DAX Konsolidierung wahrscheinlich
02.05.03 08:58
Frankfurter Sparkasse
Vom Jahrestiefststand im März dieses Jahres bei rund 2.188 Punkten konnte sich der DAX nun schon über dreißig Prozent nach oben entwickeln, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Damit sei er kurzfristig etwas überhitzt, was weitere Gewinnmitnahmen nicht ausschließe. Allerdings komme mit dieser Rally auch wieder die zuversichtlichere Einschätzung der Investoren nach dem Ende des Irak-Kriegs zum Ausdruck. Nachdem sich die extremen Negativszenarien nicht eingestellt hätten, bedeute dies eine Rückkehr zur Normalität. Die sich deutlich zurückgebildete Volatilität sei hier ein weiteres Anzeichen. Zudem sorge der zur Zeit auf einem fünfmonatigen Tiefststand notierende Rohölpreis für weitere Zuversicht, vor allem was die mittel- und längerfristige konjunkturelle Entwicklung angehe.
Von der Unternehmenssicht zeige die derzeit laufende Quartalsberichtssaison, dass immer mehr Vorstände den Tiefpunkt der Unternehmensentwicklung hinter sich sehen und für die nächsten Quartale eine gewisse Zuversicht verbreiten würden. Denn der Großteil der im S&P 500 gelisteten Unternehmen habe die Erwartungen der Analysten übertreffen können, darunter so bekannte Namen wie IBM und Procter & Gamble. Auffällig sei auch, dass negativere Meldungen wie z. B. das enttäuschende BIP-Wachstum in den USA im ersten Quartal oder die überraschend schwachen April-Zahlen des Ifo für Deutschland nur kurzfristig für Gewinnmitnahmen in den Aktienmärkten sorgen würden. Stattdessen würden positive Überraschungen, wie der deutliche Anstieg der April-Daten des US-Verbrauchervertrauens, der zugleich der stärkste Anstieg in den vergangenen zwölf Jahren gewesen sei, mit teilweise deutlichen Kursgewinnen belohnt.
Als markante Widerstandsmarken würden sich die 3.000er Marke im DAX sowie die 8.500er Marke im Dow Jones darstellen. Sollte es gelingen, diese nachhaltig zu überwinden, richte sich der Blick der Investoren auf die nächsten größeren Widerstände bei rund 3.400 bzw. 9.000 Punkten. Nach unten biete der Bereich um 2.700 bzw. 8.000 Punkten Unterstützung. Mit Blick auf die in letzter Zeit bereits erreichte Performance an den Aktienmärkten scheine kurzfristig eine Konsolidierung nicht unwahrscheinlich zumal Unsicherheit aus der möglichen Ausbreitung der Lungenkrankheit SARS erwachse. Die Chancen, dass der Bärenmarkt erst einmal beendet sei und sich auf Sicht von 12 Monaten eine anhaltend positive Grundtendenz einstelle, seien jedenfalls gestiegen.
Damit sei er kurzfristig etwas überhitzt, was weitere Gewinnmitnahmen nicht ausschließe. Allerdings komme mit dieser Rally auch wieder die zuversichtlichere Einschätzung der Investoren nach dem Ende des Irak-Kriegs zum Ausdruck. Nachdem sich die extremen Negativszenarien nicht eingestellt hätten, bedeute dies eine Rückkehr zur Normalität. Die sich deutlich zurückgebildete Volatilität sei hier ein weiteres Anzeichen. Zudem sorge der zur Zeit auf einem fünfmonatigen Tiefststand notierende Rohölpreis für weitere Zuversicht, vor allem was die mittel- und längerfristige konjunkturelle Entwicklung angehe.
Von der Unternehmenssicht zeige die derzeit laufende Quartalsberichtssaison, dass immer mehr Vorstände den Tiefpunkt der Unternehmensentwicklung hinter sich sehen und für die nächsten Quartale eine gewisse Zuversicht verbreiten würden. Denn der Großteil der im S&P 500 gelisteten Unternehmen habe die Erwartungen der Analysten übertreffen können, darunter so bekannte Namen wie IBM und Procter & Gamble. Auffällig sei auch, dass negativere Meldungen wie z. B. das enttäuschende BIP-Wachstum in den USA im ersten Quartal oder die überraschend schwachen April-Zahlen des Ifo für Deutschland nur kurzfristig für Gewinnmitnahmen in den Aktienmärkten sorgen würden. Stattdessen würden positive Überraschungen, wie der deutliche Anstieg der April-Daten des US-Verbrauchervertrauens, der zugleich der stärkste Anstieg in den vergangenen zwölf Jahren gewesen sei, mit teilweise deutlichen Kursgewinnen belohnt.
Als markante Widerstandsmarken würden sich die 3.000er Marke im DAX sowie die 8.500er Marke im Dow Jones darstellen. Sollte es gelingen, diese nachhaltig zu überwinden, richte sich der Blick der Investoren auf die nächsten größeren Widerstände bei rund 3.400 bzw. 9.000 Punkten. Nach unten biete der Bereich um 2.700 bzw. 8.000 Punkten Unterstützung. Mit Blick auf die in letzter Zeit bereits erreichte Performance an den Aktienmärkten scheine kurzfristig eine Konsolidierung nicht unwahrscheinlich zumal Unsicherheit aus der möglichen Ausbreitung der Lungenkrankheit SARS erwachse. Die Chancen, dass der Bärenmarkt erst einmal beendet sei und sich auf Sicht von 12 Monaten eine anhaltend positive Grundtendenz einstelle, seien jedenfalls gestiegen.
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