USDA erwartet trotz Flächenkürzung starken Anstieg der US-Maisernte auf Rekordniveau
12.02.13 12:35
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Das USDA hat im Rahmen seines Langfristausblicks gestern erste Schätzungen zu den US-Anbauflächen in diesem Jahr bekannt gegeben, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Diese würden auf den Bedingungen von Ende 2012 basieren. Entgegen mancher privater Schätzungen solle die Maisfläche um 1% auf 96 Mio. Morgen zurückgehen. Trotz der niedrigeren Anbaufläche erwarte das USDA eine Rekordernte bei Mais von 14,4 Mrd. Scheffel, was einem Anstieg um 34% gegenüber dem Vorjahr bedeuten würde. Dem liege die Annahme einer Rückkehr zu normalen Flächenerträgen zugrunde. Bei Sojabohnen werde mit einer Flächenkürzung von 1,5% auf 76 Mio. Morgen und einer Ernte von 3,335 Mrd. Scheffel gerechnet, der zweitgrößten aller Zeiten. Die Weizenfläche solle dagegen um 3% auf 57,5 Mio. Morgen ausgeweitet werden, was in einer Ernte von 2,19 Mrd. Scheffel resultieren solle.
Den stärksten Einschnitt erwarte das USDA bei der Baumwollfläche. Diese solle um 23% auf 9,3 Mio. Morgen zurückgehen. Das wäre die niedrigste Anbaufläche seit dem Jahr 2009 und die drittniedrigste in den letzten 30 Jahren. Noch pessimistischer sei der National Cotton Council (NCC), eine Vereinigung von US-Baumwollproduzenten und -verarbeitern. Einer am Wochenende vom NCC veröffentlichten Umfrage zufolge solle die Baumwollfläche sogar um 27% auf 9,01 Mio. Morgen sinken. In beiden Umfragen sei aber der Preisanstieg um 10% seit Mitte Januar noch nicht berücksichtigt, sodass die Flächenkürzung wahrscheinlich etwas geringer ausfallen dürfte. (12.02.2013/ac/a/m)
Diese würden auf den Bedingungen von Ende 2012 basieren. Entgegen mancher privater Schätzungen solle die Maisfläche um 1% auf 96 Mio. Morgen zurückgehen. Trotz der niedrigeren Anbaufläche erwarte das USDA eine Rekordernte bei Mais von 14,4 Mrd. Scheffel, was einem Anstieg um 34% gegenüber dem Vorjahr bedeuten würde. Dem liege die Annahme einer Rückkehr zu normalen Flächenerträgen zugrunde. Bei Sojabohnen werde mit einer Flächenkürzung von 1,5% auf 76 Mio. Morgen und einer Ernte von 3,335 Mrd. Scheffel gerechnet, der zweitgrößten aller Zeiten. Die Weizenfläche solle dagegen um 3% auf 57,5 Mio. Morgen ausgeweitet werden, was in einer Ernte von 2,19 Mrd. Scheffel resultieren solle.
Den stärksten Einschnitt erwarte das USDA bei der Baumwollfläche. Diese solle um 23% auf 9,3 Mio. Morgen zurückgehen. Das wäre die niedrigste Anbaufläche seit dem Jahr 2009 und die drittniedrigste in den letzten 30 Jahren. Noch pessimistischer sei der National Cotton Council (NCC), eine Vereinigung von US-Baumwollproduzenten und -verarbeitern. Einer am Wochenende vom NCC veröffentlichten Umfrage zufolge solle die Baumwollfläche sogar um 27% auf 9,01 Mio. Morgen sinken. In beiden Umfragen sei aber der Preisanstieg um 10% seit Mitte Januar noch nicht berücksichtigt, sodass die Flächenkürzung wahrscheinlich etwas geringer ausfallen dürfte. (12.02.2013/ac/a/m)
Werte im Artikel
12.04.26
, Börse Global
Mais: Historische Lagerbestände!Die US-Landwirtschaft steht vor einem Berg aus Mais. Trotz robuster Exportzahlen drückten volle Lagerhäuser ...
11.04.26
, Börse Global
Mais: Preise im SinkflugDer Maispreis ist zum Ende der Handelswoche auf ein neues Vier-Wochen-Tief abgerutscht. Eine Kombination aus günstigen ...
29.03.26
, Börse Global
Maison Solutions Aktie: Strategischer UmbauMaison Solutions kämpft um seinen Verbleib an der Technologiebörse Nasdaq. Mit einem Aktiensplit im Verhältnis ...

