BASF "outperform"
31.10.02 16:28
BHF-BANK
Die Analysten der BHF-Bank bewerten die BASF-Aktie mit "outperform".
Das von BASF für das zweite Quartal vorgelegte Ergebnis habe über den Erwartungen gelegen. So sei das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9,5% auf 822 Mio. Euro gestiegen. Der Nettogewinn habe deutlich auf 502 Mio. Euro (2001: 11 Mio. Euro) gesteigert werden können. Hauptverantwortlich für die deutliche Verbesserung, vor allem im Vergleich zum ersten Quartal, sei die gute Entwicklung der Geschäftsbereiche Chemikalien (EBIT vor Sondereinflüssen 161 Mio. Euro, +33% gegenüber Vorjahresquartal), Kunststoffe und Fasern (211 Mio. Euro, +210%) sowie Veredlungsprodukte (161 Mio. Euro, +33%) gewesen. Profitiert hätten diese Arbeitsgebiete von einem deutlich verbesserten Volumenwachstum (Chemikalien: +28%, insgesamt: +9%) und einer höheren Kapazitätsauslastung, während sich die Preisentwicklung nach wie vor negativ auswirke (-8%).
Das Arbeitsgebiet Pflanzenschutz und Ernährung (130 Mio. Euro, -21%) sei durch schwierige Marktbedingungen in Nordamerika (Witterungsbedingungen, intensiver Wettbewerb) beim Pflanzenschutz und der Argentinien-Krise belastet worden. Die ÖI- und Gassparte (879 Mio. Euro, -23%) sei beim Ergebnis wegen des niedrigen Ölpreises unter dem Vorjahreswert geblieben. Positiv ausgewirkt habe sich auch ein wesentlich höheres Ergebnis aus den assoziierten Unternehmen ergeben (vor allem durch das Joint Venture BaselI). Der Konzern habe seine Kosten im Griff und könne so von den frühzeitig eingeleiteten Restrukturierungen und Kostensenkungen zunehmend profitieren.
BASF wolle im laufenden Jahr die Kosten um 700 Mio. Euro und in 2003 um 1 Mrd. Euro senken. Während der Trend in Europa, Asien und in der NAFTA wieder nach oben zeige, wirke die derzeitige angespannte Situation in Südamerika belastend (Verlust von 35 Mio. Euro im zweiten Quartal). Auch auf Grund des guten Auftragseingangs gehe BASF jedoch von einer weiteren guten Entwicklung aus. Dazu dürften infolge vorgenommener Preisanhebungen bei einigen Produkten auch Margenverbesserungen beitragen. Für das Gesamtjahr erwarte BASF weiterhin ein höheres EBIT vor Sondereinflüssen gegenüber dem Vorjahr.
Dies sei nach den vorgelegten Zahlen auch erreichbar. Auch wenn die Unsicherheit über die Konjunkturentwicklung den Kurs belaste, würden die Ergebnisse die positive Entwicklung bestätigen. Die Auftragseingänge würden wieder nach oben zeigen, an wichtigen Standorten habe die Kapazitätsauslastung zugenommen und leichte Preisanhebungen bei einigen Produkten seien möglich gewesen. Der September und Oktober sollten endgültig zeigen, ob man von einem nachhaltigen Nachfrageaufschwung sprechen könne oder ob die Kunden lediglich ihre in der Flaute geleerte Lager aufgefüllt hätten. Pluspunkte für die BASF-Aktie seien nach wie vor die starke Marktposition, die gute Bilanzsituation sowie die geplanten Aktienrückkäufe im zweiten Halbjahr (500 Mio. Euro).
Die Empfehlung der Analysten der BHF-Bank für BASF lautet weiterhin "outperform".
Das von BASF für das zweite Quartal vorgelegte Ergebnis habe über den Erwartungen gelegen. So sei das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9,5% auf 822 Mio. Euro gestiegen. Der Nettogewinn habe deutlich auf 502 Mio. Euro (2001: 11 Mio. Euro) gesteigert werden können. Hauptverantwortlich für die deutliche Verbesserung, vor allem im Vergleich zum ersten Quartal, sei die gute Entwicklung der Geschäftsbereiche Chemikalien (EBIT vor Sondereinflüssen 161 Mio. Euro, +33% gegenüber Vorjahresquartal), Kunststoffe und Fasern (211 Mio. Euro, +210%) sowie Veredlungsprodukte (161 Mio. Euro, +33%) gewesen. Profitiert hätten diese Arbeitsgebiete von einem deutlich verbesserten Volumenwachstum (Chemikalien: +28%, insgesamt: +9%) und einer höheren Kapazitätsauslastung, während sich die Preisentwicklung nach wie vor negativ auswirke (-8%).
BASF wolle im laufenden Jahr die Kosten um 700 Mio. Euro und in 2003 um 1 Mrd. Euro senken. Während der Trend in Europa, Asien und in der NAFTA wieder nach oben zeige, wirke die derzeitige angespannte Situation in Südamerika belastend (Verlust von 35 Mio. Euro im zweiten Quartal). Auch auf Grund des guten Auftragseingangs gehe BASF jedoch von einer weiteren guten Entwicklung aus. Dazu dürften infolge vorgenommener Preisanhebungen bei einigen Produkten auch Margenverbesserungen beitragen. Für das Gesamtjahr erwarte BASF weiterhin ein höheres EBIT vor Sondereinflüssen gegenüber dem Vorjahr.
Dies sei nach den vorgelegten Zahlen auch erreichbar. Auch wenn die Unsicherheit über die Konjunkturentwicklung den Kurs belaste, würden die Ergebnisse die positive Entwicklung bestätigen. Die Auftragseingänge würden wieder nach oben zeigen, an wichtigen Standorten habe die Kapazitätsauslastung zugenommen und leichte Preisanhebungen bei einigen Produkten seien möglich gewesen. Der September und Oktober sollten endgültig zeigen, ob man von einem nachhaltigen Nachfrageaufschwung sprechen könne oder ob die Kunden lediglich ihre in der Flaute geleerte Lager aufgefüllt hätten. Pluspunkte für die BASF-Aktie seien nach wie vor die starke Marktposition, die gute Bilanzsituation sowie die geplanten Aktienrückkäufe im zweiten Halbjahr (500 Mio. Euro).
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