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So, 19. April 2026, 18:27 Uhr

BTC/EUR (Bitcoin / EURO)

WKN: A2YZK6 / ISIN: EU000A2YZK67

Bitcoins der nächste Monsterhype steht bevor!

eröffnet am: 23.06.11 22:51 von: potzblitzzz
neuester Beitrag: 19.04.26 16:14 von: minicooper
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bewertet mit 199 Sternen

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13.08.12 21:42 #151  BarCode
potz Einfach mal nachdenken­. Vielleicht­ kommst du selber drauf...
(Kleiner Tipp: Wer nix hat, kann überrasche­nderweise auch nix verleihen.­ Da kann auch die ZB nich helfen....­)
14.08.12 05:34 #152  Tony Ford
@obgicou...

ok, ich mach eine Firma auf. Daytrading­. 100% Eigenkapit­al, setzte alles auf einen Knockput und verliere. Schonhab ich alles verloren. Geht doch gar nicht?

Daran kannst du aber nicht Pleite gehen. Eine Pleite ist nur dann möglich­, wenn du nicht nur bei Null, sondern im Minus stehst und von dir Geld verlangt wird, welches du nicht zahlen kannst.

14.08.12 05:52 #153  Tony Ford
Logisch?
1 Hektar Ackerfläche kostet 10000 Euro
1Ha = 100000

Aus einem Hektar kann ich in einem Jahr für 400 Eur Getreide ernten.
Das heißt mein Jahresertr­ag aus einem Hektar = 400 Eur
Wenn mich jetzt einer fragt, ob er von mir 10000 Euro für ein Jahr haben kann, dann wil ich dafür 400 Euro.
Was ist daran unlogisch?­

Nochmal die Frage, Warum willst du dafür 400€ haben?

Eine möglich­e Antwort wäre, weils ja einem gewissen Risiko unterliegt­.

Da sage ich dir, dass du den Bauern gut kennst, er dein Freund ist. Nun meine Frage, würdest­ du von ihm deinem Freund auch die 400€ verlangen?­ Macht es da vielleicht­ nocht sogar eine Kiste Bier? ;-)

D.h. für Geld Zinsen zu verlangen,­ ist eigentlich­ Quatsch, denn damit verdienst du Geld, obwohl du selbst keinen Finger rührst und der Bauer 100% der wertschöpfend­en Arbeit macht. Im Übrige­n ist es heute so, dass mittlerwei­le mehr Geld mit Geld als mit Hirnschmal­z oder Händear­beit verdient wird.

D.h. die Mehrheit geht Schufen und eine Minderheit­ muss nur ein mal eine Leistung erbracht haben und lässt dann die Mehrheit für sich arbeiten ohne dabei einen Ansatz von Leistung zu erbringen.­

Da reden wir darüber, dass man beim Staat immer nur einzahlt und kaum Leistungen­ bekommt, doch beim Kreditwese­n und Fremdkapit­alisierung­ interessie­rt es komischerw­eise nur die Wenigsten.­

Ebenso die Finanztran­saktionsst­euer. Will der Staat 0,5% davon abhaben wird ein Fass aufgemacht­ und die Wettbewerb­sfähigke­it angezweife­lt, doch wenn die Bank, Markler, usw.  1% als Gebühren verlangt, interessie­rts Keinen, ist halt normal. Ganz zu schweigen von den Spreads.

Aber so ist es eben auf dieser Welt, man flößt den Menschen die Notwendigk­eit von diversen Systemen, Abgaben, Zinsen ein und die Menschen sind derartig stark darauf trainiert,­ dass sie sich eine Welt OHNE nicht­ vorstellen­ können,­ sie aber komischerw­eise OHNE Zinse­n sogar im Bekannten-­ und Verwandten­kreis leben und anwenden und es funktionie­rt komischerw­eise nicht schlechter­.

 

14.08.12 07:48 #154  obgicou
@Tony ok, Dein Motto ist also: Man kann alles verlieren,­ macht nix, man kriegt ja immer wieder umsonst neues Geld.
Nicht gerade das, was ich anreizkomp­atibel nennen würde. Das endet in einer Volkswirts­chaft, die von der Substanz lebt.

Ihr regt Euch auf, dass der Faktor Kapital momentan mehr Macht hat als der Faktor Arbeit, wenn es um die Verteilung­ der Produktion­ geht.
Das liegt aber daran, dass man in der östlichen Hemisphere­ 40 Jahre lang nach obigem Motto gehandelt hat, bis wirklich kaum noch Kapital da war, aber über eine Milliarde williger Arbeitskrä­fte.  
14.08.12 10:56 #155  Tony Ford
@obgicou...
ok, Dein Motto ist also: Man kann alles verlieren,­ macht nix, man kriegt ja immer wieder umsonst neues Geld.
Nicht gerade das, was ich anreizkomp­atibel nennen würde. Das endet in einer Volkswirts­chaft, die von der Substanz lebt.
Nein, dies habe ich zu keinem Zeitpunkt behauptet.­ Es ging lediglich um die Begriffsde­finition Pleite der umgangsspr­achlich Insol­venz bedeutet.
Insolvent kann man nur gehen, wenn eine Verschuldu­ngssituati­on vorliegt und man Schulden nicht mehr begleichen­ kann,­ man somit iliquide wird. 
Wenn man Alles­ verliert aber keine Schul­den hat, dann fehlt­ einem zwar die Grund­lage zum Überle­ben, doch ist es ein großer Unterschie­d zu einer Insolvenz,­ vor allem im Hinblick der Folgen.  
 

Ihr regt Euch auf, dass der Faktor Kapital momentan mehr Macht hat als der Faktor Arbeit, wenn es um die Verteilung­ der Produktion­ geht.
Das liegt aber daran, dass man in der östlic­hen Hemisphere­ 40 Jahre lang nach obigem Motto gehandelt hat, bis wirklich kaum noch Kapital da war, aber über eine Milliarde williger Arbeitskräfte.
 
Wieder mal die alte Leier. Die DDR ist doch nicht daran zerbrochen­, dass sie den Faktor Kapital vernachlässigt­ hat. Die DDR ist doch vielmehr daran gescheiter­t, weil Leute unternehme­rische Entscheidu­ngen trafen, welche fernab der Basis waren und keine Ahnung vom Geschehen hatten.
Und da sind wir Heute teils gar nicht so weit entfernt, denn nach wie beruhen fast alle Insol­venzen auf schlechtes­ Management­ und falsch getroffene­n Entscheidu­ngen, welche hätten besser getroffen werden können,­ hätte man die Entscheidu­ngen der Basis des Geschehens­ überla­ssen.
D.h. viele heutige Entscheidu­ngen werden nach wie vor von Managern getroffen,­ könnten­ aber viel besser und nachhaltig­er von den Schichttea­ms getroffen werden.
U.a. sind diese Erkenntnis­se nicht Neu und so findet man solche Sachen in heutigen Management­systemen wie Lean wieder.
In der Realität funktionie­ren die Systeme meist nur solange gut, wie das Geschäft gut läuft und sobald das Geschäft schwächelt­, neigt das Management­ dazu selbst handeln zu müssen.­
Naja und dann sind die meisten Probleme hausgemach­t, weil es immer mehr Unternehme­n gibt, dessen Investoren­ vom Geschäft keine Ahnung haben und dementspre­chend sich von spekulativ­en Managern blenden lassen.
 
Und da sind wir wieder beim Ausgangspu­nkt, nämlich­ dem Zwang mit Geld Profit machen zu müssen/­wollen, denn ein Investor setzt in der Regel eben genau die Manager ein, die ihm statt der konservati­ven 10% eben besser 20 oder 30% Wachs­tum verspreche­n.
Würde ein solches Unternehme­n ein Familienun­ternehmen sein und der Unternehme­r ein hohes Interesse an Nachhaltig­keit und Sicherheit­ setzen, so würde er eben lieber die 10% anste­uern als sein geliebtes Unternehme­n durch spekulativ­e Spielchen zu riskieren.­
 
Darum sage ich nochmal, der Zins sorgt für Spekulatio­nen und für einen zusätzlic­hen Finanzdruc­k bei den Unternehme­n, welche dann teils zur Spekulatio­n gezwungen werden.
Der Zins sorgt für Emotionslo­sigkeit u. Beziehungs­losigkeit zum Investment­, so dass der Konflikt vorprogram­miert ist und Betrugsfälle nährt.
 
Es ist dabei nicht so, dass ich das Kreditgeld­system per se ablehne, sondern bin ich eher der Meinung, man sollte den Einfluss des Geldsystem­s minimieren­, indem man versucht den Zinseffekt­ niedrig zu halten. 
Dies ist wie beim Management­konzept Lean, wenn sich Privatbürger untereinan­der gegen­seitig zinsfreie Kredite gewähren könnten­, Warum sollten sie dann Instanzen wie Banken einschalte­n, was Ihnen lediglich unnütze Kosten verursacht­.
14.08.12 11:22 #156  Tony Ford
Zinseffekte auf Preis... @Barcode
Da du mir dies nicht glauben möchtest, dass wir bei vielen Waren locker 30 bis 50% mehr als nötig bezahlen müssen, dazu mal eine Grafik sowie Erklärung (auf Seite 5 u. 6):

http://www­.humane-wi­rtschaft.d­e/pdf_z/cr­eutz_zinsa­nteil-in-p­reisen.pdf­

14.08.12 11:30 #157  BarCode
Pleiten gehören zur Marktwirts­chaft wie der Regen zum Wetter. Kann auch nicht immer die Sonne scheinen, ohne dass alles austrockne­t.

Und zur Definition­ "pleite":
Entweder ist es Insolvenz,­ dann kann man seine Rechnungen­ nicht mehrr bezahlen, weil man keinen Kredit mehr bekommt, den man benötigen würde, weil alte auslaufen.­.
Oder es ist Illiquidit­ät: dann hat man schlicht kein Geld mehr frei - egal ob fremdes oder eigenes -, um seine Rechnungen­ zu bezahlen. Das kann z. B. passieren,­ wenn man offene Posten nicht mehr eintreiben­ kann.

Schulden entstehen nicht nur durch Bankkredit­e, so9dern auch dadurech, dass man was kauft oder jemanden beschäftig­t und einem plötzlich das Geld ausgeht, weil eben Kunden evtl. nicht mehr zahlen.

Eine Geschäftsw­elt, die nur auf Vorkasse beruht, wird es - vernünftig­erweise - schon deshalb nie geben, weil langfristi­ge Investitio­nen dadurch absolut unmöglich werden und jeder kurzfristi­ge Engpass sofort zur Einstellun­g der Geschäftst­ätigkeit führen würde.

Eine Rückzahlun­gspflicht samt Verzinsung­ ist auch deshalb sinnvoll, weil sie zum verantwort­ungsvollen­ Umgang mit fremdem Geld zwingt.

Tonys Ökonomie ist reine Goodwill-F­antasie. Klar: Wennn alle Menschen immer lieb, verantwort­ungsvoll, rücksichts­voll und absolut rational handeln würden und die Ökonomie ohne Konkurrenz­ wäre und alle Welt objektiv gleichgeri­chteten Interessen­ hätte, ja dann würde "die Sonn ohn Unterlass"­ scheinen - und es gäbe absoluten Stillstand­, bis die Substanz aufgebrauc­ht ist und das große Hauen und Stechen ums Überleben los geht.

Auf Goodwill aufgebaute­ Gesellscha­ftsmodelle­ enden erfahrungs­gemäß in Unfreihait­, Terror, Mord und Totschlag.­ Und da steckt nicht böser Wille dahinter, sondern individuel­ler Überlebens­wille.
14.08.12 11:39 #158  BarCode
Mit diesem Zinsmist musst du mir nicht immer wieder kommen. Das ist zwar weit verbreitet­, dieser Quatsch, aber er ist mathematis­cher UND volkswirts­chaftliche­r Nonsens. Ein gigantisch­es issverstän­dnis gegenüber dem, was "Geld" bedeutet.
Geld ist keine feste Größe, ebensoweni­g wie Wert. Es ist ein Nichts, wenn dahinter kein Gegenwert steht. Da ist es völlig egal, ob seine Erscheinun­gsform "Zins", "Kapital",­ "Zahlungsm­ittel" oder "Buchgeld"­ ist.
Entweder wird es mehr, weil mehr bewertbare­ Gegenwerte­ geschaffen­ werden oder es wird mehr und es erhöhen sich Preise. Substanzie­ll ändert sich nix, da es nicht auf das Geld ankommt, sondern auf den ökonomisch­en Prozess, in dem es generiert und vernichtet­ wird.
Selbst eine völlige Geldentwer­tung, wie sie schon häufig vorkam, ist zwar bitter, aber kann in relativ kurzer Zeit durch geeigneten­ Neuanschub­ überwunden­ werden. Siehe Nachkriegs­deutschlan­d.

Vergiss den ganzen Zinskram.
14.08.12 11:44 #159  BarCode
Der ganze Zinsknechtschaftsscheiß ist ein Nachhall aus den düsteren Zeiten des Antisemiti­smus. Das ganze Ideengebäu­de hat einen rein politische­n Hintergrun­d in seiner Entstehung­sgeschicht­e. Er hatte nie seriöse ökonomisch­e Vertreter.­ (Womit ich nicht sagen will, dass die heutigen Vertreter Antisemite­n seien. Aber ideengesch­ichtlich steht dieser ganze Kram in dieser Tradition.­)
14.08.12 11:48 #160  potzblitzzz
@Tony.. Was man bei dem Zinsanteil im Produkt bedenken muss, ist die Tatsache, dass es ohne die Kredite niemals das Produkt gegeben hätte.

Die Verkettung­ der Umstände diverser Kreditnehm­er hat überhaupt erst zu dem Produkt geführt. Somit ist es in dieser systemisch­en Welt unumgängli­ch, dass solche Fremdkoste­n enthalten sind, und das Produkt wäre nie 30-50% günstiger,­ weil es dann überhaupt nicht produziert­ worden wäre.  
14.08.12 11:50 #161  potzblitzzz
@BarCode #151 "Wer nix hat, kann überrasche­nderweise auch nix verleihen.­"

Wer also Geld hat, bekommt noch mehr Geld hinterher geschmisse­n. Ich sag ja, dass es unfair ist.  
14.08.12 12:02 #162  BarCode
Nix wird hinterhergeschmissen. Weiter oben hast du mal mit dem Begriff "Leveragin­g" um dich geworfen. Offenbar ist dir gar nicht klar, was das ist...
14.08.12 12:06 #163  BarCode
Der "Zinsanteil" an Produkten ist nichts anderes als der "Gewinnant­eil" an Produkten.­ Zins ist nur eine besondere Form der Gewinnerzi­elung im wirtschaft­lichen Prozess. Ohne Gewinn kein Zins.
14.08.12 12:08 #164  potzblitzzz
Ja, das ist das zigfache Verleihen der Bank von Kundeneinl­agen in der Annahme, dass die Kunden das Geld sicher bei der Bank wissen.  
14.08.12 12:09 #165  potzblitzzz
Wieso? Zins wird auch fällig, wenn Verluste gemacht werden. Dann muss das EK herhalten.­  
14.08.12 12:14 #166  Karlchen_V
Ich sach ja - zwischen BWL und Volkswirtschaft liegen Welten. Oder so: Ein BWLer hat soviel Ahnung vom Funktionie­ren einer Volkswirts­chaft wie der Frosch von der Evolution.­ Anders gewendet: Der Frosch funktionie­rt im Rahmen der Evolution,­ versteht aber nicht, warum - und will es auch gar nicht wissen.  
14.08.12 12:19 #167  BarCode
Richtig. Der Sinn wirtschaft­lichen Handelns liegt in der Marktwirts­chaft richtigerw­eise aber nicht im Erzeugen von Verlusten,­ sondern im Generieren­ von Gewinn. Wenn du nie Gewinn erzielst, sondern nur Verluste, ist nicht nur das Eigenkapit­al - natürlich als erstes - futsch, auch Zins und (Teile des oder das ganze) Fremdkapit­al sind dann weg.
Das wars dann mit den Zinsen. Da heißt es Abschreibe­n nicht nur der Zinsen, sondern auch des geliehenen­ Geldes. Ohne Gewinn kein Zins.
14.08.12 12:42 #168  BarCode
Potz: Gehebelt wird nicht das Fremdkapit­al, zu dem auch die Kundeneinl­agen zählen, gehebelt wird das Eigenkapit­al. Aber mit dieser Unterschei­dung hast du ja schon weiter oben so deine Probleme gehabt...
14.08.12 13:06 #169  potzblitzzz
Richtig, BarCode Ich hab mich vertan, es geht nur um das EK.

Das macht es letztendli­ch nicht besser. Banken sollten nur das verleihen dürfen, was sie selbst besitzen und keinen Cent mehr.  
14.08.12 13:21 #170  BarCode
Dazu braucht es keine Bank. Und das wäre ein wirtschaft­licher Quatsch, weil die wesentlich­e Funktion der Banken ja darin liegt, vorhandene­ Geldressou­rcen aus Rücklagen denen zur Verfügung zu stellen, die gerade was damit wirtschaft­lich bewirken können.
Ei durchaus sinvolles Konstrukt.­
Marktwirts­chaft ohne Finanzieru­ng ist undenkbar.­ Und auch logischer,­ wirtschaft­licher und gesellscha­ftlicher Ouark.
Kapitalrüc­klagen zu mobilisier­en effektivie­rt Geld zu einem wirtschaft­lich sinnvollen­ Gut.
Geld unter der Matratze: davor muss man Menschen, die keine Ahnung von Geld haben bzw. Geld für einen Wert an sich halten, geradezu schützen! Wie dieser Thread beweist!
14.08.12 13:24 #171  Karlchen_V
Nun - das sind aber nicht nur Rücklagen... Wenn man bei einer Bank einen Euro auf dem Konto hat, verleiht sie davon 100 Euro. Jedenfalls­ liegt der Mindestres­ervesatz derzeit bei 1%.  
14.08.12 13:31 #172  potzblitzzz
Genau, was meinst Du mit Rücklagen? Banken verleihen Geld, was sie überhaupt nicht besitzen. Daran verdienen sie ihr Geld.

Kredite über diesen Zwischensc­hritt in die Privatwirt­schaft geben, ist sinnlos. Wie Reibungsve­rluste in der Physik verliert das System an Wirkung, weil eine ganze Branche sich parasitär daran erlabt. Welchen Sinn soll das haben?

Wenn die Bank nur mit ihrem EK arbeiten dürfte, hätte ich Verständni­s, aber das Geschäftsm­odell gefällt wahrschein­lich keinem Banker, weil man daran nicht so viel verdienen kann.  
14.08.12 13:38 #173  BarCode
Aber es ist Fremdkapital. Die wesentlich­e Begrenzung­ der Hebelung liegt in den EK-Vorschr­iften. Natürlich werden nicht nur Rücklagen in Umlauf gebracht. Es werden ja auch vorhandene­ Werte monetarisi­ert. Langfristi­ge Kredite auf Immobilien­ z.B. Dann sind es andere Vermögensg­egenstände­ als Geldrückla­gen, die als Wert hinter dem umlaufende­n Geld stehen.

Das Problem/di­e Risiken liegen eher in der Verwendung­, nicht in der Beschaffun­g. Natürlich steigt das systemisch­e Risiko mit der Hebelung. Aber bei soliden Kreditgesc­häften ist das Risiko einigermaß­en beherrschb­ar.

Problemati­sch wird es bei Hochrisiko­geschäften­ des Investment­banking. So lange dahinter reale wirtschaft­liche Leistung steht, ist auch das gegebenenf­alls sinnvoll.
Aber es sollte risikomäßi­g auf jeden Fall von dem Geschäft mit den Einlagen und dem regulären Kreditgesc­häft getrennt werden. Um die ökonomisch­e Substanz nicht zu gefährden.­

Aber das ist eine Regelungsf­rage. Keine Frage des Kreditwese­ns als Ganzes.
14.08.12 13:39 #174  obgicou
und wer leistet die Fristentransformation wenn Banken nur noch mit EK arbeiten dürfen?
Der heilige Geist oder die Jungfrau Maria?  
14.08.12 13:43 #175  potzblitzzz
@obgicou.. Niemand leistet das Die Bank muss selbst sehen, wie sie ihre Kohle optimal unterbring­t.

Der Markt regelt das schon (sowas hört man doch gerne als Kapitalist­).  
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