DraftKings Aktie: Schachzug oder Strohfeuer?
22.10.25 20:06
Börse Global
Die Übernahme von Railbird Technologies sorgt für Bewegung bei DraftKings. Der Sportwetten-Gigant sicherte sich am Dienstag die CFTC-lizenzierte Predictions-Plattform und plant bereits eine eigenständige App namens "DraftKings Predictions". Die Reaktion der Anleger ließ nicht lange auf sich warten: Der Kurs sprang nachbörslich um 5 Prozent nach oben.
Doch während die strategische Expansion Hoffnung weckt, stehen düstere Quartalszahlen vor der Tür. Am 31. Oktober wird DraftKings seine Ergebnisse vorlegen - und die Erwartungen sind alles andere als rosig.
Insider verkauft für 1,8 Millionen Dollar
Kurz vor den anstehenden Zahlen machte Chief Legal Officer Dodge Stanton Nägel mit Köpfen. Am 17. Oktober verkaufte er 52.777 Aktien zu Preisen zwischen 34,09 und 35,05 Dollar - Erlös: 1,8 Millionen Dollar. Gleichzeitig übte er Optionen aus dem Jahr 2017 aus und sicherte sich 40.142 Titel zum Schnäppchenpreis von 2,95 Dollar je Aktie.
Das Timing wirft Fragen auf. Weiß der Jurist mehr über die kommenden Quartalsergebnisse? Bei einem aktuellen Kurs von 33,62 Dollar und einem Minus von 8,33 Prozent seit Jahresbeginn herrscht bereits Nervosität an der Börse.
Analysten warnen vor schwachem Quartal
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Citizens Bank sieht "ein ziemlich negatives Quartal" auf DraftKings zukommen. Sowohl Sportwetten- als auch iGaming-Umsätze dürften die Markterwartungen verfehlen. Acht Analysten haben ihre Gewinnschätzungen bereits nach unten korrigiert. Auch die Prognose für 2025 könnte gekürzt werden.
Trotz der düsteren Aussichten hält Citizens an seinem "Market Outperform"-Rating fest - mit einem Kursziel von 51 Dollar. Die Bewertung erscheint verlockend: DraftKings handelt mit weniger als dem 10-fachen der geschätzten EBITDA für 2027.
Stifel bleibt ebenfalls optimistic und bestätigt die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 51 Dollar. Auch nach der Railbird-Übernahme sehen die Analysten keinen Grund für Modell-Anpassungen.
Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Expansion in neue Geschäftsfelder die schwächelnde Kerntätigkeit kompensieren kann. Bei einer Marktkapitalisierung von 16,69 Milliarden Dollar steht viel auf dem Spiel.
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