BMW akkumulieren
22.07.03 14:11
Falkenbrief
Die Wertpapierexperten vom "Falkenbrief" stufen die Aktie von BWM (ISIN DE0005190003 / WKN 519000) mit "akkumulieren" ein.
Nach der Beendigung des Rover Abenteuers und der damit verbundenen Neuausrichtung beschränke sich die BMW AG auf die Entwicklung und Produktion von PKWs der Marken BMW und MINI sowie Motorräder der Marke BMW. Mit der Marke Rolls-Royce habe die BMW Group ihr Produktportfolio im absoluten Top-Segment abgeschlossen. Kennzeichnend für das Jahr 2003 sei der Ausbau der Marktpräsenz insbesondere im asiatischen Raum.
Die Kaufzurückhaltung der Verbraucher sowie der Streik in der ostdeutschen Metallindustrie hätten den deutschen Autoherstellern die Halbjahresbilanz verdorben. Produktion und Exporte der deutschen Autobauer seien im Juni um jeweils fast 20 Prozent auf 386.900 beziehungsweise 271.000 Personenwagen gesunken. Auch BMW sei davon nicht verschont geblieben. Im Monatsvergleich habe sich der Absatzrückgang bei der Kernmarke BMW verringert. So sei der Absatz im Juni um 0,6 Prozent auf 81.720 Fahrzeuge gefallen. Insgesamt habe der Münchener Autokonzern im ersten Halbjahr 2003 seinen Absatz aber leicht steigern können.
Die Nachfrage nach dem Kultauto Mini sei dabei weiter stark geblieben, während der Absatz bei der Kernmarke BMW unter anderem wegen des Modellwechsels bei der 5er Baureihe zurückgegangen sei. Insgesamt habe der Münchner Konzern in den ersten sechs Monaten 544.850 Fahrzeuge und damit 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr verkauft. Mit der vollen Verfügbarkeit der neuen BMW 5er Limousine im Verlauf des zweiten Halbjahres sollte die Absatzentwicklung bei der Marke BMW weiter an Dynamik gewinnen.
Da die Marge der 5er Reihe bei fast 11% liege, im Vergleich zu ca. 5% bei der 3er Reihe, trage der 5er zu ca. 35% zum Gewinn bei, was durch dessen Einführung im Juli diesen Jahres einen deutlichen Zuwachs im Gewinn verursachen könnte. Die Experten vom "Falkenbrief" erwarten aufgrund einer eindrucksvollen Produktoffensive im Jahr 2004 mit der Vorstellung der neuen 6er und 1er Serien, sowie der Einführung des Mini Cabrios einen Umsatzzuwachs um 10% von geschätzten 42,7 Mrd. Euro 2003 auf 46,7 Mrd. Euro im Jahr 2004. Die derzeitigen Konsensschätzungen für den Gewinn je Aktie lägen bei 3,02 Euro.
Man sei da etwas vorsichtiger und rechne mit knapp unter 3 Euro. Damit komme die Aktie auf ein KGV von 11,4 für das Jahr 2003. Für 2004 werde ein Gewinn je Aktie von 3,62 Euro erwartet, was einem KGV von 9,5 entsprechen würde. Die EBIT-Marge habe im Jahr 2002 bei 7,9% gelegen und werde sich auch in den Jahren 2003 und 2004 um die 8% bewegen. Auf dem aktuellen Kursniveau von 34 Euro sei die Aktie zwar schon gut gelaufen, jedoch seien die zukünftigen Entwicklungen äußerst positiv zu bewerten. Rückschläge sollten deshalb genutzt werden, um Positionen in der Aktie aufzubauen.
Das Rating für die BMW-Aktie lautet "akkumulieren", so die Experten vom "Falkenbrief".
Nach der Beendigung des Rover Abenteuers und der damit verbundenen Neuausrichtung beschränke sich die BMW AG auf die Entwicklung und Produktion von PKWs der Marken BMW und MINI sowie Motorräder der Marke BMW. Mit der Marke Rolls-Royce habe die BMW Group ihr Produktportfolio im absoluten Top-Segment abgeschlossen. Kennzeichnend für das Jahr 2003 sei der Ausbau der Marktpräsenz insbesondere im asiatischen Raum.
Die Kaufzurückhaltung der Verbraucher sowie der Streik in der ostdeutschen Metallindustrie hätten den deutschen Autoherstellern die Halbjahresbilanz verdorben. Produktion und Exporte der deutschen Autobauer seien im Juni um jeweils fast 20 Prozent auf 386.900 beziehungsweise 271.000 Personenwagen gesunken. Auch BMW sei davon nicht verschont geblieben. Im Monatsvergleich habe sich der Absatzrückgang bei der Kernmarke BMW verringert. So sei der Absatz im Juni um 0,6 Prozent auf 81.720 Fahrzeuge gefallen. Insgesamt habe der Münchener Autokonzern im ersten Halbjahr 2003 seinen Absatz aber leicht steigern können.
Da die Marge der 5er Reihe bei fast 11% liege, im Vergleich zu ca. 5% bei der 3er Reihe, trage der 5er zu ca. 35% zum Gewinn bei, was durch dessen Einführung im Juli diesen Jahres einen deutlichen Zuwachs im Gewinn verursachen könnte. Die Experten vom "Falkenbrief" erwarten aufgrund einer eindrucksvollen Produktoffensive im Jahr 2004 mit der Vorstellung der neuen 6er und 1er Serien, sowie der Einführung des Mini Cabrios einen Umsatzzuwachs um 10% von geschätzten 42,7 Mrd. Euro 2003 auf 46,7 Mrd. Euro im Jahr 2004. Die derzeitigen Konsensschätzungen für den Gewinn je Aktie lägen bei 3,02 Euro.
Man sei da etwas vorsichtiger und rechne mit knapp unter 3 Euro. Damit komme die Aktie auf ein KGV von 11,4 für das Jahr 2003. Für 2004 werde ein Gewinn je Aktie von 3,62 Euro erwartet, was einem KGV von 9,5 entsprechen würde. Die EBIT-Marge habe im Jahr 2002 bei 7,9% gelegen und werde sich auch in den Jahren 2003 und 2004 um die 8% bewegen. Auf dem aktuellen Kursniveau von 34 Euro sei die Aktie zwar schon gut gelaufen, jedoch seien die zukünftigen Entwicklungen äußerst positiv zu bewerten. Rückschläge sollten deshalb genutzt werden, um Positionen in der Aktie aufzubauen.
Das Rating für die BMW-Aktie lautet "akkumulieren", so die Experten vom "Falkenbrief".
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