Brokat Überschuldung
23.11.01 12:02
SdK AktionärsNews
Fünf Monate nach der Hauptversammlung fand erneut ein Aktionärstreffen der arg bedrängten Brokat AG (WKN 522190) statt, berichten die Experten von "SdK AktionärsNews".
Am 12. 11. 2001 sei nun in einer außerordentlichen HV über Einzelpunkte des Sanierungskonzeptes zu beschließen gewesen, um die drohende Insolvenz abzuwenden. Doch zu Beginn der HV habe die Gesellschaft in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt geben müssen, dass die Überschuldung bereits eingetreten sei. Nun verbleibe dem Unternehmen noch eine gesetzliche Frist von drei Wochen, um die Insolvenz anzumelden. Ob nach monatelangem Ringen mit den Gläubigern der hochverzinslichen Unternehmensanleihe von jetzt noch 98,5 Mio. Euro der jetzigen Situation eine Einigung gelinge, sei erheblich zu bezweifeln.
Diese Anleihe sei seit langem zum Kernproblem der Brokat AG geworden. Der Hauptversammlung sei nichts anderes übrig geblieben, als dem Sanierungskonzept mit großer Mehrheit zuzustimmen, auch wenn kaum Hoffnung bleibe. Das Konzept sehe unter anderem eine Kapitalherabsetzung im Verhältnis 50 : 1 und eine Erhöhung des Grundkapitals gegen Bareinlage vor.
Für die Kleinaktionäre sei wichtig, dass Aktienanteile, deren Stückzahl sich nicht durch 50 teilen lasse, als Überhänge laut AktG kraftlos erklärt würden. Wer dies vermeiden wolle, könne durch Zukauf aufrunden und die Kapitalerhöhung zeichnen - wenn sie denn noch stattfinde. Wem das Risiko in der jetzigen Situation der Gesellschaft zu hoch sei, dem bleibe
nur der Verkauf. Dann aber vor der Kapitalherabsetzung.
Am 12. 11. 2001 sei nun in einer außerordentlichen HV über Einzelpunkte des Sanierungskonzeptes zu beschließen gewesen, um die drohende Insolvenz abzuwenden. Doch zu Beginn der HV habe die Gesellschaft in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt geben müssen, dass die Überschuldung bereits eingetreten sei. Nun verbleibe dem Unternehmen noch eine gesetzliche Frist von drei Wochen, um die Insolvenz anzumelden. Ob nach monatelangem Ringen mit den Gläubigern der hochverzinslichen Unternehmensanleihe von jetzt noch 98,5 Mio. Euro der jetzigen Situation eine Einigung gelinge, sei erheblich zu bezweifeln.
Diese Anleihe sei seit langem zum Kernproblem der Brokat AG geworden. Der Hauptversammlung sei nichts anderes übrig geblieben, als dem Sanierungskonzept mit großer Mehrheit zuzustimmen, auch wenn kaum Hoffnung bleibe. Das Konzept sehe unter anderem eine Kapitalherabsetzung im Verhältnis 50 : 1 und eine Erhöhung des Grundkapitals gegen Bareinlage vor.
Für die Kleinaktionäre sei wichtig, dass Aktienanteile, deren Stückzahl sich nicht durch 50 teilen lasse, als Überhänge laut AktG kraftlos erklärt würden. Wer dies vermeiden wolle, könne durch Zukauf aufrunden und die Kapitalerhöhung zeichnen - wenn sie denn noch stattfinde. Wem das Risiko in der jetzigen Situation der Gesellschaft zu hoch sei, dem bleibe
nur der Verkauf. Dann aber vor der Kapitalherabsetzung.
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