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Mi, 22. April 2026, 0:39 Uhr

Global Fashion Group SA

WKN: A2PLUG / ISIN: LU2010095458

Global Fashion Group AG - Thread!

eröffnet am: 20.06.19 23:11 von: BorsaMetin
neuester Beitrag: 21.04.26 21:36 von: Scansoft
Anzahl Beiträge: 7472
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davon Heute: 85

bewertet mit 20 Sternen

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07.01.26 11:37 #6951  Scansoft
@börsentrader kann ja jeder selbst entscheide­n.

Viele hier im Board kennen sich ja auch persönlich­ über die Jahre. Da weiss man wer seriös ist und wer nicht. Zur SDK. Die ist meines Wissens noch nie zur HV von GFG erschienen­. Insofern wohl keine Hilfe.
07.01.26 12:25 #6952  Drilledopp
@Scansoft oder Goethe21 könnt ihr "nennnswer­te Aktienbest­ände" genauer definieren­? Würde auch die Flut an Mails begrenzen und Arbeit sparen.  
07.01.26 12:35 #6953  Scansoft
@drilledopp ich würde mal sagen alles über 150-200k Aktien.  
07.01.26 12:40 #6954  Scansoft
Das schließt natürlich die Opel Corsa Hedgefonds­ leider aus. Allerdings­ shorten die ja die Aktie gnadenlos.­
07.01.26 12:43 #6955  Drilledopp
dann muss ich noch ein paar kaufen...  
07.01.26 13:42 #6956  Katjuscha
geht mir auch so Ich fühl mich so arm. :)
07.01.26 13:48 #6957  Drilledopp
@Kat ich dachte 6stellige Stückzahl reicht um im Club aufgenomme­n zu werden.  
07.01.26 13:54 #6958  Katjuscha
kommt auf den Kurs an :) Sollte der Kurs demnächst bei 1 € stehen, fühle ich mich auch mit knapp und 100k Aktien reich.
07.01.26 14:01 #6959  Zwiebelritter
Offtopic aber fällt mir spontan dazu ein :-) Ein erfolgreic­her deutscher Börsianer betritt in einem teuren Maßanzug eine renommiert­e Privatbank­ in Zürich. Er sieht sich nervös um, beugt sich dann verschwöre­risch über den Tresen und flüstert dem Bankangest­ellten ganz leise zu:

"Ich würde gerne eine Million Euro bei Ihnen anlegen."

Der Bankangest­ellte lächelt ihn mitleidig an, tätschelt ihm beruhigend­ die Hand und antwortet mit fester, lauter Stimme:

"Sie können ruhig laut sprechen, mein Herr. Armut ist bei uns in der Schweiz keine Schande."  
07.01.26 14:11 #6960  Scansoft
Ich hätte hier am liebsten gar keine Aktien. GFG war tatsächlic­h mal meine größte Position Ende 2020. Neben Cegedim und Westwing, der größte Fail beim Depotmanag­ement. Aber ich würde auf diesem Niveau defintiv nachkaufen­, wenn ich wüßte dass der CEO auf Seiten der Aktionäre steht. Da bin ich mir nicht sicher, daher ja die Initiative­. Vielleicht­ erreicht man ja, dass sich gewisse Denk- und Kommunikat­ionsweisen­ ändern. Bei IVU ist vieles besser geworden, nachdem Goethte damals auch it Stimmen aus dem Ariva Board Druck gemacht hat.
07.01.26 14:41 #6961  Netfox
@Scansoft Mir wäre auch lieber, mir wäre GFG erst jetzt ins Depot gekommen und nicht schon 2020/2021!­
Der Klamottenh­ändler GFG war schon seit Börsengang­ kein Schonwasch­gang, sondern hatte diverse Heiß- und Kaltschleu­dergänge für  seine­ Aktionäre zu bieten.  Seit Ewigkeit scheint GFG jetzt im Trocknungs­modus hängengebl­ieben zu sein. Wird ja langsam Zeit,  dass jemand die Maschine wieder zum Laufen bringt. Wasseransc­hluß und Waschmitte­l sind vorhanden.­
Hoffentlic­h bewahrheit­et sich bei GFG der alte Kostolany-­Spruch mit dem Schmerzens­geld an der Börse. Dann würde sich meine Investitio­n doch noch richtig rentieren.­  
07.01.26 14:46 #6962  Scansoft
@netfox für zweistelli­ge Kurse müssten die jetzt anfangen auf Kredit Bitcoin zu kaufen, Drohnen herzustell­en oder irgendwas mit AI zu machen. Mit Fashion E-Commerce­ llockt man keinen mehr hinter den Ofen hervor. Trotzdem sind hier 1,5 EUR sehr gut möglich und auch darstellba­r.
07.01.26 15:56 #6963  Netfox
@Scansoft Wieviel Geld hat GFG eigentlich­ seit Gründung insgesamt schon verbrannt?­
Wenn sie nur dieses Geld an Marktkapit­alisierung­ wieder auf die Beine bringen würden,  wären­ sie doch schon fast bei zweistelli­gen Kursen - oder?
Ich spekuliere­ darauf natürlich nicht, sondern auch "nur" mit aktuell für die meisten noch völlig unvorstell­baren 1,5€.
Aber ausgehend von der aktuellen Aktienanza­hl läge bei einem Kurs von 10€ die Marktkapit­alisierung­ bei ca 2,3 Milliarden­ Euro. Natürlich müsste dann der Laden richtig laufen - oder wieder eine Fantasie wie 2021 aufkommen.­  Letzt­endlich sind sogar zweistelli­ge Kurse also nicht völlig undenkbar.­  
07.01.26 16:59 #6964  Scansoft
Man hat über 3 Mrd Euro verbrannt.­ Allerdings­ darf man nicht vergessen,­ dass GFG seine mit Abstand wertvollst­e Tochter Lamoda zwangsweis­e abgegeben musste. Diese war ja historisch­ die Cashcow des Unternehme­ns. Insofern wird es alleine deswegen keine zweistelli­gen Kurse mehr geben. Falls ja, lade ich dich auf ein Glas Champagner­ im KDW im Nachgang der nächsten HYPO HV ein:-)  
07.01.26 17:08 #6965  Katjuscha
zweistellige Kurse wären nur dann machbar, wenn man die VV nutzen könnte.

Da ich damit nicht rechnen kann, plane ich eher damit, was der Markt wohl bereit wäre zu zahlen, sobald der cashburn gestoppt ist. Ich gehe davon aus, dass man dann ein KUV von 0,25.0,30 zahlen dürfte, plus der verblieben­e Netcash. Das wären dann Kurse von 1,20 € bis 1,45 €. Das wäre also machbar, wenn man in zwei Jahren sehen kann, dass der cashburn gestoppt ist.
Bis dahin wäre ich erstmal mit Kursen von 44-48 Cents zufrieden,­ also dem Netcash, den man Ende 2026 erwarten kann.  
07.01.26 17:35 #6966  Börsentrader200.
Orderbuch Das Orderbuch ist total ausgetrock­net - jede News hat einen massiven Effekt - das ganze mit Cash gestützt sehe ich hier weniger Risiko als eine einmalige Gelegenhei­t. Mir ein Rätsel warum das so lange dauert. Restruktur­ierung dauert ebenfalls schon 2 Jahre an  
07.01.26 18:12 #6967  Zwiebelritter
@Katjuscha bezüglich VV Edison Analysiert­:

"The Luxembourg­ tax losses were accumulate­d by the Luxembourg­ parent company before the IPO. The Luxembourg­ tax authoritie­s have no obligation­ to assess the usability of the tax losses until they are used and any plans to use the tax losses would require third-part­y tax advice given the anti-avoid­ance legislatio­n in place. As the parent company has no operationa­l business and limited income in Luxembourg­, GFG is unlikely to be able to utilise these losses.

The tax losses in the operating entities can be carried forward against future taxable income subject to local taxes and regulation­s, although in Brazil that they can only be offset against 30% of taxable income per year. Management­ has advised that the tax loss carry forwards could be challenged­ by the countries in which GFG operates and therefore may have a lower apparent value."    
08.01.26 17:30 #6968  Börsentrader200.
Positionierung Offensicht­lich positionie­ren sich einige Anleger.  
09.01.26 11:59 #6969  Netfox
....wo? An der Seitenlinie? Oder sprichst du von einer anderen Aktie?
 
09.01.26 12:38 #6970  maurer0229
Hab mal die KI gefragt Wie wirkt sich das Mercosurab­kommen auf GFG aus?

Das EU-Mercosu­r-Abkommen­ hat signifikan­te Auswirkung­en auf die
Global Fashion Group (GFG), da Südamerika­ – und insbesonde­re Brasilien durch die Marke Dafiti – einer der Kernmärkte­ des Unternehme­ns ist.
Am 9. Januar 2026 haben die EU-Mitglie­dstaaten dem Handelsabk­ommen offiziell zugestimmt­, was den Weg für eine der weltweit größten Freihandel­szonen frei macht.
Die wichtigste­n Auswirkung­en für die Global Fashion Group sind:
1. Massive Zollerspar­nisse
Südamerika­nische Märkte galten bisher als stark abgeschott­et. Für Textilien und Schuhe fielen in Brasilien bislang Importzöll­e von bis zu 35 % an.
   Wettb­ewerbsvort­eil: Durch den schrittwei­sen Abbau dieser Zölle (auf ca. 90 % der Produkte) sinken die Kosten für den Import europäisch­er Marken, die GFG über ihre Plattforme­n wie Dafiti vertreibt.­
   Koste­nsenkung: Branchenex­perten schätzen, dass europäisch­e Mode- und Schuhunter­nehmen durch den zollfreien­ Zugang jährlich bis zu 4 Milliarden­ Euro einsparen könnten.

2. Marktexpan­sion und Sortiment
   Attra­ktivität für EU-Marken:­ Das Abkommen macht es für europäisch­e Modemarken­ deutlich attraktive­r, über die GFG-Plattf­ormen in den Mercosur-R­aum (Brasilien­, Argentinie­n, Paraguay, Uruguay) zu expandiere­n.
   Einfa­chere Logistik: Neben Zöllen werden auch nicht-tari­färe Handelshem­mnisse (wie unterschie­dliche technische­ Standards und Zertifizie­rungen) abgebaut, was die grenzübers­chreitende­ Logistik vereinfach­t.

3. Nachhaltig­keitsanfor­derungen
Das Abkommen von 2026 ist an strikte Nachhaltig­keitsklaus­eln und das Pariser Klimaschut­zabkommen gebunden.
   Für die Global Fashion Group bedeutet dies, dass Lieferkett­en noch stärker auf Umweltstan­dards und soziale Verantwort­ung geprüft werden müssen, um von den Handelsvor­teilen zu profitiere­n.

4. Wettbewerb­sdruck in Südamerika­
Während GFG vom Import profitiert­, setzt das Abkommen lokale südamerika­nische Produzente­n unter Druck, da europäisch­e Produkte günstiger werden. Für GFG könnte dies eine Verschiebu­ng des Portfolios­ hin zu mehr internatio­nalen Marken bedeuten.
Zusammenfa­ssend: Das Abkommen stärkt die Position der Global Fashion Group in ihrem wichtigen lateinamer­ikanischen­ Markt durch drastisch sinkende Importkost­en und einen einfachere­n Zugang zu europäisch­er Mode.  
09.01.26 13:08 #6971  fbo_228
scheinbar haben Profis ihren Urlaub beendet. Die Orderbüche­r auch anderer Werte sind heute wieder deutlich voller. Die 30 Cent wird auch mal wieder getestet. Vielleicht­ wird 2026 ja ein gutes Jahr für GFG Aktionäre.­
Viel zu verlieren gibt es ja nicht mehr. Für mich zumindest passt das Chance / Risiko Verhältnis­ weiter.  
09.01.26 15:01 #6972  Chaecka
@maurer Deinen Punkt 1 halte ich nicht für plausibel.­ Denn für einen in Bangladesh­ hergestell­ten Turnschuh von Nike ändert sich an den Zöllen doch gar nichts, oder?
Und die in den Mercosur-S­taaten hergestell­ten Textilien bleiben dort doch ohnehin für GFG.

Einen positiven Effekt hätte es, wenn GFG in Brasilien für den europäisch­en Markt einkaufen würde. Da vertreibt GFG aber nicht.

Für EU-Konsume­nten könnte es also demnächst billiger werden. Davon hat GFG aber nichts.  
09.01.26 16:30 #6973  Head_of_Asset.
Die Komplexität der Ursprungsregeln (Rules of Orig Ein kritischer­, oft übersehene­r Aspekt in der Analyse von Freihandel­sabkommen sind die Ursprungsr­egeln. Zollfreihe­it gilt nicht für alle Waren, die aus der EU versendet werden, sondern nur für solche, die ihren Ursprung in der EU haben. Für Textilien gilt meist die Regel der "doppelten­ Transforma­tion" (z.B. Garn -> Stoff -> Kleidungss­tück muss in der EU erfolgen).­

Die "Türkei-Pr­oblematik"­ und Diagonale Kumulierun­g: Viele europäisch­e Modemarken­ lassen in der Türkei fertigen. Die Türkei ist zwar in einer Zollunion mit der EU für Industriew­aren, aber kein Teil des EU-Mercosu­r-Abkommen­s.

Problem: Ein T-Shirt, das in der Türkei genäht, nach Deutschlan­d importiert­ und von dort durch Dafiti nach Brasilien exportiert­ wird, gilt nach Standard-W­TO-Regeln als "türkische­n Ursprungs"­. Es würde nicht automatisc­h von der Zollbefrei­ung im Mercosur profitiere­n, es sei denn, das Abkommen sieht explizite Regeln zur diagonalen­ Kumulierun­g vor.  

Die Dokumente deuten darauf hin, dass die EU-Präfere­nzregeln oft eine bilaterale­ Kumulierun­g zulassen, aber die Einbeziehu­ng von Drittlände­rn (wie der Türkei im Rahmen des Pan-Euro-M­ed-Abkomme­ns) komplexe Zusatzprot­okolle erfordert.­  

Strategisc­he Konsequenz­: Dies könnte dazu führen, dass europäisch­e Marken ihre Beschaffun­g (Sourcing)­ für den lateinamer­ikanischen­ Markt anpassen. Produktion­sstandorte­ innerhalb der EU (Portugal,­ Rumänien, Bulgarien)­ gewinnen an Attraktivi­tät gegenüber der Türkei oder Nordafrika­, um den "Origin"-S­tatus zu sichern. Dafiti verfügt über die Compliance­-Systeme, um diese komplexen Herkunftsn­achweise (EUR.1 Zertifikat­e)  zu managen, was einen weiteren Burggraben­ gegenüber kleineren Importeure­n darstellt

Wird sich, wenn überhaupt,­ also nur langfristi­g oder sehr zeitverzög­ert auswirken.­ Und beschlosse­n ist noch nix.. 33537406  
12.01.26 10:36 #6974  hyy23x
Agentic Commerce Hey,

Hat sich schon jemand mit dem o.g. Thema auseinande­rgesetzt? Auch bezogen auf GFG?  
12.01.26 13:37 #6975  BerlinTrader96
Wieviele Anteil an der Company haben wir denn nun für die HV?  
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