Partec Aktie: Delisting vollzogen
28.01.26 10:43
Börse Global
Die Aktie des Supercomputing-Spezialisten Partec steht unter massivem Druck. Im Dezember 2025 vollzog die Deutsche Börse das Delisting vom Scale und Basic Board – ein drastischer Schritt, der die ohnehin angespannte Lage des Unternehmens weiter verschärft. Der Grund: Partec hat den testierten Jahresabschluss für 2024 wiederholt nicht vorgelegt.
Parallel dazu führt das Unternehmen einen rechtlichen Kampf gegen NVIDIA. Partec wirft dem US-Technologieriesen Patentverletzungen bei KI-Supercomputer-Technologien vor und fordert Schadensersatz sowie ein Verkaufsverbot in Europa.
Fehlender Geschäftsbericht kostet Börsenzulassung
Die Deutsche Börse reagierte konsequent auf die Nichterfüllung der Folgepflichten aus den Freiverkehrs-Geschäftsbedingungen. Ohne den geprüften Finanzbericht für 2024 war eine weitere Notierung nicht möglich. Das Vertrauen der Investoren hat massiv gelitten.
Ein Handel der Aktie bleibt zwar an Regionalbörsen wie Hamburg möglich, die Liquidität ist jedoch stark eingeschränkt. Für Investoren bedeutet dies: höhere Spreads, geringere Handelsumsätze und erschwerte Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten.
Patentklage gegen NVIDIA als Hoffnungsschimmer?
Partec hat im Oktober 2024 und August 2025 zwei Klagen gegen NVIDIA eingereicht. Der Vorwurf: Der Chiphersteller verletze Patente im Zusammenhang mit der dynamischen Modularen System Architektur (dMSA), einer Technologie für den Betrieb von KI-Supercomputern.
Die Forderungen sind weitreichend: Neben Schadensersatz strebt Partec ein Verkaufsverbot für bestimmte NVIDIA-Produkte in Europa an. Ein Erfolg könnte das Unternehmen finanziell stabilisieren – ein negativer Ausgang würde die Lage weiter verschärfen.
Zwei entscheidende Faktoren
Die Veröffentlichung des testierten Jahresabschlusses 2024 ist der kritische erste Schritt. Nur mit transparenten Finanzdaten kann Partec verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und eine Grundlage für Bewertungen schaffen. Parallel dazu wird der Ausgang der NVIDIA-Verfahren zur Richtungsentscheidung: Entweder erhält Partec finanzielle Spielräume durch Schadensersatz und Lizenzeinnahmen – oder das Unternehmen muss mit leeren Händen dastehen.
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