BASF Outperformer
05.09.03 14:54
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von BASF weiterhin mit "Outperformer" ein.
BASF habe im 2. Quartal 2003 einen Umsatzrückgang um 1,6 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro verbucht. Höhere Preise (3,0 Prozent), ein gestiegener Absatz (3,2 Prozent) sowie Akquisitionen mit 1,1 Prozent seien aufgrund negativer Währungseinflüsse in Höhe von 8,9 Prozent neutralisiert worden. Das EBIT vor Sondereinflüssen habe mit 832 Millionen Euro leicht über Konsens gelegen. Der Jahresüberschuss sei jedoch um 60 Prozent auf 195 Millionen Euro zurück gegangen. Ursächlich hierfür sei eine hohe Steuerbelastung über 124 Millionen Euro durch Sondereffekte im Zusammenhang mit der Einkommenssteuergutschrift auf Dividenden gewesen. BASF habe dagegen bereits Einspruch eingelegt.
Der verhaltene Ausblick seitens des Managements für das 2. Halbjahr bleibe bestehen. Die Unternehmensführung erwarte frühestens zum 4. Quartal eine Konjunkturbelebung, das EBIT vor Sondereinflüssen im 3. Quartal solle Management-Angaben zufolge unter Vorjahr liegen, der Umsatz unverändert bleiben. Insgesamt werde es nach Ansicht von BASF eine Herausforderung werden, beim Umsatz sowie bereinigten EBIT das Vorjahresniveau zu erreichen. Aufgrund des schwachen Geschäftes in Nordamerika sei ein Restrukturierungsplan veröffentlicht worden.
Den erschwerten Marktbedingungen werde mit erneuten Kostensenkungen begegnet. In der ersten Stufe sollten 100 Millionen USD eingespart werden, von den Einmalaufwendungen in Höhe von 55 Millionen USD seien bereits 41 Millionen USD im 1. Halbjahr verbucht worden. Die zweite Stufe sehe eine Konsolidierung der 40 Standorte sowie die Optimierung des Produktportfolios vor, bis 2006 sollten hierbei 150 Millionen USD eingespart werden. Das Aktienrückkaufprogramm werde mit einem Restvolumen von 274 Millionen Euro im 2. Halbjahr fortgesetzt werden.
BASF stelle sich trotz mäßiger Aussichten bis Jahresende als Kerninvestment im Chemiebereich dar. Dies dürfte von der starken Positionierung, fortgesetzten Aktienrückkäufen sowie einer starken Bilanz unterstützt werden. So betrage die Nettoverschuldung 4,6 Milliarden, inkl. Pensionen 8,7 Milliarden Euro. BASF werde eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit über Kostensenkungen, insbesondere im Bereich der NAFTA, starten.
Zudem sollten temporäre Faktoren, wie der Bestandsabbau der Kunden, zum Jahresende hin abnehmen. Eine einsetzende konjunkturelle Erholung sollte angesichts des größeren Anteils der Chemiedivision am operativen Gewinn aufgrund des Absinkens des Steuersatzes (das Öl- und Gasgeschäft ist von höheren Steuersätzen geprägt) den operativen Hebel verstärken. Als Risiken seien neben einer anhaltend schwachen Konjunktur Währungseinflüsse, ein fortgeführter Bestandsabbau der Kundenlager sowie volatile Rohmaterialkosten, speziell innerhalb der stark zyklischen Division Kunststoffe und Fasern, anzuführen.
Aufgrund des zyklischen Hebels behalten die Analysten der Frankfurter Sparkasse ihre "Outperformer" Einschätzung für die Aktie von BASF bei und erhöhen das Stop-Loss auf 38,50 Euro.
BASF habe im 2. Quartal 2003 einen Umsatzrückgang um 1,6 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro verbucht. Höhere Preise (3,0 Prozent), ein gestiegener Absatz (3,2 Prozent) sowie Akquisitionen mit 1,1 Prozent seien aufgrund negativer Währungseinflüsse in Höhe von 8,9 Prozent neutralisiert worden. Das EBIT vor Sondereinflüssen habe mit 832 Millionen Euro leicht über Konsens gelegen. Der Jahresüberschuss sei jedoch um 60 Prozent auf 195 Millionen Euro zurück gegangen. Ursächlich hierfür sei eine hohe Steuerbelastung über 124 Millionen Euro durch Sondereffekte im Zusammenhang mit der Einkommenssteuergutschrift auf Dividenden gewesen. BASF habe dagegen bereits Einspruch eingelegt.
Der verhaltene Ausblick seitens des Managements für das 2. Halbjahr bleibe bestehen. Die Unternehmensführung erwarte frühestens zum 4. Quartal eine Konjunkturbelebung, das EBIT vor Sondereinflüssen im 3. Quartal solle Management-Angaben zufolge unter Vorjahr liegen, der Umsatz unverändert bleiben. Insgesamt werde es nach Ansicht von BASF eine Herausforderung werden, beim Umsatz sowie bereinigten EBIT das Vorjahresniveau zu erreichen. Aufgrund des schwachen Geschäftes in Nordamerika sei ein Restrukturierungsplan veröffentlicht worden.
BASF stelle sich trotz mäßiger Aussichten bis Jahresende als Kerninvestment im Chemiebereich dar. Dies dürfte von der starken Positionierung, fortgesetzten Aktienrückkäufen sowie einer starken Bilanz unterstützt werden. So betrage die Nettoverschuldung 4,6 Milliarden, inkl. Pensionen 8,7 Milliarden Euro. BASF werde eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit über Kostensenkungen, insbesondere im Bereich der NAFTA, starten.
Zudem sollten temporäre Faktoren, wie der Bestandsabbau der Kunden, zum Jahresende hin abnehmen. Eine einsetzende konjunkturelle Erholung sollte angesichts des größeren Anteils der Chemiedivision am operativen Gewinn aufgrund des Absinkens des Steuersatzes (das Öl- und Gasgeschäft ist von höheren Steuersätzen geprägt) den operativen Hebel verstärken. Als Risiken seien neben einer anhaltend schwachen Konjunktur Währungseinflüsse, ein fortgeführter Bestandsabbau der Kundenlager sowie volatile Rohmaterialkosten, speziell innerhalb der stark zyklischen Division Kunststoffe und Fasern, anzuführen.
Aufgrund des zyklischen Hebels behalten die Analysten der Frankfurter Sparkasse ihre "Outperformer" Einschätzung für die Aktie von BASF bei und erhöhen das Stop-Loss auf 38,50 Euro.
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