Mövenpick marktgewichten
24.03.05 15:52
Zürcher Kantonalbank
Die Analysten der Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie von Mövenpick (ISIN CH0000888401 / WKN 861935) mit "marktgewichten" ein.
Die auf Gastronomie, Hotellerie und Weinhandel redimensionierte Mövenpick habe 2004 einen Konzernumsatz von CHF 670 Mio. (-3% gegenüber den für das Jahr 2003 neu ausgewiesenen Vergleichszahlen), einen knapp positiven Konzern-EBIT von CHF 1 Mio. und ein Konzernergebnis von -2,1 Mio. erzielt. Das angestrebte Etappenziel eines operativen "Break-Even“ sei also erreicht worden. Auf einer um Verkäufe, Neueröffnungen und Schließungen bereinigten Basis sei der Konzernumsatz um 1,1% gestiegen.
Erfreulich sei das Umsatzwachstum der beiden größten Bereiche Marché International sowie Hotels & Resorts. Die Marchés hätten eine deutliche Steigerung der Umsätze bei den Flughafen-Betrieben aufgewiesen, während die Hotels von einem freundlichen Umfeld und guter Nachfrage im Mittleren Osten profitiert hätten. Im Bereich Wein sei im Kerngeschäft mit Privatkunden ein Umsatzwachstum erzielt worden (Internet-Umsatz war z.B. +80%), das Drittkundengeschäft (Lieferungen an Gastronomie und Hotels) habe hingegen keine wesentliche Belebung gezeigt.
Mövenpick habe in sämtlichen Bereichen außer in der bedienten Gastronomie ein positives operatives Ergebnis (EBIT) erzielt. Dies sei eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, als noch in drei Bereichen ein operativer Verlust resultiert habe.
Auch nach der Redimensionierung gebe es im Bereich bediente Gastronomie insbesondere in Deutschland noch Standorte, die Verluste generieren würden, aber aus verschiedenen Gründen nicht sofort geschlossen werden könnten (Miet- und Arbeitsverträge). Die Analysten würden für diesen Bereich in den nächsten Jahren weiterhin mit einem operativen Verlust rechnen, der aber allmählich kleiner werde. Wachstumsbereiche seien dagegen zurzeit die Bereiche Marché International, Hotellerie, Management-Betriebe und Fine Foods. Mövenpick setze sich zum Ziel, bis 2006/07 einen Konzernumsatz von CHF 800 bis 850 Mio. zu erreichen, was gegenüber dem Stand von 2004 einen Zuwachs von über 20% bedeute. Der EBITDA solle in diesem Zeitrahmen CHF 70 bis 75 Mio. erreichen und der EBIT etwa 4 bis 5% des Konzernumsatzes oder CHF 35 bis 40 Mio.
Die Analysten würden die Umsatz- und Gewinnziele des Managements als zu ambitiös und für den vorgegebenen Zeitrahmen und mit organischem Wachstum alleine als nicht erreichbar erachten.
Die Einstufung der Analysten der Zürcher Kantonalbank für die Mövenpick-Aktie bleibt trotz positiver Revision ihrer Schätzungen bei "marktgewichten“, da sie den Titel angesichts der momentanen Visibilität, des tiefen Free-Floats und der geringen Börsenliquidität für fair bewertet halten.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die auf Gastronomie, Hotellerie und Weinhandel redimensionierte Mövenpick habe 2004 einen Konzernumsatz von CHF 670 Mio. (-3% gegenüber den für das Jahr 2003 neu ausgewiesenen Vergleichszahlen), einen knapp positiven Konzern-EBIT von CHF 1 Mio. und ein Konzernergebnis von -2,1 Mio. erzielt. Das angestrebte Etappenziel eines operativen "Break-Even“ sei also erreicht worden. Auf einer um Verkäufe, Neueröffnungen und Schließungen bereinigten Basis sei der Konzernumsatz um 1,1% gestiegen.
Erfreulich sei das Umsatzwachstum der beiden größten Bereiche Marché International sowie Hotels & Resorts. Die Marchés hätten eine deutliche Steigerung der Umsätze bei den Flughafen-Betrieben aufgewiesen, während die Hotels von einem freundlichen Umfeld und guter Nachfrage im Mittleren Osten profitiert hätten. Im Bereich Wein sei im Kerngeschäft mit Privatkunden ein Umsatzwachstum erzielt worden (Internet-Umsatz war z.B. +80%), das Drittkundengeschäft (Lieferungen an Gastronomie und Hotels) habe hingegen keine wesentliche Belebung gezeigt.
Auch nach der Redimensionierung gebe es im Bereich bediente Gastronomie insbesondere in Deutschland noch Standorte, die Verluste generieren würden, aber aus verschiedenen Gründen nicht sofort geschlossen werden könnten (Miet- und Arbeitsverträge). Die Analysten würden für diesen Bereich in den nächsten Jahren weiterhin mit einem operativen Verlust rechnen, der aber allmählich kleiner werde. Wachstumsbereiche seien dagegen zurzeit die Bereiche Marché International, Hotellerie, Management-Betriebe und Fine Foods. Mövenpick setze sich zum Ziel, bis 2006/07 einen Konzernumsatz von CHF 800 bis 850 Mio. zu erreichen, was gegenüber dem Stand von 2004 einen Zuwachs von über 20% bedeute. Der EBITDA solle in diesem Zeitrahmen CHF 70 bis 75 Mio. erreichen und der EBIT etwa 4 bis 5% des Konzernumsatzes oder CHF 35 bis 40 Mio.
Die Analysten würden die Umsatz- und Gewinnziele des Managements als zu ambitiös und für den vorgegebenen Zeitrahmen und mit organischem Wachstum alleine als nicht erreichbar erachten.
Die Einstufung der Analysten der Zürcher Kantonalbank für die Mövenpick-Aktie bleibt trotz positiver Revision ihrer Schätzungen bei "marktgewichten“, da sie den Titel angesichts der momentanen Visibilität, des tiefen Free-Floats und der geringen Börsenliquidität für fair bewertet halten.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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