Intuitive Machines: Raketenstart an der Optionsbörse
26.09.25 16:12
Börse Global
Während das Raumfahrtunternehmen Intuitive Machines weiterhin rote Zahlen schreibt, feiern Optionshändler bereits den nächsten Raketenstart. Eine explosive Mischung aus spekulativen Wetten und strategischen Weichenstellungen sorgt für mächtig Dampf unter der Aktie – doch hält die Kursfantasie dem Reality-Check stand?
Spekulativer Rausch an der Optionsbörse
Die wahren Action ist derzeit nicht im Aktienkurs, sondern im Optionshandel zu finden. Am Donnerstag explodierte das Handelsvolumen für Calls, die auf steigende Kurse setzen. Mit über 16.000 gehandelten Kontrakten lag die Aktivität 30 Prozent über dem Erwarteten und trieb die implizite Volatilität auf schwindelerregende 85 Prozent. Noch deutlicher war das Spekulationsfieber bereits am 19. September, als Anleger 33.000 Call-Optionen erwarben – ein Plus von 47 Prozent zum Durchschnitt. Das extrem niedrige Put/Call-Verhältnis von 0,12 signalisiert eindeutig: Die Wetten stehen fast ausschließlich auf steigende Kurse.
Ernüchternde Realität: Q2-Zahlen mit Baustellen
Die fundamentale Basis für diesen Optimismus wirkt dagegen brüchig. Die Q2-Zahlen vom August zeigen zwar einen Umsatzanstieg um 21 Prozent auf 50,3 Millionen Dollar, doch gleichzeitig rutschte das Unternehmen tief in die roten Zahlen. Ein operativer Verlust von 28,6 Millionen Dollar und ein Nettoverlust von 38,2 Millionen Dollar stehen einer positiven Bilanz aus dem Vorjahresquartal gegenüber. Verantwortlich dafür sind unter anderem Nachkalkulationen bei Projekten in Höhe von 19,8 Millionen Dollar. Immerhin: Die Liquidität bleibt mit 345 Millionen Dollar cash solide.
Strategische Weichenstellungen für die Zukunft
Jenseits der Zahlen vollzieht Intuitive Machines einen strategischen Kurswechsel. Das Unternehmen integriert die Satellitenproduktion nun vertikal, um Kosten und Zeitpläne besser zu kontrollieren. Zudem plant die Übernahme des Navigationsspezialisten KinetX, der die Fähigkeiten in Echtzeit-Navigation stärken soll. Eine Werkserweiterung um 140.000 Quadratmeter in Houston untermauert die Expansionsambitionen.
Analysten halten an Bullen-Szenario fest
Trotz der aktuellen Verluste bleiben Analysten optimistisch. Sechs Analysten sehen ein durchschnittliches Kursziel von 14 Dollar – ein Plus von fast 40 Prozent vom aktuellen Niveau. Die Bandbreite der Erwartungen reicht dabei von 8,50 bis 18,50 Dollar. Der nächste Reality-Check folgt am 13. November mit der Veröffentlichung der Q3-Zahlen.
Die Frage bleibt: Zündet bei Intuitive Machines tatsächlich eine Rakete – oder verbrennt hier nur heiße Spekulationsluft? Die November-Zahlen werden zeigen, ob die strategischen Manöver den Abwärtstrend in den Fundamentaldaten umkehren können.
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