Fraport Marketperformer
02.09.03 17:03
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von Fraport weiterhin mit "Marketperformer" ein.
Die im ersten Halbjahr bei Fraport aufgezeigten negativen Tendenzen, wie rückläufiges Passagieraufkommen sowie Rückgang bei Start- und Landeentgelten, sollten mit Blick auf die erwartete weltweite konjunkturelle Belebung Verbesserung erfahren. Dabei sollte insbesondere die derzeit feststellbare Erholung des wichtigen Asien-Verkehrs helfen. Der Flughafen Frankfurt dürfte dabei vor allem von der wieder besseren Entwicklung des wichtigsten Fraport-Kunden Lufthansa profitieren.
Die nun wohl wieder stärker in den Fokus der Investoren tretenden Stärken, wie solide Wachstumsperspektiven im Kerngeschäft, geringe Regulierungsrisiken und hoher Cash-flow, würden noch untermauert durch die breite Aufstellung des Unternehmens. So erwirtschafte die Fraport AG ihre Umsätze nicht nur mit dem Flugbetrieb, sondern zum Großteil im Flughafenumfeld, etwa mit der Vermietung von Ladenflächen oder dem Immobilienmanagement, und sei damit mehr vom Einkaufsverhalten der Passagiere am Flughafen abhängig.
Der Jahresausblick des Fraport-Managements erscheine vor dem Hintergrund der bisherigen Passagierzahlen zwar ambitioniert, aber erreichbar. Der für dieses Geschäftsjahr wohl kaum vorhandene Abschreibungsbedarf lasse dann auch wahrscheinlich wieder die Möglichkeit einer Dividendenzahlung akut werden, die aufgrund des Manila-Debakels im letzten Jahr gestrichen worden sei.
Entscheidend für die längerfristigen Perspektiven seien aber die Passagierzahlen auf dem kontinentaleuropäischen Drehkreuz Frankfurt. So würden Luftfahrtexperten bis 2015 mit einer Verdoppelung des weltweiten Fluggastaufkommens rechnen. Doch schon jetzt stoße der Rhein-Main-Airport mit knapp 49 Millionen Reisenden im Jahr 2002 fast an seine Kapazitätsgrenzen. Entsprechend essentiell für das weitere Wachstum sei der reibungslose Ausbau des Frankfurter Flughafens mit einer zusätzlichen Startbahn und einem neuen Terminal. Allerdings dürfte hier vor 2005 wohl kaum größere Klarheit herrschen.
Mit einem 2004er KGV von rund 13 notiere die Fraport-Aktie knapp unter dem oftmals als Vergleich herangezogenen britischen Airportbetreiber BAA (2004er KGV von etwa 14), die Bewertung scheine daher noch nicht ausgereizt zu sein. Vor dem Hintergrund der nun weggefallenen Belastungsfaktoren SARS und Manila sowie der sich andeutenden konjunkturellen Verbesserungsanzeichen sehe man deutlich aufhellende Rahmenbedingungen für Fraport.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten ihre Einschätzung für die Fraport-Aktie als "Marketperformer" bei und setzen ein Stop-Loss bei 20,80 Euro.
Die im ersten Halbjahr bei Fraport aufgezeigten negativen Tendenzen, wie rückläufiges Passagieraufkommen sowie Rückgang bei Start- und Landeentgelten, sollten mit Blick auf die erwartete weltweite konjunkturelle Belebung Verbesserung erfahren. Dabei sollte insbesondere die derzeit feststellbare Erholung des wichtigen Asien-Verkehrs helfen. Der Flughafen Frankfurt dürfte dabei vor allem von der wieder besseren Entwicklung des wichtigsten Fraport-Kunden Lufthansa profitieren.
Die nun wohl wieder stärker in den Fokus der Investoren tretenden Stärken, wie solide Wachstumsperspektiven im Kerngeschäft, geringe Regulierungsrisiken und hoher Cash-flow, würden noch untermauert durch die breite Aufstellung des Unternehmens. So erwirtschafte die Fraport AG ihre Umsätze nicht nur mit dem Flugbetrieb, sondern zum Großteil im Flughafenumfeld, etwa mit der Vermietung von Ladenflächen oder dem Immobilienmanagement, und sei damit mehr vom Einkaufsverhalten der Passagiere am Flughafen abhängig.
Entscheidend für die längerfristigen Perspektiven seien aber die Passagierzahlen auf dem kontinentaleuropäischen Drehkreuz Frankfurt. So würden Luftfahrtexperten bis 2015 mit einer Verdoppelung des weltweiten Fluggastaufkommens rechnen. Doch schon jetzt stoße der Rhein-Main-Airport mit knapp 49 Millionen Reisenden im Jahr 2002 fast an seine Kapazitätsgrenzen. Entsprechend essentiell für das weitere Wachstum sei der reibungslose Ausbau des Frankfurter Flughafens mit einer zusätzlichen Startbahn und einem neuen Terminal. Allerdings dürfte hier vor 2005 wohl kaum größere Klarheit herrschen.
Mit einem 2004er KGV von rund 13 notiere die Fraport-Aktie knapp unter dem oftmals als Vergleich herangezogenen britischen Airportbetreiber BAA (2004er KGV von etwa 14), die Bewertung scheine daher noch nicht ausgereizt zu sein. Vor dem Hintergrund der nun weggefallenen Belastungsfaktoren SARS und Manila sowie der sich andeutenden konjunkturellen Verbesserungsanzeichen sehe man deutlich aufhellende Rahmenbedingungen für Fraport.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten ihre Einschätzung für die Fraport-Aktie als "Marketperformer" bei und setzen ein Stop-Loss bei 20,80 Euro.
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