BTC/USD (Bitcoin / US-Dollar)
WKN: A2YY63 / ISIN: XC000A2YY636Bitcoin: Iran-Schock trifft Krypto
13.04.26 13:00
Börse Global
Der Zusammenbruch der US-iranischen Friedensgespräche in Islamabad hat den Kryptomarkt zum Wochenstart belastet. Bitcoin rutschte auf rund 71.000 Dollar ab — ein Rückgang von knapp einem Prozent, der die Gewinne der Vorwoche fast vollständig ausradiert.
Hormuz-Blockade als Stimmungskiller
Die Entscheidung Washingtons, iranische Häfen ab Montagvormittag zu blockieren, schickte Risikoassets weltweit unter Druck. Öl schoss über 100 Dollar je Barrel, US-Aktienfutures fielen. Bitcoin folgte dem negativen Sentiment — nicht weil Energiepreise oder Schiffsrouten direkt mit dem Netzwerk zusammenhängen, sondern weil steigende Inflationserwartungen die Hoffnungen auf Zinssenkungen weiter begraben. Das CME FedWatch-Tool signalisiert inzwischen nur noch eine 14-prozentige Wahrscheinlichkeit für niedrigere Zinsen bis Jahresende 2026, verglichen mit 23 Prozent noch am Freitag.
Ein höheres Zinsumfeld macht spekulative Anlagen strukturell unattraktiver. Bitcoin spürt das.
Bhutan trennt sich von seinen Reserven
Parallel dazu sorgte eine Meldung aus dem Himalaya für Aufmerksamkeit: Das Königreich Bhutan hat seit Oktober 2024 rund 70 Prozent seiner Bitcoin-Bestände veräußert. Statt der einstigen Spitzenposition von etwa 13.000 Bitcoin — zum damaligen Zeitpunkt rund 1,4 Milliarden Dollar wert — hält das Land heute noch knapp 3.954 Bitcoin im Wert von etwa 280 Millionen Dollar. Die Gründe für den massiven Abbau blieben offen.
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Auf der anderen Seite kaufte das britische Unternehmen Stack BTC heute 37,19 Bitcoin zu einem Preis von umgerechnet rund 72.385 Dollar je Coin — als Teil einer expliziten Treasury-Strategie. Der Gesamtbestand des Unternehmens liegt nun bei 68,19 Bitcoin.
Schwache Mehrheit im Plus
Die angespannte Marktstimmung spiegelt sich auch in On-Chain-Daten wider. Bei einem Kursniveau um 73.500 Dollar halten gerade noch 58 Prozent aller Bitcoin-Inhaber ihre Position im Gewinn — historisch ein Niveau, das oft mit zyklischen Bodenbildungsprozessen in Verbindung gebracht wird, aber auch schlicht weiteren Abwärtsdruck ankündigen kann. Die Netzwerkaktivität liegt auf einem Acht-Jahres-Tief.
Der breitere Kryptomarkt zeigte sich ebenfalls lustlos. Ether verlor knapp ein Prozent auf rund 2.197 Dollar, während XRP leicht zulegte. Solana, Cardano und BNB bewegten sich kaum.
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Solange der Konflikt im Nahen Osten eskaliert und Zinssenkungshoffnungen schwinden, dürfte Bitcoin zwischen geopolitischem Gegenwind und spekulativem Kaufinteresse pendeln.
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