Stinnes-Tochter Joint Venture
28.11.00 00:00
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Die Stinnes AG (WKN 726430) wird in Zukunft über ihre Tochter Schenker eng mit der Deutschen Bahn AG zusammenarbeiten. Schenker und die Deutsche Bahn werden hierzu ein 50-50 Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen Railog gründen. Das neue Unternehmen mit Sitz im Raum Frankfurt am Main geht im 1. Quartal 2001, mit 200 Millionen Euro Umsatz und rund 150 Mitarbeitern, in vier Ländern Europas an den Start. Aufgabe von Railog ist das Entwickeln und Vermarkten von Logistik-Dienstleistungen für europäische Kunden. Neben dem Transport auf der Schiene bietet das Unternehmen die komplette Logistikkette an.
Die neue Gesellschaft wird für Kunden in ganz Europa Logistik-Dienstleistungen organisieren, die auf der langen Strecke über die Schiene abgewickelt werden, im Vor- oder Nachlauf die Straße nutzen und darüber hinaus weitere logistische Zusatzleistungen erfordern.
„Mit Railog erhöht der Stinnes-Konzern langfristig seine Wettbewerbsfähigkeit und leistet einen aktiven Beitrag zur Entlastung des Straßengüterverkehrs“, erklärte Stinnes-Vorstandsvorsitzender Dr. Wulf H. Bernotat bei der Vorstellung des Joint Ventures vor der Presse.
„Wir sind zuversichtlich, dass es durch Railog gelingt, die Schiene als Verkehrsträger weiter zu stärken und Marktanteile zurückzugewinnen“, sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn. Die Bahn bringt ausgewählte Kundenkontakte von
DB Cargo in Railog ein. Schwerpunktmäßig handelt es sich um Kunden aus den Bereichen Konsumgüter, Nahrungs- und Genussmittel, Fliesen/Ton, Neumöbel, Krankenhausbedarf, Hausgeräte und Unterhaltungselektronik.
Schenker überträgt seine deutschen, österreichischen, italienischen und skandinavischen Bahnaktivitäten an Railog. Hier besteht bereits eine enge Zusammenarbeit mit DB Cargo. Schenker verfügt über ein europaweites Netz von mehr als 600 Stützpunkten in 30 Ländern, über die erforderliche leistungsfähige Informationstechnologie und hat auch die Logistik-Kompetenz, die ein solches Projekt erfordert.
Railog wird mit den Umsätzen aus den Geschäften der Partner starten. Die Gesellschaft wird europaweit tätig, aber ihren Fokus zunächst auf Deutschland, Skandinavien, Österreich, Südosteuropa und Italien richten. Andere europäische Bahnen sollen in das Konzept einbezogen werden.
Railog wird unabhängig von den Muttergesellschaften operieren und daher in allen Bereichen mit den jeweils günstigsten Anbietern zusammenarbeiten. Der für Railog relevante Markt weist zweistellige Wachstumsraten pro Jahr auf. Hieran wird Railog teilhaben und vom ersten Tag an profitabel arbeiten. Marktuntersuchungen zeigen, dass ein großes Potenzial an Neukunden erschlossen werden kann.
Operativ geführt wird Railog durch zwei Geschäftsführer, Aloys Winn (Marketing, Vertrieb und IT), bisher Leiter der Schenker-Geschäftsstelle Bielefeld, und Rudolf Schorr (Finanzen und Controlling), bisher Leiter des Projektes Kombinierter Verkehr bei DB Cargo. Ein Beirat, dem auch Hartmut Mehdorn und Dr. Wulf H. Bernotat angehören, wird dem neuen Unternehmen die nötige Unterstützung geben.
DB Cargo ist bestrebt, das Leistungsspektrum über den reinen Schienentransport hinaus zu erweitern und zusätzliche logistische Angebote für den Transport von Haus zu Haus anzubieten. „Railog wird einen wichtigen Beitrag für die Umsetzung dieser Konzepte leisten“, sagte Wilhelm Wegscheider, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von DB Cargo, zu den Perspektiven des Joint Ventures. „Diese Fähigkeit wird für die Bahn von besonderer Bedeutung sein“.
„Die neue Partnerschaft mit der Bahn trägt dazu bei, die sich verändernden Anforderungen des Marktes und unserer Kunden in Zukunft noch besser zu erfüllen, und uns langfristig Kapazitäten auf der Schiene zu sichern“, sagte Håkan Larsson, Vorstandsvorsitzender von Schenker. „Zugleich erlauben uns die zusätzlichen Mengen, in Zukunft noch wirtschaftlicher zu produzieren.“
Durch die Kombination verschiedener Verkehrsträger können von Railog effektive Transporte mit den entsprechenden Informations- und Kommunikationsketten angeboten werden.
Die neue Gesellschaft wird für Kunden in ganz Europa Logistik-Dienstleistungen organisieren, die auf der langen Strecke über die Schiene abgewickelt werden, im Vor- oder Nachlauf die Straße nutzen und darüber hinaus weitere logistische Zusatzleistungen erfordern.
„Mit Railog erhöht der Stinnes-Konzern langfristig seine Wettbewerbsfähigkeit und leistet einen aktiven Beitrag zur Entlastung des Straßengüterverkehrs“, erklärte Stinnes-Vorstandsvorsitzender Dr. Wulf H. Bernotat bei der Vorstellung des Joint Ventures vor der Presse.
„Wir sind zuversichtlich, dass es durch Railog gelingt, die Schiene als Verkehrsträger weiter zu stärken und Marktanteile zurückzugewinnen“, sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn. Die Bahn bringt ausgewählte Kundenkontakte von
DB Cargo in Railog ein. Schwerpunktmäßig handelt es sich um Kunden aus den Bereichen Konsumgüter, Nahrungs- und Genussmittel, Fliesen/Ton, Neumöbel, Krankenhausbedarf, Hausgeräte und Unterhaltungselektronik.
Schenker überträgt seine deutschen, österreichischen, italienischen und skandinavischen Bahnaktivitäten an Railog. Hier besteht bereits eine enge Zusammenarbeit mit DB Cargo. Schenker verfügt über ein europaweites Netz von mehr als 600 Stützpunkten in 30 Ländern, über die erforderliche leistungsfähige Informationstechnologie und hat auch die Logistik-Kompetenz, die ein solches Projekt erfordert.
Railog wird unabhängig von den Muttergesellschaften operieren und daher in allen Bereichen mit den jeweils günstigsten Anbietern zusammenarbeiten. Der für Railog relevante Markt weist zweistellige Wachstumsraten pro Jahr auf. Hieran wird Railog teilhaben und vom ersten Tag an profitabel arbeiten. Marktuntersuchungen zeigen, dass ein großes Potenzial an Neukunden erschlossen werden kann.
Operativ geführt wird Railog durch zwei Geschäftsführer, Aloys Winn (Marketing, Vertrieb und IT), bisher Leiter der Schenker-Geschäftsstelle Bielefeld, und Rudolf Schorr (Finanzen und Controlling), bisher Leiter des Projektes Kombinierter Verkehr bei DB Cargo. Ein Beirat, dem auch Hartmut Mehdorn und Dr. Wulf H. Bernotat angehören, wird dem neuen Unternehmen die nötige Unterstützung geben.
DB Cargo ist bestrebt, das Leistungsspektrum über den reinen Schienentransport hinaus zu erweitern und zusätzliche logistische Angebote für den Transport von Haus zu Haus anzubieten. „Railog wird einen wichtigen Beitrag für die Umsetzung dieser Konzepte leisten“, sagte Wilhelm Wegscheider, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von DB Cargo, zu den Perspektiven des Joint Ventures. „Diese Fähigkeit wird für die Bahn von besonderer Bedeutung sein“.
„Die neue Partnerschaft mit der Bahn trägt dazu bei, die sich verändernden Anforderungen des Marktes und unserer Kunden in Zukunft noch besser zu erfüllen, und uns langfristig Kapazitäten auf der Schiene zu sichern“, sagte Håkan Larsson, Vorstandsvorsitzender von Schenker. „Zugleich erlauben uns die zusätzlichen Mengen, in Zukunft noch wirtschaftlicher zu produzieren.“
Durch die Kombination verschiedener Verkehrsträger können von Railog effektive Transporte mit den entsprechenden Informations- und Kommunikationsketten angeboten werden.
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