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BASF SE

WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111

BASF Outperformer


02.05.03 08:52
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von BASF weiterhin mit "Outperformer" ein.

BASF habe zum erste Quartal 2003 Ergebnisse geliefert, die teilweise über den Erwartungen gelegen hätten. Während der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,2 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zugenommen habe, sei das EBIT um 15,7 Prozent auf 942 Millionen Euro gestiegen. Eine höhere Steuerbelastung sowie die Berücksichtigung von Sondererträgen aus Wertpapierverkäufen im Vorjahresergebnis hätten allerdings für einen rückläufigen Periodenüberschuss um 20 Prozent auf 442 Millionen Euro bzw. 0,78 (Vorjahr 0,95) Euro je Aktie gesorgt. Die Entwicklung sei im Wesentlichen von einem Mengenwachstum in Höhe von 10 Prozent sowie Preiserhöhungen über vier Prozent geprägt gewesen. Wechselkursentwicklungen, hauptsächlich Euro/US-Dollar und brasilianischer Real, hätten mit acht Prozent negativ beeinflusst.

Als Hauptwachstumstreiber habe die Sparte Öl und Gas fungiert, das EBIT habe um 42 Prozent auf 404 Millionen Euro gesteigert werden können, die Entwicklung sei hauptsächlich von höheren Preisen sowie vom Bestandsaufbau geprägt gewesen. Die Chemiesparte habe ebenfalls von einer erhöhten Nachfrage nach Petrochemikalien sowie einer höheren Bevorratung profitiert. Allerdings sei hierbei der Volumenzuwachs von höheren Rohstoffkosten teilweise aufgezehrt worden, was rückläufige Margen zur Folge gehabt habe. Das Agrargeschäft habe sowohl in Europa als auch in den USA einen eher mäßigen Start in die Saison verbucht, ein Teil des Geschäfts scheine dabei in das zweite Quartal verlagert zu sein.

Das Management habe sich hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung zurückhaltend geäußert. Das gute erste Quartal sei kein Indikator für die weitere Entwicklung im laufenden Jahr, da man nicht mit einem schnellen wirtschaftlichen Aufschwung rechne. Die Zahlen für das aktuell Quartal dürften daher unter jenen des ersten, jedoch über denen des Vorjahres liegen. Trotz der erwarteten Abflachung erachte man BASF als weiterhin gut aufgestellt. Der Rückgang der Öl- und Gassparte könnte als Anzeichen für ein rückläufiges Wachstum aufgefasst werden, das industrielle Geschäft sollte jedoch von steigenden Marktanteilen, weiteren Kostensenkungen und wieder rückläufigen Rohmaterialkosten sowie einem für Anfang 2004 anvisierten Aufschwung im Chemiesektor profitieren können.

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten daher ihre "Outperformer" Einschätzung für die BASF-Aktie bei und gehen von einem anhaltenden Trend der relativen Stärke aus. Ein Stop-Loss könne bei 33,00 Euro gesetzt werden.





 
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