Suchen
Login
Anzeige:
Fr, 17. April 2026, 15:24 Uhr

Zwei Mega-Bankfusionen in Italien


22.03.99 00:00
vwd

In Italien sind in der Nacht zu Montag zwei Mega-Fusionen im Bankenbereich angekündigt worden. Das zweitgrößte Finanzhaus, die UniCredito Italiano SpA (WKN 850832) bietet acht eigene für jeweils fünf Aktien der Nummer vier im Lande, der Banca Commerciale Italiana SpA (BCI) (WKN 850370), beide Mailand. Dadurch würde ein Institut mit einer konsolidierten Bilanzsumme von ITL 503 Bill. entstehen, das in Europa die Nummer fünf wäre. Nur Stunden später legte der italienische Bankenprimus San Paolo IMI SpA, Turin (WKN 916898), Pläne für eine Fusion mit der Banca di Roma SpA, Rom (WKN 870759), (die bisherige Nummer fünf im Lande) vor. Geschaffen würde eine Bank, die etwas größer als die zusammengefaßte UniCredito-BCI wäre. San Paolo-IMI offeriert dabei zwei eigene für 19 Aktien der Banca di Roma. Auf Basis der Freitagsschlußkurse bietet San Paolo damit umgerechnet EUR 31,58 je Banca-di-Roma-Aktie im Wert von EUR 26,79. Die Marktkapitalisierung der Banca di Roma beläuft sich auf EUR 7,6 Mrd., jene von San Paolo-IMI auf EUR 22,6 Mrd. Zusammen kommen beide Häuser auf eine Bilanzsumme von über ITL 500 Bill. Im Falle einer Fusion BCI/UniCredito addieren sich Marktkapitalisierungen von EUR 12,97 Mrd. und EUR 25,69 Mrd. Zu den wichtigsten Aktionären von BCI gehören neben der Assicurazioni Generali SpA, Triest, mit 5 Prozent auch die deutsche Commerzbank AG mit ebenfalls 5 Prozent, die Deutsche Bank AG, beide Frankfurt, mit 4,5 Prozent und die französische Paribas SA, Paris, mit 4 Prozent.

 
Werte im Artikel
-    plus
0,00%
-    plus
0,00%