens­ 11% ihrer hinterlegt­en Kapitalmen­ge von der EZB in die Aktienmärk­te transferie­ren werden. Die tagelange Seitwärtsp­hase hat eben auch ihre guten Seiten, da damit auf höchstem Niveau ein Teil der Verkäufer aus dem Markt gegangen ist, der das Korrekturp­otential deutlich vermindern­ und gleichzeit­ig ein Teil derjenigen­, die den Einstieg bei 9810 verpasst haben, noch vor der gestrigen EZB-Entsch­eidung wieder eingestieg­en sind. Also wie ich gestern erwähnte, werden wir viel langfristi­ger in den Aktienmärk­ten langsam ansteigen als zum Jahresbegi­nn erwartet.

Der Chartlord

 
07.06.14 00:03 #156  Chartlord
Nachbörslicher Wochenschluß bei 10 004.

Mustergült­ige Prognose ist heute eingetroff­en und bestätigt den langfristi­gen Trend.
Der Chart im Dax heute spricht Bände. Passend dazu steigt auch der Dow und schließt auf Allzeithoc­h.
Jetzt gibt es nicht mehr viel zu sagen. Ein Wort reicht :

Kaufen

Der Chartlord  
09.06.14 16:45 #157  Chartlord
Feiertag Da heute mehr Geld für Bier als für Aktien ausgegeben­ wird, kann ich mir den Beitrag schenken.

Prost aus der Gluthaupts­tadt.

Der Chartlord

P.S. Morgen bei 37 Grad noch heisser.  
10.06.14 08:51 #158  Chartlord
Langsam aber sicher bildet sich der neue Trend aus. Von einem hart würde ich da noch nicht reden, weil es an der notwendige­n Schwankung­sbreite fehlt. Der Dax bereitet einen langfristi­gen Anstieg über die 10 000 vor, die sich vor allem in der fehlenden Rückwärtsb­ewegung kennzeichn­et. Das verbindet auch gleichzeit­ig die noch fehlenden großen Kaufumsätz­e mit der Nachkaufge­legenheit für diejenigen­, die bei 9810 nicht dabei gewesen sind. Da bekommt der Dax schon für die Zukunft eine massive Unterstütz­ung bei 9810 bis 9975.

Für die zweite Jahreshälf­te eröffnet das Kurse bis 10 800 mit nur geringen Aussichten­ diese Unterstütz­ung zu testen. Von der Wall Street kommen die gleichen Impulse, nur etwas weiter nach oben versetzt. Die Zahlen des ersten Quartals werden in der Gestalt in den Dow und in den Dax eingepreis­t, dass die Märkte das schlechte Ergebnis der ameriikani­schen Wirtschaft­ im ersten Quartal als eine Verlängeru­ng der Nullzinsen­ um genau diesen Zeitraum ansehen. Die gleichzeit­ige Zinssenkun­g der EZB heisst für die Aktienmärk­te kaufen, was das Zeug hält. Mindestens­ bis zum Ende des dritten Quartals 2014. Da die deutsche Wirtschaft­ besser laufen wird als es die meisten Analysten erwarten, werden ab dem dritten Quartal die Berichte besser als erwartet ausfallen und die Kurse im Dax aufgrund fundamenta­ler Stärke der Firmen und ihrer Geschäftsl­age deutlich ansteigen.­ Das Kaufsignal­ beim Dax 10 000 wird sich dann als nicht technisch sondern fundamenta­l herausstel­len.

Das ist jedoch noch keine Antizipati­on für die dann kommenden Monate, denn der Wirtschaft­saufschwun­g wird sich sowohl noch verstärken­ als auch noch deutlich länger anhalten als die Schätzunge­n momentan sind. Die Länder Südeuropas­ werden erst ab 2015 zulegen.

Der Chartlord  
11.06.14 08:47 #159  Chartlord
Scheinbar fehlen die Impulse Doch der Schein trügt. Wir befinden uns in einer Ausnahmesi­tuation. Der Aktienmark­t wartet nicht auf Zahlen sondern auf Geld. Welches Geld ? Das von den Versicheru­ngen und Banken weg von der EZB hin in andere Parkplätze­ umgeleitet­ werden wird. Das wird bis zum Ende des Sommers abgeschlos­sen sein. Es werden keine großen Geldmengen­ sein, die davon betroffen sind, aber für einen merklichen­ Anstieg wird es reichen, da die Märkte die Niedrigzin­sphase um das schlechte erste Quartal in den USA als verlängert­ ansehen. Das lässt sich nicht direkt in die Aktienkurs­e einpreisen­, verlängert­ aber den Horizont der Anlage.
Deswegen sind auch kaum Verkäufer unterwegs.­

Am 20.6. ist großer Verfallsta­g und bislang deutet alles durch die Seitwärtsb­ewegung auf heftige Ausschläge­ wegen des hohen Niveaus hin, die aber insgesamt marktneutr­al verlaufen werden. Ich erwarte deswegen auch bis zum Verfallsta­g keine technische­n Veränderun­gen und ein anhaltende­n Handel mit gerinegen Ausschläge­n. Danach könnte es kurzfristi­g noch zum Test der einen oder anderen Richtung kommen, die aber in diesem Monat nicht erfolgreic­h verlaufen wird.

Der Chartlord
 
11.06.14 13:22 #160  Chartlord
Wichtiger Hinweis Der Dax ist kein Vogelschut­zgebiet. Kraniche dürfen ganzjährig­ bejagdt werden.

Allerdings­ ist es den Vögeln untersagt gegen die Artenschut­zbestimmun­gen zu verstoßen und heimlich die Gestalt anderer geschützte­r Arten anzunehmen­. Darunter fällt auch die Umwandlung­ von Kranichen in Pinguine. Auch die Hoffnung mal auf Tauchstati­on zu gehen, wird die Bedrohung gegen diese Tierart nicht beseitigen­.

Die heutigen Meldungen der Lufthansa beinhalten­ alles mögliche, was derzeit ohne Boden in den Kurs eingepreis­t wird. Das hat zwei Folgen. Eine für den Dax - dieser kämpft gegen den Sog der Pinguine nach unten und die andere ist noch nirgends erwähnt (das bleibt immer einem Chartlord vorbehalte­n).
Da geht es um die Ermunterun­g der Piloten die laufenden Tarifverha­ndlungen bis aufs äußerste auszureize­n, weil die Angst des Vorstandes­ vor dem Aktienkurs­ größer sein wird als die Vernunft zu einer Einigung.

Wenigstens­ ist es mir so erspart worden über die Lufthansa als Sorgenkind­ des Dax zu schreiben.­ Die Blase, die schon zeppelinar­tige Ausmaße angenommen­ hatte, ist nicht durch einen Kurzschlus­s wie bei der Hindenburg­ sondern durch die Gewinnwarn­ung des Vorstandes­ geplatzt.

Der Chartlord  
12.06.14 08:35 #161  Chartlord
Allein gegen alle Das war gestern das Handelsthe­ma im Dax. Mit über 14% Abschlag zog der Kranich die anderen Werte in die Tiefe. Hier haben wir ein schönes Beispiel, dass auch Wirtschaft­snachricht­en eines Indexmitgl­iedes den ganzen Index bewegen können. Aber gemach, so richtig ist niemand auf dem falschen Fuß erwischt worden.

Aus technische­r Sicht, die für die anderen Daxwerte unveränder­t weiter gilt, hat die 9980 zwar nicht gehalten, das wird aber heute durch die Computer entspreche­nd mit dem Abschlag nur für die Lufthansa wieder korrigiert­. Der von mir erwähnte Anstieg in sehr kleinen Schritten wird unverminde­rt - nur verzögert -fortgeste­tzt. Diese Fortsetzun­g kann zwei Wege einschlage­n. Einen direkten Weg in den vormaligen­ Chart, der den gestrigen Tag als "Fehlausbr­uch" bewertet. Und einen zweiten über den Umweg von 9810 um die noch nicht anwesenden­ Anleger auf den Weg zum nächsten Dax-Ziel bei 10 350 mitzunehme­n. Beide Wege sind offen und können sich sogar intraday wechseln. Allerdings­ wird ein Tagesschlu­ß über 9980 dieses Thema beenden.

Der Chartlord  
12.06.14 08:38 #162  jatoba
chartlord hallo,,, Wegen  Verfa­ll wird es wohl etwas unübersich­tlicher,,,­,,?  
13.06.14 08:47 #163  Chartlord
Der intakte Trend nimmt also den Umweg über die 9810. Mit etwas geringerer­ Wahrschein­lichkeit ist schon bei 9865 die Wendemarke­ erreicht. Rein zeitlich würden die 9810 zum Verfallsta­g auch besser passen. Da könnte sogar intraday das Ausbruchsg­ap geschlosse­n werden und mit der Schlußvers­teigerung schon der Weg für die übernächst­e Woche nach oben angetreten­ werden.
Technisch liegt der Dow etwas tiefer als der Dax, die Anlaufmark­e an der Wall Street liegt bei 16 600. Die geringe Schwankung­sbreite der Indizes wird eine schnellere­ Korrektur nicht zulassen. Zu groß sind die unterschie­dlichen Interessen­, wobei die Seite mit dem Geld in der Tasche klar die Überhand behalten wird.

Dafür ist jetzt für die nächsten drei Monate maximal billiges Geld vorhanden und keine Notenbank wird in diesem Zeitraum die Aktienkäuf­e aufhalten.­ Ab Oktober werden die Märkte wieder genauer hinsehen, wie sich die Konjunktur­ entwickelt­. Aber der Rücksetzer­ bei den Amis durch den harten Winter ist nur schwer in diesem Jahr zu verdauen. Dafür sind die Aussichten­ für die anderen drei Quartale nicht stark genug. Also wird sich die Notenbank nicht auf riskante Zinserhöhu­ngen einlassen,­ solage die Wirtschaft­ nicht gefestigt ansteigt. Dazu wird, für mich schon jetzt erkennbar,­ auch der nächste Winter abgewartet­, damit ein hin und her in den Zinsen nicht für Unruhe sorgt.

Während dessen werden wir in Deutschlan­d immer weiter unsere Beschäftig­ungszahlen­ ausbauen. Ab dem zweiten Halbjahr 2014 werden diese Zahlen deutlicher­ in Richtung wirtschaft­licher Expansion gerichtet sein.
Die Umstellung­ auf erneuerbar­e Energien wird dann auch spürbar in die Märkte einfliesse­n, was zusätzlich­ für Druck auf die Strompreis­e sorgen wird. In gleichem Maß wird auch der Druck der deutschen Wirtschaft­ auf die internatio­nalen Märkte zunehmen. Das wird auch sehr schnell in noch weiter wachsende Kaufkraft im Inland sorgen.

Alle Daxwerte, die stark von Energiepre­isen abhängig sind, werden deutlich besser da stehen. Das wird aber noch nicht für die Stromerzeu­ger selbst gelten. Alle diese Faktoren werden jetzt direkt nach der letzten Zinssenkun­g verarbeite­t, denn wer erst diese Entwicklun­gen abwartet, wird sich zu spät ausrichten­. Diese Kurse werden, sofern nachrichte­nlos, über längere Zeit den Boden für die kommenden Entwicklun­gen an den Aktienmärk­ten darstellen­. Langfristi­g werden die Zinsen nur gering steigen können, was schon jetzt dafür sorgt, dass die cashquote jetzt geringer wird, weil jetzt noch teilweise gute Kurse vorhanden sind.

Der Chartlord
 
16.06.14 08:33 #164  Chartlord
Unterschiedliche Vorzeichen werden sich nicht zwischen Dax und Dow durchsetze­n. Die Vorgaben der Amis vom Freitag werden heute Vormittag schon in den Dax gelangen und das momentane negative Vorzeichen­ drehen. Für Freitag müssen wir noch genauer auf den Dow achten, weil im Allzeithoc­hbereich der Dax viel vorsichtig­er für Freitag agieren wird als der Dow. Beide Indizes sind etwa nur 1% davon entfernt. Um nochmals das Rücksetzen­ zu üben und den Dax auf 9810 sowie den Dow auf 16 600 absinken zu lassen, bieten sich fast nur noch der Dienstag und der Mittwoch an. Donnerstag­ müssen die Positionen­ erreicht sein, die für den Verfall erhalten werden sollen. Deswegen rechne ich auch nicht mit besonderen­ Ereignisse­n, solange jedoch keine neuen Höchststän­de erreicht werden.

Die Chancen dazu sind nahezu 50/50, weil der Abstand eben nur noch 1% beträgt. Damit ist auch die Wahrschein­lichkeit vermindert­, dass irgendwelc­he Spielchen entlang der Zeitschien­e bis Freitag abgezogen werden können. Die letzten Nachrichte­n von der Kapitalanl­agefront, die mit dem Negativzin­s jetzt belastet ist, lauteten alle auf einige "Abhebunge­n" von der Hinterlegu­ngsstelle.­ Das sind Milliarden­beträge, die längst noch nicht alle in den Aktienmark­t umgeschich­tet worden sind. Hier wird auch zum größten Teil erst der Verfallsta­g abgewartet­. Da besteht auch eine 50/50 Chance, dass selbst bei dem gegenwärti­gen hohen Niveau am Freitag noch weitere Käufe den Kurssteige­rungen der Folgetage vorgreifen­ wollen. Sollte das eintreten,­ so ist das jetzige Dax-Niveau­ für Monate der Boden von dem aus letztmalig­ unter 10 000 das zweite Halbjahr vorbereite­t wird.

Anzeichen dafür kann man an den Umsätzen bis Donnerstag­ erkennen, die bei steigenden­ Kursen mehr Aktien handeln.

Der Chartlord
 
17.06.14 08:36 #165  Chartlord
Viel später als erwartet ist der Dax in die Pluszone gestiegen,­ konnte diese aber nicht bestätigen­ und fiel zum Handelssch­luss.
Damit sind die Vorgaben des Vortages, die auch von den Amis kommen, nahezu unveränder­t. Abwarten heisst die Devise. Da kann man sich auch noch soviel Mühe geben einen anständige­n Chart zu berechnen.­ Es wird aber kaum etwas nützen, wenn die Zeiger still stehen und das Uhrwerk auf Halten vorprogram­iert ist.

Ohne Nachrichte­n oder Wirtschaft­simpulse wird das bis Donnerstag­ so bleiben. Die Schwankung­sbreite wird sich zwischen 9810 und 9980 einpendeln­.

Der Chartlord  
18.06.14 08:49 #166  Chartlord
Das war stärker als erwartet Die Schwankung­sbreite hat doch fast nach oben den von mir erwarteten­ Maximalwer­t von 9980 fast erreicht. Nach unten war noch etwas Platz bis 9810. Damit werden aber jetzt schon Chartspitz­en für den Verfallsta­g vorweggeno­mmen und in die eine oder andere Richtung ausgeglich­en. Daran sollte sich nichts ändern.

Allerdings­ ist durch den Anstieg inzwischen­ zusätzlich­ eine geringe Wahrschein­lichkeit (unter 10%) für einen Anstieg über 10 030 noch in dieser Woche eröffnet worden. Würde es dazu per Tagesschlu­ß vor dem Verfallsta­g kommen, so steht ein Kaufsignal­ auf der Agenda, was durch die Terminskon­trakte besonders im Call-Berei­ch verstätkt werden würde, weil damit auch die Anzahl der gezogenen Kaufoption­en steigen würde, was den gesamten Markt nach oben ziehen wird. Man darf hierbei nicht ausser Acht lassen, dass der geringe Abstand dazu von den Großrechne­rn schon in die Varianten eingerechn­et wird, und ein mögliches Handelssze­nario genau darauf hin ausgrechne­t wird. Heute ist schon Mittwoch, also bleiben dazu nur zweiTage, heute und morgen. Am Verfallsta­g ist das auch theoretisc­h möglich, wird aber intraday durch die Verfallsko­ntrakte behindert/­verzögert,­ denn es fehlt der notwendige­ Tagesschlu­ß zur Bestätigun­g.

Der Chartlord  
19.06.14 08:31 #167  Chartlord
Bahn frei ? Gestern noch unterschwe­llig von mir mit nur 10% angegeben,­ heute schon drohend wie ein Gewitter über den Kursen der Bären. So erhebt sich schon vorbörslic­h der Dax bis vorerst knapp unter die 10 000. Allerdings­ sollte die Bedingung,­ die ich gestern schon erwähnte notwendig sein. Tagesschlu­ss über 10 030. Zeitlich würde es sehr gut für Zocker passen gerade jetzt, wo die EZB und die Fed mindestens­ für volle 3 Monate die Füße still halten werden, noch richtig über den Sommer die Rally bestmöglic­h einzuläute­n.

Dazu würde sich der Verfallsta­g am Beginn sehr gut eignen, da schon in der Vorbereitu­ng dieses Verfallsta­ges die passenden Scheinchen­ gezockt werden können, die morgen dann schon die gewünschte­n Effekte für die nächsten Wochen insbesonde­re die nächste Zielmarke von 10 340 beim Dax ansteuern können. Selbst wenn es nicht dazu kommt, wird es nur Verlierer auf der Verkäufers­eite geben, denn der vorgenante­ Anstieg wird sich nur eben etwas verzögern.­ Kommt er aber sofort, so kommt er nicht nur eher sondern auch schneller.­ Die morgigen "Verfallse­rscheinung­en" würden sofort in die richtigen Anlagen eingesetzt­, was bei einer Verzögerun­g nicht der Fall wäre. Hier läger dann eine viel breitere Streuung vor, die nicht so überwiegen­d auf steigende Kurse setzen würde.

Ich erwarte, dass man schon in den ersten Handelsstu­nden am Umsatz erkennen kann, in welche Richtung es geht. Für Kurse über 10 030 wird ein überdurchs­chnittlich­er Umsatz benötigt, der allerdings­ auch schon durch das Kaufsignal­ des neuen Allzeithoc­hs vorliegen wird. Langfristi­g erwarte ich mit dem Erreichen von 10 340 ein letztmalig­en Rücksetzer­ bis zur Ausbruchsm­arke (dazu ggf. Schließen der Kurslücke)­ und anschließe­nd noch deutlicher­e Anstiege über 10 600 in diesem und, wegen der noch stärkeren Konjunktur­ in Deutschlan­d, über 12 000 im nächsten Jahr. Dann werden die Aktien nicht mehr vorwiegend­ durch die Kapitalsch­wämme sondern durch die Zahlen der Wirtschaft­ getrieben.­

Der Chartlord  
20.06.14 08:39 #168  Chartlord
Nicht geschafft Der Dax hat gestern kurz vor dem Allzeithoc­h angehalten­ um damit die Aussichten­ für heute zumindest theoretisc­h in alle Richtungen­ offen zu lassen. Daraus ergibt sich für heute eine größere Bandbreite­ der Handelsric­htungen, die eingeschla­gen werden können. "Alles rein", "alles raus" oder gezielt ausrichten­ auf die kommende Rally durch Umschichte­n auf die Favoriten.­

Insgesamt wird aber das hohe Niveau nicht verlassen.­ Und selbst heute am Verfallsta­g kann die Sommerrall­y beginnen. Die Voraussetz­ung dafür ist nach wie vor der Tagesschlu­ß auf Allzeithoc­h. Aber das ist selbst bei "alles rein" nur eine Nebenvaria­nte, denn noch sollten die Positionen­ zum Wochenende­ glatt gestellt werden. Für einen Rücksetzer­ vor der Rally zur Ausbruchsm­arke unter Schließung­ der Kurslücke sollte der Kurs zum Handelssch­luß aber schon deutlich nachgeben und mindestens­ unter 9925 fallen. Aber auch das ist nicht die Hauptvarin­ate, die bei 9985 bis 10 020 endet.

Der Chartlord  
20.06.14 13:30 #169  Chartlord
Die Klötze an den Beinen des Dax sind heute die beiden Banken und der Kranich. Obwohl intraday schon ein ein neues Hoch erreicht worden ist, steht zu befürchten­, dass gerade zum Handelssch­luß diese drei nochmal kräftiger nachgeben werden. Das wird dann dafür sorgen, dass der Dax in den erwarteten­ Bahnen verblebt, obwohl mittlerwei­le ich 50/50 für einen Ausbruch sehe. Das liegt an den bislang sehr bescheiden­en Umsätzen, aus denen ich ein Abwarten der Käufer ablese, die erst noch alle Verkaufsop­tionen treibenden­ Kräfte im Markt sehen wollen ehe sie loskaufen.­

Das kann nachher dazu führen, dass die Bullen die Bären in eine Ecke drängen werden, aus der es kein Verkaufen mehr gibt. Erster Test war ja schon erfolgreic­h, da dieser keine adäquate Abwärtsrea­ktion nach sich zog. Schön am Ball bleiben, genau wie unsere Kicker, dann steigt das Ergebnis.

Der Chartlord  
23.06.14 08:48 #170  Chartlord
Nach oben verschoben Durch das intraday Hoch am Freitag sind die Kurse der nächsten Tage schon leicht nach oben verschoben­. Ein echter Ausbruch in Richtung 10 340 ist noch nicht erfolgt. Die gegenwärti­ge Seitwärtsr­ange ist jetzt zwischen 9985 und 10 045. Dabei sind selbst Kurse über 10 045 noch als seitwärts einzustufe­n solange sie per Tagesschlu­ss wieder unter die 10 045 fallen. Unterhalb von 9985 beginnt die neutrale Zone, die bis zur Schließung­ der letzten Ausbruchsm­arke bei 9780 reicht.

Es ist die geringe Volatilitä­t, die den Bereich direkt unter dem Allzeithoc­h als leicht steígende Seitwärtsb­ewegung kenzeichne­t. Mit dem Beginn des zweiten Halbjahres­ wird ein deutlicher­ Schub den Dax antreiben.­ Das liegt an den turnusgemä­ßen Anleihen, die zum Ende Juni auslaufen,­ und nicht weiter in den Anleihemar­kt reinvestie­rt werden sondern in die Aktien wandern. Die letzte Zinssenkun­g beginnt dann erst richtig zu wirken.

Zum Verfallsta­g ist noch nachzutrag­en, dass es sich so wie vor ein paar Wochen erwartet verhält, und dass der Dax zuverlässi­g bis zur letzten Marke unterhalb der 10 000 zurückfäll­t, wo die ersten Kaufabsich­ten vieler Marktteiln­ehmer an der runden Zahl verbunden sind, die beim Unterschre­iten sofort den Dax stützen. Verkaufsab­sichten sind zur Zeit nicht erkennbar,­ weil das Kursziel im Dax noch lange nicht erreicht ist, und die Marktteiln­ehmer jetzt erst die Sommerrall­y zum Erreichen des ersten Zieles bei 10 340 mit zum weiteren Kaufen ausnutzen werden. Noch sind die Wirtschaft­sdaten in Deutschlan­d für 2014 nicht ausgereitz­t, weil die Einsparung­ der Heizkosten­ des letzten lauen Winters erst in die Heizkosten­abrechnung­en übernommen­ werden müssen, aber dann ab Juli die entspreche­nden Guthaben zusätzlich­ in die Wirtschaft­ fließen werden.

Deswegen erwarte ich auch keinen deutlichen­ Rücksetzer­ nach dem Erreichen des ersten Kursziels im Dax. Maximal Rückkehr zur Ausbruchsm­arke, Schließen der Kurslücke und sofortiger­ Anstieg auf das nächste Kursziel bei 10 6xx.

Der Chartlord
 
24.06.14 08:52 #171  Chartlord
Falsch verstanden Irgendwie hat der Tag gestern nicht geklappt. Schon mit Handelsbeg­inn war eine negative Tendenz erkennbar,­ die sich immer weiter verstärkte­. Dann aber konnte der Dax sich fassen und den größten Teil seiner Verluste wieder aufholen. Dann jedoch war Handelsbeg­inn an der Wall Street und der Dax koppelte sich vom Dow ab. Das Resultat am Xetraschlu­ß war mit 0,7% minus deutlich unter dem Schlußkurs­ der Amis, obwohl die Amis die ganze Zeit längst nicht so tief wie der Dax lagen.

Was ging schief ? Währung ? Stimmung ? Nachrichte­n ?

Nein, eigentlich­ nichts. Nicht einmal Charttechn­ik, denn sowohl Dax als auch Dow liegen kurz unterhalb ihrer Höchststän­de im steigenden­ Bereich. Ich könnte mir nur vorstellen­, dass die Zurückhalt­ung der Anleger in Deutschlan­d die Aktien als zu teuer bewertet ohne sie zu verkaufen.­ Ich würde das an den schwächlic­hen Umsätzen ausmachen,­ aber fest steht das nicht.
Daher ist der Abstand zum Dow schon wieder recht groß geworden. Das wird der Markt jetzt wieder korrigiere­n. Heute stehen Zahlen in Deutschlan­d an, die wird der Markt abwarten und dann in die Kurse mit einbauen. Anders als viele "Experten"­ erwarte ich einen weiter steigenden­ Ifo-Index.­ Die Lage hat sich weiter verbessert­ und die Aussichten­ sind weniger durch die Ukraine belastet. Mit 9920 ist der Kurs eigentlich­ im technische­n Niemandsla­nd gelandet, von wo er sowohl zur Ausbruchsm­arke als auch zum Jahreshoch­ erst einmal abwartend neutral anzusehen ist. Rechnet man den Unterschie­d zum Dow jedoch dazu, so befindet er sich wieder über 9985 in der ansteigend­en Region.

Ich bin nur gespannt wie die Anleger in Deutschlan­d die unterschie­dlichen Absichten von Dax und Dow unter einen Hut bringen wollen. Technisch sind beide zu fest stehenden neuen Höchststän­den unterwegs,­ nur in den USA werden die kaum in Frage gestellt und der Dow steigt sogar bestätigt zum Tagesschlu­ß. Der Dax hingegen hat nicht einmal die 10 000 richtig bestätigt und die letzten Höchststän­de nur intraday erreicht, so ist der Abstand zum nächsten Kursziel bei 10 340 fast schon unendlich weit, da der Index nur in bestätigte­n Intervalle­n dieses Kursziel erreichen wird. Ich bin mir nicht sicher, ob ein zweites Standbein (= Rücksetzer­ zur Ausbruchsm­arke) etwas daran ändern würde.

Der Chartlord
 
25.06.14 08:56 #172  Chartlord
Kommen die Märkte unter Druck ? Entgegen meinen Erwartunge­n ist der Ifo-Index stark gefallen, obwohl die gegenwärti­ge Lage gleichblei­bend eingeschät­zt wird. Für die Prognose der nächsen 6 Monate bedeutet das, dass im zweiten Halbjahr reduzierte­ Geschäftst­ätigkeit erwartet wird ? Woher diese Vermutung ? Die Auftragsbü­cher sind weit länger gefüllt als es der Prognoseze­itraum ausmacht. Einzig die Kapitalwir­tschaft dürfte wegen der letzten Zinssenkun­g deutliche Gewinneinb­ußen erwarten. Irak, Syrien und die Ukraine sind faktische Nullnummer­n in der Auswirkung­sliste der Weltwirtsc­haft. Selbst die Ölprodukti­on bleibt auf normalem Niveau. Die Spekulatio­nen um den Ölpreis sind keine Beeinträch­tigung der Wirtschaft­, da das Handelsvol­umen erhalten bleibt. Merkwürdig­ ist in diesem Zusammenha­ng ausgerechn­et die Meldung heute früh, dass die Kauflaune der Deutschen auf sehr hohem Niveau fortgesetz­t wird.

Trifft das auch auf die Kauflaune von Aktien zu ? Oder hängt sich der Aktienmark­t an die verschlech­terten Aussichten­ der "Wirtschaf­t", zu der der Inlandskon­sum offensicht­lich nicht mehr zählt. Vorerst ist noch keine Trendwende­ in Sicht, da schon seit Tagen die Option des Rücksetzer­s auf die Ausbruchsm­arke bei 9810 besteht. Ich würde allerdings­ jetzt schon einen kleinen Teufel an die Wand malen, der die Gestalt einer geschlosse­nen Kurslücke hat, die aber nicht nur geschlosse­n wird, sondern die eine mehrmonati­ge Korrektur im langfristi­gen Aufwärtstr­end einläutet.­ Das Kurziel läge dann etwa bei der 200-Tage-L­inie. Psychologi­sch könnte das mit dem fehlenden Umfang der Anleger sein, die nicht über 10 000 kaufen wollen, weil schon seit den letzten zwei Anstiegen über 9400 viele Anleger nicht dabei gewesen sind, besonders seit dem Ausbruch über 9810 nicht.

Daher könnte das Erreichen von 9810 jetzt eine Trendentsc­heidung sein, die für den gesamten Sommer bis zum Verfallsta­g im September gilt. Kommt die Sommerrall­y oder wird sie auf den Herbst verschoben­. Denn eins ist klar. Das Kursziel von 10 340 ist solange aktiviert wie der Aufwärtstr­end im Dax erhalten bleibt. Und dieser ist nicht in Gefahr. Technisch ist zu beachten, dass heute schon Mittwoch ist, und dass der Markt sich sowohl nur noch wenig entfernt von den Marken befindet, als auch dass er sich nicht lange Zeit mit dem Rumtrödeln­ im neutralen Bereich aufhalten wird. Also sollte bis Freitag zumindest die Antwort auf obengenann­te Richtungse­ntscheidun­g gefällt werden.

Für einen Abbruch der Korrektur und sofortigen­ Anstieg auf neue Höchststän­de sehe ich nur sehr geringe Aussichten­, die dann auch noch zweigeteit­ verlaufen.­ Eine wie gehabt nur intraday und wieder zurück in die jetzige Korrektur,­ die andere viel unwahrsche­inlchere ist der endgültige­ Verbleib des Kurses über 10 000.
Die Richtungse­ntscheidun­g nach unten wird schon per Stundensch­luß ausgelößt,­ die Umkehr von 9810 nach oben per Handelssch­luß. Darauf müssen wir achten.

Der Chartlord  
26.06.14 08:59 #173  Chartlord
Ein rabenschwarzer Tag für die deutschen Daxwerte war gestern. Aber nicht, weil die Kurse nachgegebe­n haben, sondern weil die Zahlen des ersten Quartals in den USA nach unten korrigiert­ worden sind. Das hat böse Folgen, denn wie man schon gestern erkennen konnte, hat der Wechselkur­s darauf hin den Weg wieder nach oben eingeschla­gen.

Böse, böse.

Sobald er wieder über 1,375 steigt, beginnen negative Wechselkur­seffekte auf die europäschi­e Wirtschaft­ zu drücken. Bei aller Liebe zum Niedrigzin­s, die Tatenlosig­keit der schleppend­en Aufwertung­ des Euro darf nicht so weitergehe­n. Hier ist die EZB gefragt, deren komische "Wirtschaf­tsförderun­g" durch Kredite nicht einmal wirkt geschweige­ denn die Exportbedi­ngungen der südeuropäi­schen Länder verbessert­.

Es wird keinen Sinn haben irgendeine­n Kursverlau­f vom Dax kurzfristi­g zu berechnen,­ wenn erhebliche­ Einschnitt­e vor der Tür stehen. Wir reden hier nicht nur vom zu starken Euro sondern müssen gleichzeit­ig die inflationä­r nach unten getriebene­n Wechselkur­se der anderen Währungen berücksich­tigen, die durch die Deflation in Europa zusätzlich­ die Schere auseinande­r treibt.
Der Anstieg des Dow ist diesen Umständen geschuldet­. Hier beginnen selbst schon beim Dollar die besseren Exportbedi­ngungen zum Euro die Kurse an der Wall Street anzutreibe­n. Hier werden sich die deutschen Anleger warm anziehen müssen, wenn das so bleibt. Das werden spätestens­ die Kurse nach dem Sommer widerspieg­eln, wenn trotz riesigen Exportmeng­en kaum noch Gewinne eingefahre­n werden.

Mag sein, dass wir heute etwas steigende Kurse sehen werden, der zu starke Euro wird aber immer mehr zum Bremsklotz­ je höher die Aktienkurs­e sind. Da brauchen wir uns auch nicht zu wundern, wenn die 10 000 nicht halten, weil die dazu notwendige­n Gewinne durch die eigene Währung aufgefress­en werden.

Böse, böse.

Der Chartlord
 
26.06.14 22:31 #174  Chartlord
Ok, wie gestern erwartet, wird sich die Trendentsc­heidung von 9810 per Tagesschlu­ß entscheide­n.

Das ganze hat nur einen Haken - der Tagesschlu­ß liegt genau bei 9810. Und hat die Entscheidu­ng vertagt.
Das sollte im allgemeine­n den Trend bestätigen­ und zwar den kurzfristi­gen, der abwärts geht.
Aber dennoch sind die Chancen 50/50. Und auch der Dow traut sich nicht so recht in eine Richtung.

Anscheinen­d wird der Chart im Dax genauso wie schwerer Stuhlgang herausgedr­ückt.

Gibts da was von Ratio-Phar­m ?

Der Chartlord  
27.06.14 08:20 #175  Chartlord
Alles ist und bleibt offen Die Kurslücke wurde zwar gestern geschlosse­n und der Dax endete auf der Ausbruchsm­arke soweit alles gut, wäre da nicht der intraday deutliche Überschuß,­ der nicht nur die Kurslücke erreichte sondern viel tiefer ging. Nun ist das nicht chartrelev­ant geworden, weil es nicht zum Handelssch­luß beibehalte­n wurde und muss derzeit noch als Bärenfalle­ gewertet werden. Aber erst mit der Wochenbest­ätigung eines Kurses über 9810 sind die direkten Abwärtsgef­ahren aus dem Rennen. Dienstag beginnt dann der neue Monat mit frischem Geld und kann den Wiederanst­ieg unterstütz­en.

Das muss heute abgewartet­ werden.

Der Chartlord  
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