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BASF SE

WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111

BASF kaufen


30.07.02 15:49
BHF-BANK

Die Analysten der BHF-Bank empfehlen die Aktien von BASF (WKN 515100) weiterhin zum Kauf.

Der Chemiekonzern habe früher als erwartet die Weichen für den Generationswechsel auf der Führungsebene des Konzerns gestellt. Zur Hauptversammlung Anfang Mai 2003 werde der gegenwärtige Vorstandsvorsitzende J. Strube durch den bisher im Vorstand für das Arbeitsgebiet Chemie zuständige J. Hambrecht ersetzt. Zudem werde der Arbeitsdirektor E. Voscherau neuer stellvertretender Vorstandsvorsitzender und der amtierende Finanzvorstand M.D. Kley werde durch K. Bock (bisher Leiter des Bereichs Logistik & Informatik) ersetzt. Der interne Stabwechsel sei keine Überraschung gewesen und deute auf Kontinuität und eine Stärkung der Konzernstrategie hin.

Auch weil Hambrecht bisher für die Region Asien zuständig gewesen sei, sei weiter mit einem Ausbau der schon starken Präsenz in Asien zu rechnen. Nach den erfreulichen Zahlen zum ersten Quartal sei davon auszugehen, dass das BASF-Geschäft die Talsohle überwunden habe. Die Auftragseingänge würden wieder nach oben zeigen, an wichtigen Standorten habe die Kapazitätsauslastung zugenommen und leichte Preisanhebungen bei den Kunststoffen seien möglich gewesen. Allerdings deute vieles darauf hin, dass der Nachfrageanstieg vor allem auf ein Auffüllen der Vorräte zurückzuführen gewesen sei.

Ob es zu einem wirklichen Nachfrageanstieg im Zuge einer konjunkturellen Erholung komme, lasse sich mit Bestimmtheit erst im Herbst sagen. Zur positiven Entwicklung beigetragen habe auch das im vergangenen Jahr beschlossene Restrukturierungsprogramm. Weitere Kostensenkungen im laufenden (670 Mio. EUR) sowie im kommenden Jahr (1 Mrd. EUR) seien vorgesehen. Vor dem Hintergrund der eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen und der erwarteten Geschäftsbelebung, v.a. in den stärker konjunkturabhängigeren Sparten Chemie und Kunststoffe & Fasern, dürfte sich im Restjahr 2002 und für 2003 sukzessive eine verbesserte Geschäftsentwicklung ergeben. Zwar könne sich der schwache US-Dollar leicht negativ auswirken, sollte aber durch das gestartete Aktienrückkaufprogramm (500 Mio. EUR in 2002), die Ertragskraft und die Bilanzstärke des Konzerns aufgefangen werden. Zudem sollte BASF als bekanntestes europäisches Unternehmen im Chemiebereich als Zykliker, trotz der durchgeführten Diversifizierung in den letzten Jahren, von einer konjunkturellen Erholung überproportional profitieren.

Deshalb empfehlen die Analysten der BHF-Bank die BASF-Aktie weiterhin zum Kauf.





 
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