Bragg Gaming Aktie: Herber Rückschlag nach Q2-Zahlen
15.08.25 00:35
Börse Global
Der kanadische iGaming-Anbieter Bragg Gaming Group musste am 14. August 2025 einen schmerzhaften Kurssturz hinnehmen. Die Aktie brach im vorbörslichen Handel um 13,84% ein, nachdem das Unternehmen seine Quartalszahlen präsentiert hatte. Der Titel rutschte auf 3,30 Euro ab - gefährlich nah am 52-Wochen-Tief von 2,86 Euro.
Umsätze verfehlen Erwartungen deutlich
Die Q2-Zahlen enttäuschten auf ganzer Linie. Obwohl der Umsatz um 4,9% auf 26,1 Millionen Euro kletterte, blieb er damit weit hinter den Analystenschätzungen von 31,37 Millionen Euro zurück. Das entspricht einer Verfehlung von beachtlichen 16,8%. Beim Ergebnis je Aktie lag man mit -0,07 Euro ebenfalls unter den Prognosen von -0,06 Euro.
Besonders bitter: Das bereinigte EBITDA schrumpfte sogar um 4,3% auf 3,5 Millionen Euro. Während die Bruttogewinnmarge immerhin um 280 Basispunkte auf 52,7% zulegte, reichte das nicht aus, um die Anleger zu beruhigen.
Niederlande-Abhängigkeit wird zum Bumerang
Aber was steckt hinter der schwachen Performance? Den Hauptschuldigen sieht das Management in den regulatorischen Veränderungen auf dem niederländischen Markt. Dort brach der Gesamtmarkt um 25% ein - Bragg konnte mit einem Rückgang von "nur" 17% zwar besser abschneiden als der Durchschnitt, dennoch schmerzt der Einbruch.
Die gute Nachricht: Das Unternehmen macht sich systematisch unabhängiger vom niederländischen Geschäft. Während 2022 noch 49% der Erlöse aus den Niederlanden stammten, sollen es 2025 nur noch 32% sein.
USA als Hoffnungsträger
Deutlich besser läuft es derweil in Nordamerika. Dort explodierte das Geschäft mit eigenen Inhalten um 270% gegenüber dem Vorjahr. Die USA entwickeln sich zum Wachstumsmotor: Der Online-Casino-Markt wuchs um 31% und könnte von aktuell 10 Milliarden Dollar auf über 75 Milliarden Dollar bei vollständiger Marktreife ansteigen.
Partnerschaften mit Caesars und Hard Rock Digital sollen dabei helfen, Marktanteile zu erobern. Zusätzlich startete Bragg seine Spiele bei Fanatics Casino in New Jersey, Pennsylvania und Michigan.
Prognose zusammengestrichen
Angesichts der Herausforderungen kürzte das Management die Jahresprognose. Statt zweistelligem Wachstum erwartet man nun nur noch Erlöse zwischen 106 und 108,5 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 16,5 und 18,5 Millionen Euro landen.
CEO Mitesh Mazi kündigte bereits Kostensenkungen an, die jährlich 2 Millionen Euro einsparen sollen. Bis 2027 will man das Unternehmen zu einem "KI-first"-Geschäft umbauen - ein ambitioniertes Ziel in turbulenten Zeiten.
Bragg Gaming Group-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bragg Gaming Group-Analyse vom 15. August liefert die Antwort:
Die neusten Bragg Gaming Group-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bragg Gaming Group-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bragg Gaming Group: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Bragg Gaming Group treibt die Expansion in Europa voran und setzt gleichzeitig auf eine deutlich schlankere Kostenstruktur. ...
Die Bragg Gaming Group beendete den Handelstag mit einem deutlichen Plus von 5,12% auf 2,26 US-Dollar an der NASDAQ. ...
Die Bragg Gaming Group navigiert durch turbulentes Fahrwasser. Während das Unternehmen mit strategischen Expansionen ...
