Aktien: JD.com kauft CECONOMY - Lufthansa mit Gewinnsprung - BMW-Gewinn bricht ein
01.08.25 11:05
Nord LB
Hannover (www.aktiencheck.de) - Gebremst von abnehmenden Zinssenkungsfantasien sowie der Aussicht auf steigende Zölle, gaben die Börsen in Europa gestern nach, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
An der Wall Street hätten gute Zahlen von Microsoft und Meta zunächst für neue Höchststände gesorgt, bevor auch hier Zollsorgen um sich gegriffen hätten und die Indices in den roten Bereich gedreht hätten.
• DAX -0,81%; MDAX +0,21%; TecDAX -1,44%
• Dow Jones -0,74%; S&P 500 -0,37%; NASDAQ Comp. -0,03%
Die chinesische JD.com wolle die Düsseldorfer Holding CECONOMY mit den beiden Einzelhandelsketten MediaMarkt und Saturn übernehmen und biete EUR 4,60 je Stammaktie, womit CECONOMY mit gut EUR 2,2 Mrd. bewertet werde. Nach eigenen Angaben hätten sich die Chinesen bereits 57,1% der Anteile gesichert. Die Transaktion solle vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen in HJ1/2026 abgeschlossen werden und die CECONOMY-Aktie anschließend von der Börse genommen werden.
Bei BMW sei in Q2 das Vorsteuerergebnis unter anderem belastet durch Zölle um nahezu ein Drittel (-32,3%) auf gut EUR 2,6 Mrd. eingebrochen. Anders als beispielsweise Mercedes-Benz und Porsche würden die Münchener aber an ihrer Prognose festhalten. BMW betreibe sein größtes Automobilwerk in Spartanburg (USA) und profitiere bei Importen nach Europa auch von den hiesigen Zollsenkungen. Andererseits würden die hohen Zölle auf Stahl und Aluminium und der erhöhte Zollsatz für US-Importe aus Mexiko (3er BMW) belasten.
Der Lufthansa-Konzern habe seinen bereinigten Betriebsgewinn trotz Belastungen in dreistelliger Millionenhöhe durch Flugstreichungen infolge des Nahost-Krieges in Q2 kräftig um 27% auf EUR 871 Mio. steigern können. Der Ausblick für das Gesamtjahr sei bestätigt worden. Alle Fluggesellschaften der Gruppe hätten schwarze Zahlen geschrieben, Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo hätten ihre Ergebnisse deutlich verbessern können. Der wichtige Nordatlantik-Markt laufe trotz der Zurückhaltung von USA-Reisenden aus Deutschland gut, wohingegen der Wettbewerb in Europa härter werde und der Gewinn zusätzlich durch hohe Kosten für Klimaschutz, Steuern und Gebühren sowie Lohnsteigerungen belastet werde. (01.08.2025/ac/a/m)
An der Wall Street hätten gute Zahlen von Microsoft und Meta zunächst für neue Höchststände gesorgt, bevor auch hier Zollsorgen um sich gegriffen hätten und die Indices in den roten Bereich gedreht hätten.
• Dow Jones -0,74%; S&P 500 -0,37%; NASDAQ Comp. -0,03%
Die chinesische JD.com wolle die Düsseldorfer Holding CECONOMY mit den beiden Einzelhandelsketten MediaMarkt und Saturn übernehmen und biete EUR 4,60 je Stammaktie, womit CECONOMY mit gut EUR 2,2 Mrd. bewertet werde. Nach eigenen Angaben hätten sich die Chinesen bereits 57,1% der Anteile gesichert. Die Transaktion solle vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen in HJ1/2026 abgeschlossen werden und die CECONOMY-Aktie anschließend von der Börse genommen werden.
Bei BMW sei in Q2 das Vorsteuerergebnis unter anderem belastet durch Zölle um nahezu ein Drittel (-32,3%) auf gut EUR 2,6 Mrd. eingebrochen. Anders als beispielsweise Mercedes-Benz und Porsche würden die Münchener aber an ihrer Prognose festhalten. BMW betreibe sein größtes Automobilwerk in Spartanburg (USA) und profitiere bei Importen nach Europa auch von den hiesigen Zollsenkungen. Andererseits würden die hohen Zölle auf Stahl und Aluminium und der erhöhte Zollsatz für US-Importe aus Mexiko (3er BMW) belasten.
Der Lufthansa-Konzern habe seinen bereinigten Betriebsgewinn trotz Belastungen in dreistelliger Millionenhöhe durch Flugstreichungen infolge des Nahost-Krieges in Q2 kräftig um 27% auf EUR 871 Mio. steigern können. Der Ausblick für das Gesamtjahr sei bestätigt worden. Alle Fluggesellschaften der Gruppe hätten schwarze Zahlen geschrieben, Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo hätten ihre Ergebnisse deutlich verbessern können. Der wichtige Nordatlantik-Markt laufe trotz der Zurückhaltung von USA-Reisenden aus Deutschland gut, wohingegen der Wettbewerb in Europa härter werde und der Gewinn zusätzlich durch hohe Kosten für Klimaschutz, Steuern und Gebühren sowie Lohnsteigerungen belastet werde. (01.08.2025/ac/a/m)
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