DAX-Überblick
| eröffnet am: | 02.09.24 10:59 von: | Highländer49 |
| neuester Beitrag: | 20.04.26 19:34 von: | Highländer49 |
| Anzahl Beiträge: | 938 | |
| Leser gesamt: | 237358 | |
| davon Heute: | 27 | |
bewertet mit 1 Stern |
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13.04.26 09:36
#926
Highländer49
DAX
Der DAX bleibt im Erholungsmodus. In der abgelaufenen Woche legte das größte deutsche Börsenbarometer unter dem Strich 635 Punkte zu und schloss +2,74% höher mit knapp 23.804 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei Siemens Energy und Infineon, Rheinmetall rutschte ans DAX-Ende. Geht es in der neuen Woche weiter nach oben?
https://www.finanznachrichten.de/...-unter-druck-dax-ausblick-486.htm
https://www.finanznachrichten.de/...-unter-druck-dax-ausblick-486.htm
13.04.26 12:16
#927
Highländer49
DAX
Die vorläufig gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran haben den deutschen Aktienmarkt am Montag deutlich belastet. Auf die Stimmung drückte zudem die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus.
Der Leitindex Dax fiel um ein Prozent auf 23.570 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor 1,3 Prozent auf 29.980 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um ein Prozent abwärts.
Direkte Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad waren am Wochenende ohne greifbares Ergebnis geblieben. Für diesen Montag nun hat das US-Militär auf Anordnung von Trump eine Blockade von Schiffen in der Straße von Hormus angekündigt, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen. Zugleich erläuterte das Militär, dass die Durchfahrt von Schiffen, deren Ziel oder Startpunkt kein iranischer Hafen ist, nicht beeinträchtigt werde. Trump will mit der Hormus-Blockade verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öleinnahmen abschneiden.
Der Iran gab sich unbeeindruckt. Trumps Ankündigung der Seeblockade sei nichts als Bluff, schrieb der Sprecher des Sicherheitsausschusses im iranischen Parlament, Ebrahim Rezaei, auf der Plattform X. Dies würde als Militäroperation gewertet, "und wir würden darauf reagieren." Die Revolutionsgarden warnten davor, dass sich Militärschiffe der Straße von Hormus nähern. Dies würde als "klarer Verstoß gegen die bestehende Waffenruhe betrachtet", hieß es.
Zwar rechneten die Anleger fest damit, dass beide Parteien zähneknirschend an den Verhandlungstisch zurückkehren, doch die akute Gefahr bleibe extrem hoch, schrieb Analyst Frank Sohlleder vom Handelshaus ActivTrades. Das absolute Nadelöhr, die blockierte Straße von Hormus, bleibe unter der Kontrolle Teherans weiterhin fest verschlossen. Und als Vergeltung drohe die US-Administration nun mit eigenen, aggressiven Blockaden. Dieses explosive geopolitische Gemisch berge massive Risiken.
Die Ölpreise stiegen infolge der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten wieder in größerem Maße, was einmal mehr entsprechende Inflations- und Konjunktursorgen weckte. In der Nacht zum Montag zog der Preis für ein Barrel Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni erneut über die Marke von 100 US-Dollar an. Dies hatte bereits die Börsen in Asien ins Minus gedrückt.
Am Dax-Ende fielen Deutsche Telekom nach einem Analystenkommentar um 2,4 Prozent. Über den Aussichten für das US-Geschäft stünden durchaus Wolken, und das erste Quartal dürfte mehr Fragen als Antworten hinterlassen, schrieb Akhil Dattani von der US-Bank JPMorgan.
Als Schlusslicht im MDax knickten die Papiere von Nemetschek um 7,4 Prozent und litten damit unter einer Verkaufsempfehlung der Großbank UBS. Analyst Michael Briest betonte die Risiken langjähriger Verträge des Bausoftware-Spezialisten. Sie seien im ersten Jahr hilfreich, sorgten ab dem zweiten Jahr aber für Gegenwind und gefährdeten den bisher starken Barmittelzufluss. Der Markt dürfte diese Risiken mit den Verdrängungssorgen rund um Künstliche Intelligenz verschmelzen.
Lufthansa sackten um gut vier Prozent ab. Am Montag fielen zahlreiche Flüge wegen eines erneuten Piloten-Streiks aus. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit hat bis Dienstag zu Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa und mehreren Tochtergesellschaften aufgerufen.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...effnung-verluste-nach-11967388
Der Leitindex Dax fiel um ein Prozent auf 23.570 Punkte. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor 1,3 Prozent auf 29.980 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um ein Prozent abwärts.
Direkte Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad waren am Wochenende ohne greifbares Ergebnis geblieben. Für diesen Montag nun hat das US-Militär auf Anordnung von Trump eine Blockade von Schiffen in der Straße von Hormus angekündigt, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen. Zugleich erläuterte das Militär, dass die Durchfahrt von Schiffen, deren Ziel oder Startpunkt kein iranischer Hafen ist, nicht beeinträchtigt werde. Trump will mit der Hormus-Blockade verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öleinnahmen abschneiden.
Der Iran gab sich unbeeindruckt. Trumps Ankündigung der Seeblockade sei nichts als Bluff, schrieb der Sprecher des Sicherheitsausschusses im iranischen Parlament, Ebrahim Rezaei, auf der Plattform X. Dies würde als Militäroperation gewertet, "und wir würden darauf reagieren." Die Revolutionsgarden warnten davor, dass sich Militärschiffe der Straße von Hormus nähern. Dies würde als "klarer Verstoß gegen die bestehende Waffenruhe betrachtet", hieß es.
Zwar rechneten die Anleger fest damit, dass beide Parteien zähneknirschend an den Verhandlungstisch zurückkehren, doch die akute Gefahr bleibe extrem hoch, schrieb Analyst Frank Sohlleder vom Handelshaus ActivTrades. Das absolute Nadelöhr, die blockierte Straße von Hormus, bleibe unter der Kontrolle Teherans weiterhin fest verschlossen. Und als Vergeltung drohe die US-Administration nun mit eigenen, aggressiven Blockaden. Dieses explosive geopolitische Gemisch berge massive Risiken.
Die Ölpreise stiegen infolge der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten wieder in größerem Maße, was einmal mehr entsprechende Inflations- und Konjunktursorgen weckte. In der Nacht zum Montag zog der Preis für ein Barrel Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni erneut über die Marke von 100 US-Dollar an. Dies hatte bereits die Börsen in Asien ins Minus gedrückt.
Am Dax-Ende fielen Deutsche Telekom nach einem Analystenkommentar um 2,4 Prozent. Über den Aussichten für das US-Geschäft stünden durchaus Wolken, und das erste Quartal dürfte mehr Fragen als Antworten hinterlassen, schrieb Akhil Dattani von der US-Bank JPMorgan.
Als Schlusslicht im MDax knickten die Papiere von Nemetschek um 7,4 Prozent und litten damit unter einer Verkaufsempfehlung der Großbank UBS. Analyst Michael Briest betonte die Risiken langjähriger Verträge des Bausoftware-Spezialisten. Sie seien im ersten Jahr hilfreich, sorgten ab dem zweiten Jahr aber für Gegenwind und gefährdeten den bisher starken Barmittelzufluss. Der Markt dürfte diese Risiken mit den Verdrängungssorgen rund um Künstliche Intelligenz verschmelzen.
Lufthansa sackten um gut vier Prozent ab. Am Montag fielen zahlreiche Flüge wegen eines erneuten Piloten-Streiks aus. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit hat bis Dienstag zu Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa und mehreren Tochtergesellschaften aufgerufen.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...effnung-verluste-nach-11967388
14.04.26 10:22
#928
Highländer49
DAX
Die Hoffnung auf einen Frieden im Nahen Osten hat dem Dax am Dienstag klar Auftrieb gegeben. Kurz nach Handelsbeginn überwand der wichtigste deutsche Aktienindex die Marke von 24.000 Punkten, über welcher die Erholung in der Vorwoche Grenzen aufgezeigt bekommen hatte. Zuletzt stand noch ein Plus von 1,04 Prozent auf 23.988 Punkte zu Buche.
Der MDax mit den mittelgroßen hiesigen Börsenunternehmen gewann am Dienstagmorgen 1,22 Prozent auf 30.621 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um knapp 0,8 Prozent bergauf.
Da die USA und der Iran eine weitere Gesprächsrunde erwägten, bestehe "die Chance auf ein Ende der militärischen Auseinandersetzungen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Ein Friedensabkommen würde zudem die Straße von Hormus öffnen, einen für die Weltwirtschaft wichtigen Schifffahrtsweg./
Quelle: dpa-AFX
Der MDax mit den mittelgroßen hiesigen Börsenunternehmen gewann am Dienstagmorgen 1,22 Prozent auf 30.621 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um knapp 0,8 Prozent bergauf.
Da die USA und der Iran eine weitere Gesprächsrunde erwägten, bestehe "die Chance auf ein Ende der militärischen Auseinandersetzungen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Ein Friedensabkommen würde zudem die Straße von Hormus öffnen, einen für die Weltwirtschaft wichtigen Schifffahrtsweg./
Quelle: dpa-AFX
14.04.26 19:33
#929
Highländer49
DAX
Die Hoffnung auf Frieden in Nahost hat dem deutschen Aktienmarkt am Dienstag neue Aufwärtsimpulse gegeben. Die hohen Ölpreise gaben spürbar nach.
Der deutsche Leitindex Dax überwand wieder die 24.000-Punkte-Marke und schloss mit plus 1,27 Prozent auf 24.044,22 Zähler. Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, gewann 0,94 Prozent auf 30.534,94 Punkte. Europaweit und in den USA sah es ähnlich aus.
Nachdem sich tags zuvor, inmitten der Waffenruhe und nach erfolglos verlaufenen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende, beide Parteien weiter drohten, war in neuen Gesprächen von "großen Fortschritten" die Rede. Von diesen hatte US-Vizepräsident JD Vance gesprochen und ergänzt, dass nun Teheran am Zug sei, bei dem für die USA wichtigsten Punkt, dem iranischen Atomprogramm, Zugeständnisse zu machen.
Die Chance auf ein Ende der militärischen Auseinandersetzungen ist folglich noch nicht vom Tisch. Ein Friedensabkommen würde zugleich die Straße von Hormus öffnen, einen für die Weltwirtschaft wichtigen Schifffahrtsweg, wie Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners sagte. Für die globale Wirtschaft könnte dadurch wieder eine langsame Normalisierung in Gang kommen.
Zudem wollen die libanesische Regierung und Israel erstmals seit Jahrzehnten direkte Gespräche beginnen. Israel strebt laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ein dauerhaftes Friedensabkommen an und fordert eine Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz, die mit dem Iran verbündet ist.
In Europa ging es für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 1,35 Prozent auf 5.984,51 Punkte nach oben und auch in London und Zürich wurden Gewinne verzeichnet. In den USA legten die wichtigsten Indizes zum europäischen Börsenschluss ebenfalls zu. Der Preis für ein Fass der Rohöl-Sorte Brent sank noch etwas weiter unter 100 US-Dollar.
Im Dax waren die Aktien der Deutschen Bank mit plus 3,8 Prozent Spitzenreiter. Commerzbank (Commerzbank Aktie) stiegen um 2,5 Prozent. Die US-Banken JPMorgan , Citigroup und Wells Fargo hatten im ersten Quartal mit ihren Gewinnen besser als erwartet abgeschnitten.
Die Aktie von Nordex litt nach Auftragszahlen und einer Abstufung durch MWB Research aus Bewertungsgründen unter Gewinnmitnahmen. Das Papier des Windturbinenherstellers gab um 0,9 Prozent nach, hatte aber erst in der vergangenen Woche ein Rekordhoch erklommen.
Für Aixtron ging es um weitere 4,2 Prozent bergab, nachdem die Investmentbank Oddo BHF ihre positive Anlageempfehlung gestrichen hatte. Inzwischen sei bereits ein sehr guter Geschäftsverlauf bis 2027 eingepreist, schrieb Analyst Martin Marandon-Carlhian.
Nemetschek büßten 3,4 Prozent ein. Der auf die Bauindustrie spezialisierte Softwareanbieter hatte die Übernahme des US-Unternehmens Heavy Construction Systems Specialists (HCSS) angekündigt. Auch wenn die Transaktion strategisch sinnvoll sei, gehe sie zu Lasten der Bewertung und einer höheren Komplexität, urteilte Experte Charles Brennan von Jefferies.
Heidelberger Druck stachen im Nebenwerte-Index SDax mit einem Kurssprung von knapp 19 Prozent heraus. Die schon einmal im März spürbare Fantasie für den Einstieg in das Rüstungsgeschäft wurde am Dienstag wieder belebt durch einen Bericht in der "Wirtschaftswoche" und einen Besuch des brandenburgischen Ministerpräsidenten am Standort Brandenburg an der Havel. Der Druckmaschinenhersteller baut wie bekannt neben seinem Kerngeschäft und den mittlerweile angebotenen Auto-Ladeboxen ein weiteres Standbein im Bereich der Drohnenabwehr auf. Händler verwiesen angesichts der zunehmenden Kursdynamik im Tagesverlauf auch auf Eindeckungen von Leerverkäufern. Diese geraten im Fall steigender Kurse unter Druck, ihre Positionen durch Käufe aufzulösen, und verstärken damit den Anstieg noch.
Stahlwerte profitierten davon, dass die EU zum Schutz der europäischen Industrie ihre Einfuhrregeln verschärft. Salzgitter und Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) verzeichneten Kursgewinne von 5,2 beziehungsweise 3,3 Prozent. Damit setzten die Aktien ihre Ende März begonnene Erholungsrally fort.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...ffnung-auf-frieden-in-11969504
Der deutsche Leitindex Dax überwand wieder die 24.000-Punkte-Marke und schloss mit plus 1,27 Prozent auf 24.044,22 Zähler. Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, gewann 0,94 Prozent auf 30.534,94 Punkte. Europaweit und in den USA sah es ähnlich aus.
Nachdem sich tags zuvor, inmitten der Waffenruhe und nach erfolglos verlaufenen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende, beide Parteien weiter drohten, war in neuen Gesprächen von "großen Fortschritten" die Rede. Von diesen hatte US-Vizepräsident JD Vance gesprochen und ergänzt, dass nun Teheran am Zug sei, bei dem für die USA wichtigsten Punkt, dem iranischen Atomprogramm, Zugeständnisse zu machen.
Die Chance auf ein Ende der militärischen Auseinandersetzungen ist folglich noch nicht vom Tisch. Ein Friedensabkommen würde zugleich die Straße von Hormus öffnen, einen für die Weltwirtschaft wichtigen Schifffahrtsweg, wie Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners sagte. Für die globale Wirtschaft könnte dadurch wieder eine langsame Normalisierung in Gang kommen.
Zudem wollen die libanesische Regierung und Israel erstmals seit Jahrzehnten direkte Gespräche beginnen. Israel strebt laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ein dauerhaftes Friedensabkommen an und fordert eine Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz, die mit dem Iran verbündet ist.
In Europa ging es für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 1,35 Prozent auf 5.984,51 Punkte nach oben und auch in London und Zürich wurden Gewinne verzeichnet. In den USA legten die wichtigsten Indizes zum europäischen Börsenschluss ebenfalls zu. Der Preis für ein Fass der Rohöl-Sorte Brent sank noch etwas weiter unter 100 US-Dollar.
Im Dax waren die Aktien der Deutschen Bank mit plus 3,8 Prozent Spitzenreiter. Commerzbank (Commerzbank Aktie) stiegen um 2,5 Prozent. Die US-Banken JPMorgan , Citigroup und Wells Fargo hatten im ersten Quartal mit ihren Gewinnen besser als erwartet abgeschnitten.
Die Aktie von Nordex litt nach Auftragszahlen und einer Abstufung durch MWB Research aus Bewertungsgründen unter Gewinnmitnahmen. Das Papier des Windturbinenherstellers gab um 0,9 Prozent nach, hatte aber erst in der vergangenen Woche ein Rekordhoch erklommen.
Für Aixtron ging es um weitere 4,2 Prozent bergab, nachdem die Investmentbank Oddo BHF ihre positive Anlageempfehlung gestrichen hatte. Inzwischen sei bereits ein sehr guter Geschäftsverlauf bis 2027 eingepreist, schrieb Analyst Martin Marandon-Carlhian.
Nemetschek büßten 3,4 Prozent ein. Der auf die Bauindustrie spezialisierte Softwareanbieter hatte die Übernahme des US-Unternehmens Heavy Construction Systems Specialists (HCSS) angekündigt. Auch wenn die Transaktion strategisch sinnvoll sei, gehe sie zu Lasten der Bewertung und einer höheren Komplexität, urteilte Experte Charles Brennan von Jefferies.
Heidelberger Druck stachen im Nebenwerte-Index SDax mit einem Kurssprung von knapp 19 Prozent heraus. Die schon einmal im März spürbare Fantasie für den Einstieg in das Rüstungsgeschäft wurde am Dienstag wieder belebt durch einen Bericht in der "Wirtschaftswoche" und einen Besuch des brandenburgischen Ministerpräsidenten am Standort Brandenburg an der Havel. Der Druckmaschinenhersteller baut wie bekannt neben seinem Kerngeschäft und den mittlerweile angebotenen Auto-Ladeboxen ein weiteres Standbein im Bereich der Drohnenabwehr auf. Händler verwiesen angesichts der zunehmenden Kursdynamik im Tagesverlauf auch auf Eindeckungen von Leerverkäufern. Diese geraten im Fall steigender Kurse unter Druck, ihre Positionen durch Käufe aufzulösen, und verstärken damit den Anstieg noch.
Stahlwerte profitierten davon, dass die EU zum Schutz der europäischen Industrie ihre Einfuhrregeln verschärft. Salzgitter und Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) verzeichneten Kursgewinne von 5,2 beziehungsweise 3,3 Prozent. Damit setzten die Aktien ihre Ende März begonnene Erholungsrally fort.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...ffnung-auf-frieden-in-11969504
15.04.26 10:12
#930
Highländer49
DAX
Nach der deutlichen Vortagserholung hat dem Dax am Mittwoch zunächst die Kraft für weitere klare Gewinne gefehlt. Die Anleger dürften abwarten, ob es in den kommenden Tagen tatsächlich eine weitere Gesprächsrunde zwischen dem Iran und den USA geben wird.
In den ersten Handelsminuten schaffte der deutsche Leitindex ein Plus von 0,05 Prozent auf 24.055 Punkte. Damit behauptete er sich über der Marke von 24.000 Punkten. Für den MDax , den Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, ging es um weitere 0,27 Prozent auf 30.617 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor indes 0,3 Prozent.
In den USA hatte am Dienstag vor allem die Tech-Börse Nasdaq mit deutlichen Gewinnen geschlossen. Auch die Kurstafeln in Asien zeigten zuletzt ein positives Bild.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...dax-wenig-bewegt-nach-11970063
In den ersten Handelsminuten schaffte der deutsche Leitindex ein Plus von 0,05 Prozent auf 24.055 Punkte. Damit behauptete er sich über der Marke von 24.000 Punkten. Für den MDax , den Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, ging es um weitere 0,27 Prozent auf 30.617 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor indes 0,3 Prozent.
In den USA hatte am Dienstag vor allem die Tech-Börse Nasdaq mit deutlichen Gewinnen geschlossen. Auch die Kurstafeln in Asien zeigten zuletzt ein positives Bild.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...dax-wenig-bewegt-nach-11970063
15.04.26 19:41
#931
Highländer49
DAX
Der Dax hat sich am Mittwoch nach seiner deutlichen Vortageserholung stabil gezeigt. Angesichts der Vorschusslorbeeren am Dienstag blieben die Anleger an der Seitenlinie, denn noch ist unklar, ob es in den kommenden Tagen tatsächlich zu einer weiteren Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran kommt. "Solange es keine dauerhafte Lösung des Konflikts gibt und die Straße von Hormus nicht frei befahrbar ist, gibt es keine Grundlage für eine nachhaltige Markterholung", kommentierten die Experten der Landesbank Helaba.
Mit einem Plus von 0,09 Prozent auf 24.066,70 Punkte ging der deutsche Leitindex aus dem Tag, womit er sich weiter klar über der Marke von 24.000 Zählern behauptete. Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, legte um 1,15 Prozent auf 30.887,08 Punkte zu. Im restlichen Europa wurden überwiegend Verluste verbucht.
Unbestätigten Medienberichten zufolge könnte bereits an diesem Donnerstag ein weiteres Treffen zwischen der USA und dem Iran folgen. Zwar ist Pakistans Premierminister aktuell für mehrere Tage in andere muslimische Vermittlerstaaten gereist, doch Armeechef Asim Munir traf unterdessen in Teheran zu Gesprächen ein. Der pakistanische Feldmarschall gilt als einer der einflussreichsten Vermittler zwischen den USA und dem Iran.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor zur Wochenmitte 0,74 Prozent auf 5.940,34 Zähler und auch in London und Zürich schwächelten die Leitindizes. In den USA gab der überwiegend mit Standardwerten bestückte Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss leicht nach, während der technologielastige Nasdaq 100 sich weiter seinem Jahreshoch von Ende Januar und damit auch seinem Rekordhoch von Ende Oktober näherte.
Die größte Aufmerksamkeit zog MDax-Spitzenreiter Aixtron auf sich. Nach angehobenen Jahreszielen für Umsatz und operative Marge sprang die Aktie des Chipindustrie-Ausrüsters um 20,4 Prozent hoch und ist wieder so teuer wie zuletzt im Juni 2001. Im bisherigen Jahresverlauf steht nun ein Kursgewinn von 145 Prozent zu Buche.
Schaeffler erholten sich weiter mit plus 6,2 Prozent. Eine Präsentation des Auto- und Industriezulieferers vor den Zahlen zum ersten Quartal sorgte für gute Stimmung. Laut dem US-Analysehaus Jefferies dürfte die Profitabilität deutlich besser als bislang erwartet gewesen sein.
Die Aktie von Lufthansa litt mit minus 2,3 Prozent unter der anhaltenden Streikwelle. Fraport (Fraport Aktie) gaben im Sog der schlechten Stimmung um 1,2 Prozent nach.
Hypoport war zwar nur verhalten in das neue Jahr gestartet, doch die Aktie erholte sich im SDax weiter und auch sehr deutlich mit plus 10,3 Prozent. Damit schaffte sie es auch wieder über die für den mittelfristigen Trend wichtige 50-Tage-Linie.
Mit plus 7,0 Prozent knüpfte das Papier von Heidelberger Druck an seine Vortagsrally an. Am Dienstag war die im März aufgeflammte Rüstungsfantasie wieder aufgewärmt worden. Gemeinsam mit dem amerikanisch-israelischen Technologie-Partner Onberg Autonomous Systems hatte es die Produktion von Drohnenabwehrsystemen in Brandenburg an der Havel aufgenommen.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...er-an-der-seitenlinie-11970961
Mit einem Plus von 0,09 Prozent auf 24.066,70 Punkte ging der deutsche Leitindex aus dem Tag, womit er sich weiter klar über der Marke von 24.000 Zählern behauptete. Der MDax , der Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, legte um 1,15 Prozent auf 30.887,08 Punkte zu. Im restlichen Europa wurden überwiegend Verluste verbucht.
Unbestätigten Medienberichten zufolge könnte bereits an diesem Donnerstag ein weiteres Treffen zwischen der USA und dem Iran folgen. Zwar ist Pakistans Premierminister aktuell für mehrere Tage in andere muslimische Vermittlerstaaten gereist, doch Armeechef Asim Munir traf unterdessen in Teheran zu Gesprächen ein. Der pakistanische Feldmarschall gilt als einer der einflussreichsten Vermittler zwischen den USA und dem Iran.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor zur Wochenmitte 0,74 Prozent auf 5.940,34 Zähler und auch in London und Zürich schwächelten die Leitindizes. In den USA gab der überwiegend mit Standardwerten bestückte Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss leicht nach, während der technologielastige Nasdaq 100 sich weiter seinem Jahreshoch von Ende Januar und damit auch seinem Rekordhoch von Ende Oktober näherte.
Die größte Aufmerksamkeit zog MDax-Spitzenreiter Aixtron auf sich. Nach angehobenen Jahreszielen für Umsatz und operative Marge sprang die Aktie des Chipindustrie-Ausrüsters um 20,4 Prozent hoch und ist wieder so teuer wie zuletzt im Juni 2001. Im bisherigen Jahresverlauf steht nun ein Kursgewinn von 145 Prozent zu Buche.
Schaeffler erholten sich weiter mit plus 6,2 Prozent. Eine Präsentation des Auto- und Industriezulieferers vor den Zahlen zum ersten Quartal sorgte für gute Stimmung. Laut dem US-Analysehaus Jefferies dürfte die Profitabilität deutlich besser als bislang erwartet gewesen sein.
Die Aktie von Lufthansa litt mit minus 2,3 Prozent unter der anhaltenden Streikwelle. Fraport (Fraport Aktie) gaben im Sog der schlechten Stimmung um 1,2 Prozent nach.
Hypoport war zwar nur verhalten in das neue Jahr gestartet, doch die Aktie erholte sich im SDax weiter und auch sehr deutlich mit plus 10,3 Prozent. Damit schaffte sie es auch wieder über die für den mittelfristigen Trend wichtige 50-Tage-Linie.
Mit plus 7,0 Prozent knüpfte das Papier von Heidelberger Druck an seine Vortagsrally an. Am Dienstag war die im März aufgeflammte Rüstungsfantasie wieder aufgewärmt worden. Gemeinsam mit dem amerikanisch-israelischen Technologie-Partner Onberg Autonomous Systems hatte es die Produktion von Drohnenabwehrsystemen in Brandenburg an der Havel aufgenommen.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...er-an-der-seitenlinie-11970961
16.04.26 10:23
#932
Highländer49
DAX
Die jüngsten Rekordhochs an den US-Börsen haben den vortags wenig bewegten Dax am Donnerstag lediglich etwas gestützt. Zuletzt schaffte der deutsche Leitindex ein Plus von 0,15 Prozent auf 24.103 Punkte. Damit behauptete er sich weiter über der 24.000-Punkte-Marke, blieb aber minimal unter der für den langfristigen Trend wichtigen 200-Tage-Linie, die er schon am Mittwoch zeitweise überwunden hatte.
Für den MDax , den Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, ging es am Donnerstagvormittag um 0,38 Prozent auf 31.004 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 , der am Mittwoch deutlich geschwächelt hatte, gewann 0,4 Prozent.
"Die Hoffnung auf eine Verlängerung des Waffenstillstandes (zwischen dem Iran und den USA) treibt Anlegerinnen und Anleger in Aktien", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Die Bestmarke des marktbreiten S&P 500 vom Vortag wertet er als Beleg, dass "der US-Aktienmarkt den Iran-Krieg hinter sich gelassen hat, bevor er wirklich vorbei ist". Auch das Tech-Barometer Nasdaq 100 stellte einen Rekord auf, ebenso am Donnerstag der japanische Nikkei 225 .
Die aktuellen Bewertungen in New York beinhalteten allerdings "eine gehörige Portion Optimismus", was die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs angehe, gab Altmann zu bedenken. Denn ein Friedensschluss wäre erst der "Startschuss für einen langen und steinigen Weg zurück zu geordneten und kalkulierbaren Energiemärkten".
Bei MDax-Schlusslicht Aixtron standen nach dem gestrigen, 20-prozentigen Kurssprung Gewinnmitnahmen von 8 Prozent zu Buche. Der Chipindustrie-Ausrüster, der die Anleger zur Wochenmitte mit einer Prognoseanhebung euphorisiert hatte, beschaffte sich mit Wandelschuldverschreibungen frisches Geld. Das Volumen liege wie zuvor angekündigt bei 450 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit. Zudem verkaufte Aixtron zusätzlich Aktien aus dem Bestand.
Im Nebenwerte-Index SDax fielen die Titel von Heidelberger Druck nach einer zweitägigen, von Rüstungsfantasie getriebenen Rally um 9 Prozent zurück. Der Druckmaschinenhersteller senkte die Ergebnisprognose für das jüngst abgelaufene Geschäftsjahr - auch mit Verweis auf zeitlich vorgezogene Aufwendungen für neue Geschäftsfelder insbesondere aufgrund des erfolgreichen Starts im Bereich Verteidigung.
Derweil gaben klare Kursgewinne von DocMorris nach einem starken Umsatzwachstum der Schweizer Online-Apotheke im ersten Quartal auch deren deutscher Konkurrentin Redcare Pharmacy Auftrieb: Die Aktien gewannen 4,8 Prozent.
Die Aktionäre von Gerresheimer freuten sich über eine Kurserholung von gut 20 Prozent. Die Kreditgeber des jüngst aus dem SDax abgestiegenen Verpackungsspezialisten stimmten einer Fristverlängerung zur Vorlage des testierten Jahres- und Konzernabschlusses 2025 zu. Außerdem berichtete Gerresheimer, dass der Verkaufsprozess für die US-Tochter Centor planmäßig begonnen habe und dass es eine zweistellige Zahl von Interessenten gebe.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...rekorde-an-us-boersen-11971616
Für den MDax , den Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, ging es am Donnerstagvormittag um 0,38 Prozent auf 31.004 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 , der am Mittwoch deutlich geschwächelt hatte, gewann 0,4 Prozent.
"Die Hoffnung auf eine Verlängerung des Waffenstillstandes (zwischen dem Iran und den USA) treibt Anlegerinnen und Anleger in Aktien", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Die Bestmarke des marktbreiten S&P 500 vom Vortag wertet er als Beleg, dass "der US-Aktienmarkt den Iran-Krieg hinter sich gelassen hat, bevor er wirklich vorbei ist". Auch das Tech-Barometer Nasdaq 100 stellte einen Rekord auf, ebenso am Donnerstag der japanische Nikkei 225 .
Die aktuellen Bewertungen in New York beinhalteten allerdings "eine gehörige Portion Optimismus", was die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs angehe, gab Altmann zu bedenken. Denn ein Friedensschluss wäre erst der "Startschuss für einen langen und steinigen Weg zurück zu geordneten und kalkulierbaren Energiemärkten".
Bei MDax-Schlusslicht Aixtron standen nach dem gestrigen, 20-prozentigen Kurssprung Gewinnmitnahmen von 8 Prozent zu Buche. Der Chipindustrie-Ausrüster, der die Anleger zur Wochenmitte mit einer Prognoseanhebung euphorisiert hatte, beschaffte sich mit Wandelschuldverschreibungen frisches Geld. Das Volumen liege wie zuvor angekündigt bei 450 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit. Zudem verkaufte Aixtron zusätzlich Aktien aus dem Bestand.
Im Nebenwerte-Index SDax fielen die Titel von Heidelberger Druck nach einer zweitägigen, von Rüstungsfantasie getriebenen Rally um 9 Prozent zurück. Der Druckmaschinenhersteller senkte die Ergebnisprognose für das jüngst abgelaufene Geschäftsjahr - auch mit Verweis auf zeitlich vorgezogene Aufwendungen für neue Geschäftsfelder insbesondere aufgrund des erfolgreichen Starts im Bereich Verteidigung.
Derweil gaben klare Kursgewinne von DocMorris nach einem starken Umsatzwachstum der Schweizer Online-Apotheke im ersten Quartal auch deren deutscher Konkurrentin Redcare Pharmacy Auftrieb: Die Aktien gewannen 4,8 Prozent.
Die Aktionäre von Gerresheimer freuten sich über eine Kurserholung von gut 20 Prozent. Die Kreditgeber des jüngst aus dem SDax abgestiegenen Verpackungsspezialisten stimmten einer Fristverlängerung zur Vorlage des testierten Jahres- und Konzernabschlusses 2025 zu. Außerdem berichtete Gerresheimer, dass der Verkaufsprozess für die US-Tochter Centor planmäßig begonnen habe und dass es eine zweistellige Zahl von Interessenten gebe.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...rekorde-an-us-boersen-11971616
16.04.26 20:23
#933
Highländer49
DAX
Der Dax hat sich auch am Donnerstag stabil gezeigt. Anleger hoffen weiterhin auf eine neue Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran. Außerdem stützte der Rekordlauf in Japan und an den US-Börsen die Stimmung.
Nachdem der deutsche Leitindex am Dienstag die Marke von 24.000 Punkten zurückerobert hatte, beendete er den Tag mit plus 0,36 Prozent auf 24.154,47 Zählern. Dabei gelang es ihm auch, die viel beachte 200-Tage-Durchschnittslinie zu überwinden, die den längerfristigen Trend signalisiert. Für den MDax , den Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, ging es um 0,17 Prozent auf 30.938,35 Punkte hoch.
"Während der Dax noch zögert, lässt wachsender Optimismus im Irankonflikt weltweite Aktien neue Rekordkurse erklimmen", kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank und sprach von einem typischen Börsengeschehen. Die Haltung der Anleger wandele sich von Angst in eine neutrale Haltung bis hin zu Gier. "Im Moment kaufen viele, um erst später Fragen zu stellen." Denn noch gibt es weder Fortschritte in den Verhandlungen noch irgendwelche greifbaren Ergebnisse. Die Ölpreise steigen zudem wieder leicht, wobei ein Fass der Sorte Brent aber immer noch etwas weniger als 100 US-Dollar kostet.
Europaweit zeigten sich die wichtigsten Börsen ähnlich wie hierzulande nahe an ihren Vortagsständen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,12 Prozent auf 5.933,28 Punkte und auch in der Schweiz ging es leicht abwärts, während die Londoner Börse moderat zulegte. In den USA kamen Nasdaq und S&P 500 nach Rekorden wieder etwas zurück. Der bekannteste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial zeigte sich zum europäischen Börsenschluss fast unverändert.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...weiter-stabil-anleger-11972418
Nachdem der deutsche Leitindex am Dienstag die Marke von 24.000 Punkten zurückerobert hatte, beendete er den Tag mit plus 0,36 Prozent auf 24.154,47 Zählern. Dabei gelang es ihm auch, die viel beachte 200-Tage-Durchschnittslinie zu überwinden, die den längerfristigen Trend signalisiert. Für den MDax , den Index der mittelgroßen Börsenunternehmen, ging es um 0,17 Prozent auf 30.938,35 Punkte hoch.
"Während der Dax noch zögert, lässt wachsender Optimismus im Irankonflikt weltweite Aktien neue Rekordkurse erklimmen", kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank und sprach von einem typischen Börsengeschehen. Die Haltung der Anleger wandele sich von Angst in eine neutrale Haltung bis hin zu Gier. "Im Moment kaufen viele, um erst später Fragen zu stellen." Denn noch gibt es weder Fortschritte in den Verhandlungen noch irgendwelche greifbaren Ergebnisse. Die Ölpreise steigen zudem wieder leicht, wobei ein Fass der Sorte Brent aber immer noch etwas weniger als 100 US-Dollar kostet.
Europaweit zeigten sich die wichtigsten Börsen ähnlich wie hierzulande nahe an ihren Vortagsständen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,12 Prozent auf 5.933,28 Punkte und auch in der Schweiz ging es leicht abwärts, während die Londoner Börse moderat zulegte. In den USA kamen Nasdaq und S&P 500 nach Rekorden wieder etwas zurück. Der bekannteste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial zeigte sich zum europäischen Börsenschluss fast unverändert.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...weiter-stabil-anleger-11972418
17.04.26 10:25
#934
Highländer49
DAX
Nach der jüngsten Rückkehr des Dax über die 24.000-Punkte-Marke hat der deutsche Leitindex am Freitag nahezu stagniert. Im frühen Handel stand bei 24.152 Punkten ein minimales Minus zu Buche.
"Die Situation im Nahen Osten bleibt weiterhin fragil", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst des Handelshauses CMC Markets. "Auch wenn es jetzt auf diplomatischem Wege zu einigen Vereinbarungen kommt, sind wir noch ganz weit von einem Frieden entfernt." Das zeige sich auch an den Energiemärkten, wo die Ölpreise noch keine Entspannung in der Region signalisierten.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor 0,1 Prozent auf 30.912 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging es minimal nach oben.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...wegung-lage-in-nahost-11973002
"Die Situation im Nahen Osten bleibt weiterhin fragil", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst des Handelshauses CMC Markets. "Auch wenn es jetzt auf diplomatischem Wege zu einigen Vereinbarungen kommt, sind wir noch ganz weit von einem Frieden entfernt." Das zeige sich auch an den Energiemärkten, wo die Ölpreise noch keine Entspannung in der Region signalisierten.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor 0,1 Prozent auf 30.912 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging es minimal nach oben.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...wegung-lage-in-nahost-11973002
17.04.26 19:41
#935
Highländer49
DAX
Die vorläufige Öffnung der Straße von Hormus hat den Dax am Freitagnachmittag elektrisiert. Nach einem Kurssprung von bis zu 2,6 Prozent schloss der schon zuvor freundliche deutsche Leitindex 2,27 Prozent im Plus mit 24.702,24 Punkten. Damit baute er seinen Wochengewinn auf 3,8 Prozent aus - es war der dritte in Folge. Die Kursverluste seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar hat das Börsenbarometer inzwischen fast wieder wettgemacht. Für den MDax mit den mittelgroßen Werten ging es am Freitag letztlich um 3,28 Prozent auf 31.952,10 Punkte hoch.
Die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus "wird für die verbleibende Dauer des Waffenstillstands für alle Handelsschiffe vollständig geöffnet", teilte der iranische Außenminister Abbas Araghchi in einem Beitrag auf der Plattform X mit. US-Präsident Donald Trump bestätigte die Aussagen. Dadurch wurden die jüngsten Konjunktur- und Inflationssorgen stark gedämpft. Die Ölpreise und die Renditen sackten ab. Dass Trump dennoch an seiner Seeblockade für Schiffe mit einem iranischen Hafen als Start oder Ziel festhalten will, bis die Verhandlungen mit Teheran abgeschlossen sind, ließ die Märkte kalt.
Auch die Aktienkurse in Europa und den USA reagierten euphorisch auf diese Nachricht. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx verabschiedete sich gut zwei Prozent höher ins Wochenende. Auch in Zürich standen deutliche Kursgewinne zu Buche. Dagegen reichte es in London nur für vergleichsweise bescheidene Aufschläge. In New York erreichten der marktbreite S&P 500 sowie der Technologie-Index Nasdaq 100 Rekordstände, während dem Leitindex Dow Jones Industrial trotz der deutlichsten Gewinne noch ein gutes Stück zu einer Bestmarke fehlt.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...-oeffnung-der-strasse-11973604
Die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus "wird für die verbleibende Dauer des Waffenstillstands für alle Handelsschiffe vollständig geöffnet", teilte der iranische Außenminister Abbas Araghchi in einem Beitrag auf der Plattform X mit. US-Präsident Donald Trump bestätigte die Aussagen. Dadurch wurden die jüngsten Konjunktur- und Inflationssorgen stark gedämpft. Die Ölpreise und die Renditen sackten ab. Dass Trump dennoch an seiner Seeblockade für Schiffe mit einem iranischen Hafen als Start oder Ziel festhalten will, bis die Verhandlungen mit Teheran abgeschlossen sind, ließ die Märkte kalt.
Auch die Aktienkurse in Europa und den USA reagierten euphorisch auf diese Nachricht. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx verabschiedete sich gut zwei Prozent höher ins Wochenende. Auch in Zürich standen deutliche Kursgewinne zu Buche. Dagegen reichte es in London nur für vergleichsweise bescheidene Aufschläge. In New York erreichten der marktbreite S&P 500 sowie der Technologie-Index Nasdaq 100 Rekordstände, während dem Leitindex Dow Jones Industrial trotz der deutlichsten Gewinne noch ein gutes Stück zu einer Bestmarke fehlt.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...-oeffnung-der-strasse-11973604
20.04.26 10:13
#936
Highländer49
DAX
Wegen der erneuten Eskalation in Nahost hat der Dax am Montag einen Teil seiner kräftigen Freitagsgewinne wieder abgegeben. Die Situation in der Straße von Hormus ist weiterhin unübersichtlich und stark angespannt. Nachdem der Iran am Freitag die Öffnung der Meerenge bis zur restlichen Dauer der Waffenruhe am Mittwoch angekündigt hatte, wurde dies nach nur einem Tag wieder zurückgenommen.
Als Grund nannte die Armeeführung die fortdauernde Blockade iranischer Häfen durch die USA. Zudem lehnt die iranische Führung laut einem Bericht der Staatsagentur Irna ein zweites Treffen mit US-Vertretern ab und verwies neben der Blockade auf übertriebene Forderungen und einen ständigen Kurswechsel der USA. Die Ölpreise stiegen wieder deutlich und die Anleger am Aktienmarkt meiden erneut Risiken.
Im frühen Handel büßte der Leitindex 1,5 Prozent auf 24.341 Punkte ein, hielt sich damit aber weiter über der viel beachteten 200-Tage-Durchschnittslinie. Diese gleitende Linie ist für charttechnisch interessierte Anleger ein wichtiger Indikator für den längerfristigen Trend. Der MDax mit den mittelgroßen Werten verlor 1,6 Prozent auf 31.430 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging um 1,4 Prozent abwärts.
"Die wiederholten Störungen einer der wichtigsten Energiehandelsrouten unterstreichen die Fragilität der Lage und dämpfen die Hoffnung auf ein zeitnahes, tragfähiges Friedensabkommen zwischen den Konfliktparteien", sagte Marktexperte Timo Emden unter Verweis auf die Lage in der Straße von Hormus. "Das wiederkehrende Wechselspiel aus Öffnung und Eskalation nimmt Züge eines geopolitischen Katz-und-Maus-Spiels an." Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC-Partners verwies angesichts des Ölpreisanstiegs auf erneute Inflationssorgen, die an den Börsen mit steigenden Zinsen assoziiert werden.
Größter Verlierer war wieder einmal der Reise- und Freizeitsektor, gefolgt von der Autobranche. Tui und Lufthansa gaben im MDax jeweils um 3,8 Prozent nach.
Beim Autobauer VW , dessen Papiere im Dax 2,7 Prozent verloren, kam zum allgemeinen Druck noch eine für den Konzern negative Nachricht hinzu. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies hat sich dafür ausgesprochen, den Bau von chinesischen Autos in den deutschen VW-Werken zu prüfen, da der Wolfsburger Autohersteller weiterhin mit Entlassungen und Überkapazitäten an seinen Standorten zu kämpfen hat. "Eine Art Offenbarungseid" nannte dies ein Händler.
Die Aktie von Wacker Chemie legte nach angehobenen Jahresumsatzzielen im MDax um 1,0 Prozent zu. Infolge des Iran-Kriegs verdiente der Chemiekonzern im ersten Quartal vorläufigen Zahlen zufolge operativ mehr als erwartet. Kunden hätten Bestellungen wegen des Kriegs vorgezogen, hieß es. Lanxess (Lanxess Aktie) als Spitzenwert stiegen um 3,1 Prozent. Für diese Aktie hob Barclays-Analyst Anil Shenoy seine Schätzungen wegen der Probleme der asiatischen Konkurrenz durch den Nahost-Krieg an und sprach von einem nachlassenden hohen Importdruck.
Gewinne verbuchten zudem Aktien aus der Energiebranche. So erholten sich etwa Verbio , die bislang stark vom Iran-Krieg profitiert und am Freitag dann einen Rückschlag erlitten hatten, an der Spitze des Kleinwerte-Index SDax um 3,0 Prozent. Seit Beginn des Iran-Kriegs hatte die Aktie des Herstellers von Biokraftstoffen in der Spitze um mehr als 70 Prozent zugelegt. Im Dax gewannen RWE als Favorit 2,1 Prozent und Eon legten um 0,9 Prozent zu.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...erluste-nach-erneuten-11974653
Als Grund nannte die Armeeführung die fortdauernde Blockade iranischer Häfen durch die USA. Zudem lehnt die iranische Führung laut einem Bericht der Staatsagentur Irna ein zweites Treffen mit US-Vertretern ab und verwies neben der Blockade auf übertriebene Forderungen und einen ständigen Kurswechsel der USA. Die Ölpreise stiegen wieder deutlich und die Anleger am Aktienmarkt meiden erneut Risiken.
Im frühen Handel büßte der Leitindex 1,5 Prozent auf 24.341 Punkte ein, hielt sich damit aber weiter über der viel beachteten 200-Tage-Durchschnittslinie. Diese gleitende Linie ist für charttechnisch interessierte Anleger ein wichtiger Indikator für den längerfristigen Trend. Der MDax mit den mittelgroßen Werten verlor 1,6 Prozent auf 31.430 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging um 1,4 Prozent abwärts.
"Die wiederholten Störungen einer der wichtigsten Energiehandelsrouten unterstreichen die Fragilität der Lage und dämpfen die Hoffnung auf ein zeitnahes, tragfähiges Friedensabkommen zwischen den Konfliktparteien", sagte Marktexperte Timo Emden unter Verweis auf die Lage in der Straße von Hormus. "Das wiederkehrende Wechselspiel aus Öffnung und Eskalation nimmt Züge eines geopolitischen Katz-und-Maus-Spiels an." Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC-Partners verwies angesichts des Ölpreisanstiegs auf erneute Inflationssorgen, die an den Börsen mit steigenden Zinsen assoziiert werden.
Größter Verlierer war wieder einmal der Reise- und Freizeitsektor, gefolgt von der Autobranche. Tui und Lufthansa gaben im MDax jeweils um 3,8 Prozent nach.
Beim Autobauer VW , dessen Papiere im Dax 2,7 Prozent verloren, kam zum allgemeinen Druck noch eine für den Konzern negative Nachricht hinzu. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies hat sich dafür ausgesprochen, den Bau von chinesischen Autos in den deutschen VW-Werken zu prüfen, da der Wolfsburger Autohersteller weiterhin mit Entlassungen und Überkapazitäten an seinen Standorten zu kämpfen hat. "Eine Art Offenbarungseid" nannte dies ein Händler.
Die Aktie von Wacker Chemie legte nach angehobenen Jahresumsatzzielen im MDax um 1,0 Prozent zu. Infolge des Iran-Kriegs verdiente der Chemiekonzern im ersten Quartal vorläufigen Zahlen zufolge operativ mehr als erwartet. Kunden hätten Bestellungen wegen des Kriegs vorgezogen, hieß es. Lanxess (Lanxess Aktie) als Spitzenwert stiegen um 3,1 Prozent. Für diese Aktie hob Barclays-Analyst Anil Shenoy seine Schätzungen wegen der Probleme der asiatischen Konkurrenz durch den Nahost-Krieg an und sprach von einem nachlassenden hohen Importdruck.
Gewinne verbuchten zudem Aktien aus der Energiebranche. So erholten sich etwa Verbio , die bislang stark vom Iran-Krieg profitiert und am Freitag dann einen Rückschlag erlitten hatten, an der Spitze des Kleinwerte-Index SDax um 3,0 Prozent. Seit Beginn des Iran-Kriegs hatte die Aktie des Herstellers von Biokraftstoffen in der Spitze um mehr als 70 Prozent zugelegt. Im Dax gewannen RWE als Favorit 2,1 Prozent und Eon legten um 0,9 Prozent zu.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...erluste-nach-erneuten-11974653
20.04.26 10:14
#937
Highländer49
DAX
Der DAX setzt seine Erholung fort. In der abgelaufenen Woche legte das größte deutsche Börsenbarometer fast 900 Punkte zu und schloss +3,77% höher mit 23.702 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei Infineon und SAP, RWE rutschte ans DAX-Ende. Geht es in der in der neuen Woche weiter in Richtung Rekordhoch?
https://www.finanznachrichten.de/...ellt-zurueck-dax-ausblick-486.htm
https://www.finanznachrichten.de/...ellt-zurueck-dax-ausblick-486.htm
20.04.26 19:34
#938
Highländer49
DAX
Die erneute Schließung der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormus hat am Montag für klare Verluste am deutschen Aktienmarkt gesorgt. Der Dax gab einen Teil seiner kräftigen Freitagsgewinne wieder ab und schloss 1,15 Prozent tiefer bei 24.417,80 Punkten. Der MDax mit den mittelgroßen Werten verlor 1,40 Prozent auf 31.505,32 Zähler. Die Ölpreise stiegen wieder deutlich.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging mit einem Verlust von 1,2 Prozent aus dem Handel. Die Börsen in Zürich und London verbuchten ebenfalls Kursabschläge. In New York zeigte sich der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss weitgehend stabil, während der technologielastige Nasdaq 100 um mehr als ein halbes Prozent nachgab.
Die Situation im Nahen Osten bleibt unverändert schwierig. Nachdem der Iran vor dem Wochenende die Öffnung der Meerenge bis zur restlichen Dauer der Waffenruhe am Mittwoch angekündigt hatte, nahm er dies tags darauf wieder zurück. Für Spannungen sorgt vor allem die Seeblockade der Vereinigten Staaten in der Straße von Hormus. Dort hatte die US-Marine am Sonntag einen iranischen Frachter angegriffen und unter ihre Kontrolle gebracht, woraufhin der Iran weitere Verhandlungen mit den USA zunächst einmal auf Eis gelegt hatte.
Am Nachmittag sagte US-Präsident Donald Trump, dass eine Verlängerung des Waffenstillstandes "sehr unwahrscheinlich" sei. Ferner werde er die Straße von Hormus nicht vor Unterzeichnung eines Deals öffnen. Gleichwohl kündigte er an, dass sich Vizepräsident JD Vance an diesem Montag auf den Weg zu weiteren Verhandlungen nach Pakistan mache.
Mit einem Abbruch der Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien schwinde die Motivation der Anleger für Aktienkäufe, konstatierte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. "Die Waffenruhe ist de facto nur auf dem Papier vorhanden und die vielen kleinen Brandherde in der Region und dem Iran lassen sich kaum vollständig kontrollieren und löschen. Die Situation bleibt somit verworren und kaum berechenbar", so Lipkow.
Größte Verlierer waren europaweit wieder einmal Aktien der Reise- und Freizeitbranche, gefolgt von Papieren aus den Branchen Banken und Industriegüter sowie aus dem Autosektor. Die Anteilscheine von Tui , Lufthansa und Fraport (Fraport Aktie) sanken im MDax um jeweils mehr als 3 Prozent.
Deutsche Autoaktien gaben angesichts des Ölpreisanstiegs allesamt nach, wobei die Anteilscheine des Autobauers VW mit minus 2,4 Prozent am deutlichsten verloren. Zum allgemeinen Druck kamen noch negative Nachrichten und Erwartungen für VW selbst hinzu. So sprach sich Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies dafür aus, den Bau chinesischer Autos in den deutschen VW-Werken zu prüfen, da der Wolfsburger Autohersteller weiterhin mit Entlassungen und Überkapazitäten an seinen Standorten zu kämpfen habe.
Aktien aus der Energiebranche legten unterdessen europaweit wieder zu. Hierzulande gewannen RWE als Dax-Spitzenreiter 2,6 Prozent, Eon gewannen 0,5 Prozent zu.
SAP (SAP Aktie) büßten 3,9 Prozent ein und weiteten ihren Jahresverlust auf rund 28 Prozent aus. Die Softwarebranche leidet besonders unter den Sorgen vor einer Verdrängung durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). SAP-Chef Christian Klein werde zur Zahlenvorlage in dieser Woche wohl insbesondere noch einmal genau erklären müssen, was er mit "kurzfristigen Schmerzen" hinsichtlich der weiteren Aussichten des Unternehmens gemeint habe, bemerkte JPMorgan-Analyst Toby Ogg.
Wacker Chemie stiegen nach angehobenen Jahresumsatzzielen im MDax um 2,0 Prozent. Infolge des Iran-Kriegs verdiente der Spezialchemiekonzern im ersten Quartal vorläufigen Zahlen zufolge operativ mehr als erwartet.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...aerfte-lage-in-nahost-11975347
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging mit einem Verlust von 1,2 Prozent aus dem Handel. Die Börsen in Zürich und London verbuchten ebenfalls Kursabschläge. In New York zeigte sich der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss weitgehend stabil, während der technologielastige Nasdaq 100 um mehr als ein halbes Prozent nachgab.
Die Situation im Nahen Osten bleibt unverändert schwierig. Nachdem der Iran vor dem Wochenende die Öffnung der Meerenge bis zur restlichen Dauer der Waffenruhe am Mittwoch angekündigt hatte, nahm er dies tags darauf wieder zurück. Für Spannungen sorgt vor allem die Seeblockade der Vereinigten Staaten in der Straße von Hormus. Dort hatte die US-Marine am Sonntag einen iranischen Frachter angegriffen und unter ihre Kontrolle gebracht, woraufhin der Iran weitere Verhandlungen mit den USA zunächst einmal auf Eis gelegt hatte.
Am Nachmittag sagte US-Präsident Donald Trump, dass eine Verlängerung des Waffenstillstandes "sehr unwahrscheinlich" sei. Ferner werde er die Straße von Hormus nicht vor Unterzeichnung eines Deals öffnen. Gleichwohl kündigte er an, dass sich Vizepräsident JD Vance an diesem Montag auf den Weg zu weiteren Verhandlungen nach Pakistan mache.
Mit einem Abbruch der Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien schwinde die Motivation der Anleger für Aktienkäufe, konstatierte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. "Die Waffenruhe ist de facto nur auf dem Papier vorhanden und die vielen kleinen Brandherde in der Region und dem Iran lassen sich kaum vollständig kontrollieren und löschen. Die Situation bleibt somit verworren und kaum berechenbar", so Lipkow.
Größte Verlierer waren europaweit wieder einmal Aktien der Reise- und Freizeitbranche, gefolgt von Papieren aus den Branchen Banken und Industriegüter sowie aus dem Autosektor. Die Anteilscheine von Tui , Lufthansa und Fraport (Fraport Aktie) sanken im MDax um jeweils mehr als 3 Prozent.
Deutsche Autoaktien gaben angesichts des Ölpreisanstiegs allesamt nach, wobei die Anteilscheine des Autobauers VW mit minus 2,4 Prozent am deutlichsten verloren. Zum allgemeinen Druck kamen noch negative Nachrichten und Erwartungen für VW selbst hinzu. So sprach sich Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies dafür aus, den Bau chinesischer Autos in den deutschen VW-Werken zu prüfen, da der Wolfsburger Autohersteller weiterhin mit Entlassungen und Überkapazitäten an seinen Standorten zu kämpfen habe.
Aktien aus der Energiebranche legten unterdessen europaweit wieder zu. Hierzulande gewannen RWE als Dax-Spitzenreiter 2,6 Prozent, Eon gewannen 0,5 Prozent zu.
SAP (SAP Aktie) büßten 3,9 Prozent ein und weiteten ihren Jahresverlust auf rund 28 Prozent aus. Die Softwarebranche leidet besonders unter den Sorgen vor einer Verdrängung durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). SAP-Chef Christian Klein werde zur Zahlenvorlage in dieser Woche wohl insbesondere noch einmal genau erklären müssen, was er mit "kurzfristigen Schmerzen" hinsichtlich der weiteren Aussichten des Unternehmens gemeint habe, bemerkte JPMorgan-Analyst Toby Ogg.
Wacker Chemie stiegen nach angehobenen Jahresumsatzzielen im MDax um 2,0 Prozent. Infolge des Iran-Kriegs verdiente der Spezialchemiekonzern im ersten Quartal vorläufigen Zahlen zufolge operativ mehr als erwartet.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/dax-index/news/...aerfte-lage-in-nahost-11975347

