Ripple: XRP gefragter als Bitcoin
30.12.25 13:40
DER AKTIONÄR
Während Anleger bei Bitcoin und Ethereum im Dezember panikartig den „Verkaufen“-Knopf drückten, griffen sie bei XRP beherzt zu. Unbeirrt von den Turbulenzen am Gesamtmarkt legten die US-ETFs auf den Ripple-Token eine Serie hin, die Analysten aufhorchen lässt.Es ist ein Lauf, der selbst Optimisten überrascht: US-gelistete Spot-XRP-ETFs verzeichnen seit nunmehr 29 Handelstagen ununterbrochene Nettozuflüsse. Laut Daten von SoSoValue flossen allein am Montag weitere 8,44 Millionen Dollar in die Produkte. Damit summiert sich das eingeworbene Kapital seit Handelsstart auf 1,15 Milliarden Dollar – und das in einem Marktumfeld, das im Dezember von Volatilität und Verkaufsdruck geprägt war.Warum greifen Anleger hier zu, während sie anderswo verkaufen? Vincent Liu, Chief Investment Officer bei Kronos Research, sieht die Ursache in der „regulatorischen Klarheit“ und einer taktischen Flucht aus dem Mainstream. Der XRP-Trade sei „weniger überlaufen“ als Positionen in Bitcoin oder Ethereum.Zwar hat sich das Tempo der Zuflüsse gegenüber Anfang Dezember – als täglich bis zu 40 Millionen Dollar investiert wurden – etwas verlangsamt, doch die Konstanz bleibt beeindruckend. Insgesamt sammelten die XRP-Fonds im letzten Monat des Jahres 478 Millionen Dollar ein.
Auch Analysten von Glassnode bestätigen: Der 30-Tage-Durchschnitt der Zuflüsse bei den großen Krypto-ETFs ist seit Anfang November negativ. Die institutionelle Nachfrage hat sich spürbar abgekühlt. Kronos-Experte Liu beschwichtigt allerdings und wertet die BTC-Abflüsse als typische „Feiertagspositionierung“ bei dünner Liquidität, die sich im Januar normalisieren dürfte.
Der Kontrast zu den Marktführern könnte kaum schärfer sein. Während XRP akkumuliert wurde, drückten Gewinnmitnahmen und Neupositionierungen zum Jahresende auf die Stimmung bei den Platzhirschen (DER AKTIONÄR berichtete).
Auch Analysten von Glassnode bestätigen: Der 30-Tage-Durchschnitt der Zuflüsse bei den großen Krypto-ETFs ist seit Anfang November negativ. Die institutionelle Nachfrage hat sich spürbar abgekühlt. Kronos-Experte Liu beschwichtigt allerdings und wertet die BTC-Abflüsse als typische „Feiertagspositionierung“ bei dünner Liquidität, die sich im Januar normalisieren dürfte.
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