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Do, 23. April 2026, 8:03 Uhr

VDAX

WKN: A0DMX9 / ISIN: DE000A0DMX99

VDAX: Vola-Spikes als Chance begreifen


10.03.26 09:31
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Für volatile Marktphasen werden Nerven aus Stahl benötigt die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Die teils enormen Kursschwankungen würden oft zu ärgerlichen Verlusten führen und damit zu hohem Stress. Ein wirksames Gegenmittel könnten strukturierte Produkte sein. Diese würden in unsicheren Zeiten regelmäßig über besonders attraktive Konditionen verfügen. Doch nicht jeder Investor wage den ersten Schritt. Bei niedriger Volatilität höre man in Investorengesprächen oftmals heraus, dass sich Investments in Discountzertifikate oder Aktienanleihen nicht lohnen würden. In Phasen hoher Volatilität würden sich aber oftmals nur Wenige an die Produkte herantrauen, obwohl sie gerade dann vielversprechende Chancen bieten würden. Um mit diesem Mysterium aufzuräumen, möchten die Analysten mit der heutigen Ausgabe des "HSBC Daily Trading" Licht ins Dunkel bringen. Die folgende Volatilitätsstrategie hätten die Analysten in der Vergangenheit bereits des Öfteren vorgestellt - z. B. während des "Corona-Crashs", im Herbst 2020 oder im Februar 2022 bei Ausbruch des Ukraine-Krieges. Die Analysten würden mit dem Kursverlauf des "Angstbarometers" VDAX® (ISIN DE000A0DMX99 / WKN A0DMX9) starten: Mittels eines Regressionskanals würden die Analysten im Monatschart die Volatilitätsspitzen seit 2008 kennzeichnen. Die dargestellten Kreise würden objektiv überprüfbare Zeitpunkte mit deutlich erhöhter Schwankungsintensität zeigen.

Man fürchte nicht, wenn man verstehe. Dieser alten Weisheit möchten sich die Analysten im zweiten Schritt nun widmen. Die Analysten hätten zuvor die Vola-Spikes der letzten 17 Jahre anhand eines objektiven Maßstabs identifiziert. Jetzt möchten die Analysten analysieren, welche Chancen ein DAX®-Investment in diesen schwankungsintensiven Marktphasen geboten hätte. Zum Schlusskurs des entsprechenden Monats würden die Analysten ein DAX®-Engagement mit einer Haltedauer von 12 Monaten eingehen. Auf diese Art und Weise könnten die Analysten untersuchen, welche Jahresperformance die deutschen Standardwerte nach einem solchen Vola-Spike hätten realisieren können. In zwölf von dreizehn Fällen habe der DAX® zulegen können. Das letzte abgeschlossene Signal vom August 2024 habe konsequenten, systematischen Anlegerinnen und Anlegern einen Kursertrag von 26% beschert. Unter dem Strich habe es sich um eines der besten Signale der letzten Jahre gehandelt. Im historischen Mittel habe der DAX® ein Jahr nach einer solchen Volatilitätsspitze 19% fester notiert. Volatilitätssprünge konsequent als Chance zu begreifen, erfordere zwar Mut und Disziplin, aber langfristig würden sich diese Tugenden auszahlen. (10.03.2026/ac/a/m)


 
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