Presse: HypoVereinsbank will in Deutschland zukaufen
18.06.07 10:33
aktiencheck.de
München (aktiencheck.de AG) - Die zur italienischen UniCredito Italiano S.p.A. (ISIN IT0000064854 / WKN 850832) gehörende Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (ISIN DE0008022005 / WKN 802200) will ihre Marktposition in Deutschland in den kommenden Jahren durch Zukäufe verstärken.
"Durch die Optimierung unserer Gruppenstruktur haben wir Veräußerungsgewinne von 6,5 Mrd. Euro in der Kasse. Wir haben die klare Zusage von Mailand, diese Summe in Deutschland reinvestieren zu können", erklärte HVB-Chef Wolfgang Sprißler gegenüber der "WirtschaftsWoche". Laut dem Bericht will die Bankgesellschaft in Deutschland in den kommenden drei Jahren investieren. "Wir wollen organisch und durch Akquisitionen wachsen. Wir sind bei diesem Wachstumswunsch nicht auf einen Bereich festgelegt. Wir können uns durch Investitionen im Privatkundengeschäft, Firmenkundengeschäft, Wealth Management oder in einer Produktlinie stärken. Es muss sich für den Aktionär auf jeden Fall rechnen. Ich gehe von einem Investitionszeitraum aus, der durchaus drei Jahre umfassen kann", erklärte der Manager. Sollte in diesem Zeitraum nicht die gesamte Summe investiert sein, bleibe das Geld in Deutschland, versicherte Sprißler: "Wir haben eine bedingungslose Zusage, die vom Aufsichtsrat der UniCredit beschlossen wurde, dass wir die 6,5 Mrd. Euro in Deutschland reinvestieren werden. Es gibt darin keinerlei zeitliche Begrenzung."
Gleichzeitig dementierte Spißler Gerüchte, wonach der Bereich Privat- und Geschäftskunden verkauft werden soll, falls die hohen Renditeziele der UniCredit nicht erreicht werden. "Diese Spekulationen entbehren jeglicher Basis. Für Alessandro Profumo ist Deutschland ein Kernmarkt der UniCredit-Gruppe. Im Übrigen tun wir alles, um in dem schwierigen deutschen Markt dauerhaft Erfolg zu haben. Wenn wirklich an einen Verkauf gedacht würde, hätten wir diese Anstrengungen nicht auf uns genommen. Wir sind mit unserem Privatkundengeschäft auf dem richtigen Weg. Ende 2005 hatten wir in der Division Privat- und Geschäftskunden eine Aufwand-Ertrags-Relation von über 90 Prozent, inzwischen sind wir bei rund 75 Prozent angelangt."
Die Aktie der HypoVereinsbank notiert aktuell mit einem Minus von 0,02 Prozent bei 41,81 Euro. (18.06.2007/ac/n/nw)
"Durch die Optimierung unserer Gruppenstruktur haben wir Veräußerungsgewinne von 6,5 Mrd. Euro in der Kasse. Wir haben die klare Zusage von Mailand, diese Summe in Deutschland reinvestieren zu können", erklärte HVB-Chef Wolfgang Sprißler gegenüber der "WirtschaftsWoche". Laut dem Bericht will die Bankgesellschaft in Deutschland in den kommenden drei Jahren investieren. "Wir wollen organisch und durch Akquisitionen wachsen. Wir sind bei diesem Wachstumswunsch nicht auf einen Bereich festgelegt. Wir können uns durch Investitionen im Privatkundengeschäft, Firmenkundengeschäft, Wealth Management oder in einer Produktlinie stärken. Es muss sich für den Aktionär auf jeden Fall rechnen. Ich gehe von einem Investitionszeitraum aus, der durchaus drei Jahre umfassen kann", erklärte der Manager. Sollte in diesem Zeitraum nicht die gesamte Summe investiert sein, bleibe das Geld in Deutschland, versicherte Sprißler: "Wir haben eine bedingungslose Zusage, die vom Aufsichtsrat der UniCredit beschlossen wurde, dass wir die 6,5 Mrd. Euro in Deutschland reinvestieren werden. Es gibt darin keinerlei zeitliche Begrenzung."
Gleichzeitig dementierte Spißler Gerüchte, wonach der Bereich Privat- und Geschäftskunden verkauft werden soll, falls die hohen Renditeziele der UniCredit nicht erreicht werden. "Diese Spekulationen entbehren jeglicher Basis. Für Alessandro Profumo ist Deutschland ein Kernmarkt der UniCredit-Gruppe. Im Übrigen tun wir alles, um in dem schwierigen deutschen Markt dauerhaft Erfolg zu haben. Wenn wirklich an einen Verkauf gedacht würde, hätten wir diese Anstrengungen nicht auf uns genommen. Wir sind mit unserem Privatkundengeschäft auf dem richtigen Weg. Ende 2005 hatten wir in der Division Privat- und Geschäftskunden eine Aufwand-Ertrags-Relation von über 90 Prozent, inzwischen sind wir bei rund 75 Prozent angelangt."
Die Aktie der HypoVereinsbank notiert aktuell mit einem Minus von 0,02 Prozent bei 41,81 Euro. (18.06.2007/ac/n/nw)
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