RUS50 stürzt ab, da das Kriegsrisiko steigt
21.02.22 13:40
XTB
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen und US-amerikanischen Index-Futures legten über Nacht zu, nachdem berichtet wurde, dass Joe Biden bereit sei, ein Gipfeltreffen mit Wladimir Putin abzuhalten, so die Experten von XTB.
Nach dem Start der europäischen Kassasitzung habe der Optimismus jedoch zu schwinden begonnen, da immer wieder Berichte über Kämpfe zwischen der ukrainischen Armee und den von Russland unterstützten Separatisten aufgetaucht seien. Zudem habe der Kreml die Stimmung belastet, indem er erklärt habe, es gebe keine konkreten Pläne für das Gipfeltreffen zwischen Biden und Putin. Berichte, wonach ein russischer Grenzposten durch mutmaßlichen ukrainischen Beschuss zerstört worden sei, hätten zu weiteren Rückgängen bei vielen Vermögenswerten geführt. Die Lage sei nach wie vor angespannt, und die Gefahr eines Krieges bleibe real. Während die Performance der europäischen Indices gar nicht so schlecht sei, hätten die russischen Indices einen schweren Start. Der RTS (RUS50) (ISIN: RU000A0JPEB3, WKN: A0YLBP) notiere heute bereits mehr als 6,5% niedriger! Der Druck auf die russischen Aktien werde auch durch Berichte verstärkt, wonach das US-Sanktionspaket gegen Russland für den Fall einer Invasion bereit sei.
Aktuelle Nachrichten zur Lage in Russland und der Ukraine
- Die Vereinigten Staaten: Biden-Putin-Gipfel nur möglich, wenn Russland nicht in die Ukraine einmarschiere
- Biden treffe am Donnerstag mit G7-Staats- und Regierungschefs zusammen
- Kreml-Sprecher habe gesagt, es gebe noch keine konkreten Pläne für einen Biden-Putin-Gipfel
- Kämpfe im Osten der Ukraine würden weitergehen
- Aus der Ukraine abgefeuerte Granaten hätten nach russischen Angaben einen russischen Grenzposten in der Region Rostow getroffen
- Russische Staatsmedien hätten berichtet, dass die Streitkräfte der Volksrepublik Donezk mit dem ukrainischen Militär zusammengestoßen seien, als dieses angeblich versucht habe, die Grenze zu Russland zu erreichen
- Medien würden auf das hohe Risiko einer russischen Provokation hinweisen, die zur Rechtfertigung einer Invasion in der Ukraine genutzt werden könnte
Der RTS stürze um über 6% ab und sei heute der europäische Index mit der schlechtesten Performance. Russische Aktien stünden angesichts der zunehmenden Kriegsgefahr und möglicher Sanktionen im Falle einer Invasion der Ukraine unter Druck. Der RUS50 nähere sich seinem jüngsten lokalen Tief im Bereich von 1.255 Punkten. Die Divergenz zum Ölmarkt weite sich aus. (Quelle: xStation 5) (21.02.2022/ac/a/m)
Nach dem Start der europäischen Kassasitzung habe der Optimismus jedoch zu schwinden begonnen, da immer wieder Berichte über Kämpfe zwischen der ukrainischen Armee und den von Russland unterstützten Separatisten aufgetaucht seien. Zudem habe der Kreml die Stimmung belastet, indem er erklärt habe, es gebe keine konkreten Pläne für das Gipfeltreffen zwischen Biden und Putin. Berichte, wonach ein russischer Grenzposten durch mutmaßlichen ukrainischen Beschuss zerstört worden sei, hätten zu weiteren Rückgängen bei vielen Vermögenswerten geführt. Die Lage sei nach wie vor angespannt, und die Gefahr eines Krieges bleibe real. Während die Performance der europäischen Indices gar nicht so schlecht sei, hätten die russischen Indices einen schweren Start. Der RTS (RUS50) (ISIN: RU000A0JPEB3, WKN: A0YLBP) notiere heute bereits mehr als 6,5% niedriger! Der Druck auf die russischen Aktien werde auch durch Berichte verstärkt, wonach das US-Sanktionspaket gegen Russland für den Fall einer Invasion bereit sei.
Aktuelle Nachrichten zur Lage in Russland und der Ukraine
- Die Vereinigten Staaten: Biden-Putin-Gipfel nur möglich, wenn Russland nicht in die Ukraine einmarschiere
- Biden treffe am Donnerstag mit G7-Staats- und Regierungschefs zusammen
- Kämpfe im Osten der Ukraine würden weitergehen
- Aus der Ukraine abgefeuerte Granaten hätten nach russischen Angaben einen russischen Grenzposten in der Region Rostow getroffen
- Russische Staatsmedien hätten berichtet, dass die Streitkräfte der Volksrepublik Donezk mit dem ukrainischen Militär zusammengestoßen seien, als dieses angeblich versucht habe, die Grenze zu Russland zu erreichen
- Medien würden auf das hohe Risiko einer russischen Provokation hinweisen, die zur Rechtfertigung einer Invasion in der Ukraine genutzt werden könnte
Der RTS stürze um über 6% ab und sei heute der europäische Index mit der schlechtesten Performance. Russische Aktien stünden angesichts der zunehmenden Kriegsgefahr und möglicher Sanktionen im Falle einer Invasion der Ukraine unter Druck. Der RUS50 nähere sich seinem jüngsten lokalen Tief im Bereich von 1.255 Punkten. Die Divergenz zum Ölmarkt weite sich aus. (Quelle: xStation 5) (21.02.2022/ac/a/m)
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