Alcatel Underperformer
29.04.02 12:58
LB Baden-Württemberg
Falk Reimann, Analyst der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), bewertet die Alcatel-Aktie (WKN 661900) mit Underperformer.
Der französische Telekommunikationsausrüster sei in den Geschäftsbereichen Netzwerktechnik (46% des Umsatzes in 2001), Optoelektronik (31%), Satelliten und Komponenten (14%) sowie Enterprise-Business (9%) tätig.
Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sei der Umsatz verglichen mit dem Vorquartal um 32,7% auf 4,3 Mrd. Euro. Das EBITA habe sich auf minus 343 Mio. Euro belaufen und damit innerhalb der Erwartungen gelegen. Der größte Umsatzeinbruch sei dabei mit 42,3% im Segment Optoelektronik zu verzeichnen gewesen. Hier hätten sich die bestehenden Überkapazitäten bei Unterwasser- sowie Langstreckenglasfaserkabeln ausgebildet.
Der operative Verlust sei in diesem Segment etwas stärker als geschätzt ausgefallen. Positiv überrascht habe der operative Gewinn in Höhe von 15 Mio. Euro im Bereich Satelliten und Komponenten. Das Nettoergebnis sei zusätzlich durch Restrukturierungskosten, Verlustbeteiligungen an unkonsolidierten Unternehmen sowie Wertberichtigungen auf Forderungen belastet worden und habe sich auf minus 836 Mio. Euro belaufen. Dies entspreche einem Verlust von 0,73 Euro je Aktie im Quartal.
Verglichen mit der Situation vor drei Monaten hätten sich die Marktbedingungen nochmals verschlechtert. Hier wirke sich die weiterhin anhaltende Investitionszurückhaltung der Telekombetreiber aus. Etwas positiver sehe es im Bereich Breitbandzugang (ADSL) aus, bei dem Alcatel Weltmarktführer sei. Dennoch sehe sich der Konzern insgesamt einem weiterhin schrumpfenden Absatzmarkt gegenüber, allerdings dürfte die regionale Verteilung der Umsätze, mit einer starken Konzentration auf Europa sowie Asien zu weiteren Marktanteilsgewinnen führen.
Positiv sollte sich die deutlich gesenkte Nettoverschuldung auswirken. Des Weiteren sollte der auf eine Quartalsumsatzhöhe von ungefähr 4,75 Mrd. Euro gesenkte Break-even eine Rückkehr in die operative Gewinnzone im Schlussquartal dieses Geschäftsjahres ermöglichen. Einen Gewinn auf Basis des Nettoergebnisses erwarte man aber erst im dritten Quartal 2003. Skeptisch bleibe man gegenüber der Zielsetzung des Managements einen operativen Gewinn auf Jahresbasis erreichen zu können.
Die Gewinnschätzungen habe man der negativen Entwicklung entsprechend nach unten angepasst. Vor dem Hintergrund der erwarteten Verluste in diesem sowie dem moderaten Gewinn vor Goodwillabschreibungen im Folgejahr sehe man die derzeitige Bewertung als ambitioniert an.
Die Analysten der LBBW behalten daher ihr Underperformer-Rating für Alcatel bei.
Der französische Telekommunikationsausrüster sei in den Geschäftsbereichen Netzwerktechnik (46% des Umsatzes in 2001), Optoelektronik (31%), Satelliten und Komponenten (14%) sowie Enterprise-Business (9%) tätig.
Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sei der Umsatz verglichen mit dem Vorquartal um 32,7% auf 4,3 Mrd. Euro. Das EBITA habe sich auf minus 343 Mio. Euro belaufen und damit innerhalb der Erwartungen gelegen. Der größte Umsatzeinbruch sei dabei mit 42,3% im Segment Optoelektronik zu verzeichnen gewesen. Hier hätten sich die bestehenden Überkapazitäten bei Unterwasser- sowie Langstreckenglasfaserkabeln ausgebildet.
Verglichen mit der Situation vor drei Monaten hätten sich die Marktbedingungen nochmals verschlechtert. Hier wirke sich die weiterhin anhaltende Investitionszurückhaltung der Telekombetreiber aus. Etwas positiver sehe es im Bereich Breitbandzugang (ADSL) aus, bei dem Alcatel Weltmarktführer sei. Dennoch sehe sich der Konzern insgesamt einem weiterhin schrumpfenden Absatzmarkt gegenüber, allerdings dürfte die regionale Verteilung der Umsätze, mit einer starken Konzentration auf Europa sowie Asien zu weiteren Marktanteilsgewinnen führen.
Positiv sollte sich die deutlich gesenkte Nettoverschuldung auswirken. Des Weiteren sollte der auf eine Quartalsumsatzhöhe von ungefähr 4,75 Mrd. Euro gesenkte Break-even eine Rückkehr in die operative Gewinnzone im Schlussquartal dieses Geschäftsjahres ermöglichen. Einen Gewinn auf Basis des Nettoergebnisses erwarte man aber erst im dritten Quartal 2003. Skeptisch bleibe man gegenüber der Zielsetzung des Managements einen operativen Gewinn auf Jahresbasis erreichen zu können.
Die Gewinnschätzungen habe man der negativen Entwicklung entsprechend nach unten angepasst. Vor dem Hintergrund der erwarteten Verluste in diesem sowie dem moderaten Gewinn vor Goodwillabschreibungen im Folgejahr sehe man die derzeitige Bewertung als ambitioniert an.
Die Analysten der LBBW behalten daher ihr Underperformer-Rating für Alcatel bei.
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