BASF Outperformer
12.11.99 00:00
BNP
Christian Faitz und Natalie Salih von BNP stufen die BASF-Aktie (WKN 515100) weiterhin auf "Outperformer" ein.
Health & Nutrition hätten das Ergebnis im dritten Quartal 1999 belastet. Während der Umsatz in den ersten 9-Monaten im laufenden Geschäftsjahr um 0,5 % auf 21,3 Mrd. Euro gestiegen sei, sei das operative Ergebnis um 36,8 % auf 1314 Mio. Euro gesunken. Der Gewinn vor Steuern habe ebenfalls unter Strafen für Preisabsprachen auf dem Vitaminmarkt und entsprechender Rückstellungsbildung gelitten und sei um 44,5 % auf 1,222 Mio. Euro gesunken. Jedoch sei den Analysten der BNP zufolge das Unternehmen aufgrund der Erholung der Chemiekonjunktur sehr zuversichtlich. BASF erwarte einen leicht verbesserten Umsatz für 1999 während das Nettoergebnis aufgrund der o.a. Strafen belastet werde. Unter Berücksichtigung der jetzt bekannten Rückstellungen für die 9-Monate haben die Analysten der französischen Bank ihr EPS für 1999 von 2,30 Euro auf 1,75 Euro zurückgenommen. Für 2000 rechnen die Analysten von BNP mit 2,86 Euro und 2001 mit 3,05 Euro. Bezogen auf die Gewinnschätzung für 2001 betrage das KGV 13,56, der CFPS 10,09 und der P/CF 4,17. Aufgrund der guten Entwicklung der Hauptgeschäftsfelder von BASF halten Christian Faitz und Natalie Salih dennoch an ihrer Einstufung fest.
BASFs Geschäftsbereich Health & Nutrition sei durch die Bildung von Rückstellungen und Zahlungen im Rahmen der Klage für Preisabsprachen auf dem Vitaminmarkt getroffen worden. BASF habe bereits im Sommer 210 Mio. Euro an die US-Justizbehörde gezahlt, die nicht steuerabzugsfähig seien. BASF glaube den Analysten der BNP zufolge den Rechtsstreit durch eine Zahlung von 287 Mio. US$ in diesem Herbst beilegen zu können. Dieses Jahr habe BASF bereits insgesamt Rückstellungen in Höhe von 747 Mio. Euro gebildet. Der Umsatz im Geschäftsbereich Pharmaceuticals sei mit einem Plus von 26 % dank des Anti-Fettleibigkeit Medikaments Sibutramin, dass jetzt ebenfalls in Europa vermarktet werde, gut angelaufen. Jedoch sei die zugrundeliegende Geschäftsentwicklung nicht zufriedenstellend. Ohne die Berücksichtigung der besonderen Strafen würde der operative Ertrag 335 Mio. Euro betragen, was eine Marge für das ganze Segment von 7,9 % bedeute.
Die Marge im Bereich Colorants & Finishing Products habe sich gegenüber dem Niveau im zweiten und ersten Quartal verbessert. Dies resultiere aus den erfolgreichen Restrukturierungsbemühungen. Jedoch habe der Bereich Textilfarben die Performance negativ beeinflusst. Dieses Segment werde ausgegliedert in das bereits bestehende Joint Venture Dystar mit Hoechst und Bayer. Auf der anderen Seite habe der Bereich Coating zu einem erfreulichen Umsatzanstieg beigesteuert.
Zum ersten Mal seit einem Jahr habe das Geschäftsfeld Chemicals die Marge erhöhen können. Dies sei ein gutes Indiz für die sich erholende Chemiekonjunktur. Nachfrage und Volumina würden ansteigen und so auch die Preise für Äthylen und Polypropähylen. Trotz des hohen Ölpreises würden die Margen ansteigen und Faitz wie auch Salih glauben, dass diese Entwicklung in den weiteren Quartalen weitergehen werde.
Der Geschäftsbereich Plastics & Fibres des Unternehmens habe ebenfalls Rekordmargen erzielt, da auch die Chemiekonjunktur anziehe. Der Geschäftsbereich Polyurethanes und Engineering Plastics sei insbesondere für diese gesunde Entwicklung verantwortlich Darüber hinaus sei der Umsatz durch die Akquisition von Hostalen 1998 beeinflusst wurden. BASF habe zu dem Bereich Fibres keine Stellung genommen, aber Faitz und Salih glauben, dass BASF ebenfalls von der weiterhin schwachen Entwicklung in diesem Produktsegment betroffen sei.
Unter Berücksichtigung der Belebung der Chemiekonjunktur sei die Aktie weiterhin attraktiv bewertet. Falls aber weitere Strafen aufgrund der Preisabsprachen auf dem Vitaminmarkt von anderen Regionen der Welt wie z.B. Canada, Mexico und Europa erfolgen würden, seien die Analysten gezwungen, die Gewinnschätzungen zurückzunehmen. Ab dem Jahr 2000 würden die Ergebnisse laut den beiden Analysten hiervon aber nicht mehr betroffen sein.
Health & Nutrition hätten das Ergebnis im dritten Quartal 1999 belastet. Während der Umsatz in den ersten 9-Monaten im laufenden Geschäftsjahr um 0,5 % auf 21,3 Mrd. Euro gestiegen sei, sei das operative Ergebnis um 36,8 % auf 1314 Mio. Euro gesunken. Der Gewinn vor Steuern habe ebenfalls unter Strafen für Preisabsprachen auf dem Vitaminmarkt und entsprechender Rückstellungsbildung gelitten und sei um 44,5 % auf 1,222 Mio. Euro gesunken. Jedoch sei den Analysten der BNP zufolge das Unternehmen aufgrund der Erholung der Chemiekonjunktur sehr zuversichtlich. BASF erwarte einen leicht verbesserten Umsatz für 1999 während das Nettoergebnis aufgrund der o.a. Strafen belastet werde. Unter Berücksichtigung der jetzt bekannten Rückstellungen für die 9-Monate haben die Analysten der französischen Bank ihr EPS für 1999 von 2,30 Euro auf 1,75 Euro zurückgenommen. Für 2000 rechnen die Analysten von BNP mit 2,86 Euro und 2001 mit 3,05 Euro. Bezogen auf die Gewinnschätzung für 2001 betrage das KGV 13,56, der CFPS 10,09 und der P/CF 4,17. Aufgrund der guten Entwicklung der Hauptgeschäftsfelder von BASF halten Christian Faitz und Natalie Salih dennoch an ihrer Einstufung fest.
BASFs Geschäftsbereich Health & Nutrition sei durch die Bildung von Rückstellungen und Zahlungen im Rahmen der Klage für Preisabsprachen auf dem Vitaminmarkt getroffen worden. BASF habe bereits im Sommer 210 Mio. Euro an die US-Justizbehörde gezahlt, die nicht steuerabzugsfähig seien. BASF glaube den Analysten der BNP zufolge den Rechtsstreit durch eine Zahlung von 287 Mio. US$ in diesem Herbst beilegen zu können. Dieses Jahr habe BASF bereits insgesamt Rückstellungen in Höhe von 747 Mio. Euro gebildet. Der Umsatz im Geschäftsbereich Pharmaceuticals sei mit einem Plus von 26 % dank des Anti-Fettleibigkeit Medikaments Sibutramin, dass jetzt ebenfalls in Europa vermarktet werde, gut angelaufen. Jedoch sei die zugrundeliegende Geschäftsentwicklung nicht zufriedenstellend. Ohne die Berücksichtigung der besonderen Strafen würde der operative Ertrag 335 Mio. Euro betragen, was eine Marge für das ganze Segment von 7,9 % bedeute.
Zum ersten Mal seit einem Jahr habe das Geschäftsfeld Chemicals die Marge erhöhen können. Dies sei ein gutes Indiz für die sich erholende Chemiekonjunktur. Nachfrage und Volumina würden ansteigen und so auch die Preise für Äthylen und Polypropähylen. Trotz des hohen Ölpreises würden die Margen ansteigen und Faitz wie auch Salih glauben, dass diese Entwicklung in den weiteren Quartalen weitergehen werde.
Der Geschäftsbereich Plastics & Fibres des Unternehmens habe ebenfalls Rekordmargen erzielt, da auch die Chemiekonjunktur anziehe. Der Geschäftsbereich Polyurethanes und Engineering Plastics sei insbesondere für diese gesunde Entwicklung verantwortlich Darüber hinaus sei der Umsatz durch die Akquisition von Hostalen 1998 beeinflusst wurden. BASF habe zu dem Bereich Fibres keine Stellung genommen, aber Faitz und Salih glauben, dass BASF ebenfalls von der weiterhin schwachen Entwicklung in diesem Produktsegment betroffen sei.
Unter Berücksichtigung der Belebung der Chemiekonjunktur sei die Aktie weiterhin attraktiv bewertet. Falls aber weitere Strafen aufgrund der Preisabsprachen auf dem Vitaminmarkt von anderen Regionen der Welt wie z.B. Canada, Mexico und Europa erfolgen würden, seien die Analysten gezwungen, die Gewinnschätzungen zurückzunehmen. Ab dem Jahr 2000 würden die Ergebnisse laut den beiden Analysten hiervon aber nicht mehr betroffen sein.
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