Presse: Macquarie Bank und Computershare bieten für LSE
06.10.05 10:53
aktiencheck.de
Wie der "Daily Telegraph" am Donnerstag berichtet, werden die australische Macquarie Bank Ltd. (ISIN AU000000MBL3 / WKN 901864) und die australische Computershare Ltd. (ISIN AU000000CPU5 / WKN 907458) ein Übernahmeangebot für die London Stock Exchange plc (LSE) (ISIN GB00B0167W72 / WKN A0B5GS) abgeben.
Die größte Investmentbank in Australien hatte bereits bestätigt, dass sie mit Partnern eine Offerte für die britische Börse prüft. Der Zeitung zufolge hat man sich nun gemeinsam mit dem australischen Software-Unternehmen Computershare für ein Angebot entschieden, dessen Kaufpreis über den 530 Pence pro LSE-Aktie liegen soll, welche die Deutsche Börse AG bereits geboten hatte.
Laut der Zeitung hat Computershare mit der Macquarie Bank bereits über die mögliche Bereitstellung eines neuen Handelssystems für die LSE gesprochen. Zurzeit setze der Börsenplatz eine Technologie ein, die von der Accenture Ltd. (ISIN BMG1150G1116 / WKN 795335) verwaltet wird.
Die Londoner Börse steht damit bereits erneut im Zentrum einer Übernahmeschlacht. Zum Jahresende 2004 war zwischen der Deutschen Börse und der Euronext N.V. (ISIN NL0000241511 / WKN 693285) ein Kampf um die LSE entbrannt. Die Deutsche Börse hatte ihr Angebot im März zurückgezogen, ohne dass die Euronext ein Angebot abgegeben hatte, nachdem Großaktionäre der Deutschen Börse die Übernahme-Pläne als überteuert abgelehnt hatten.
Die Aktie der Macquarie Bank schloss heute an der ASX bei 69,00 Australischen Dollar (AUD) (-4,42 Prozent), die der LSE gewinnt in London aktuell 0,77 Prozent auf 575,00 Pence.
Die größte Investmentbank in Australien hatte bereits bestätigt, dass sie mit Partnern eine Offerte für die britische Börse prüft. Der Zeitung zufolge hat man sich nun gemeinsam mit dem australischen Software-Unternehmen Computershare für ein Angebot entschieden, dessen Kaufpreis über den 530 Pence pro LSE-Aktie liegen soll, welche die Deutsche Börse AG bereits geboten hatte.
Die Londoner Börse steht damit bereits erneut im Zentrum einer Übernahmeschlacht. Zum Jahresende 2004 war zwischen der Deutschen Börse und der Euronext N.V. (ISIN NL0000241511 / WKN 693285) ein Kampf um die LSE entbrannt. Die Deutsche Börse hatte ihr Angebot im März zurückgezogen, ohne dass die Euronext ein Angebot abgegeben hatte, nachdem Großaktionäre der Deutschen Börse die Übernahme-Pläne als überteuert abgelehnt hatten.
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