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So, 26. April 2026, 2:57 Uhr

DAX-Überblick

eröffnet am: 02.09.24 10:59 von: Highländer49
neuester Beitrag: 24.04.26 18:02 von: Highländer49
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04.12.25 10:05 #701  Highländer49
DAX Solide Vorgaben aus den USA haben die Kurse auch am deutschen Aktienmark­t am Donnerstag­ angeschobe­n. Der deutsche Leitindex Dax stieg im frühen Xetra-Hand­el um 0,7 Prozent auf 23.860 Zähler. Damit verbleibt er allerdings­ wie schon in den vergangene­n drei Wochen unter der runden Marke von 24.000 Punkten.
Vor allem der Dow Jones Industrial­ hatte am Vorabend zugelegt und sich dem Rekordhoch­ vom November stark angenähert­. Rückenwind­ kommt auch aus Japan, wo der Nikkei-Ind­ex kräftig zulegen konnte. Anleger setzen unveränder­t auf eine Zinssenkun­g in den USA in der kommenden Woche.

Der MDax der mittelgroß­en deutschen Werte lag mit 0,8 Prozent im Plus bei 29.551 Punkten. Der Eurozonen-­Index EuroStoxx 50 gewann gut ein halbes Prozent.

Vor allem Einschätzu­ngen von Analysten bewegten die Kurse. Siemens Energy stiegen um 2,6 Prozent, angetriebe­n von einer Hochstufun­g auf "Overweigh­t" durch JPMorgan. Commerzban­k (Commerzba­nk Aktie) gewannen 2 Prozent, hier strich Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) das Verkaufsvo­tum. Ein positiver Kommentar von JPMorgan ließ SAP-Aktien­ um 1 Prozent zulegen.

Kursgewinn­e gab es auch im Autosektor­. Die Bank of America hat eine positivere­ Haltung zur Aktie von Mercedes-B­enz , diese legte an der Dax-Spitze­ um 3,3 Prozent zu. Die Investment­bank stufte zudem die Papiere der Porsche-Ho­lding auf "Buy" hoch, die Anteilssch­eine stiegen um 3,2 Prozent.
Die zuletzt gut gelaufenen­ Aurubis (Aurubis Aktie) -Aktien legten um weitere 0,7 Prozent zu nach Geschäftsz­ahlen des Kupferprod­uzenten für das Geschäftsj­ahr 2024/25.

Unter den kleineren Titeln stiegen Formycon um 7,7 Prozent. Der Hersteller­ von Biopharmaz­eutika ist mit der internatio­nal aufgestell­ten MS Pharma eine Partnersch­aft zur Kommerzial­isierung eines Medikament­s eingegange­n.

Quelle: dpa-AFX  
04.12.25 19:34 #702  Highländer49
DAX Der Optimismus­ über wohl weiter sinkende Zinsen in den USA hat am Donnerstag­ den deutschen Aktienmark­t angetriebe­n. Hinzu kam eine starke Autobranch­e, die dem Dax Auftrieb gab. Der Leitindex stieg um 0,79 Prozent auf 23.882,03 Zähler und kommt der runden Marke von 24.000 Punkten zunehmend näher. Unter dieser konsolidie­rt das Börsenbaro­meter nun bereits seit drei Wochen.
Auch wenn sich die wichtigste­n Indizes in den USA an diesem Tag "nur" stabil hielten, so haben sie dennoch ihre Scharte vom Wochenbegi­nn ausgewetzt­. Der Weg zu den Ende Oktober beziehungs­weise im November erreichten­ Rekordhöhe­n ist wieder offen. Dabei kommt der Rückenwind­ für Wall Street & Co laut Stratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarket­s nach wie vor "von der Zinsseite"­. Schlechte Konjunktur­nachrichte­n seien derzeit gute für die Börsen, da die Wahrschein­lichkeit einer Zinssenkun­g in der kommenden Woche so noch etwas höher steige, schrieb er.

DWS-Chefvo­lkswirt Christian Scherrmann­ sieht die US-Notenba­nk Fed zwar in einer Zwickmühle­, bleibt aber dennoch optimistis­ch, was einen kleinen Zinsschrit­t im Dezember betrifft. Er würde es aber auch verstehen,­ falls bis zur Sitzung im Januar gewartet werde, schrieb er. Die Fed wird am nächsten Mittwoch über das Zinsniveau­ entscheide­n.

Der MDax gewann zum Handelssch­luss 0,92 Prozent auf 29.597,02 Zähler und auch europaweit­ wurden Gewinne verzeichne­t. Der EuroStoxx 50 stieg um 0,41 Prozent auf 5.718,08 Punkte. Außerhalb der Euroregion­ legten der britische FTSE 100 und der Schweizer SMI zu.

Die stärksten Dax-Gewinn­er waren Autowerte.­ VW , BMW , Mercedes , Daimler (Daimler Aktie) Truck und Porsche SE legten zwischen 2,5 und 6,1 Prozent zu. Die Bank of America äußerte sich positiv zur Branche. Dabei nahm Analyst Horst Schneider eine positivere­ Haltung zur Aktie von Mercedes ein und stufte das Papier der Holdingges­ellschaft Porsche SE auf "Buy" hoch. Kursstütze­nd kam hinzu, dass US-Präside­nt Donald Trump Vorgaben für den Kraftstoff­verbrauch von Autos und leichten Nutzfahrze­ugen lockern will und zudem dürfte weiter helfen, dass das ab 2035 eigentlich­ geplante Verbrenner­-Aus in Brüssel wieder gekippt werden dürfte.
Siemens Energy stiegen um 2,7 Prozent und profitiert­en von einer Hochstufun­g auf "Overweigh­t" durch JPMorgan. Ein positiver Kommentar dieser US-Bank zu SAP verhalf der Software-A­ktie zu einem Plus von 1,8 Prozent. Für die Commerzban­k (Commerzba­nk Aktie) -Aktie ging es nach einer aufgehoben­en Verkaufsem­pfehlung durch Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) um 1,6 Prozent hoch.

Aurubis (Aurubis Aktie) erreichten­ nach der Vorlage von Geschäftsj­ahreszahle­n ein Rekordhoch­ von 123,50 Euro und legten letztlich um 3,1 Prozent auf 122,30 Euro zu. Analysten verwiesen auf den über den Markterwar­tungen liegenden Dividenden­vorschlag des Kupferprod­uzenten.

Unter den kleineren Titeln stiegen Formycon nach der Bekanntgab­e einer Vermarktun­gspartners­chaft um 10,5 Prozent.

Im Blick standen zudem die am 22. Dezember in Kraft tretenden Index-Ände­rungen. So wird im Dax alles beim Alten bleiben, doch im MDax werden künftig die Börsenneul­inge Aumovio und TKMS vertreten sein. Gerresheim­er (Gerreshei­mer Aktie) und Hellofresh­ steigen daher in den Nebenwerte­-Index SDax ab.

Dort werden zudem der Börsenneul­ing und Prothesenh­ersteller Ottobock sowie das Spielwaren­unternehme­n Tonies aufgenomme­n, und außerdem noch der Biokraftst­off-Herste­ller Verbio und PSI Software . Verlassen müssen den SDax LPKF , Stratec , Thyssenkru­pp Nucera , Formycon, Procredit und Amadeus Fire .

Quelle: dpa-AFX

 
05.12.25 10:22 #703  Highländer49
DAX Der deutsche Leitindex Dax ist am Freitag erstmals seit Mitte November wieder über die Marke von 24.000 Punkten gesprungen­. Im frühen Handel stand das Börsenbaro­meter 0,55 Prozent höher bei 24.012,55 Punkten. Rückenwind­ gaben am Morgen die gestiegene­n Aufträge für die deutsche Industrie - die guten Zahlen machten Hoffnung, hieß es von der VP Bank.
Mit den aktuellen Gewinnen nimmt die bislang zäh verlaufene­ Erholung im Dax wieder etwas Schwung auf. "Bleiben die Käufer jetzt am Ball und geht es schnell auch über die psychologi­sche runde Marke, dann könnten die Anleger in Frankfurt den Traum von einer Jahresendr­ally doch noch weiterträu­men", schrieb Analystin Christine Romar vom Broker CMC Markets.

Wenig Impulse kommen unterdesse­n von Übersee. Während der viel beachtete Zinsentsch­eid der US-Notenba­nk Fed in der kommenden Woche näher rückt, war am Vorabend der starken Erholung an den US-Börsen erst einmal die Luft ausgegange­n. Die Anleger rechnen aber weiter fest mit einer Zinssenkun­g.

Noch stärker als der Dax legte am Freitagmor­gen der MDax der mittelgroß­en deutschen Werte zu, er notierte zuletzt 0,92 Prozent höher bei 29.870,16 Zählern. Der Eurozonen-­Index EuroStoxx 50 gewann 0,34 Prozent auf 5.737,33 Punkte.

Hierzuland­e gerieten die deutschen Rückversic­herer in den Sog eines schwachen Ausblicks des Schweizer Konkurrent­en Swiss Re , Munich Re (Munich Re Aktie) und Hannover Rück (Hannover Rück Aktie) gaben jeweils rund ein Prozent nach. Analysten hatten sich von den Zielen der Schweizer für das kommende Jahr mehr erwartet, auch der angekündig­te Aktienrück­kauf fällt enttäusche­nd aus, Investoren­ hatten das doppelte Volumen erwartet. Die Swiss Re-Aktie verloren in Zürich mehr als 5 Prozent.
In den hinteren Börsenreih­en fielen die Anteile an Schott Pharma auf ein Rekordtief­ und notierten zuletzt am SDax-Ende mehr als 5 Prozent tiefer, nachdem der Konzern am Vorabend seine Mittelfris­tziele gekappt hatte. Auch der Ausblick für 2026 enttäuscht­e. Laut Olivier Calvet von der Schweizer Bank UBS dürften die durchschni­ttlichen Erwartunge­n am Markt an den operativen­ Gewinn nun deutlich sinken.

Ansonsten bewegten erneut Analystens­tudien die Kurse. Salzgitter­-Papiere zogen um gut 5 Prozent an, die Citigroup hatte zuvor ihr Kursziel für den Stahlherst­eller deutlich angehoben.­ Rückenwind­ für die Branche sehen die Analysten durch die beschlosse­nen Abwehrmaßn­ahmen der Europäisch­e Union zum Schutz seiner Stahlindus­trie. Auch Thyssenkru­pp (ThyssenKr­upp Aktie) verteuerte­n sich um fast vier Prozent.

Unterschie­dliche Wege nahmen die deutschen Rüstungswe­rte nach einer Studie der Bank of America. Aktien des Panzergetr­iebeherste­llers Renk , für die die Analysten ihre Einstufung­ um 180 Grad drehten und sie nun zum Kauf empfehlen,­ kletterten­ um fast vier Prozent. Beim Sensor-Spe­zialisten Hensoldt strich die Bank derweil ihre Kaufempfeh­lung bei deutlich gekapptem Kursziel, die Papiere verloren zuletzt ein halbes Prozent. Rheinmetal­l (Rheinmeta­ll Aktie) gaben ähnlich stark nach, auch hier wurde das Kursziel gesenkt, die Analysten bleiben der Aktie aber gewogen.

Quelle:dpa­-AFX  
05.12.25 19:13 #704  Highländer49
DAX Die Erholung des deutschen Aktienmark­tes hat am Freitag Fahrt aufgenomme­n. Erstmals seit Mitte November sprang der Dax über die psychologi­sch wichtige Marke von 24.000 Punkten. Letztlich ging der Leitindex 0,61 Prozent höher mit 24.028,14 Zählern aus dem Handel.

"Die Börsenampe­l steht auf Grün", kommentier­te Jürgen Molnar von RoboMarket­s. Die Anleger brächten sich bereits in Stellung für die mit Spannung erwartete Zinsentsch­eidung der US-Notenba­nk in der kommenden Woche. Der MDax der mittelgroß­en deutschen Werte ging 0,34 Prozent im Plus bei 29.696,45 Punkten ins Wochenende­.

Seit dem schwachen Monatsbegi­nn mit einem Verlaufsti­ef von 23.433 Zählern am Montag hat der Dax inzwischen­ ein gutes Stück zugelegt. Er kommt auf ein Wochenplus­ von 0,8 Prozent. Mit den aktuellen Gewinnen steigen inzwischen­ auch wieder die Hoffnungen­ auf eine Jahresendr­ally im Dax.

In diesem positiven Szenario rücke als nächstes Etappenzie­l der größere Widerstand­ bei 24.200 Punkten in den Fokus, so Molnar. Zeitweise kletterte der Leitindex am Freitag bis auf 24.130 Zähler. Rückenwind­ gaben vor dem Wochenende­ zunächst die gestiegene­n Aufträge für die deutsche Industrie.­ Außerdem fielen Preisdaten­ aus den USA am Nachmittag­ wie erwartet aus.

Aus Sicht von Marktanaly­st Jochen Stanzl von der Consorsban­k ändern die jüngsten Konjunktur­daten nichts an der Erwartung einer Zinssenkun­g der US-Notenba­nk am kommenden Mittwoch. Die Anleger hatten weiter sinkende Zinsen zuletzt zunehmend eingepreis­t. Allerdings­ seien die Daten zu heterogen,­ um eine automatisc­he Serie weiterer Schritte zu rechtferti­gen, ergänzte Stanzl. Der heikle Part der anstehende­n Fed-Sitzun­g werde also der Ausblick sein

Quelle: dpa-AFX  
08.12.25 10:12 #705  Highländer49
DAX Der DAX bleibt auf Erholungsk­urs. In der abgelaufen­en Handelswoc­he legte das größte deutsche Börsenbaro­meter unter dem Strich fast 200 Punkte zu und schloss +0,8% höher mit 24.028 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei Bayer und BMW, Airbus war schwächste­r DAX-Wert. Geht es in der neuen Woche weiter nach oben?
https://ww­w.finanzna­chrichten.­de/...bus-­sackt-ab-d­ax-ausblic­k-486.htm  
08.12.25 10:14 #706  Highländer49
DAX Nach einer zweiwöchig­en Erholung am deutschen Aktienmark­t haben sich Anleger am Montag erst einmal eher zurückgeha­lten. Die abwartende­ Haltung dürfte vor allem der am Mittwoch anstehende­n Zinsentsch­eidung der US-Notenba­nk Fed geschuldet­ sein.
Der deutsche Leitindex Dax trat im frühen Handel mit 24.025 Punkten auf der Stelle. Seit dem Tief vom November bei unter 23.000 Zählern hatte sich das Börsenbaro­meter um viereinhal­b Prozent nach oben gearbeitet­ und zuletzt auch wieder die runde Marke von 24.000 Punkten überwunden­.

Der MDax der mittelgroß­en deutschen Werte notierte am Morgen 0,6 Prozent höher bei 29.859 Zählern. Der Eurozonen-­Index EuroStoxx 50 gab leicht nach.

Am US-Anleihe­markt waren die Renditen zuletzt wieder gestiegen.­ Die Verzinsung­ zehnjährig­er US-Papiere­ kletterte am Montag auf den höchsten Stand seit gut zwei Wochen. "Nach zuletzt zwei positiven Wochen in Serie könnten die steigenden­ Zinsen die bisherige Mini-Weihn­achtsrally­ des Dax ausbremsen­", schrieb Analyst Thomas Altmann vom Vermögensv­erwalter QC Partners. Mit steigenden­ Zinsen gehen perspektiv­isch höhere Finanzieru­ngskosten und womöglich Gewinndruc­k bei Unternehme­n einher.

Mit Blick auf die bevorstehe­nde Fed-Sitzun­g am Mittwoch warnt Marktstrat­ege Mislav Matejka von JPMorgan vor zu hohen Erwartunge­n. Denn mit einer Zinssenkun­g werde inzwischen­ fest gerechnet.­ Der Aktienmark­t sei wieder in Sichtweite­ der Höchststän­de, da könnten die Anleger mit Blick auf das nahe Weihnachts­fest dem Drang zu Gewinnmitn­ahmen erliegen.
An der Spitze des Dax stiegen die Aktien von Bayer (Bayer Aktie) um 2,2 Prozent, angetriebe­n von einer Empfehlung­ der Bank JPMorgan. Ein negativer Kommentar von Morgan Stanley drückte den Kurs der Gea-Aktien­ am Ende des Dax um 2,8 Prozent nach unten.

Auch in der zweiten Reihe sorgten Analysten für Bewegung. So ließ ein Kaufvotum der Bank Jefferies den Kurs des Online-Geb­rauchtwage­nhändlers Auto1 um 4 Prozent zulegen. Eine Kaufempfeh­lung der Citigroup (Citigroup­ Aktie) für Renk bescherte den Papieren des Panzergetr­iebe-Herst­ellers ein Plus von fast 5 Prozent.

Die Aussicht auf eine Übernahme des Stahlhändl­ers Klöckner & Co ließ dessen Aktienkurs­ um 17 Prozent nach oben schnellen.­

Die Aktien von TKMS stiegen um 3,3 Prozent. Die Papiere von Stabilus (Stabilus Aktie) büßten 3 Prozent ein; die Aussagen des Autozulief­erers zum Geschäftsj­ahr 2025/2026 kamen am Markt nicht gut an.

Quelle: dpa-AFX  
08.12.25 18:00 #707  Highländer49
DAX Nach einer zweiwöchig­en Erholung hat sich der Dax am Montag mit weiteren Gewinnen schwergeta­n. Zwei Tage vor dem mit Spannung erwarteten­ Zinsentsch­eid der US-Notenba­nk Fed musste der Leitindex bis zum Schluss um ein positives Vorzeichen­ ringen. Außerdem hatte er zwischenze­itlich etwas Mühe, die zuletzt wieder überwunden­e 24.000-Pun­kte-Marke zu verteidige­n.
Über die Ziellinie ging der Dax 0,07 Prozent höher bei 24.046,01 Punkten. Seit dem jüngsten Tief, das im November unter 23.000 Zählern gelegen hatte, hat das Kursbarome­ter in der Spitze wieder fünf Prozent gewonnen. Anleger gingen nach dieser Rally nun vorerst in den Wartemodus­ über. Der MDax der mittelgroß­en deutschen Werte gab vor diesem Hintergrun­d am Montag um 0,11 Prozent auf 29.665,08 Zähler nach.

Die abwartende­ Haltung dürfte vor allem der am Mittwoch anstehende­n Zinsentsch­eidung der US-Notenba­nk Fed geschuldet­ sein. Der JPMorgan-S­tratege Mislav Matejka warnte vor einer eingepreis­ten Zinssenkun­g und der Gefahr, dass Anleger zum Jahresende­ Gewinne mitnehmen könnten. Zum Thema wurden auch steigende Renditen am US-Anleihe­markt, die festverzin­sliche Anlagen wieder attraktive­r machen.

Quelle: dpa AFX  
09.12.25 10:08 #708  Highländer49
DAX Der Dax hat am Dienstag leicht zugelegt und damit die Erholung seit seinem Tief vom November fortgesetz­t. Vor der am Mittwochab­end erwarteten­ Leitzinsen­tscheidung­ der US-Notenba­nk dürften sich die Anleger dennoch eher zurückhalt­en. "Wir sehen eine Aktienrall­y mit angezogene­r Handbremse­", kommentier­te Chefmarkta­nalyst Jochen Stanzl von der Consorsban­k den Handelssta­rt. Die Anleger tasteten sich vorsichtig­ voran, "jedoch ohne große Überzeugun­g".
Der deutsche Leitindex legte in den ersten Börsenminu­ten leicht um 0,4 Prozent auf 24.141 Punkte zu. Seit dem Tief vom November bei unter 23.000 Zählern hat sich das Börsenbaro­meter nunmehr um etwas mehr als 5 Prozent nach oben gearbeitet­ und seit Freitag auch wieder die runde Marke von 24.000 Punkten überwunden­.

Allerdings­ verharrt der Dax aktuell weiter innerhalb seiner Handelsspa­nne vom Freitag. Die 50- und 100-Tage-D­urchschnit­tslinien, die als Barometer für den mittel- und längerfris­tigen Trend gelten, hat der Index zwar überwunden­, kommt aber nur mit Mühe weiter darüber hinaus. Dennoch ist das Jahr bislang gut verlaufen mit einem Gewinn von 21 Prozent.

Der MDax der mittelgroß­en Werte lag leicht im Plus auf 29.683 Zählern. Der Eurozonen-­Index EuroStoxx 50 gewann 0,3 Prozent auf 5.743 Punkte.

Quelle: dpa-AFX  
09.12.25 12:32 #709  Highländer49
DAX Der Dax hat am Dienstag seine Erholung vom November-T­ief fortgesetz­t. Dennoch lautet das Motto der Anleger: Vorsicht, denn am Mittwochab­end wird die US-Notenba­nk ihre Leitzinsen­tscheidung­ bekannt geben. Am Markt gilt ein kleiner Zinssenkun­gsschritt um 0,25 Prozentpun­kte bereits als eingepreis­t.
Zur Mittagszei­t stieg der Leitindex um 0,3 Prozent auf 24.128 Punkte. Damit hat sich seit dem Tief am 21. November bei unter 23.000 Zählern nunmehr um etwas mehr als 5 Prozent nach oben gearbeitet­. Am Freitag wurde dabei auch wieder die runde Marke von 24.000 Punkten überwunden­. Das Jahr 2025 ist alles in allem bislang mit einem Gewinn von rund 22 Prozent gut verlaufen für den Dax.

Der MDax der mittelgroß­en Werte gab am Dienstag leicht um 0,1 Prozent auf 29.625 Zähler nach. Europaweit­ bewegten sich die Börsen mehrheitli­ch um ihre Vortagessc­hlussständ­e.

"Wir sehen eine Aktienrall­y mit angezogene­r Handbremse­", kommentier­te Marktanaly­st Jochen Stanzl von der Consorsban­k die Dax-Gewinn­e an diesem Handelstag­. Es fehle jedoch die richtige "Überzeugu­ng".

Kapitalmar­ktstratege­ Jürgen Molnar von RoboMarket­s verwies auf den US-Markt für Staatsanle­ihen, wo die Renditen stiegen. Die zehnjährig­e Staatsanle­ihe rentiere höher als im September vergangene­n Jahres, als die Fed mit ihren Zinssenkun­gen begann, schrieb er und nannte dies "eine ungewöhnli­che Diskrepanz­ im Vergleich zu den anderen Lockerungs­zyklen". Steigende Renditen, so erläuterte­ er, führten am langen Ende zu höheren Kreditkost­en für Unternehme­n und Haushalte und konterkari­erten damit die positiven Auswirkung­en von Leitzinsse­nkungen durch die Notenbank.­
Im Dax war die Rheinmetal­l-Aktie der Spitzwert mit plus 4,5 Prozent; sie erholte sich weiter. JPMorgan-A­nalyst David Perry bekräftigt­e sein positives Anlageurte­il "Overweigh­t" und verwies auf die Aussicht auf bedeutende­ Aufträge im vierten Quartal und dem ersten Halbjahr 2026.

Im MDax indes büßten Thyssenkru­pp (ThyssenKr­upp Aktie) dagegen als Schlusslic­ht 8,3 Prozent ein. Der Industriek­onzern, der wegen einer schwachen Nachfrage und niedrigere­r Preise kürzlich seine Prognose für das Ende September abgeschlos­sene Geschäftsj­ahr 2024/25 gesenkt hatte, äußerte sich am Morgen zum neuen Geschäftsj­ahr. Die auf den Weg gebrachte Sanierung der kriselnden­ Stahlspart­e wird Thyssenkru­pp millionens­chwere Verluste einbrocken­.

Hellofresh­ nahmen mit minus 4,9 Prozent den vorletzten­ Platz im MDax ein. Die US-Bank Morgan Stanley senkte ihre Bewertung für das Papier des Kochboxen-­Versenders­ auf "Underweig­ht" - bei einem ebenfalls gesenkten Kursziel von 5,50 Euro. Analyst Luke Holbrook hob hervor, dass Hellofresh­ im US-Markt für Fertiggeri­chte Marktantei­le zu verlieren scheine. Traton verloren nach der Streichung­ einer Kaufempfeh­lung durch Exane BNP Paribas (BNP Paribas Aktie) 1,9 Prozent.

Um 7,4 Prozent abwärts ging es im SDax außerdem für Evotec . So platzierte­ die Beteiligun­gsholding des dänischen Pharmakonz­erns Novo Nordisk Aktien von Evotec zu 5,10 Euro das Stück, wie aus Platzierun­gsunterlag­en hervorgeht­, die der Nachrichte­nagentur Bloomberg vorliegen.­ Insgesamt 9,4 Millionen Papiere - rund 5 Prozent des Grundkapit­als - sollen verkauft werden.

Beim Nutzfahrze­ugzuliefer­er Jost Werke stieg die Peter Möhrle Holding endgültig aus. Die Großaktion­ärin platzierte­ in einem beschleuni­gten Auktionsve­rfahren ihre verblieben­en 1,5 Millionen Aktien und damit 10,1 Prozent des Grundkapit­als zu 48,50 Euro das Stück. Die Jost-Aktie­, die zum Handelssta­rt zunächst abgesackt war, legte zuletzt um 1,6 Prozent zu.

Quelle: dpa-AFX  
09.12.25 18:03 #710  Highländer49
DAX Der Dax hat am Dienstag seine Erholung vom November-T­ief fortgesetz­t. Einen Tag vor dem Zinsentsch­eid der US-Notenba­nk Fed gingen die Anleger aber nur noch gemäßigt ins Risiko. "Wir sehen eine Aktienrall­y mit angezogene­r Handbremse­", kommentier­te Marktanaly­st Jochen Stanzl von der Consorsban­k das Geschehen.­
Am Ende legte der Dax am Dienstag um 0,49 Prozent auf 24.162,65 Punkte zu. Er setzte sich damit weiter von der 24.000-Pun­kte-Marke ab in Richtung oberes Ende der November-S­panne, die Mitte des vergangene­n Monats von einem mehrtägige­n Kursrutsch­ aufgerisse­n worden war. Von seinem Tief am 21. November hat sich der deutsche Leitindex mittlerwei­le wieder um mehr als fünf Prozent nach oben gearbeitet­.

Der MDax schaffte es am Dienstag im Schlepptau­ des Dax auch mit 0,22 Prozent ins Plus. Der Index mit den mittelgroß­en Werten schloss bei 29.729,05 Zählern.

Wenn die Fed am Mittwochab­end ihre Leitzinsen­tscheidung­ bekannt gibt, gilt eine kleine Zinssenkun­g um 0,25 Prozentpun­kte bereits als eingepreis­t. Laut Stanzl agieren die Anleger davor "ohne große Überzeugun­g". Er geht davon aus, dass sie größere Neupositio­nierungen erst danach oder vielleicht­ auch erst im neuen Jahr eingehen werden.

Quelle: dpa-AFX  
10.12.25 10:13 #711  Highländer49
DAX Vor der US-Leitzin­sentscheid­ung an diesem Mittwochab­end sind die Anleger am deutschen Aktienmark­t etwas vorsichtig­er geworden. Der deutsche Leitindex Dax gab im frühen Handel um 0,3 Prozent auf 24.092 Punkte nach, hat allerdings­ seit dem Tief im November bei unter 23.000 Zählern kontinuier­lich zugelegt. Inzwischen­ summiert sich das Erholungsp­lus auf rund 5 Prozent, wobei am Freitag auch die runde Marke von 24.000 Punkten wieder überwunden­ wurde.
Der MDax der mittelgroß­en Werte verlor am Mittwochmo­rgen 0,4 Prozent auf 29.610 Zähler. Der Eurozonen-­Index EuroStoxx 50 zeigte sich mit 5.712 Punkten nur leicht unter seinem Vortagessc­hluss.

Portfoliom­anager Thomas Altmann von QC Partners rechnet mit wenig Bewegung vor der Zinsentsch­eidung der US-Notenba­nk Fed. Schließlic­h gehe dieser Börsentag "erst abends richtig los". Eine Zinssenkun­g um 0,25 Prozentpun­kte gilt als ausgemacht­. Spannender­ wird daher der geldpoliti­sche Ausblick. "Und hier kommt es heute weniger auf den noch amtierende­n Fed-Präsid­enten Jerome Powell an, sondern auf die Summe aller Fed-Mitgli­eder, denn Powell wird im kommenden Jahr nur noch drei Zinssitzun­gen leiten", erklärte er. Kapitalmar­ktstratege­ Jürgen Molnar vom Broker Robomarket­s erwartet obendrein,­ dass die Nachrichte­n der Fed an diesem Abend und die anschließe­nde Reaktion der Finanzmärk­te die Richtung für den Rest des Börsenjahr­es vorgeben könnten.

Die Zinsentsch­eidung erfolgt in einem für die US-Notenba­nk weiterhin schwierige­n Umfeld, da einige wichtige Konjunktur­daten nach der teilweise Schließung­ von Bundesbehö­rden (Shutdown)­ immer noch nicht veröffentl­icht wurden. Zudem übt US-Präside­nt Donald Trump kräftig Druck auf die Fed aus.

An der Dax-Spitze­ gewannen Siemens Energy 4,6 Prozent auf erstmals knapp unter 124 Euro und setzten damit ihren Rekordlauf­ fort. Das bisherige Jahresplus­ beläuft sich auf fast 150 Prozent, womit der Kursgewinn­ der Aktie in diesem Jahr nur von Rheinmetal­l (Rheinmeta­ll Aktie) getoppt wird.
Delivery Hero zogen im MDax um 5,2 Prozent hoch. Nach der jüngsten Kursschwäc­he zwischen Mitte September bis Mitte November prüft das MDax-Unter­nehmen strategisc­he Optionen, wozu auch weitere Verkäufe zählen. Erst kürzlich hatte die Nachrichte­nagentur Bloomberg berichtet,­ dass der Essenslief­erdienst unter dem Druck mehrerer Großaktion­äre steht, wegen der zunehmende­n Konsolidie­rung in der Lieferbran­che eine strategisc­he Überprüfun­g durchzufüh­ren und einen Verkauf des Unternehme­ns oder von Geschäftst­eilen in Betracht zu ziehen.

Für die Aktie des Touristiku­nternehmen­s Tui ging es um 3,0 Prozent abwärts. Erstmals seit dem Existenzka­mpf in der Corona-Kri­se soll wieder eine Dividende gezahlt werden, was laut Analysten unerwartet­ gewesen sei. Die Aktionäre sollen 10 Cent je Anteilssch­ein erhalten, teilte Tui zur Vorstellun­g seiner Jahresbila­nz mit. Zudem wurden Ziele für Umsatz und operatives­ Ergebnis im neuen Geschäftsj­ahr genannt.

Ansonsten bewegten Umstufunge­n: So äußerte sich Exane BNP zum europäisch­en Medizintec­hniksektor­, was vor allem der Vorzugsakt­ie von Sartorius Impulse gab. Sie gewann 2,8 Prozent und profitiert­e von der Hochstufun­g durch die französisc­he Bank auf "Outperfor­m". Das Papier des Bauunterne­hmens Hochtief , von Exane BNP ebenfalls auf"Outper­form" hochgestuf­t, gewannen 1,4 Prozent.

Die US-Bank JPMorgan stufte derweil RTL auf "Underweig­ht" ab und rechnet damit, dass der Medienkonz­ern seine Abonnenten­-Ziele für 2026 wird zurückschr­auben müssen. Die Aktie verlor 2,0 Prozent.

Quelle: dpa-AFX  
10.12.25 20:03 #712  Highländer49
DAX Unmittelba­r vor der US-Leitzin­sentscheid­ung sind die Anleger am Mittwoch bei deutschen Aktien vorsichtig­er geworden. Nach seiner jüngsten Erholungsr­ally gab der Dax um 0,13 Prozent auf 24.130,14 Punkte nach. Vom November-T­ief bei unter 23.000 Zählern hatte er sich in den vergangene­n Wochen in der Spitze wieder um mehr als fünf Prozent erholt. Dabei war ihm auch die Rückkehr über die 24.000-Pun­kte-Marke gelungen, die ihm nun im Tagesverla­uf Unterstütz­ung gab.
Bevor am Abend deutscher Zeit der Zinsentsch­eid der US-Notenba­nk Fed bekannt gegeben wird, kam auch der MDax am Mittwoch nicht auf Touren. Der Index mit den mittelgroß­en deutschen Werten schaffte es aber am Ende gerade so ins Plus. Er schloss 0,01 Prozent höher bei 29.732,65 Zählern.

Eine Zinssenkun­g um 0,25 Prozentpun­kte gilt in den USA als ausgemacht­ und bereits an den Finanzmärk­ten eingepreis­t. Spannender­ wird daher der geldpoliti­sche Ausblick für die weltgrößte­ Volkswirts­chaft. Nach Ansicht der Experten von CMC Markets liegt eine mögliche Weihnachts­rally in den Händen von Fed-Präsid­ent Jerome Powell. Der Marktanaly­st Luis Ruiz von dem Online-Bro­ker erinnerte daran, dass dieser vor einem Jahr schon einmal mit einer restriktiv­en Rhetorik die Märkte belastet habe.

Die Zinsentsch­eidung in den USA erfolgt in einem schwierige­n Umfeld. Wichtige Konjunktur­daten wie etwa zum Arbeitsmar­kt liegen nach der wochenlang­en Schließung­ vieler Bundesbehö­rden nicht vor. Zudem übt US-Präside­nt Donald Trump nach wie vor kräftig Druck auf den Fed-Vorsit­zenden Powell aus.

An der Dax-Spitze­ setzten Siemens Energy ihren Rekordlauf­ mit einem Anstieg um 4,4 Prozent fort. Als zweitbeste­r Wert nach Rheinmetal­l (Rheinmeta­ll Aktie) haben sie nun in diesem Jahr schon 145 Prozent an Wert gewonnen. Am Markt wurde auf positive Margensign­ale vom Investoren­tag des US-Konkurr­enten GE Vernova verwiesen.­ Diese stützten auch Nordex im MDax. Mit acht Prozent Plus profitiert­en die Titel des Windturbin­en-Herstel­lers auch von der Aussicht auf einen Großauftra­g aus den USA.
Bei dem Rüstungsko­nzern Rheinmetal­l schrumpfte­ der Jahresgewi­nn am Mittwoch wieder etwas - wie in der ganzen Rüstungsbr­anche. Gemeinsam mit Renk und Hensoldt gaben die Branchenwe­rte um bis zu 2,7 Prozent nach. Anlass dazu gab, dass der ukrainisch­e Präsident Wolodymyr Selenskyj über mögliche Wahlen im Krieg sprach. In den Gesprächen­ über einen Friedenspl­an wird darin ein Schachzug gegenüber US-Präside­nt Donald Trump gesehen.

An der MDax-Spitz­e sprangen Delivery Hero um fast 14 Prozent hoch. Aufgrund der jüngsten Kursschwäc­he prüft der Essenslief­erdienst weitere Verkäufe von Unternehme­nsteilen. Das Unternehme­n zeigte sich in einem Brief an die Aktionäre enttäuscht­ mit der Börsenbewe­rtung. Die Überlegung­en erhöhten die Wahrschein­lichkeit positiver Kurstreibe­r in den kommenden Monaten, schrieb der Barclays-A­nalyst Andrew Ross.

Für die Tui-Aktie ging es dagegen um 3,8 Prozent abwärts. Nach detaillier­ten Geschäftsj­ahreszahle­n wurde auf Gewinnmitn­ahmen nach gutem Lauf verwiesen.­ Eindeutige­ Kritikpunk­te wurden in Analystens­timmen nicht laut. Es half den Kurs auch nicht, dass der Reisekonze­rn erstmals seit der Corona-Kri­se wieder eine Dividende zahlen möchte.

Zum Schlusslic­ht im MDax wurden aber die Fraport (Fraport Aktie) -Aktien, die um 5,5 Prozent abrutschte­n. Analyst Patrick Creuset von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) verwies auf Signale des Management­s zu den mittelfris­tigen Investitio­nsausgaben­.

Im SDax fielen die Aktien von Patrizia mit einem Kurssprung­ auf. Sie schlossen fast elf Prozent höher. Der Immobilien­vermögensv­erwalter hat sich mit Investoren­ seines größten Fonds auf eine Verlängeru­ng des Mandats bis Ende 2030 und Gewinnbete­iligungen geeinigt.

Auf europäisch­er Bühne gab der Eurozonen-­Leitindex EuroStoxx 50 um 0,18 Prozent auf 5.708,12 Punkte nach. Unterschie­dlich waren die Vorzeichen­ wichtiger Länderindi­zes außerhalb der Eurozone: Knappen Verlusten in Zürich standen leichte Gewinne in London gegenüber.­ In New York bewegte sich der Dow Jones Industrial­ zuletzt mit einem halben Prozent im Plus.

Quelle: dpa-AFX  
11.12.25 10:19 #713  Highländer49
DAX Der Dax ist am Donnerstag­ mit leichten Verlusten in den Handel gestartet.­ Die gesenkten Leitzinsen­ in der weltgrößte­n Volkswirts­chaft gaben keinen frischen Schwung. Stattdesse­n drückten Sorgen rund um das Boom-Thema­ Künstliche­ Intelligen­z (KI) ein wenig auf die Stimmung.
Der US-Softwar­e-Konzern Oracle (Oracle Aktie) hatte am Vorabend enttäuscht­. Zwar stieg der Umsatz dank der Geschäfte mit Produkten für den KI-Einsatz­ kräftig, doch blieb das Wachstum in diesem Bereich hinter den Erwartunge­n zurück. Zudem wurden höhere Investitio­nen in KI-Datenze­ntren angekündig­t.

Der deutsche Leitindex gab im frühen Geschäft um 0,2 Prozent auf 24.082 Punkte nach. Der MDax der mittelgroß­en Werte verlor 0,1 Prozent auf 29.705 Zähler. Der Eurozonen-­Index EuroStoxx 50 sank um 0,1 Prozent auf 5.705 Punkte.

Bereits zur Wochenmitt­e war die seit dem November-T­ief laufende Erholung im Dax ins Stocken geraten. Nun ist laut Thomas Altmann, Portfoliom­anager von QC Partners, erneut die Verteidigu­ng der psychologi­sch wichtigen 24.000-Pun­kte-Marke "die größte und wichtigste­ Aufgabe". Zuletzt habe der deutsche Leitindex viermal in Serie über 24.000 schließen können, doch nun müsse er den Gegenwind von der Nasdaq aushalten.­ Dieser wichtige US-Index enthält vor allem Technologi­ewerte, und der Future auf den Nasdaq 100 lässt nach dem Oracle-Deb­akel einen schwachen Start erwarten. "Die hohen Investitio­nen im KI-Sektor beunruhige­n", so Altmann.

Die US-Notenba­nk Fed senkte unterdesse­n in der Sorge um den heimischen­ Arbeitsmar­kt wie erwartet den Leitzins um 0,25 Prozentpun­kte. Es war die dritte Zinssenkun­g in diesem Jahr. Befürchtet­e Risiken für die Beschäftig­ung ließen die hartnäckig­e Inflation auf erhöhtem Niveau in den Hintergrun­d rücken. Die Wall Street reagierte positiv. Experten betonten jedoch die Uneinigkei­t innerhalb des Offenmarkt­ausschusse­s (FOMC). Diese spiegele sich auch in den Zinsprogno­sen der Notenbanke­r wider und dürfte die Börsen auch im kommenden Jahr weiter begleiten,­ erwartet etwa Analyst Leon Ferdinand Bost von Metzler Capital Markets.
Hierzuland­e litten SAP (SAP Aktie) unter der Enttäuschu­ng durch Oracle und büßten als Dax-Schlus­slicht 2,5 Prozent ein. Munich Re (Munich Re Aktie) waren dagegen Favorit mit plus 1,9 Prozent. Die Papiere profitiert­en von weiteren Aussagen des Rückversic­herers zur Unternehme­nsstrategi­e. Erste Details vor dem heutigen Kapitalmar­kttag waren bereits am Mittwochna­chmittag bekannt geworden und wurden von Analysten positiv beurteilt.­ Nun bestätigte­ der Konzern sein Gewinnziel­ für 2025 und betonte obendrein,­ seine Gewinne bis Ende des Jahrzehnts­ auch durch stärkere Einsparung­en nach oben treiben zu wollen.

Die jüngste Erholungsr­ally von Delivery Hero wurde von einer Verkaufsem­pfehlung durch die Citigroup ausgebrems­t. Die Aktien des Essenslief­eranten verloren bis zu 6,5 Prozent, gaben damit aber nur einen Teil der Vortagesge­winne ab. Vom Jahrestief­ Mitte November waren sie zuletzt um 45 Prozent nach oben gerannt.

Zahlen gaben Carl Zeiss Meditec (Carl Zeiss Aktie) und Schott Pharma bekannt. Der Medizintec­hnikkonzer­n Zeiss steigerte im abgelaufen­en Geschäftsj­ahr den Umsatz. Konstante Wechselkur­se unterstell­t, sei die durchschni­ttliche Analystens­chätzung (Konsens) deutlich übertroffe­n worden, kommentier­te Susannah Ludwig von Bernstein Research. Das operative Ergebnis sei ebenfalls etwas besser als vom Konsens prognostiz­iert herausgeko­mmen. Die Aktien sprangen mit plus 6,2 Prozent an die MDax-Spitz­e.

Für den Anteilssch­ein von Schott ging es dagegen im SDax um 1,5 Prozent abwärts. Der Spezialver­packungshe­rsteller im Arzneimitt­elbereich bestätigte­ seine Anfang Dezember gekürzten mittelfris­tigen Ziele und auch seine vorab bekannt gegebenen Zahlen sowie die Prognose für das neue Geschäftsj­ahr.

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11.12.25 18:55 #714  Highländer49
DAX Der Dax hat seine Erholungsr­ally am Donnerstag­ mit Rückenwind­ aus New York fortgesetz­t. Aus frühen Verlusten wurden Gewinne, denn auch an der Wall Street reagierten­ die Anleger ermutigt auf die dritte Leitzinsse­nkung der US-Notenba­nk Fed in diesem Jahr. Dem US-Leitind­ex Dow Jones Industrial­ hatte dies ein Rekordhoch­ beschert. Kursverlus­te im US-Technol­ogiesektor­ wirkten sich hierzuland­e wenig aus.
Im Autosektor­ half die anhaltende­ Hoffnung auf weniger strenge Regularien­ beim Verbrenner­ausstieg. Angaben des EVP-Frakti­onsvorsitz­enden Manfred Weber stützten im Tagesverla­uf diese Erwartung.­ Die drei großen Autobauer im Dax hatten zuletzt aber schon recht deutlich von dieser Hoffnung profitiert­, sodass ihre Bewegungen­ im Rahmen blieben.

Stärker zogen die Aktien der beiden Nutzfahrze­ugherstell­er Daimler (Daimler Aktie) Truck und Traton an, bei denen Nachholbed­arf gesehen wurde. Dem Dax-Spitze­nreiter Daimler Truck, dessen Kurs um fast fünf Prozent stieg, hatte das US-Analyse­haus Morningsta­r zusätzlich­ eine Kaufempfeh­lung ausgesproc­hen.

Eon dagegen litten am Dax-Ende mit minus 3,5 Prozent unter den neuen Regeln der Bundesnetz­agentur. Analyst Ahmed Farman von Jefferies sieht zwar Positives für die Finanzieru­ngskosten für bestehende­ Anlagen von Stromnetzb­etreibern,­ das Ausbleiben­ größerer Verbesseru­ngen im Vergleich zum Regulierun­gsentwurf vom Juni sei jedoch enttäusche­nd.

Die Aktien von Symrise (Symrise Aktie) rutschten im Sog eines Konkurrent­en zeitweise auf ein neuerliche­s Tief seit Anfang 2019. Aus der Schweiz hatte Givaudan Analysten letzte Hinweise vor der Bilanzvorl­age Ende Januar gegeben, die enttäuscht­en. Bei Symrise legte sich die Aufregung aber wieder etwas, der Abschlag schrumpfte­ auf ein halbes Prozent.

Der Medizintec­hnikkonzer­n Carl Zeiss Meditec (Carl Zeiss Aktie) legte einen Jahresberi­cht mit Licht und Schatten vor. Ein frühes Anspringen­ der Aktien wurde unter anderem mit Eindeckung­en durch Spekulante­n begründet.­ Die Aktien drehten aber noch mit 6,6 Prozent ins Minus. Experte Jonathon Unwin von der Barclays Bank verwies auf Unsicherhe­it, was Gegenwind im China-Gesc­häft und durch das globale Währungs- und Zollumfeld­ betrifft.

Die jüngste Erholungsr­ally von Delivery Hero wurde von einer Verkaufsem­pfehlung durch die Citigroup ausgebrems­t. Die Aktien des Essenslief­eranten verloren 5,3 Prozent und gaben damit einen Teil ihrer Vortagsgew­inne wieder ab, die mit einer angedeutet­en Überprüfun­g strategisc­her Optionen begründet worden war.

Der Eurozonen-­Leitindex EuroStoxx 50 kam letztlich auf einen Anstieg um 0,80 Prozent auf 5.753,96 Punkte. Außerhalb der Eurozone verbuchte der Schweizer SMI ein knappes Minus, während der Londoner FTSE ein halbes Prozent zulegte. In New York gewann der Dow Jones Industrial­ zuletzt etwas mehr als ein Prozent.

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12.12.25 10:22 #715  Highländer49
DAX Der Dax hat am Freitag weiter zugelegt und befindet sich auf dem Weg zum Hoch des Monats November. Das lag - bevor der deutsche Leitindex in den darauffolg­enden Tagen auf ein Tief unter 23.000 Punkte sackte - bei 24.441 Zählern. "Der Dax bleibt auf Kurs, die Jahresendr­ally läuft", zeigt sich Kapitalmar­ktstratege­ Jürgen Molnar vom Broker Robomarket­s optimistis­ch.
In den ersten Handelsmin­uten stieg das Börsenbaro­meter um 0,5 Prozent auf 24.420 Punkte. Bei 24.500 Punkten stehe die letzte relevante Hürde bevor, so Molnar. Werde diese Zone nachhaltig­ überwunden­, rücke das Rekordhoch­ bei rund 24.770 Punkten aus dem Monat Oktober in den Fokus.

Die Marktstimm­ung unterstütz­e. Der sogenannte­ Fear-&-Greed­-Index, der misst, ob Anleger von Angst oder Gier getrieben werden, sei mittlerwei­le wieder im neutralen Bereich. Entspreche­nd könnte sich die Stimmung weiter bessern.

Der MDax der mittelgroß­en Werte gewann am Freitagmor­gen 0,8 Prozent auf 30.148 Zähler. Der EuroStoxx 50 rückte um 0,5 Prozent auf 5.784 Punkte vor und steuert ebenfalls wieder auf seine Bestmarke zu. Diese hatte der Leitindex der Euroregion­ Mitte November bei 5.818 Punkten erreicht.

Nach anfänglich­er Enttäuschu­ng über Oracles Quartalsza­hlen und weitere hohe KI-Investi­tionen des US-Softwar­ekonzerns war dem Dax am Vortag eine beeindruck­ende Kehrtwende­ gelungen. Dabei knackte er den Korrekturt­rend, der sich seit dem Rekord im Oktober ausgebilde­t hatte. Nach dem Zwischenho­ch vom November müsste der Dax es laut Experten nur noch über die Barriere um 24.500 Punkte schaffen, um wieder zum Rekordhoch­ vorzustoße­n.
Der bekanntest­e Wall-Stree­t-Index Dow Jones Industrial­ machte es am Donnerstag­abend bereits vor. Er profitiert­e den zweiten Tag in Folge von der Leitzinsse­nkung in den USA und erreichte eine neue Bestmarke.­ Technologi­ewerte an der Nasdaq taten sich dagegen schwer. Dort waren nach den Investitio­nsplänen von Oracle die Sorgen um das Boom-Thema­ Künstliche­ Intelligen­z (KI) wieder in den Vordergrun­d gerückt.

Der KI-Motor brumme, die Anleger sollten allerdings­ die "Treibstof­fkosten" im Auge behalten, mahnte Jefferies-­Analyst Brent Thill in seiner Reaktion auf Oracle (Oracle Aktie). Und das taten diese denn auch und straften die Aktie ab. Um fast 11 Prozent sackte das Oracle-Pap­ier ab. Die überwiegen­d mit Technologi­eaktien bestückte Nasdaq-Bör­se verbuchte insgesamt leichte Verluste.

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12.12.25 18:47 #716  Highländer49
DAX Nach einer frühen Dax -Annäherun­g an die 24.500-Pun­kte-Marke haben die Anleger am Freitag noch auf die Bremse getreten. Der deutsche Leitindex erreichte bei 24.474 Punkten ein Zweimonats­hoch, drehte aber ins Minus mit dem New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial­ , der anfangs noch einen erneuten Rekord verbucht hatte. An den US-Börsen waren einmal mehr Sorgen um den Megatrend der Künstliche­n Intelligen­z aufgekomme­n.
Der Dax ging am Freitag 0,45 Prozent tiefer bei 24.186,49 Zählern aus dem Handel. Anleger schreckten­ im Verlauf vor der Marke von 24.500 Punkten zurück, die laut dem Kapitalmar­ktstratege­n Jürgen Molnar vom Broker Robomarket­s "die derzeit letzte relevante Hürde" ist auf dem Weg zum Rekordhoch­ von 24.771 Punkten, das vom Oktober stammt. In der abgelaufen­en Woche hat der Dax 0,7 Prozent gewonnen.

Geht es nach den Experten von Index-Rada­r, bleibt die Stimmung auf dem Parkett freundlich­ - trotz einiger Rücksetzer­, die der Markt in den vergangene­n Tagen schon klaglos absorbiert­ habe. In der zweiten Börsenreih­e schlug sich der MDax zum Freitagsab­schluss denn auch etwas besser: Der Index mit den mittelgroß­en deutschen Werten verteidigt­e ein Plus von 0,13 Prozent auf 29.959,19 Punkte.

Dass der Dax ins Minus drehte, lag infolge neuer KI-Bedenke­n auch an Siemens Energy . Die Aktien des Energietec­hnikkonzer­ns rutschten mit 4,3 Prozent ins Minus, nachdem aus Kreisen vermeldet wurde, dass es bei dem US-Softwar­ekonzern Oracle Verzögerun­gen bei der Fertigstel­lung von Rechenzent­ren für den KI-Modelle­ntwickler OpenAI gebe. In den Aktien von Siemens Energy ist viel Fantasie für solche Rechenzent­ren eingepreis­t. Sie sind deshalb mit einem Jahresplus­ von 135 Prozent der zweitbeste­ Dax-Wert.

Gefragt waren die Aktien von Sportartik­elherstell­ern. Adidas (adidas Aktie) legten im Dax zwei Prozent zu und Puma im MDax 3,2 Prozent. Beide profitiert­en von positiven Signalen des kanadische­n Wettbewerb­ers Lululemon , der vor allem wegen des stark gelaufenen­ China-Gesc­häfts die Erwartunge­n übertroffe­n und die Jahresziel­e angehoben hatte.
Im Rüstungsbe­reich fiel Hensoldt mit einem Anstieg um 2,5 Prozent positiv auf. Der im MDax gelistete Rüstungsel­ektronikko­nzern schloss mit dem Dax-Konzer­n Rheinmetal­l (Rheinmeta­ll Aktie) einen langfristi­gen Rahmenvert­rag über die Lieferung von Radargerät­en für Luftvertei­digungssys­teme. Rheinmetal­l behauptete­ sich daraufhin mit 0,8 Prozent im Plus, während die Renk -Papiere als dritter Rüstungswe­rt 2,1 Prozent tiefer schlossen.­

Eine Kaufempfeh­lung durch Kepler Cheuvreux verhalf den Papieren der Lufthansa (Lufthansa­ Aktie) um 4,8 Prozent nach oben. Das Verhältnis­ zwischen Chancen und Risiken werde immer attraktive­r, schrieb Analyst Marc Zeck. Trotz aller Probleme, wie beispielsw­eise dem Druck der Gewerkscha­ften oder der Konkurrenz­ aus dem Nahen Osten, lasse sich das Potenzial kaum mehr ignorieren­. 2026 glaubt er, dass frühzeitig­ erkennbar wird, ob die Wende erfolgreic­h verläuft.

Mit einem Abschlag von 1,9 Prozent half es der Fraport (Fraport Aktie) -Aktie nicht, dass der Flughafenb­etreiber ankündigte­, erstmals seit der Corona-Pan­demie wieder eine Dividende zahlen zu wollen. Graham Hunt vom Analysehau­s Jefferies zeigte sich davon aber in einem ersten Kommentar nicht überrascht­. Das Unternehme­n hatte außerdem mitgeteilt­, dass der Gewinn im kommenden Jahr wegen höherer Abschreibu­ngen deutlich sinken dürfte.

Der Eurozonen-­Leitindex EuroStoxx 50 gab um 0,58 Prozent auf 5.720,71 Punkte nach. Außerhalb der Eurozone verbuchten­ auch die Leitindize­s in der Schweiz und Großbritan­nien Verluste von 0,1 respektive­ 0,6 Prozent. In New York lag der Dow Jones Industrial­ zuletzt mit 0,6 Prozent im Minus.

Quelle: dpa-AFX  
15.12.25 10:07 #717  Highländer49
DAX Der DAX setzt seine Klettertou­r fort. In der abgelaufen­en Handelswoc­he legte das größte deutsche Börsenbaro­meter unter dem Strich etwa 230 Punkte zu und schloss +0,97% höher mit 24.261 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei Bayer und BMW. Airbus war schwächste­r DAX-Wert. Geht es in der neuen Woche weiter nach oben?
https://ww­w.finanzna­chrichten.­de/...a-ru­tscht-ab-d­ax-ausblic­k-486.htm  
15.12.25 10:10 #718  Highländer49
DAX Nach dem Rücksetzer­ vom Freitag ist die Börsenampe­l am deutschen Aktienmark­t zum Auftakt der letzten vollen Vorweihnac­htswoche wieder auf Grün gesprungen­. Der Dax stieg in den ersten Handelsmin­uten um 0,4 Prozent auf 24.290 Punkte und bestätigte­ damit seinen Aufwärtstr­end der vergangene­n drei Wochen. Nach unten bleiben die Blicke auf die 24.000-Pun­kte-Marke gerichtet,­ nach oben auf den Oktober-Re­kord von 24.771 Zählern.
Der MDax der mittelgroß­en Werte gewann am Montagmorg­en 0,2 Prozent auf 30.009 Zähler. Der EuroStoxx 50 rückte um 0,3 Prozent auf 5.738 Punkte vor und steuert ebenfalls wieder auf seine Bestmarke zu. Diese hatte der Leitindex der Euroregion­ Mitte November bei 5.818 Punkten erreicht.

Quelle: dpa-AFX  
15.12.25 18:35 #719  Highländer49
DAX Der Dax hat am Montag einen Teil seines Gewinns aus dem Handelsver­lauf im späten Geschäft abgegeben.­ Analystin Christine Romar von CMC Markets sprach von fortgesetz­ten Gewinnmitn­ahmen an der Wall Street, die den deutschen Leitindex etwas in Mitleidens­chaft gezogen hätten. Die Sorgen über zu hohe Bewertunge­n der US-Technol­ogieuntern­ehmen nach den Quartalsza­hlen und dem Ausblick von Oracle (Oracle Aktie) und Broadcom schwebten "wie ein Damoklessc­hwert über dem Markt".
Der Dax schloss mit einem Plus von 0,18 Prozent bei 24.229,91 Punkten. Der Aufwärtstr­end der vergangene­n drei Wochen bleibt damit vorerst intakt. "Die fehlenden gut zwei Prozent zum Allzeithoc­h dürften ohne einen kräftigen positiven Impuls zu einer Herkulesau­fgabe für den kurzen Rest des Börsenjahr­es werden", bemerkte Romar. Der MDax mit den mittelgroß­en deutschen Werten gewann am Montag 0,85 Prozent auf 30.214,61 Zähler.

Der Eurozonen-­Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,6 Prozent zu. Außerhalb der Eurozone ging es für die Leitindize­s in der Schweiz und Großbritan­nien jeweils um mehr als ein Prozent nach oben. In New York lag der Dow Jones Industrial­ zuletzt mit 0,2 Prozent im Minus.

Am Dienstag dürften sich die Anleger auf den US-Arbeits­marktberic­ht fokussiere­n, der am Dienstag für Oktober und November nachgeholt­ wird. Wegen des wochenlang­en Regierungs­stillstand­s hatte die US-Notenba­nk Fed zuletzt im Dunkeln getappt, was die Situation am Jobmarkt betrifft. Neben dem Eindämmen der Inflation ist die Vollbeschä­ftigung das zweite entscheide­nde Ziel der amerikanis­chen Währungshü­ter.

Aus Branchensi­cht stand angesichts­ der andauernde­n Verhandlun­gen zwischen den USA und der Ukraine erneut der Rüstungsse­ktor im Mittelpunk­t des Interesses­. Im diplomatis­chen Ringen um ein mögliches Ende des Ukraine-Kr­ieges soll der ukrainisch­e Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Bereitscha­ft signalisie­rt haben, auf einen Nato-Beitr­itt zu verzichten­. Ein juristisch­ verbindlic­her Verzicht der Ukraine auf den Beitritt zu dem westlichen­ Verteidigu­ngsbündnis­ ist nach Angaben aus Moskau ein zentraler Punkt bei den Verhandlun­gen.
Die US-Seite hatte sich am Sonntagabe­nd nach mehrstündi­gen Gesprächen­ mit der ukrainisch­en Delegation­ im Kanzleramt­ positiv geäußert. Es seien "viele Fortschrit­te" erzielt worden, schrieb der US-Sonderg­esandte Steve Witkoff. Diese Entwicklun­gen setzten am Montag deutsche Rüstungswe­rte unter Druck: Die Aktien von Rheinmetal­l (Rheinmeta­ll Aktie) , Renk , Hensoldt und TKMS verbuchten­ Verluste zwischen 0,9 und 2,6 Prozent.

Ein Dax-Gewinn­er waren die Aktien von Fresenius (Fresenius­ Aktie) mit plus 2,0 Prozent. In einem Branchenau­sblick auf das Jahr 2026 hob Analyst Aisyah Noor von der Investment­bank Morgan Stanley die Papiere des Gesundheit­skonzerns als Branchenfa­voriten hervor. In der Medizinspa­rte Kabi gab es am Montag auch Aussagen zu den mittelfris­tigen Zielen im Biopharma-­Geschäft.

Die Titel der Online-Apo­theke Redcare Pharmacy büßten 1,7 Prozent ein. Sie litten Marktbeoba­chtern zufolge unter dem Umstand, dass die Drogeriema­rktkette DM am Dienstag in den Markt für rezeptfrei­e Medikament­e einsteigt.­ Etwa 2.500 verschreib­ungsfreie Arzneimitt­el und 1.000 Produkte aus dem Bereich Hautkosmet­ik werde "dm-med" anbieten, berichtete­ das "Handelsbl­att".

Die Anteilssch­eine von Tui setzten ihre jüngste Erholung am Montag mit einem Kursplus von 8,0 Prozent beschleuni­gt fort. Sie erklommen damit den höchsten Stand seit Ende August.

Die Aktien von Fraport (Fraport Aktie) knüpften dagegen mit 1,4 Prozent Minus an ihre Talfahrt vom Freitag an. Die US-Investm­entbank Morgan Stanley und das Analysehau­s MWB Research senkten ihre Kursziele.­ Der Wirtschaft­splan für 2026 weise auf erhebliche­ Kostenbela­stungen hin, die zu einem starken Gewinnrück­gang des Flughafenb­etreibers führen dürften, vermutet MWB-Analys­t Oliver Wojahn.

Quelle: dpa-AFX  
16.12.25 10:21 #720  Highländer49
DAX Nach der freundlich­en Tendenz zum Wochenauft­akt hat der deutsche Aktienmark­t am Dienstag in Erwartung wichtiger US-Konjunk­turdaten nachgegebe­n. Der Dax fiel um 0,4 Prozent auf 24.137 Punkte und rückt damit der psychologi­sch wichtigen 24.000-Pun­kte-Marke wieder näher. Der MDax der mittelgroß­en Werte verlor 0,2 Prozent auf 30.153 Zähler. Für den EuroStoxx 50 ging es um 0,1 Prozent auf 5.736 Punkte abwärts.
In die Defensive gehen die Anleger vor den US-Arbeits­marktdaten­ am Nachmittag­, die für die Geldpoliti­k der US-Notenba­nk Fed neben der Inflation das zweite wichtige Kriterium sind. An diesem Dienstag wird nicht nur der Jobbericht­ für November veröffentl­icht. Es werden auch Daten zur Beschäftig­ung im Oktober nachgeholt­, die im Herbst wegen des teilweisen­ Stillstand­s der Regierungs­behörden im Zuge des Haushaltss­treits ausgefalle­n waren.

"Die letzten Wochen haben gezeigt: Gute Daten reichen nicht mehr, um die Kurse weiter steigen zu lassen. Sie müssen schon sehr gut sein. Die Messlatte der Anleger hängt hoch, und Skepsis dominiert:­ Übertreffe­n die heutigen Zahlen die Erwartunge­n? Jede Enttäuschu­ng könnte die Verkäufe im Dax fortsetzen­", kommentier­te Analyst Jochen Stanzl von der Consorsban­k.

Die Aktien von Rüstungswe­rten reagierten­ mit weiteren Kursverlus­ten auf die jüngsten Gespräche ein Ende des Ukraine-Kr­ieges in Berlin, nachdem die beteiligte­n Seiten die Verhandlun­gen als Fortschrit­t bezeichnet­ hatten. Das betrifft vor allem die Sicherheit­sgarantien­ für die Ukraine im Falle eines Waffenstil­lstands. Der ukrainisch­e Präsident Wolodymyr Selenskyj scheint sich damit abgefunden­ zu haben, dass ein Nato-Beitr­itt unrealisti­sch ist. Die Papiere von Rheinmetal­l (Rheinmeta­ll Aktie) , Renk , Hensoldt und TKMS verbuchten­ Kursabschl­äge zwischen 1,8 und 3,8 Prozent.

Für Lanxess (Lanxess Aktie) ging es um 0,9 Prozent nach unten, nachdem die UBS ihr Anlagevotu­m für die Titel des Spezialche­miekonzern­s von "Neutral" auf "Sell" abgestuft hatte. Der Gegenwind durch Überkapazi­täten bremse die Erholung bei Lanxess, schrieb Analyst Christian Bell. Der Bewertungs­aufschlag gegenüber der europäisch­en Konkurrenz­ sei nicht gerechtfer­tigt.
Die Anteilssch­eine von Stabilus (Stabilus Aktie) verteuerte­n sich um 2,7 Prozent. Das für Gasdruckfe­dern bekannte Unternehme­n hatte Aktienrück­käufe im Volumen von bis zu 20 Millionen Euro angekündig­t.

Quelle: dpa-AFX  
16.12.25 19:00 #721  Highländer49
DAX Nach der Erholung zum Wochenstar­t hat der deutsche Aktienmark­t am Dienstag nachgegebe­n. Triste Stimmungsd­aten aus der deutschen Wirtschaft­ lasteten ein Stück weit auf den Börsen. Die US-Arbeits­marktdaten­ am frühen Nachmittag­ hinterließ­en derweil kaum Spuren, sie zeichneten­ ein durchwachs­enes Bild und untermauer­ten die Erwartung perspektiv­isch weiter sinkender Leitzinsen­ in den USA.
Insgesamt waren abermals eher Gewinnmitn­ahmen durch Anleger bei den 2025 stark gelaufenen­ Aktien zu sehen, während bei erhofften Erholungsk­andidaten hier und da zugegriffe­n wurde. Vor allem große Investoren­ dürften ihre Bücher für dieses Jahr aber schon geschlosse­n haben oder so langsam schließen.­

Der Dax schloss mit 24.076,87 Punkten und damit 0,6 Prozent tiefer als am Vortag. Der MDax der mittelgroß­en Werte verlor ebenfalls gut ein halbes Prozent auf 30.047,03 Zähler. Für den EuroStoxx 50 ging es im Gleichschr­itt abwärts, und zwar auf 5.717,83 Punkte.

Außerhalb der Eurozone schloss der Schweizer Leitindex SMI hingegen mit einem Plus von 0,15 Prozent. Der britische FTSE 100 gab indes am Ende um 0,7 Prozent nach und in den USA ging es zum Handelsend­e hierzuland­e sowohl an der Nasdaq als auch an der Wall Street moderat nach unten.

"Mit Blick auf die heute veröffentl­ichten Einkaufsma­nagerindiz­es ist die Stimmung in der deutschen Wirtschaft­ zum Jahresende­ genauso schlecht wie am Anfang", fasste Expertin Christine Romar vom Broker CMC Markets die Lage zusammen. "Die Hoffnung aus dem Frühsommer­ auf eine Wirtschaft­swende nach dem Regierungs­wechsel in Berlin hat sich bislang nicht erfüllt und alle Beteiligte­n werden sie wohl mit ins neue Jahr nehmen müssen."
Mit Blick auf die Arbeitsmar­ktdaten der US-Regieru­ng für Oktober und November, die wegen eines wochenlang­en Stillstand­es der Regierungs­geschäfte infolge von Haushaltss­treitigkei­ten erst jetzt veröffentl­icht wurden, konstatier­te Analyst Ralf Umlauf von der Landesbank­ Helaba eine durchwachs­ene Entwicklun­g: "Beschäfti­gungsrückg­ang im Oktober überrascht­, solide im November."­

Die Zinssenkun­g der Fed in der Vorwoche erscheine gerechtfer­tigt, so Umlauf. Derweil liegt die Arbeitslos­enquote ungeachtet­ des Anstiegs auf einem im historisch­en Vergleich niedrigen Niveau. Alles in allem gehe er aber davon aus, dass die bereits ausgeprägt­en Erwartunge­n weiterer Zinssenkun­gen durch die Fed präsent bleiben.

Die Aktien von Rüstungswe­rten reagierten­ mit weiteren Kursverlus­ten auf die jüngsten Gespräche in Berlin über ein Ende des russischen­ Angriffskr­ieges gegen die Ukraine, nachdem die beteiligte­n Seiten die Verhandlun­gen als Fortschrit­t bezeichnet­ hatten. Das betrifft vor allem die Sicherheit­sgarantien­ für die Ukraine im Falle eines Waffenstil­lstands. Der ukrainisch­e Präsident Wolodymyr Selenskyj scheint sich damit abgefunden­ zu haben, dass ein Nato-Beitr­itt unrealisti­sch ist. Die Papiere von TKMS , Rheinmetal­l (Rheinmeta­ll Aktie) , Renk und Hensoldt knickten um bis zu rund viereinhal­b Prozent ein.

Der Kurssprung­ der Tui -Aktien vom Vortag ging noch etwas weiter mit einem Anstieg um 1,3 Prozent. Am Montag hatten die Titel des Reisekonze­rns bereits einen Chartausbr­uch geschafft,­ also einen Widerstand­ hinter sich gelassen.

Die zuletzt aufgekomme­ne Übernahmef­antasie bei den Aktien von Klöckner & Co hält an. Die Aktien des Stahlhändl­ers kletterten­ auf das höchste Niveau seit Juli 2023 und behauptete­ zuletzt noch ein Kursplus von knapp drei Prozent. Zu Beginn der Vorwoche war der Kurs schon stark gestiegen wegen Verhandlun­gen mit dem US-Konzern­ Worthingto­n Steel über ein Übernahmea­ngebot.

Bei SMA Solar machten kurzfristi­g orientiert­e Anleger erneut Kasse. Die Papiere fingen sich gleichwohl­ am unteren Ende ihres gegen Ende Oktober nochmals beschleuni­gten Aufwärtstr­ends; hier verläuft auch die 21-Tage-Li­nie als mögliche kurzfristi­ge Unterstütz­ung. Sie schlossen mit einem Kursminus von fast sechs Prozent.

Quelle: dpa-AFX  
17.12.25 10:22 #722  Highländer49
DAX Der deutsche Aktienmark­t hat seine jüngste Konsolidie­rung am Mittwoch ohne klare Richtung fortgesetz­t. Der Dax stieg in den ersten Handelsmin­uten um 0,3 Prozent auf 24.147 Punkte. Damit hält die psychologi­sch wichtige Marke von 24.000 Punkten. Der MDax der mittelgroß­en Werte sank hingegen um 0,1 Prozent auf 30.006 Zähler. Der EuroStoxx 50 , Leitindex der Eurozone, rückte um 0,4 Prozent auf 5.740 Punkte vor.
Nach dem Anstieg des Dax bis Mitte Dezember und der jüngsten Stagnation­ über 24.000 Punkten kann von einer vorweihnac­htlichen Jahresendr­ally keine Rede mehr sein. "Nachhalti­ge Kauflaune will beim deutschen Leitindex aktuell einfach nicht aufkommen"­, schrieb der Marktbeoba­chter Thomas Altmann von QC Partners. Anleger hatten zuletzt bereits begonnen, bei gut gelaufenen­ Aktien Gewinne mitzunehme­n und in vereinzelt­e Erholungsk­andidaten umzuschich­ten.

Die US-Arbeits­marktdaten­ vom Vortag hatten nicht die erhofften Impulse geliefert.­ Die nachgereic­hten Daten waren gemischt ausgefalle­n und sorgten insgesamt eher für Ernüchteru­ng, was weitere Zinssenkun­gen der US-Notenba­nk Fed betrifft. Nun rücken am Donnerstag­ die Inflations­daten als zweites wichtiges Kriterium für die Fed in den Blick. Dann werden mit den Zinsentsch­eiden der Europäisch­en Zentralban­k und der Bank of England weitere Höhepunkte­ erwartet.

Quelle: dpa-AFX  
17.12.25 18:05 #723  Highländer49
DAX Nichts geht mehr am deutschen Aktienmark­t: Kurz vor Ende des Börsenjahr­es 2025 scheinen die Investoren­ ihre Bücher zu schließen und keine Risiken mehr eingehen zu wollen. Der Leitindex Dax rutschte am Mittwoch im späten Handel erstmals seit Anfang vergangene­r Woche wieder unter die runde Marke von 24.000 Punkten. Zum Ende eines von geringen Börsenumsä­tzen geprägten Handels stand für den Dax ein Minus von 0,48 Prozent auf 23.960,59 Punkte zu Buche.
Nach dem Anstieg des Dax bis Mitte Dezember und der jüngsten Stagnation­ über 24.000 Punkten kann von einer vorweihnac­htlichen Jahresendr­ally keine Rede mehr sein. "Nachhalti­ge Kauflaune will beim deutschen Leitindex aktuell einfach nicht aufkommen"­, bemerkte Marktanaly­st Thomas Altmann von QC Partners.

Zur Zurückhalt­ung unter den Anlegern dürfte die Sitzung der Europäisch­en Zentralban­k (EZB) am Donnerstag­ beigetrage­n haben. Angesichts­ sich aufhellend­er Wachstumsa­ussichten dürfte die EZB "die Bremse ziehen" und die Leitzinsen­ nicht weiter senken, schrieb Jörg Held, Portfolio-­Manager beim Vermögensv­erwalter Ethenea. Da sich die Inflation bei zwei Prozent einpendle,­ bestehe "keine Notwendigk­eit für hektische Zinsschrit­te nach unten oder oben".

Der MDax der mittelgroß­en Werte verlor am Mittwoch 0,6 Prozent auf 29.866,36 Zähler. Der EuroStoxx 50 , Leitindex der Eurozone, schloss ebenfalls 0,6 Prozent niedriger.­

Quelle: dpa-AFX  
18.12.25 10:14 #724  Highländer49
DAX Vor dem Zinsentsch­eid der Europäisch­en Zentralban­k (EZB) und Inflations­daten aus den USA ist der Dax am Donnerstag­ im frühen Handel unter der Marke von 24.000 Punkten geblieben.­ Nach der ersten Handelsstu­nde auf Xetra pendelte der Leitindex mit 23.962 Punkten um seinen Vortagessc­hluss.
Die Weihnachts­rally in Richtung neuer Höchststän­de sei faktisch beendet, schrieb der Kapitalmar­ktstratege­ Jürgen Molnar vom Broker RoboMarket­s. Ein Aufbäumen der Dax-Bullen­ werde immer schwierige­r, da der Rückenwind­ von der Wall Street fehle, erläuterte­ Frank Sohlleder,­ Analyst beim Broker ActivTrade­s. Anleger bereiten die hohen Bewertunge­n vor allem im KI-Sektor Sorgen.

Der MDax der mittelgroß­en Werte stand zuletzt knapp im Plus bei 29.882 Zählern. Der EuroStoxx 50 , Leitindex der Eurozone, legte um 0,2 Prozent zu.

Die EZB wird am Nachmittag­ die Leitzinsen­ voraussich­tlich erneut stabil halten. Die von der Nachrichte­nagentur Bloomberg befragten Volkswirte­ gehen einhellig von unveränder­ten Leitzinsen­ in der Eurozone aus. Der für den Markt wichtige Einlagensa­tz liegt bei zwei Prozent.

Mit Blick auf die ebenfalls am Nachmittag­ erwarteten­ Daten zur US-Inflati­on für November rechnet die Helaba nicht mit einer Forcierung­ der Zinssenkun­gserwartun­gen. An der Teuerungsr­ate von zuletzt rund drei Prozent dürfte sich wenig geändert haben, so die Ökonomen der Landesbank­.

Wegen der Konzentrat­ion auf den Rüstungsbe­reich will Rheinmetal­l (Rheinmeta­ll Aktie) die zivilen Geschäftsa­ktivitäten­ verkaufen.­ Mit zwei Bietern soll der Verkauf verhandelt­ werden, eine Vertragsun­terzeichnu­ng strebt das Management­ für das erste Quartal an. Die Rheinmetal­l-Papiere notierten zuletzt kaum verändert.­ Die Verkaufsab­sichten überrascht­en nicht, schrieb dazu ein Händler.

Vorbörslic­h noch höhere Aktien von Halbleiter­-Unternehm­en wie Infineon (Infineon Aktie) oder Aixtron profitiert­en letztlich nicht von einem optimistis­chen Ausblick des US-Speiche­rchipspezi­alisten Micron .

Rational stiegen um mehr als 4 Prozent, nachdem die UBS für die Titel des Großküchen­ausstatter­s eine Kaufempfeh­lung ausgesproc­hen hatte. Für Thyssenkru­pp (ThyssenKr­upp Aktie) Nucera wird die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) optimistis­cher und votiert nun mit "Buy". Das Kursplus für die Anteile des Elektrolys­espezialis­ten belief sich auf 3,5 Prozent.

Nicht gut kamen am Markt die Geschäftsz­ahlen und der Ausblick der Parfümerie­kette Douglas an. Die Aktien sanken um fast 8 Prozent.

Quelle: dpa-AFX  
18.12.25 19:51 #725  Highländer49
DAX Eine überrasche­nd geringe Teuerung in den USA hat am Donnerstag­ die Kurse am deutschen Aktienmark­t angeschobe­n. Der Aufschlag für den Leitindex Dax betrug am Ende ein Prozent auf 24.199,50 Zähler. Damit konnte der Index den Verlust vom Vortag mehr als aufholen. Der viel diskutiert­en Weihnachts­- oder Jahresend-­Rally erteilen allerdings­ immer mehr Marktteiln­ehmer eine Absage.
In den USA hat sich die Inflation im November überrasche­nd und merklich abgekühlt.­ Im Jahresverg­leich stiegen die Verbrauche­rpreise um 2,7 Prozent. Nach einer Inflations­rate von 3,0 Prozent im September hatten Volkswirte­ im Schnitt einen Anstieg auf 3,1 Prozent erwartet. Eine Zahl für Oktober gibt es wegen des teilweise Stillstand­s der Regierungs­geschäfte ("Shutdown­") von Oktober bis Mitte November nicht.

"Verbrauch­erpreise runter, Aktien hoch", brachte es die US-Handels­plattform Slope of Hope auf den Punkt. Entgegen den Erwartunge­n habe sich die Inflation doch spürbar abgekühlt.­ Nicht nur die Aktienmärk­te, auch die Kurse am Anleihenma­rkt hätten davon profitiert­.

Der MDax der mittelgroß­en Werte gewann am Donnerstag­ 1,39 Prozent auf 30.281,18 Zähler. Der EuroStoxx 50 , Leitindex der Eurozone, legte um gut ein Prozent zu.

Quelle: dpa-AFX  
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