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Fr, 17. April 2026, 14:12 Uhr

Bayer AG

WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017

Bayer Abspaltung von Lanxess


27.01.05 09:19
Sparkasse Essen

Die Bayer AG hat bereits vor einiger Zeit die Abspaltung ihrer Chemieaktivitäten unter dem Firmennamen Lanxess beschlossen, berichten die Analysten der Sparkasse Essen.

Ziel sei die Fokussierung von Chemie in der Lanxess sowie der Pharma- und CropScience-Aktivitäten in der Bayer AG. Am 31. Januar 2005 starte nun die Bewertung vom Chemieunternehmen Lanxess an der Börse. Gleichzeitig würden die bisherigen Bayer-Aktionäre Anteile im Verhältnis 10:1 in ihre Depots eingebucht bekommen. Maßgeblich sei dabei der Schluss-Bestand an Bayer-Aktien am 28. Januar 2005.

Viele Anleger würden sich von dieser Maßnahme einen nachhaltigen Restrukturierungserfolg und die Schaffung eines Mehrwertes erhoffen. Die Auf- und Abspaltungen von z.B. Celanese, DEPFA BANK /Aarel und der HypoReal Estate stünden dabei Pate. Die Charts und die Erfahrungen der Vergangenheit würden zeigen, dass eine Fokussierung auf die Kernbereiche und -kompetenzen oft zu einer besseren Ertragslage und nachhaltig steigenden Notierungen führe und 1+1 oft auch 3 ergebe. Allerdings würden die Charts auch zeigen, dass es in der Anfangphase häufig zu einem volatileren Kursverlauf komme, da sich viele Marktteilnehmer möglicherweise neu positionieren würden.

Die Analysten würden an dieser Stelle auch gezielt auf einige ausgewählte noch nicht gelöste Probleme bei Lanxess hinweisen wollen: Es bestünden zur Zeit noch Kartellverfahren für die bereits 35 Mio. Euro an Rückstellungen gebildet worden seien. Da aber mit der Bayer AG die Übernahme von bis zu 100 Mio. Euro zuzüglich Steuerschulden und Rechtskosten vereinbart worden sei, könne eine weitere Bildung von Rückstellungen erforderlich sein. Für den Erwerb von 50,97% an der indischen Bayer ABS Ltd. müsse unter Umständen ein Pflichtangebot nachgereicht werden (was die Liquidität mit 20 Mio. Euro belasten könne). Zudem müsse die Verschuldung noch drastisch abgebaut werden. Auf der andere Seite gebe aber derzeit die gut laufende Chemiekonjunktur Rückenwind.

Der Bayer-Kurs dürfte bereits einen Teil der Restrukturierungsfantasie eingearbeitet haben. Charttechnisch befinde sich bei 25,00 Euro eine Widerstandslinie.

Viele Bayer-Aktionäre würden relativ kleine Positionen in Bayer halten und bekämen nun "Mini-Positionen" im Verhältnis 10:1 in Lanxess eingebucht. Sie sollten nun abwägen, ob sie ihre Lanxess-Positionen auf eine sinnvolle Größe aufstocken oder im Vorfeld noch ihre Bayer-Aktien (und damit noch inklusive der Lanxess) abstoßen. Bei einer möglichen Aufstockung sei auf eine sinnvolle Depotstrukturierung zu achten. So hätten die Analysten im vergangenen Jahr eine Syngenta im Chemiebereich favorisiert und für dieses Jahr empfehle man aktiv eine Clariant. Daher könne sich ein dritter Chemiewert bei Anlegern, die den Analystenempfehlungen gefolgt seien, als einer zuviel erweisen.





 
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