Hochtief halten
17.03.03 17:20
Sparkasse Bremen
Die Analysten der Sparkasse Bremen bewerten die Hochtief-Aktie (WKN 607000) mit "halten".
Hochtief gehöre mit 35.000 Mitarbeitern zu den fünf größten Baukonzernen der Welt. Über 80% der Bauleistung würden im Ausland erbracht. Hochtief habe trotz einer schlechten Baukonjunktur in Deutschland zufriedenstellende Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2002 gemeldet. Demnach sei die Bauleistung zwar leicht von 12,98 Mrd. Euro auf 12,78 Mrd. Euro zurück gegangen. Laut Hochtief hätten jedoch verringerte Verluste im Heimatmarkt Deutschland zu einer Verbesserung des Ergebnisses geführt. Trotz eines starken Euros habe in Amerika das Ergebnis gehalten werden können, was auf eine gute operative Entwicklung der dortigen Beteiligungsgesellschaften schließen lasse. In Asien würden Sondereffekte bei der Hochtief Mehrheitsbeteiligung Leighton (50,3%) für ein leicht gesunkenes Ergebnis sorgen. Positiv seien hier Großaufträge für den Bau einer Ringautobahn in Sydney und ein Landgewinnungsprojekt in Hong Kong zu notieren.
Das schlagzeilenträchtigste Projekt von Hochtief stelle derzeit der geplante neue Berliner Großflughafen in Schönefeld dar. Hier sei Hochtief neben der IVG Holding an einem der Bieterkonsortien beteiligt. Beteiligungen an den Betreibergesellschaften der Flughäfen Athen, Düsseldorf, Hamburg und Sydney würden bereits zum Geschäftsgebiet Airport gehören. Im übergeordneten Sinne würden diese Projekte zur Gruppe der sogenanten "BOT -Projekte" (build operate transfer - Bauen, Betreiben und Übertragen) zählen. Dabei würden private Konzerne Infrastrukturprojekte bauen und sie danach für eine vertraglich festgelegte Zeit betreiben. Danach gingen die Objekte in den Besitz der öffentlichen Hand über.
Kursbelastend dürfte der beabsichtigte Ausstieg von RWE bei Hochtief wirken. Im Zuge der Konzentration auf seine Kerngeschäftsfelder plane RWE den Verkauf seiner Beteiligung an Hochtief. In Anbetracht der Größenordnung des RWE-Paketes dürfte der Hochtief-Kurs selbst bei einer Erholung der Börse nicht im gleichen Umfang mitziehen.
Selbst vor dem Hintergrund einer moderaten Bewertung sehen die Analysten der Sparkasse Bremen die Hochtief-Aktie aufgrund des RWE-Ausstieges nur als Halteposition.
Hochtief gehöre mit 35.000 Mitarbeitern zu den fünf größten Baukonzernen der Welt. Über 80% der Bauleistung würden im Ausland erbracht. Hochtief habe trotz einer schlechten Baukonjunktur in Deutschland zufriedenstellende Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2002 gemeldet. Demnach sei die Bauleistung zwar leicht von 12,98 Mrd. Euro auf 12,78 Mrd. Euro zurück gegangen. Laut Hochtief hätten jedoch verringerte Verluste im Heimatmarkt Deutschland zu einer Verbesserung des Ergebnisses geführt. Trotz eines starken Euros habe in Amerika das Ergebnis gehalten werden können, was auf eine gute operative Entwicklung der dortigen Beteiligungsgesellschaften schließen lasse. In Asien würden Sondereffekte bei der Hochtief Mehrheitsbeteiligung Leighton (50,3%) für ein leicht gesunkenes Ergebnis sorgen. Positiv seien hier Großaufträge für den Bau einer Ringautobahn in Sydney und ein Landgewinnungsprojekt in Hong Kong zu notieren.
Kursbelastend dürfte der beabsichtigte Ausstieg von RWE bei Hochtief wirken. Im Zuge der Konzentration auf seine Kerngeschäftsfelder plane RWE den Verkauf seiner Beteiligung an Hochtief. In Anbetracht der Größenordnung des RWE-Paketes dürfte der Hochtief-Kurs selbst bei einer Erholung der Börse nicht im gleichen Umfang mitziehen.
Selbst vor dem Hintergrund einer moderaten Bewertung sehen die Analysten der Sparkasse Bremen die Hochtief-Aktie aufgrund des RWE-Ausstieges nur als Halteposition.
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