Rösch Börsenmantel wird liquidiert
11.04.03 14:19
SdK AktionärsNews
Schon wenige Tage nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens beschloss die Gläubigerversammlung des Berliner Medizintechnikunternehmens am 07. März den Verkauf des Kerngeschäfts mit allen Vermögensteilen und Patentrechten an die Riemser Arzneimittel AG aus Mecklenburg-Vorpommern, wobei der börsennotierte Aktienmantel der Rösch AG (ISIN DE0005291405 / WKN 529140) dagegen nicht zum Geschäft gehört, berichten die Experten von "SdK AktionärsNews".
Er werde an der Börse vorerst noch einige Zeit gehandelt werden. Riemser selbst habe keine Börsenzulassung. Damit hätten sich die bereits geäußerten Befürchtungen der Experten leider bewahrheitet. Der Hersteller nadelloser Spritzen sei unter anderem durch eigene unternehmerische Fehlentscheidungen in die Insolvenz gegangen. Der Betrieb biete aber offensichtlich nach wie vor gute Wachstumsperspektiven und werde nun unter einem neuen Eigentümer bei Riemser fortgeführt werden.
Nach Auskunft des Insolvenzverwalters werde der Börsenmantel von Rösch jetzt liquidiert. Diese Abwicklung werde sich noch mehrere Monate hinziehen, in denen die Aktie (aber nur noch für Spielernaturen) auch gehandelt werde. Die Aktionäre könnten von der Übernahme und dem Verkauf leider nicht profitieren, da für sie als Eigentümer am Ende keine Vermögenswerte mehr übrig bleiben würden.
Wenn der Insolvenzverwalter die Gläubigerinteressen anteilig befriedigt habe, werde das Haftungskapital der Aktionäre aufgebraucht und verloren sein. In einem Insolvenzverfahren hätten die Anteilseigener leider keine Mitwirkungsrechte mehr. Ein Insolvenzplanverfahren, um die Rösch AG als börsennotierte Gesellschaft zu erhalten, sei wie schon erwartet nicht zustande gekommen. Der hohe Streubesitzanteil von Kleinaktionären hätte für einen Investor zu hohe Kosten bei einer Mehrheitsübernahme verursacht.
Er werde an der Börse vorerst noch einige Zeit gehandelt werden. Riemser selbst habe keine Börsenzulassung. Damit hätten sich die bereits geäußerten Befürchtungen der Experten leider bewahrheitet. Der Hersteller nadelloser Spritzen sei unter anderem durch eigene unternehmerische Fehlentscheidungen in die Insolvenz gegangen. Der Betrieb biete aber offensichtlich nach wie vor gute Wachstumsperspektiven und werde nun unter einem neuen Eigentümer bei Riemser fortgeführt werden.
Nach Auskunft des Insolvenzverwalters werde der Börsenmantel von Rösch jetzt liquidiert. Diese Abwicklung werde sich noch mehrere Monate hinziehen, in denen die Aktie (aber nur noch für Spielernaturen) auch gehandelt werde. Die Aktionäre könnten von der Übernahme und dem Verkauf leider nicht profitieren, da für sie als Eigentümer am Ende keine Vermögenswerte mehr übrig bleiben würden.
Wenn der Insolvenzverwalter die Gläubigerinteressen anteilig befriedigt habe, werde das Haftungskapital der Aktionäre aufgebraucht und verloren sein. In einem Insolvenzverfahren hätten die Anteilseigener leider keine Mitwirkungsrechte mehr. Ein Insolvenzplanverfahren, um die Rösch AG als börsennotierte Gesellschaft zu erhalten, sei wie schon erwartet nicht zustande gekommen. Der hohe Streubesitzanteil von Kleinaktionären hätte für einen Investor zu hohe Kosten bei einer Mehrheitsübernahme verursacht.
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