Lanxess Aktie: Leerverkäufer gegen Chartsignal
16.04.26 04:55
Börse Global
Nach einem Absturz auf 11,78 Euro Mitte März hat die Lanxess-Aktie in weniger als vier Wochen rund 48 Prozent zugelegt. Jetzt liefert die Charttechnik ein Umkehrsignal — ausgerechnet während institutionelle Leerverkäufer ihre Positionen halten.
Bullish Harami trifft auf Short-Druck
Am 15. April bildete die Aktie ein sogenanntes „Bullish Harami" — ein Kerzenmuster, das klassisch auf nachlassenden Verkaufsdruck hindeutet. Es entsteht, wenn auf eine lange rote Kerze eine kleinere grüne Kerze folgt, deren Körper vollständig in der Spanne der Vorgängerkerze liegt. Charttechniker werten dies als mögliches Erschöpfungssignal auf der Verkäuferseite.
Das Problem: Gleichzeitig taucht Lanxess in aktuellen Shortseller-Berichten vom 14. April auf — neben Hugo Boss, Puma und Delivery Hero. Institutionelle Investoren wetten also weiterhin auf fallende Kurse. Das dürfte die Erholung nicht einfacher machen.
Der Kurs notiert mit 17,50 Euro knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt von 17,35 Euro, liegt aber noch rund 11 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Der RSI von 21,5 signalisiert technisch überverkauftes Terrain — ein Umstand, der Short-Eindeckungen begünstigen könnte, wenn der Kurs die aktuelle Zone verteidigt.
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Strukturelle Belastungen bleiben
Hinter dem Short-Interesse steckt mehr als kurzfristige Spekulation. Hohe Energiekosten und schwankende Nachfrage nach Spezialchemikalien belasten die gesamte Branche strukturell. Für Lanxess bedeutet das: Jeder Kursanstieg muss sich gegen spekulativen Gegendruck behaupten.
Auf Zwölfmonatssicht steht die Aktie noch immer rund 26 Prozent im Minus. Das 52-Wochen-Hoch von 29,12 Euro aus dem Mai 2025 liegt fast 40 Prozent entfernt. Die jüngste Erholung ist beeindruckend — aber sie kommt von einem tiefen Niveau.
Hauptversammlung als nächster Katalysator
Im Mai steht die ordentliche Hauptversammlung an. Erwartet wird eine Dividende von 0,10 Euro je Aktie — symbolisch stabil, aber kein starkes Signal. Relevanter dürfte sein, was das Management zur weiteren Prognose sagt.
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Hält die Aktie die Marke von 17,50 Euro und bricht nach oben aus, könnten Leerverkäufer zur Eindeckung gezwungen werden — was den Kurs zusätzlich antreiben würde. Gibt die Unterstützung nach, bleibt die annualisierte Volatilität von über 93 Prozent das prägende Merkmal dieser Aktie.
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