BASF verkaufen
28.11.01 16:16
Kreissparkasse Pinneberg
Die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg empfehlen Aktien von BASF (WKN 515100) zu verkaufen.
BASF habe in diesem Jahr zwei Gewinnwarnungen veröffentlicht. Das ursprüngliche Ziel des Konzerns, in den Jahren 2000 bis 2002 das Ergebnis der Betriebstätigkeit (vor Sondereinflüssen) um durchschnittlich 10% zu steigern, sei offiziell zurückgenommen worden. In den letzten Analysen hätten die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass dieses Ziel im jetzigen konjunkturellen Umfeld unrealistisch sei. Im dritten Quartal habe der Umsatz um 4,2%, das Ergebnis um 45,5% niedriger als im Vorjahr gelegen (bezogen auf das fortgeführte Geschäft).
Die Kapazitätenauslastung habe den niedrigsten Stand seit Jahren erreicht. Der Auftragseingang sei deutlich zurückgegangen, zudem habe der Konzern mit einem hohen Margendruck und erhöhten Lagerbeständen zu kämpfen. In den letzten Quartalen habe der Konzern von der Öl- und Gas-Sparte profitiert. Im dritten Quartal trage dieses Segment 331 Mio. Euro zum Ergebnis bei und verhindere damit, dass BASF Verluste auf Konzernebene schreibe. Insgesamt habe der Konzern im dritten Quartal lediglich 328 Mio. Euro Betriebsergebnis erzielt. Prinzipiell sei es positiv, wenn ein Chemiekonzern ein zweites Standbein aufbaue, aber eine solche Übergewichtung auf ein sekundäres Geschäftsfeld sei dann doch eher kritisch – das Konzernergebnis sei sehr abhängig vom Ölpreis bzw. müsse einen sinkenden Ölpreis durch eine erhöhte Förderquote ausgleichen.
Aktuell notiere der Ölpreis auf dem niedrigsten Niveau seit zwei Jahren. Dadurch dürfte der positive Ergebnisbeitrag dieser Sparte auf jeden Fall geringer werden. Zwar profitiere die Chemiesparte, die Öl als Rohstoff nutze, von einem niedrigeren Ölpreis, aber der Ergebnisverlust in der Ölsparte werde höher als die ersparten Kosten in der Chemiesparte sein. Die schlecht laufende Konjunktur treffe BASF in voller Stärke. Als sehr zyklischer Wert (wegen des großen Chemieanteils) habe der Konzern frühzeitig und mit voller Stärke auf die Wirtschaftsentwicklung reagiert. Mit dem sinkenden Ölpreis sei eine der letzten Stützen weggefallen. Konzernintern gehe man von einem noch schlechter verlaufenden vierten Quartal aus.
Wegen der schlecht laufenden Konjunktur und des niedrigen Ölpreises belassen die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg BASF auf verkaufen.
BASF habe in diesem Jahr zwei Gewinnwarnungen veröffentlicht. Das ursprüngliche Ziel des Konzerns, in den Jahren 2000 bis 2002 das Ergebnis der Betriebstätigkeit (vor Sondereinflüssen) um durchschnittlich 10% zu steigern, sei offiziell zurückgenommen worden. In den letzten Analysen hätten die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass dieses Ziel im jetzigen konjunkturellen Umfeld unrealistisch sei. Im dritten Quartal habe der Umsatz um 4,2%, das Ergebnis um 45,5% niedriger als im Vorjahr gelegen (bezogen auf das fortgeführte Geschäft).
Aktuell notiere der Ölpreis auf dem niedrigsten Niveau seit zwei Jahren. Dadurch dürfte der positive Ergebnisbeitrag dieser Sparte auf jeden Fall geringer werden. Zwar profitiere die Chemiesparte, die Öl als Rohstoff nutze, von einem niedrigeren Ölpreis, aber der Ergebnisverlust in der Ölsparte werde höher als die ersparten Kosten in der Chemiesparte sein. Die schlecht laufende Konjunktur treffe BASF in voller Stärke. Als sehr zyklischer Wert (wegen des großen Chemieanteils) habe der Konzern frühzeitig und mit voller Stärke auf die Wirtschaftsentwicklung reagiert. Mit dem sinkenden Ölpreis sei eine der letzten Stützen weggefallen. Konzernintern gehe man von einem noch schlechter verlaufenden vierten Quartal aus.
Wegen der schlecht laufenden Konjunktur und des niedrigen Ölpreises belassen die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg BASF auf verkaufen.
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