DAX bis unter 2.800 Punkte gefallen
30.05.03 15:29
Frankfurter Sparkasse
Die Konsolidierungsphase am deutschen Aktienmarkt hat sich fortgesetzt und den DAX bis unter die 2.800er Marke geführt, bevor eine erneute Gegenbewegung einsetzte, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Diese Kursbewegung sei vor allem durch das Eindecken von Short-Positionen geprägt gewesen und könnte mit Blick auf den nahenden Monatsultimo und das damit typische "Windowdressing" auch noch etwas anhalten. Fundamental sei das Umfeld weiterhin unklar. In Deutschland habe der Ifo-Geschäftsklimaindex für Mai zwar besser als die Erwartungen gelegen, zudem sei im gleichen Monat die jährliche Teuerung auf 0,7% zurückgefallen und habe damit den niedrigsten Stand seit Oktober 1999 signalisiert.
Auch in den USA seien positive Daten zum Verbrauchervertrauen sowie robuste Zahlen zum amerikanischen Immobilienmarkt veröffentlicht worden. Andererseits würden in beiden Ländern gerade die wichtigen Indikatoren Kapazitätsauslastung und Industrieproduktion noch auf niedrigem Niveau liegen und für die mittelfristige Perspektive eher vermehrte Sorgen aufkommen lassen. Somit verbleibe erst einmal genügend Unsicherheit für die Aktienmärkte. Dies gelte umso mehr, als auch die vom US-Notenbankpräsident Greenspan ausgelöste Deflationsdebatte weiter voranschreitet.
Entsprechend groß sei die Erwartung der Marktteilnehmer, dass sich der Zinssenkungszyklus fortsetzen und die EZB auf ihrer nächsten Sitzung am 05. Juni einen deutlichen Leitzinssenkungsschritt nach unten vollziehen werde, zumal der Höhenflug des US-Dollar gegenüber dem Euro weiter anhalte und hier für zusätzlichen Senkungsspielraum sorge.
Ob ein solcher Schritt aber ausreiche, um das Aktienmarktszenario aufzuhellen, sei jedoch eher unwahrscheinlich. Schließlich sei die Befürchtung groß, dass bei den kommenden Unternehmensberichten zum zweiten Quartal die Enttäuschungen überwiegen könnten, was Gewinnschätzungsrevisionen und damit erneute Belastungen nach sich ziehen dürfte.
Vor diesem unsicheren Hintergrund erwarte man erst einmal ein Anhalten der Konsolidierungsphase am deutschen Aktienmarkt innerhalb einer breiten Seitwärtsrange. Nach unten hin biete der Bereich um 2.700 bis 2.800 Punkten im DAX dabei recht gute Unterstützung.
Diese Kursbewegung sei vor allem durch das Eindecken von Short-Positionen geprägt gewesen und könnte mit Blick auf den nahenden Monatsultimo und das damit typische "Windowdressing" auch noch etwas anhalten. Fundamental sei das Umfeld weiterhin unklar. In Deutschland habe der Ifo-Geschäftsklimaindex für Mai zwar besser als die Erwartungen gelegen, zudem sei im gleichen Monat die jährliche Teuerung auf 0,7% zurückgefallen und habe damit den niedrigsten Stand seit Oktober 1999 signalisiert.
Entsprechend groß sei die Erwartung der Marktteilnehmer, dass sich der Zinssenkungszyklus fortsetzen und die EZB auf ihrer nächsten Sitzung am 05. Juni einen deutlichen Leitzinssenkungsschritt nach unten vollziehen werde, zumal der Höhenflug des US-Dollar gegenüber dem Euro weiter anhalte und hier für zusätzlichen Senkungsspielraum sorge.
Ob ein solcher Schritt aber ausreiche, um das Aktienmarktszenario aufzuhellen, sei jedoch eher unwahrscheinlich. Schließlich sei die Befürchtung groß, dass bei den kommenden Unternehmensberichten zum zweiten Quartal die Enttäuschungen überwiegen könnten, was Gewinnschätzungsrevisionen und damit erneute Belastungen nach sich ziehen dürfte.
Vor diesem unsicheren Hintergrund erwarte man erst einmal ein Anhalten der Konsolidierungsphase am deutschen Aktienmarkt innerhalb einer breiten Seitwärtsrange. Nach unten hin biete der Bereich um 2.700 bis 2.800 Punkten im DAX dabei recht gute Unterstützung.
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