Nickel: Absturz oder baldige Trendwende?
31.07.25 20:14
Börse Global
Der Nickelmarkt steckt in der Klemme: Während ein massives Überangebot die Preise auf Talfahrt schickt, zeichnen sich erste Anzeichen für eine mögliche Erholung ab. Doch können Minenschließungen in Indonesien den Abwärtstrend wirklich stoppen?
Überangebot dominiert den Markt
Nickel notiert derzeit unter starkem Verkaufsdruck. An der London Metal Exchange (LME) verlor das Metall zuletzt 0,57% auf 14.935 USD pro Tonne, in Shanghai sogar 1,79%. Die Gründe sind vielfältig:
- Dollar-Stärke macht den Rohstoff für internationale Käufer teurer
- Schwache Wirtschaftsdaten aus China drücken die Nachfrageerwartungen
- Rekordproduktion in Indonesien überschwemmt den Markt
Die UBS warnt vor einem anhaltenden globalen Nickel-Überschuss bis 2026. Trotz einiger Produktionskürzungen im Edelstahlsektor reichen diese nicht aus, um das massive Überangebot auszugleichen.
Indonesien als Preistreiber
Als weltgrößter Nickelproduzent spielt Indonesien eine Schlüsselrolle:
Das Land weitet trotz lokaler Erzverfügbarkeitsprobleme weiter seine Kapazitäten aus. Doch jetzt könnte sich das Blatt wenden:
Mitte Juni entzog die Regierung mehreren Minen die Lizenzen, nachdem illegaler Abbau auf geschützten Inseln festgestellt wurde. Zwar machen diese Minen nur einen kleinen Teil der Produktion aus – doch sie enthielten einen Großteil der hochgradigen Erzreserven des Landes.
Licht am Ende des Tunnels?
Analysten sehen Potenzial für eine Trendwende in der zweiten Jahreshälfte:
- Die Minenschließungen könnten das Angebot verknappen
- Hochgradige Erze werden knapper, was die Produktionskosten erhöht
- Technische Indikatoren wie der RSI von 58,3 zeigen noch kein extremes Überverkauftssignal
Doch Vorsicht: Solange das globale Überangebot anhält und die makroökonomischen Unsicherheiten bestehen, bleibt die Erholung fragil. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Nickel den Boden gefunden hat – oder weiter in die Tiefe geht.
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