HypoVereinsbank rutscht im ersten Quartal in die roten Zahlen
08.05.08 11:34
aktiencheck.de
München (aktiencheck.de AG) - Die zum italienischen Finanzkonzern UniCredito Italiano S.p.A. (ISIN IT0000064854 / WKN 850832) gehörende Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (HypoVereinsbank) (ISIN DE0008022005 / WKN 802200) musste im ersten Quartal der Finanzmarktkrise Tribut zollen.
Wie der Finanzkonzern am Donnerstag erklärte, verbuchte man im Berichtszeitraum beim operativen Ergebnis einen Verlust von 144 Mio. Euro, nach einem Plus von 1,05 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Nachsteuerergebnis nach Anteilen Dritter wurde ein Minus von 282 Mio. Euro ausgewiesen, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 793 Mio. Euro verbucht werden konnte. Wesentlichen Anteil an der schwachen Ergebnisentwicklung hatte das deutlich negative Handelsergebnis, welches aufgrund der Verwerfungen an den internationalen Finanzmärkten einen Verlust von 647 Mio. Euro ausweisen musste, nach einem Plus von 350 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Zinsüberschuss wurde ebenfalls ein Rückgang von 1,14 Mrd. Euro auf 942 Mio. Euro ausgewiesen.
"Im ersten Quartal 2008 hat die Finanzmarktkrise durch die weitere Ausweitung der Kredit-Spreads auch bei uns deutliche Spuren hinterlassen, die zu Wertkorrekturen in unseren strukturierten Kreditportfolios geführt haben. Auch wenn es im April 2008 erste Signale einer Stabilisierung der Finanzmärkte gab, betrachten wir die Situation an den Finanzmärkten nach wie vor als sehr unsicher. Die Gesamtjahresentwicklung bleibt abhängig vom weiteren Verlauf der Finanzmarktkrise und ist daher abschließend schwer zu prognostizieren. Sollten sich die Tendenzen zur Normalisierung der Finanzkrise verstärken, haben wir durch die heutigen Wertkorrekturen in unseren Büchern auch wieder Erholungspotential, auch wenn ich nicht annehme, dass wir die früheren Niveaus wieder sehen werden. Insgesamt sehen wir uns angesichts der Widerstandsfähigkeit unseres Geschäftsmodells auch für die Zukunft weiterhin gut gerüstet", erklärte der Vorstandssprecher Dr. Wolfgang Sprißler.
Die Aktie der HypoVereinsbank notiert aktuell mit einem Minus von 0,17 Prozent bei 40,22 Euro. (08.05.2008/ac/n/nw)
Wie der Finanzkonzern am Donnerstag erklärte, verbuchte man im Berichtszeitraum beim operativen Ergebnis einen Verlust von 144 Mio. Euro, nach einem Plus von 1,05 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Nachsteuerergebnis nach Anteilen Dritter wurde ein Minus von 282 Mio. Euro ausgewiesen, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 793 Mio. Euro verbucht werden konnte. Wesentlichen Anteil an der schwachen Ergebnisentwicklung hatte das deutlich negative Handelsergebnis, welches aufgrund der Verwerfungen an den internationalen Finanzmärkten einen Verlust von 647 Mio. Euro ausweisen musste, nach einem Plus von 350 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Zinsüberschuss wurde ebenfalls ein Rückgang von 1,14 Mrd. Euro auf 942 Mio. Euro ausgewiesen.
"Im ersten Quartal 2008 hat die Finanzmarktkrise durch die weitere Ausweitung der Kredit-Spreads auch bei uns deutliche Spuren hinterlassen, die zu Wertkorrekturen in unseren strukturierten Kreditportfolios geführt haben. Auch wenn es im April 2008 erste Signale einer Stabilisierung der Finanzmärkte gab, betrachten wir die Situation an den Finanzmärkten nach wie vor als sehr unsicher. Die Gesamtjahresentwicklung bleibt abhängig vom weiteren Verlauf der Finanzmarktkrise und ist daher abschließend schwer zu prognostizieren. Sollten sich die Tendenzen zur Normalisierung der Finanzkrise verstärken, haben wir durch die heutigen Wertkorrekturen in unseren Büchern auch wieder Erholungspotential, auch wenn ich nicht annehme, dass wir die früheren Niveaus wieder sehen werden. Insgesamt sehen wir uns angesichts der Widerstandsfähigkeit unseres Geschäftsmodells auch für die Zukunft weiterhin gut gerüstet", erklärte der Vorstandssprecher Dr. Wolfgang Sprißler.
Die Aktie der HypoVereinsbank notiert aktuell mit einem Minus von 0,17 Prozent bei 40,22 Euro. (08.05.2008/ac/n/nw)
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