Unilever Marketperformer
26.04.02 09:46
LB Baden-Württemberg
Barbara Ambrus, Analystin der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), bewertet die Unilever-Aktie (WKN 920301) mit Marketperformer.
Unilever habe in 2001 39% des Umsatzes in Europa, 27% in Nordamerika, 15% in Asien/Pazifik, 13% in Lateinamerika sowie 7% in Afrika/Mittlerer Osten erwirtschaftet und sei dabei mit 55% der Erlöse im Bereich Nahrungsmittel, 44% im Bereich Körperpflege- und Reinigungsprodukte sowie 1% in Sonstigem tätig gewesen.
Unilever habe für das erste Quartal 2002 ein Umsatzminus von 1% ausgewiesen. Dazu hätten Preiserhöhungen 3% beigetragen, da der Konzern vor allem in Entwicklungsländern dabei sei, die Preise stark anzuheben, um die Nachteile durch Währungsabwertungen auszugleichen. Änderungen im Konsolidierungskreis hätten den Umsatz um 3% verringert und das Volumen sei um 1,2% geschrumpft.
Während die Umsatzveränderung innerhalb der Erwartungen gelegen habe, seien die EBITA-Marge (+ 250 Basispunkte) und damit auch der Gewinn je Aktie deutlich stärker als angenommen gestiegen. Selbst unter Berücksichtigung der zeitlichen Verschiebung einiger Restrukturierungs- und Marketingaufwendungen in spätere Quartale beurteile man die Margenverbesserung positiv. Etwas enttäuschend sei das Umsatzwachstum der führenden Marken in Höhe von 3% ausgefallen.
Die deutliche Margenverbesserung zeige abermals, dass Unilever weiterhin deutliche Fortschritte bei den Restrukturierungen und der Integration von Bestfoods mache. Das Wachstum der führenden Marken dürfte sich im Jahresverlauf deutlich erhöhen, da es im ersten Quartal unter der zeitlichen Verschiebung von Produktneueinführungen gelitten habe. Im März habe es bereits bei 6% gelegen.
Aufgrund weiterer Verkäufe von Randaktivitäten erwarte man jedoch, dass der Konzernumsatz im Gesamtjahr 2002 um 3% sinken werde. Vor dem Hintergrund des positiven Margentrends und der niedriger als prognostizierten Zinsausgaben im ersten Quartal erhöhe man die Gewinnschätzungen etwas.
Unilever forciere im laufenden Jahr die Konzentration auf weniger Marken und gehe davon aus, dass die führenden Marken zum Jahresende bereits über 90% des Konzernumsatzes bestreiten werden. Die Margenentwicklung im ersten Quartal und die im Jahresverlauf steigenden Produktneueinführungen beurteile man positiv. Man gehe jedoch weiterhin davon aus, dass defensive Aktien wie die Unilver-Titel, die sich in den vergangenen zwei Jahren deutlich besser als der Gesamtmarkt entwickelt hätten, ihre Outperformance nicht weiter fortsetzen könnten.
Angesichts der positiven fundamentalen Entwicklung trauen die Analysten der LBBW der Unilever-Aktie jedoch zu, sich wie der Markt zu entwickeln und belassen den Titel auf Marketperformer.
Unilever habe in 2001 39% des Umsatzes in Europa, 27% in Nordamerika, 15% in Asien/Pazifik, 13% in Lateinamerika sowie 7% in Afrika/Mittlerer Osten erwirtschaftet und sei dabei mit 55% der Erlöse im Bereich Nahrungsmittel, 44% im Bereich Körperpflege- und Reinigungsprodukte sowie 1% in Sonstigem tätig gewesen.
Unilever habe für das erste Quartal 2002 ein Umsatzminus von 1% ausgewiesen. Dazu hätten Preiserhöhungen 3% beigetragen, da der Konzern vor allem in Entwicklungsländern dabei sei, die Preise stark anzuheben, um die Nachteile durch Währungsabwertungen auszugleichen. Änderungen im Konsolidierungskreis hätten den Umsatz um 3% verringert und das Volumen sei um 1,2% geschrumpft.
Die deutliche Margenverbesserung zeige abermals, dass Unilever weiterhin deutliche Fortschritte bei den Restrukturierungen und der Integration von Bestfoods mache. Das Wachstum der führenden Marken dürfte sich im Jahresverlauf deutlich erhöhen, da es im ersten Quartal unter der zeitlichen Verschiebung von Produktneueinführungen gelitten habe. Im März habe es bereits bei 6% gelegen.
Aufgrund weiterer Verkäufe von Randaktivitäten erwarte man jedoch, dass der Konzernumsatz im Gesamtjahr 2002 um 3% sinken werde. Vor dem Hintergrund des positiven Margentrends und der niedriger als prognostizierten Zinsausgaben im ersten Quartal erhöhe man die Gewinnschätzungen etwas.
Unilever forciere im laufenden Jahr die Konzentration auf weniger Marken und gehe davon aus, dass die führenden Marken zum Jahresende bereits über 90% des Konzernumsatzes bestreiten werden. Die Margenentwicklung im ersten Quartal und die im Jahresverlauf steigenden Produktneueinführungen beurteile man positiv. Man gehe jedoch weiterhin davon aus, dass defensive Aktien wie die Unilver-Titel, die sich in den vergangenen zwei Jahren deutlich besser als der Gesamtmarkt entwickelt hätten, ihre Outperformance nicht weiter fortsetzen könnten.
Angesichts der positiven fundamentalen Entwicklung trauen die Analysten der LBBW der Unilever-Aktie jedoch zu, sich wie der Markt zu entwickeln und belassen den Titel auf Marketperformer.
Werte im Artikel
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